Plauder-Strang für alles, was mit Küche, kochen, Haushalt und einfach dem Leben zu tun hat

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Die bekommen quer durch den Garten. Vor allem Löwenzahn, Spitzwegerich, Schafgarbe und Kletten aber auch extra gepflanzte Sachen wie Malve, Stiefmütterchen Kapuzinerkresse, Fette Henne, Walderdbeerblätter, Himbeerblätter. Ganz selten mal etwas Salat. Einiges ist im Gehege selbst gepflanzt, das meisten werfen wir aber rein. Im Sommer als goodie mal ein kleines Stück Melone oder ein paar walderdbeeren oder eine Himbeere
 

Wiedi2

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Hey, ich hätte noch diverse (Un)Kräuter aus unserem Rasen abzugeben. Nur an Selbstpflücker.:tounge:
 
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Das ist natürlich ein sehr großzügiges verlockendes Angebot, allerdings ist unsere Unkräuterzucht schon zu groß für die kleinen Krötchen. Eine Hand voll reicht denen locker 2 Tage. :rofl: :so-what:
 

mirimi

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Zum Thema Unkraut lasse ich die Bilder unseres jungfräulichen Hochbeets hier, das schießt uns nämlich gut um die Ohren ...
Einmal die Schildkrötis reinsetzen zum mähen bitte :rofl:


hochbeet.jpeg
 

mirimi

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Deine Flauschehühnchen :kiss: dürften das sofort, nur der Erdbeerkübel.. der muss unangetastet bleiben... :knuppel: Unsere Hummelburg am Hang freut es, dass ausser Kirschlorbeer (leider bei den meisten der Nachbarn) wenigstens ein Teil des Naturhangs bestehen geblieben ist und wir auch viel an Kräutern herumstehen haben. Das Hochbeet dient ohnehin dazu, das "echte" Gartenarbeiten nicht zu verlernen (Zitat Familie), für den Alterssitz geht's dann zurück auf den Bauernhof, bis dorthin genießen wir "Städter" unsere kleinen Freuden mit frischgerupftem Salat, Spinat oder Radieschen.
 
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@mirimi Ein frisch gezupfter Wildkräutersalat ist für mich der größte Luxus. Die Hummeln und die Bienchen mögen bei uns den Borretsch am liebsten.
 

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Und da wir grad bei Unkraut sind, Brennnessel gehört zu meinem Lieblingskraut. Es hat mehr Vitamin C als Zitronen. Im Sommer verarbeite ich sie regelmäßig, im Winter fehlt sie mir. Ich bin kein Freund davon sie zu trocknen und zu pulverisieren, weil mir dann der Farbstoff und die ätherischen Öle verloren gehen. Gestern habe ich sie gemixt, passiert, portioniert und eingefroren. 30 solcher Klumpen ist nun das Ergebnis, sehr dunklen geworden wie ich finde. Warum weiß ich allerdings nicht. Die Idee ist nun im Winter immer ein Stückchen in die Cremesuppen, Kartoffelpüree, Risotto, Tee oder ins Sprudelwasser beizugeben. Mal sehen, ich bin noch am experimentieren :rofl: Falls jemand andere Tipps oder Erfahrungen hat, her damit!
 

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Haben wir eigentlich echte Franzosen hier im Forum? Also Mitglieder mit französischen Wurzeln bzw. welche die noch einen verwurzelten Bezug zu Frankreich haben?
 

menorca

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Leute, Frage: ich koche seit vielen Jahren Erdbeer- und andere Marmelade, fast immer mit 3:1 Gelierzucker und etwas Zitronensäure.

Dieses Jahr ist mir zum ersten Mal die Marmelde unten im Topf angebacken und ganz unten zu dunkel geworden, trotz Rühren. Nach der :w00t: Erfahrung der ersten Portion habe ich bei der zweiten Portion den Topf (immer der gleiche) gründlichst gereinigt (war er bei der ersten Portion natürlich auch), weniger Hitze zugegeben so dass es etwas länger gedauert hat bis alles das Kochen angefangen hat, sogar die Erdbeeren erst püriert (sonst eigentlich nur grob zerkleinert und später püriert), die Zitrone später zugegeben, gleiches Ergebnis.

Hat einer von euch eine Idee, warum??
 

KerstinB

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Haben wir eigentlich echte Franzosen hier im Forum?
Ich selber nicht ... aber, was wäre die Intention deiner Frage? Habe aktuell sehr viel Kontakt zu den französischen Kollegen unseres Mutterkonzerns.

@menorca .. Annette, leider nicht den blassesten Dunst, was da schief gegangen ist. Was in meinem Kopf dazu wabert ... ich finde, dieses Jahr sind die Erdbeeren besonders lecker. Vielleicht haben sie von Natur aus anderen Zucker- / Pektingehalt und dein althergebrachtes Rezept funktioniert daher nicht so gut?

Was ich noch gefunden habe:
Und das Vermengen der pürierten Früchte mit dem Zucker (bis der sich ganz mit den Früchten verbunden hat), mache ich schon vor dem Einschalten des Herdes. Dafür lasse ich die Früchte mit dem Zucker im abgedeckten Topf ziehen, rühre alle 15 Minuten mal kräftig, bis der Zucker sich ganz mit dem Püree vermengt hat.
 

menorca

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Oh ja, ich kann bestätigen, dass die Erdbeeren von "meiner" Plantage wirklich megalecker und groß sind dieses Jahr :2daumenhoch:
Danke Kerstin, den Tipp probiere ich noch aus: erst Zucker auflösen lassen, dann kochen.
 
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@KerstinB Mir geht es um ein Originalrezept für eine französische Erdbeermarmelade. Das ist Lustig, dass Menorca kurz danach auch von Erdbeermarmelade gesprochen hat :-) Ich meine, dass Französische Marmelade flüssiger ist und ganz lange über Stunden in einem Kupfertopf eingekocht wird. Mein Problem ist, dass, wenn ich auf deutsch nach französischen Rezepten suche, kommen eingedeutschte Rezepte mit Gelierzucker usw. Mir geht es aber um uralte Traditionsrezepte ohne moderne Hilfsmittel. Wir haben zum Beispiel festgestellt, wenn ich auf Italienisch nach einem Rezept suche, kommen ganz andere Ergebnisse als wenn man die Suche in deutscher Sprache starten würde. Auch bei anderen Sprachen habe ich das gleiche Phänomen beobachtet, nur französisch kann ich leider nicht. Nich mal ein Wort:-( Dem Kupfer Marmeladentopf lag zwar auch ein Rezept bei, aber nur mit einer kurzen Kochzeit und viel Zucker. Das fühlt sich für mich auch nicht richtig und erst recht nicht französisch an.
 
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LosGatos11

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@Traumküchegesucht: ich hab grad auf die schnelle verschieden Hinweise „ohne zusätzliches Pektin“ = traditionell französisch gefunden. Also normaler Zucker und kein Gelierzucker. 1kg früchte , 700g Zucker, Saft einer Zitrone. Gerne ein paar unreifere Früchte, weil dort natürliches Pektin drinstecken soll. Früchte halbieren, zuckern und in der Schüssel stehen lassen, gerne über Nacht. Am nächsten Tag erst im Kochtopf die Zitrone hinzu. Ich nehme an, der restliche Kochprozess ist wie übliche Marmelade (ca 40 Minuten sind angegeben). Kupfertopf gerne, aber keine anderen Rezepte unter dem Hinweis „Kupfertopf“ unter den ersten 2 Seiten Ergebnisse. Klingt aber logisch, dass ohne Gelierzucker eine Marmelade weniger geliert und damit flüssiger ist?
Hinweis in ein paar Rezepten, dass wenn man es weniger flüssig mag, man Gelierzucker nehmen solle. Lange Kochen - nope.
 
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Danke Dir schon mal. 700 g Zucker auf ein Kilo Früchte ist schon mal besser als das herkömmliche 1 zu 1 Verhältnis. Auch der Tipp mit den unreifen Früchten ist interessant. Wobei ja gerade das Kupfer den Gelierprozess durch die direkte Reaktion mit der Frucht anregen soll, wodurch weniger Geliermittel eingesetzt werden können. Und bei flüssiger Marmelade wahrscheinlich gar keine? Die gute Wärmeleiteigenschaft, die Förderung der Aromabildung und die entkeimende Wirkung des Kupfers sollen weiterhin dazu beitragen, dass man am Ende die Güte und die Qualität erreicht wie man sie traditionell aus Großmutters Zeiten in Aroma und Textur kennt. Viele traditionelle Patisserien verwenden auch ausschließlich Kupfertöpfe. Das Material könnte daher schon einen Einfluss auf die Rezepturen haben. Am liebsten wäre mir noch weniger Zucker, aber haltbar muss die Marmelade schon sein, sonst ist die ganze Arbeit umsonst.
 

LosGatos11

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Es stand etwas von 1 Jahr haltbar… ich esse so wenig Marmelade, dass ich mich damit nicht beschäftige. Kupfertopf war „wenn möglich“, ohne weiteren Kommentar. Mein bester und liebster Topf ist Kupfer (besonders für Risotto), ohne jeglichen physikalischen Hintergrund glaube ich schon an besseres Kochberhalten. Wenn man dann, wie ich, in etlichen Whisky Destillen war, verstehe ich Deine Conclusio sofort. Die unterschieldichen Formen der „still pots“, die unterschiedliche „exposure“ des Destillats zum Kupfer macht einen der Unterschiede von einem Spirit zum anderen aus. Klar, wer es studiert hat kann es noch anders begründen ;-).
es waren aber „weniger reife“ als unreife. Und reife braucht es natürlcih auch.
ich bin gesoannt. 1kg sind ja nicht viel, würde mich nicht wundern, von Dir hier bald ein Update zu sehen!
 

KerstinB

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Als ich gerade nach Hinweisen für Menorcas Problem gesucht hatte, bin ich auch darüber gestolpert, dass es Rezepte ohne Gelierzucker und Pektine gibt. Erdbeeren gehören halt zu den Früchten mit wenig Pektin.
Aber, das Marmeladenproblem brauche ich wohl den jungen IT-Kollegen aus Frankreich nicht zu schildern ;-).
 
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Ich habe den Rat von Kerstin und Los Gastos beherzigt und die Erdbeeren über Nacht mit Rohrzucker mazerieren lassen. Am Folgetag nur kurz aufgekocht und für einen weiteren Tag stehen lassen.
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Am nächsten Tag wurden die Erdbeeren abgeseiht und nur der Sirup bis auf die gewünschte Konsistenz eingekocht, die Erdbeeren wurden dann zum Schluss dazu gegeben.
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Also ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, obwohl ich mit meiner Vorliebe für flüssige Marmeladen eher zu einer Randgruppe gehöre. Ich glaube ehrlich gesagt auch nicht, dass der Kupfertopf eine besondere Rolle gespielt hat, mit jedem anderen Topf wäre die Marmelade wahrscheinlich genauso geworden. Das Rezept ist dennoch nicht zum nachmachen geeignet, weil ich sehr wenig Zucker verwendet habe 500 g (300 g Rohrzucker und 200 g normaler Zucker mit frischer Vanille aromatisiert) auf 1300 g Erdbeeren. Trotz Zugabe von dem Saft einer Zitrone, wird die Haltbarkeit eher fraglich sein. Ich habe daher ein Teil der Gläschen in den Kühlschrank gestellt und einen Teil ganz normal in der Speise gelagert und werde es mal beobachten.
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Es wäre schon schön, wenn es klappen würde, weil selbst mit so wenig Zucker, war die Marmelade süß genug.
 
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