Warten Wohnküche im "Berliner Zimmer"

Friedenauer

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Na dann ist doch alles schick. Ich bin auf jeden Fall auf das Endergebnis gespannt und würde mich über Bilder freuen.
Na klar, versprochen!

Und ja, um den schönen Parkettboden würde ich mich auch sorgen.
In diesem Raum liegt nur der typische Dielenboden, erfreulicherweise sehr schön kompress, d.h. die Nuten und Federn stützen sich gut gegenseitig ab. In meiner jetzigen Wohnung sorgen schon Stuhlbeine für runterbrechende Nuten an den Dielen ...
 
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Ich kann nur sagen, dass wir mal kurz den Kühlschrank von der Küche ins Wohnzimmer geschoben haben und es sind sofort Dellen in die Holzdielen rein gekommen. Industrierollen sind natürlich größer als die herkömmlichen Rollen eines Kühlschranks und haben somit größere Auflagefläche. Es muss daher nicht zwangsläufig zu Beschädigungen kommen, aber die dauerhafte punktuelle Belastung könnte ihre Spuren hinterlassen. Hab ihr Eichenparkett? Das wäre zumindest hartes Holz. Unsere Dielen sind aus Nadelholz und somit weicher als Eiche. Bei uns sind selbst von der Brühl Couch Abdrücke von den Beinen entstanden.
 

menorca

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Terence Conran hab ich auch, der vor allem für kleine Räume ist; Otl Aicher hab ich auch, der die Küche gleich in mehrere Arbeitsbereiche zerlegt .
Deine jetzige kleine Küche hast du über die Jahre genial für deine Bedürfnisse eingerichtet. :2daumenhoch: Es wäre nicht jedermanns Sache, so viel so offen rumstehen zu haben, aber das muss es ja auch nicht.

Generell sollte man aber mit einem Raum planen, nicht gegen einen Raum. Und der neue Raum unterscheidet sich ziiiiemlich von deinem alten Raum. Von daher wirst du dich bei manchen Dingen umgewöhnen müssen.
Es mag ein Vorteil sein, sich in deiner jetzigen Kombüse nur um sich selbst drehen zu müssen, und neu dann ein "Nachteil" längere Wege beim Kochen zu haben. Dafür wirst du zB mehr Arbeitsfläche bekommen.
Der wunderschöne Raum wird in meinen Augen besser wirken und trotzdem hervorragend zum Kochen geeignet sein, wenn nicht mehr alles offen rumsteht und -hängt. Der jetzige Raum muss nicht wirken ...
Dafür brauchst du 20 Millisekunden mehr, wenn du erst eine Klappe, Tür oder einen Auszug öffnen und schließen muss.
Und etwas Praktisches: spätestens wenn dein Zwerg das Krabbeln anfängt, wirst du froh sein, wenn deine Küche geschlossene Fronten hat. ;D Sagt eine, die drei Kinder und einen 4-jährigen Enkel hat. ;-)

Es ist kein Ding, wenn die bisherige Mikrowelle in meiner Planung in einem offenen Fach über dem DGC steht. Zu viele Details darf man von dem frei verfügbaren Alnoplaner dann auch nicht verlangen. Dafür ist der KFB da, mit seinem mehrere Tausend Euro teuren Programm.
Oder die drei Hochschränke so hoch zu machen wie du sie möchtest.
Oder den freistehenden Kühlschrank zu verwenden.
Oder die Regale an der Zeile beliebig gestalten, niedriger, geschlossener, weniger, was auch immer.


Hier geht es um die generellen Stellmöglichkeiten.
Deine grauen Zeilen sind zwar schöne Ideenskizzen, aber wenn es um Details geht, hakt es. Wo GSP, wo BO+DGC (der wie gesagt unter der APL nicht gut zu bedienen ist, im Gegensatz zu einer MW hinter einer Klappe ;-)), wo alle Kochgerätschaften, wo Geschirr, wo Vorräte?
Mit deiner Idee 4, dem U, baust du dir wieder eine Kombüse, nur um "ab und zu" den riesigen Esstisch für bis zu 10 Gäste da auch noch unterzubringen.
Wäre es nicht viel einfacher, für das "ab und zu" Sofa(s) und Couchtisch zur Seite zu schieben, und die lange Tafel im WoZi aufzubauen, ohne Blick aufs Küchenchaos, ohne irritierende Zuschauer und mit dem schönen Blick in den Garten für die Gäste?
Die Küche bekommt dann den Familienesstisch für bis zu 6 Leute und fertig.

Und als letztes: die bisherige Küche in dieser Wohnung nennst du klein. Vielleicht überschätzt du das Berliner Zimmer einfach etwas:
Friedenauer_ klKüche.jpg

Ich nehme an, die bisherige Küche ist ein klassischer Zweizeiler oder U. Wenn du das ins Berliner Zimmer überträgst, bleibt auch dann nicht viel Freiraum für die große Tafel.
 

Friedenauer

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@ Traumküchegesucht:
Die Dielen sind aus Weichholz. Da gibt und wird es weitere Abdrücke geben, von Tisch- und Stuhlbeinen, Schuhabsätzen, Bobby Cars und und allen anderen punktuellen Belastungen. Die Rollen einer mobilen Insel dürften da eher im Mittelfeld der Schadensstifter mitspielen. Um die Spüle herum wird es sicherlich auch über die Jahre zu Beschädigungen kommen. Ich sehe das als unvermeidbare, aber angemessene und durchaus auch schöne Patina an. Der Boden ist halt über 100 Jahre alt und niemand erwartet, dass er wie neu aussieht. Unsere bisherige Wohnung hat die gleiche Dielung, hier allerdings mit deutlich breiteren Fugen, d.h. Nuten und Federn stecken nicht mehr satt ineinander und brechen daher gern mal. Wir lieben den Boden trotzdem, mit all seinen Dellen, Ausbesserungen, Brand- und Wasserflecken.
 

Friedenauer

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@menorca:
Danke! Worauf Du mit dem Größenvergleich hinauswillst, verstehe ich nicht so ganz. Meinst Du, wir sollen gleich auf das "Umziehen" der Küche verzichten? Der Grund, weshalb wir uns für die Wohnküche im Berliner Zimmer entschieden haben, ist, dass wir dadurch quasi ein zusätzliches Zimmer gewinnen. Insbesondere als Gästezimmer (Schwiegereltern aus Übersee auch mal für ein paar Wochen ...), deren Unterbringung im Berliner Zimmer für alle Beteiligten eine Zumutung wäre.
Natürlich ist das Couchrücken im WZ eine Möglichkeit, um für besondere Gelegenheiten viel Platz zu haben. Deine Anmerkung zu meiner Idee #4 verstehe ich nicht ganz, denn genau die verhindert doch das Stellen einer überlangen Tafel (ok, 10 Pers. würden vielleicht gerade noch auf ca. 4,10 m freier Fläche gehen). Die führende Idee bei #4 war: Wo im Raum halte ich mich am liebsten auf, wenn ich koche? Ansonsten hat sie halt Nachteile gegenüber Deiner Planung oder meiner #2.
Ich bin übrigens auch kein Verfechter davon, "alles" offen zu haben – die Mischung macht's. Und ich freue mich sehr darauf, mehr als jetzt nicht mehr offen, sondern in schönen Zügen etc. unterzubringen. Dass in unserer jetzigen Küche so viel offen ist, ist unter anderem auch den damaligen finanziellen Möglichkeiten, der erwarteten Nutzungsdauer und einem gewissen Grad an Faulheit, den Bau zu Ende zu bringen, geschuldet. :-)
Nichtsdestotrotz: Einige Dinge haben sich einfach enorm bewährt, wie z.B. die hängenden Pfannen und Stieltöpfe und die direkt zugänglichen Küchenhelfer und Messer.
 

kuechentante

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Ich bleib dabei ... mit Deinen Vorstellungen oder auch Nicht- Vorstellungen vergewaltigst du diesen tollen Raum ( ich war zunächst so happy als ich diesen sah) .
Da lacht eigentlich jedes Planerherz , so einen tollen Raum planen zu dürfen . Aber du bremst da bisher Jeden und Alles aus .
Ich denke du solltest dann mit ganz konkreter Planung in ein Studio gehen , weil da jeder Planer die Lust verliert und den Frevel sieht , den Raum derart zu verunstalten.
Zumindest, wenn er Berufsehre im Leib hat .
Ich würde Dich als Kunde gehen lassen, dazu bin ich zu ehrlich .
Aber nem Provisionsjäger wäre es wohl egal .Aber ich finde auch Ehrlichkeit unterscheidet einen guten Planer von einem beliebigen oder schlechtem Planer.
Dieser wunderschöne ( Traum-) Raum ist zudem die Mitte der gesamten Wohnung , da zentral auch der Durchgang zu anderen Räumen ... und dieser wunderschöne Raum wird derart zur Rumpelkammer degradiert Industrie - Rollen , offene Töpfe, Pfannen, Geräte usw.. usw... Die Mitte der Wohnung zur Großkantine verunstaltet .
Nee det Jet nich .
Da reißt dass schicke Umfeld auch nichts mehr raus .
Dieser Raum schreit geradezu danach entweder konsequent stilecht möbliert zu werden oder aber in knallhartem Kontrast mit ganz reduzieren Design .Ohne offenes Gebammel im Kantinenlook, nur weil man zu träge ist sich umzustellen oder eine Tür oder Fach zu offenen.
Funktion sollte hier ggf. der Form folgen .
Aber:
Geschmäcker sind bekanntlich verschieden .. aber gsd. Keine Frage des Budgets.
So und nun hast du 1000 ehrliche Meinungen hier gehört , und nun ist es an Dir hier zu liefern .
Wir(ich) können da nix mehr raten dazu beitragen ... außer technische Machbarkeiten zu diskutieren .
Edit:
Gerne lasse ich mich auch eines Besseren belehren , und freue mich auf das Ergebnis in Form von Bildern.
Auch als Planer und KFB lerne ich gerne dazu .. deshalb liebe ich dieses Forum .
 

Friedenauer

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@kuechentante:
Gottseidank sind die Geschmäcker halt verschieden – umso mehr freue ich mich über den Strauß von Meinungen, die ich hier bekomme. Was wäre denn Deine Idee für den Raum? Außer einem Vorschlag zur Farbgebung und Deiner Ablehnung von Industrierollen und offener Unterbringung hast Du Dich ja noch nicht geäußert.
 

menorca

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Nein, nein, den Wunsch nach dem Umziehen der Küche plus dem Einrichten eines Gästezimmers verstehe ich sehr gut und unterstütze ich ja auch!

Der Größenvergleich soll zeigen: du hast wohl doch zu viele Wünsche an den Raum, und damit meine ich vor allem die gewünschte Flexibilität für die große Gästeschar. Die lt. dir "kleine" Küche füllt schon 2/3 des Raumes.

Und ich denke, du hängst noch zu sehr an liebgewonnenen Gewohnheiten, die der Kombüse geschuldet sind. z.B.: von hängenden Pfannen solltest du dich bei über 3m Deckenhöhe und bei dieser Decke in diesem Raum einfach gedanklich verabschieden. Es gibt gute Möglichkeiten, in einem Privathaushalt Pfannen schnell greifbar zu lagern, zB senkrecht in einem Auszug mit entsprechenden Unterteilungen, womöglich wird die Unterteilung sogar selbst gebastelt.
Selbstbasteln ist ja auch in industriell gefertigten Küchen nicht verboten. Ich habe mir die Einteilung für meinen Besteckkasten selbst gebastelt, weil es nichts Passendes gab.

Mein Vorschlag steht, kreativer werde ich nicht mehr. ;-)
 
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Ich bin was das Design angeht (entweder Stilecht zum Altbau oder krass reduziert modern) total bei kuechentante. Bei @Traumküchegesucht kann man sehen wie wunderbar sich sowas in einem historischen Ambiente machen kann.

Bei mir kämen an die Wand Richtung Kinderzimmer 2-3 nicht zu hohe Hochschränke mit den Heißgeräten und dem Kühlschrank darin. Dann ums Eck rum übers Fenster laufend wenn mit der Heizung möglich eine Zeile in der dann Kochfeld und Spüle integriert werden. Gegenüber eine nicht sehr große Arbeitsinsel (wegen mir auch auf Rollen wenns denn unbedingt sein muss).

An die kann man dann angeschlossen stellen den Tisch wie bei Menorca vorgeschlagen.

Das ganze in sehr reduziertem Design. Zeugs was rumsteht kommt schon von allein (du hast in deinen Beispielbildern die Unbewohntheit bemängelt - dabei find ich es für Präsentationsfotos total normal, dass nicht Alltagsgerümpel herrscht) genug mit der Zeit.
 

Pewu

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Ich habe einen Versuch unternommen den Raum nach Deinen Vorstellungen einzurichten, @Friedenauer.

Den Alnoplaner bitte ich nur als Platzhalter zu verstehen. Die Einteilung der Schränke ist im Moment unwichtig. Bei der Bestückung der Regale ist mir die Puste ausgegangen, Du kannst Dir sicher auch so im Geiste das alles mit herunterhängenden Pfannen, Gefäßen, Pflanzen usw. vorstellen. Genug Arbeitsfläche sollte es auch geben um Barista-Ecke, Schneidgerät, Waagen usw. unterzubringen.

Links unten habe ich den Vorsprung vergrößert und eine größere (Trockenbau)Wand
gebaut. Darin sollte ein Weinkühlschrank verschwinden und nur als "Bild" sichtbar sein.
Deshalb das Gemälde an der Stelle.
Ich hatte damit angefangen, weil mir der Kühlschrank zu weit vom Wohnzimmer entfernt war.
Aber auch wenn ich die kleine Spielerei entferne, wird es nicht entscheidend viel mehr Platz geben in dieser Wohnküche.

FriedenauerAnsichtlinks.JPG

Die fahrbare Insel besteht im Plan aus vier US 30 cm breit, 40 cm tief, 100 cm hoch.
In "Wirklichkeit" besteht sie aus vier Lufthansa-Trolleys (kleine Remineszenz an Otl Aicher)
und einer Edelstahl-Arbeitsplatte .

FriedenauerAnsichtrechts.JPG

Zum Schluss der Grundriss:
FriedenauerGR.JPG

Mein Fazit: zu voll.

Ich würde es links unten bei der Fernsehecke belassen.
Dieses Zimmer als Rückzugsort für die Familie.
Intimere Freunde dürfen natürlich da auch rein. ;-)
Die Lufthansa-Insel dürfte auch größer werden, damit da vier Personen Platz nehmen könnten.

Aber gäbe es eine Feier mit offiziellerem Charakter, wollte ich meine Gäste lieber im Loggia-Zimmer bewirten. Da wäre auch der Platz für eine große Tafel. Und vor allem Licht.
 
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Hihi, ich hab mal aus Neugier bei Insta nach Berliner Zimmer geschaut und dieses Bild gefunden :-) Einfach mal so zur Auflockerung :-)
 

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So jetzt noch mal ernst. Wir hatten ja das gleiche Problem mit 2 Türen, 1 Durchbruch und 1 Fenster in der Küche und haben uns anfänglich mit jeder Planung im Kreis gedreht. So kommt es mir hier langsam auch vor. Daher habe ich mir deinen Grundriss noch mal zur Brust genommen. Bei uns war die einzig sinnvolle Lösung auf eine Tür zu verzichten. Ich denke, dass hier der gleiche Weg funktionieren könnte. Die Tür vom Eingangsflur in die Küche könnte geschlossen werden, weil die Tür ins Wohnzimmer direkt daneben ist. Das hätte einen entscheidenden Vorteil, weil man dann mit dem KS als Hochschrank beginnen könnte (da fällt er am wenigsten auf) und dann ein vernünftiges L stellen. Der Kühlschrank wäre an einer sehr kommunikativen Stelle und sowohl vom Wohnzimmer als auch von den Gästen am Tisch schnell erreichbar.

Ich halte irgendwie von dieser Roll-Insel in der Mitte nichts. Für mich sieht es aus wie gewollt und nicht gekonnt. Entweder eine richtig große Insel oder lieber etwas mehr Bewegungsfreiheit.

Das L würde ich komplett mit übertiefer Arbeitsplatte (tolle Sache, haben wir im Keller, da kannst du nämlich viel drauf stellen :-) ) und übertiefen Unterschränken für mehr Stauraum gestalten. Man bekommt alles rein und braucht keine Hochschränke mehr. Auf Oberschränke kann man dann auch getrost verzichten, die Dinger mag ich auch nicht.

Auch der Flur würde von einer geschlossenen Tür profitieren, weil man den Platz sicher für ein Garderobenelement nutzen könnte.

Für mich war der Gedanke, eine Tür zu schließen, anfangs schockierend, es hat auch gebraucht bis die Überzeugung kam. Aber im Nachgang ist das das Beste was mir machen konnten. Und ich muss sogar ein mal ums Eck gehen, sowie bei dir der Weg vom Flur übers Arbeitszimmer in die Küche wäre. Bei euch sind es nur wenige Zentimeter. Lass es ein mal sacken. Ich hab leider nicht so tolle Programme, sonst hätte ich was gebastelt.
 

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Das find ich eine super Idee @Traumküchegesucht. Gerade im Flur würde das wirklich eine Supergarderobenecke bringen und Kühlschrank plus wegen mir noch ein Hochschrank als Beginn des L würden in dieser Ecke sehr schön in den Hintergrund rücken und nicht mehr so massiv wirken aber doch sehr viel Stauraum und Funktion bringen.
 
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Der Flur hat mich unter anderen auch auf diese Idee gebracht, weil ich da kein Platz für Jacken und Schuhe sehe. Die geschlossene Tür würde für den Flur mindesten den gleichen Mehrwert bringen wie für die Küche :-)
 

Friedenauer

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@Julkus:
Danke für Deinen Vorschlag. Er erscheint mir weder von menorcas noch von meinem #2 soo weit entfernt. Ich betone nochmal: Ich will durchaus nicht so viel offenen Stauraum, wie ich ihn in der derzeitigen Küche habe. Ich finde den Kühlschrank am Ende der Zeile Richtung Wohnzimmer sinnvoll, weil er von Tisch und Wohnräumen bestens erreichbar ist. "Schöner" wäre er an der Kinderzimmerwand, d'accord. Die Möglichkeit des "Andockens" von Esstisch, so wie @menorca sie fix vorgibt, hatte ich auch immer Sinn. Allerdings in der Annahme, dass man sie eher selten so stellen würde. Mit mobiler Insel wäre das ja jederzeit spontan entscheidbar.

Ansonsten: Ja, der Raum ist schön, aber er ist auch nichts soo besonderes, dass man ihn wie eine heilige Halle behandeln müsste. Entsprechende Räume gibt es in hunderttausenden Berliner Gründerzeitwohnungen, die nach entsprechenden Grundrissmusterbüchern geplant wurden. Und das Berliner Zimmer ist eben genau nicht der "Repräsentationsraum". Daher auch Parkett nur in den vorderen Zimmern ... ;-)

Ich finde es natürlich für Präsentationsfotos auch normal, dass sie weitgehend "nackt" gemacht werden (und habe solche sogar einige Jahre beruflich fotografiert). Und ja, das Leben zieht automatisch ein, wenn man das nicht aktiv bekämpft. :-)

@Pewu:
Herzlichen Dank fürs Bauen. Die Doppelflügeltür links öffnet allerdings (wenn es überhaupt eine gäbe, was derzeit leider noch nicht der Fall ist) ins Wohnzimmer. Daher kann der Tisch schon deutlich weiter nach links rücken (und einen Weinkühlschrank brauchen wir nicht).

Die Idee mit den Trolleys ist gut, allerdings sind die heutzutage kaum mehr – und wenn, dann nur zu Wahnsinnspreisen – zu bekommen. Und an einer Edelstahl-Insel sitzt sich's nicht so angenehm, obwohl ich die ästhetische Überlegung nachvollziehen kann.
 

Friedenauer

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@Traumküchegesucht:
Ja, die Idee hat durchaus was! Der Flur könnte es nämlich tatsächlich auch brauchen, etwas mehr Schrankstellplatz abzubekommen. Die Nachbarn drunter haben sich das auch gedacht – allerdings die Tür zwischen Flur und Wohnzimmer verstellt. Das kommt mir hinsichtlich der Laufwege auch weniger einschneidend vor, allerdings hilft es der Küchenplanung nicht weiter ... ;-)

Ich werde es – genau wie Du vorschlägst – sacken lassen. Danke!

PS: Dein Instagram-Foto ist mir auch zu voll. Aber es zeigt ein ziemlich typische Berliner-Zimmer-Küche, wie ich sie schon vielfach bei Freunden und Bekannten erleben durfte. Und ich finde sie grundsympathisch so, auch wenn es nicht ganz meine Wahl wäre.
 
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Hmm, Flur-Wohnzimmer-Tür verstellen ist aber wegen diesem Sprung in der Mauer nicht so günstig. Bei der anderen Tür könntest du mehrere Fliegen direkt mit der Klatsche erwischen.
 

Pewu

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@Friedenauer, ja, ich weiß, dass die Türen zum Wohnzimmer hin sich öffnen. Da ich nur das Zimmer angelegt hatte, betrachtet Alno das als Außenmauer. Sorry, hätte ich wohl auch noch erwähnen sollen.

Es ist meiner Meinung nach trotzdem zu wenig Platz für eine große Tafel plus Fahr-Insel.
Bitte auch nicht alles wortwörtlich nehmen. Wenn Du keinen Edelstahl magst, völlig in Ordnung, dann denke Dir auch eine schwarze Platte. Und natürlich keine Lufthansa-Trolleys, sondern was Dir vorschwebt als Insel-Material.
Das mit den Trolleys sollte nur ein Gag sein. Du hast mit dem guten alten Aicher angefangen. :cool:

Alles nur als Platzhalter gemeint, wie gesagt.

Ich bin aber gespannt, was Du zu @Traumküchegesuchts Vorschlag sagst, finde ich am ehesten durchführbar mit Deinen Vorstellungen.
 

Friedenauer

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Hmm, Flur-Wohnzimmer-Tür verstellen ist aber wegen diesem Sprung in der Mauer nicht so günstig. Bei der anderen Tür könntest du mehrere Fliegen direkt mit der Klatsche erwischen.
Im Gegenteil: Die haben die Wand im Wohnzimmer plan durchgezogen und nutzen die entstandene Nische als Flurschrank. Das ist schon ziemlich clever, aber wir hatten uns dennoch dagegen entschieden, das zu übernehmen.

Auf die Idee, die Küchentür zur Disposition zu stellen, sind wir allerdings noch nicht gekommen. Ich bin diesbezüglich auch erstmal noch sehr zurückhaltend, aber es ist erstmal eine coole Idee.
 
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Um deiner Fantasie etwas auf die Sprünge zu helfen :-) Zack und weg ist sie :-)
 

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