Küchenplanung Küche für Neubau - Mitnehmen oder alles neu?

KitchenWorker

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Küche für Neubau - Mitnehmen oder alles neu?

Hallo zusammen,

der Titel sagt es bereits.
Wir planen aktuell die Küche für unseren Neubau. Nun ist es so, dass wir erst vor 3 Jahren für unsere aktuelle Wohnung eine Küche von LEICHT gekauft haben. Diese gefällt uns nach wie vor sehr gut. Bereits beim Kauf hatten wir den Plan diese Küche mitzunehmen, wenn wir mal neu bauen sollte. Glücklicherweise sind unsere damals gewählten Fronten TOCO in der Farbe olive grey nach wie vor vorhanden. Unsere Oberschränke sind Falttürschränke in Holzoptik (Highlands oak). Für die bessere Vorstellung habe ich ein Bild unserer aktuellen Küche angehängt.
Es ist aber so, dass der Bruder meiner Frau in unsere jetzige Wohnung ziehen würde und großes Interesse an unserer bestehenden Küche geäußert hat. Das hätte den Charme, dass er sich nicht um eine neue Küche kümmern und wir uns nicht um den Abbau, Umzug und Wiederaufbau.
Daher schauen wir uns zwei Alternativen an:
Alles neu oder unsere Bestehende mit nehmen und erweitern / anpassen.

Ich habe unseren Grundriss angehängt. Die Leitungen und Fenster können noch verändert werden. Die Maße an sich sind fix.
Stauraum gibt es neben der Küche noch etwas unter der Treppe. Der Technikraum ist mit Heizung etc. komplett verplant. Wir wollen möglichst viel, wenn nicht alles, in der Küche unterbringen.
Die Schiebetüre in die Küche rein werden wir vermutlich gegen eine "normale" Tür austauschen, da uns ansonsten zu viel Platz unnötig verloren geht. Allerdings habe ich gerade in einem anderen Thema folgende Schiebetür gesehen, die in der Wand entlang läuft:
Innenwandschiebetürelelement ECLISSE Unico Einzelflügel für CW75 860 x 2110 mm bei HORNBACH kaufen
Das wäre natürlich super. Ich glaube allerdings, dass das bei unserer Wand nicht funktionieren wird, da es sich um eine tragende Wand handelt. Unser Hausanbieter hat uns bisher nur eine Aufdopplung der Wand vorgeschlagen, um die Schiebetür in der Wand laufen zu lassen. Das wollen wir jedoch nicht um nichts von der Breite zu verlieren. Wir werden die verlinkte Lösung aber auf jeden Fall anfragen.
Von unserem Hausanbieter wurde uns auch bereits eine neue Küche geplant - von Warendorf . Diese läge jedoch 5000 Euro über unserem Budget aber vom Layout her ist es wie wir es uns vorstellen.
Ich habe im ALNO -Planer versucht die Küche mit unseren bestehenden Möbel zu planen. Alle Möbel, die wir bereits haben habe ich auf dem Screenshot mit einem roten Kreis markiert. Leider kenne ich mich im ALNO-Planer nicht besonders gut aus. Daher konnte ich zwischen den beiden Hochschränken gegenüber der Insel keinen French-Door einzeichnen. Die Arbeitsplatte über der Insel hat auch nicht so hingehauen, wie ich wollte ;-).
Die Planungen an sich sind relativ ähnlich. Würdet ihr etwas Grundsätzliches an der Planung ändern?

Zudem stellen sich uns noch folgende Fragen:
1.) Sollten wir rechts und/oder links vom Fenster Platz für Steckdosen lassen?
2.) Wir hätten gerne eine dünne APL (2 cm). Die bisher angebotene ist von Lechner - Easy Stone Nero Assoluto Z strukturiert. Ist diese empfehlenswert? Welche Farbe würdet ihr zu unserer Bestehenden wählen? Bisher ist unsere APL aus Resopan ebenfalls in Highlands Oak. Das ginge bei einer Naturstein/Keramik oder Dekton -APL nicht mehr. Daher sind wir uns sehr unsicher, welche Farbe sich eignen würde. Schwarz würde vermutlich nicht sehr gut harmonieren.
3.) Wo würdet ihr die Kaffemaschine planen? Auf der Kücheninsel? Bei der Spüle? Oder in eigener Nische wie bei der Planung von Warendorf?
4.) Wie seht ihr das Thema raumhohe Küche? Vorteilhaft ist sicherlich das Mehr an Stauraum. Dafür geht die Möglichkeit von Faltschränken verloren, die uns sehr gut gefallen.
5.) Wie ist eure Erfahrung mit Fenstern hinter der Spüle? Wir würden dieses vermutlich festverglast ausführen, da wir auf den Stauraum der Oberschränke nicht verzichten wollen und die Schmäle ein öffenbares Fenster unmöglich macht.

LG

P.S.: Ich habe im Fragebogen 3 Personen angegeben - unsere Tochter ist aktuell 2 Jahre alt. Beim Einzug wird sie 3 Jahre sein. Perspektivisch könnten wir allerdings auch zu viert sein.

Checkliste zur Kuechenplanung

Personenkriterien und Ergonomie
Anzahl Personen im Haushalt:
3
Davon Kinder: 1
Körpergrößen aller Hauptbenutzer in cm (wegen Arbeitshoehe): 175 cm; 193 cm
Welche Arbeitshöhe ist angedacht (in cm)?: 91,5 cm

Gebäudekriterien
Art des Gebäudes:
Neu-/Umbau > Planänderungen möglich
Bruestungshöhe des Fensters (in cm): offen
Fensterhöhe (in cm): offen
Raumhöhe in cm: 260
Heizung: Fußbodenheizung
Sanitäranschlüsse: vollkommen variabel

Einbaugerätekriterien
Ausführung Kühlgerät:
Frenchdoor (ca. 90cm breit)
Einbaukühlgerät Größe: N. a.
Ausführung Tiefkühl (TK)-Gerät: Nicht erforderlich bzw. steht woanders
Dunstabzugshaube: Umluft
Hochgebauter Backofen: ja
Geplante Heißgeräte: Dampfbackofen (DGC) ohne Wasseranschluß
Hochgebauter Geschirrspüler: wenn möglich
Art des Kochfeldes: Induktionskochfeld
Kochfeldbreite (ca. in cm): 80

Sitzmöglichkeiten
Sitzmöglichkeit in der Küche / im Küchenbereich:
Keine
Sitzmöglichkeit: Für wieviel Personen?: nein
Sitzmöglichkeit: Tisch - wenn gesonderter Tisch oder offene Küche: Vorhandener Tisch
Gewünschte oder vorhandene Tischgröße: 1,60x0,90 (Zweifach ausziehbar bis 2,40 Meter)
Wofür soll der Sitzplatz in der Küche genutzt werden und wie häufig: N. a.

Stauraum-Planung
Was steht auf der Arbeitsplatte oder soll dort stehen?:
Kaffeemaschine, Wasserkocher, Thermomix, Messerblock
Welche weiteren Küchenmaschinen müssen in der Küche untergebracht werden: Keine
Was soll in der Küche außer den Standards untergebracht werden: Vorräte, Lebensmittel
Welchen Stauraum gibt es sonst noch: Zur Not Abstellkammer unter Treppe

Kochgewohnheiten
Was/wie wird gekocht? (Alltagsküche, Menüs, Snacks usw):
Alltagsküche
Wie häufig wird gekocht: (fast) täglich 1x warm
Wird alleine gekocht? Oder auch gemeinsam? Mit und für Gäste?: Meist alleine

Spülen und Müll
Spülenform:
Noch nicht festgelegt
Welche Mülltrennung soll in der Küche vorgehalten werden: Altpapier, Gelber Sack Müll, Restmüll

Sonstiges
Steht schon ein Küchenhersteller fest oder wird bevorzugt:
Offen (Bestehende von Leicht)
Steht schon ein Gerätehersteller fest oder wird bevorzugt: Offen (Bestehende von Bosch /Siemens /Bora )
Küchenstil: Klassisch
Was stört an der bisherigen Küche und was soll die neue Küche unbedingt können? Warum?: Alte Küche gefällt nach wie vor sehr gut; Gewünschte Änderungen: Größere Spüle, so dass auch große Pfannen oder Blech sauber gespült werden kann - Mit oder ohne Abtropffläche; Dünne APL
Preisvorstellung (Budget): Alles Neu maximal 35000 Euro; Bestehende erweitern maximal 15000 Euro

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:welcome:mir kommen die vorhandenen Oberschränke bei Fenster sehr hoch vor, würde das mit dem Fenster passen?
 

KitchenWorker

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Danke fürs Willkommen heißen :-).
Die Oberschränke beginnen momentan 150 cm über dem Boden und sind 79 cm hoch.
Die Arbeitsplatte ist auf Seite der Spüle bei 96,5 cm, so dass für das Fenster eine Höhe von ca. 53 cm möglich wäre. Die APL könnte aber auf 91,5 cm gesenkt werden - analog der Kücheninsel, so dass dann ca. 58 cm möglich wären.
Die Oberschränke höher hängen wird schwierig, da meine Frau dann nicht mehr hinkommen wird.
 

MR.XYZ

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Wenn die Oberschränke bei 150cm anfangen, macht das Fenster doch keinen Sinn? Dann steht man davor und schaut auf die Schränke und von draußen sieht man einen Körper ohne Kopf.
 

menorca

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Wenn euer Budget für eine Neuküche tatsächlich bei 35k liegt (ein Teil davon wird die Ablöse für die jetzige Küche sein?), dann spricht doch vieles für neu, oder?

Ist die Arbeitshöhe von 91,5 tatsächlich das Optimum für den Hauptkoch/die Hauptköchin?
Ich bin 173cm groß und arbeite gerne auf 94 - 96cm.
ARBEITSHÖHE ermitteln - 3 Methoden haben sich da etabliert:
  • abgewinkelter Ellbogen bis Boden messen und 15 cm abziehen
  • Höhe vordere Ecke Beckenknochen messen
  • z. B. Bügelbrett nehmen und in verschiedenen Höhen Probeschnippeln und messen, wenn es einem am bequemsten erscheint, wobei dies der wichtigste Test ist.
Idealerweise ergeben alle 3 Methoden ca. denselben Wert
Ausführlicher in Optimale Arbeitshöhen beschrieben. *

Da ihr in der neuen Planung deutlich mehr Hochschränke habt als bisher, würde ich die Eingangstür so versetzen bzw verschmälern (75cm?), dass die Schiebetür in der Küche in Richtung Fensterwand aufgeht, und dort auf den letzten schmalen Hochschrank verzichten.
Dann kann auch der Kühlschrankblock näher zur Küche rutschen.
 

KerstinB

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Ich denke, für euch alle wird es streßfreier sein, die alte Küche am alten Ort zu sein und den neuen Küchenraum optimal zu planen.

Generell finde ich diese Fenster auf Bauchebene fürchterlich. Man steht vor der Zeile und kann nicht rausgucken.

Warum müßt ihr den Stauraum in der Küche so wahnsinnig erhöhen? In diesem Bereich hast du die Fragen der Checkliste sehr offen gelassen und außerdem keinen Gesamtgrundriss gegönnt.
 

KitchenWorker

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Wenn die Oberschränke bei 150cm anfangen, macht das Fenster doch keinen Sinn? Dann steht man davor und schaut auf die Schränke und von draußen sieht man einen Körper ohne Kopf.
Wenn man streng geradeaus schaut kann man sicher nicht rausschauen. Aber die Frage ist was wäre die Alternative bzw. was ist der Nachteil des Fensters gegenüber einer Rückwand?
Der Vorteil ist - egal wie gut man rausschauen kann - dass es natürliches Licht in die Küche bringt.
Wenn euer Budget für eine Neuküche tatsächlich bei 35k liegt (ein Teil davon wird die Ablöse für die jetzige Küche sein?), dann spricht doch vieles für neu, oder?

Ist die Arbeitshöhe von 91,5 tatsächlich das Optimum für den Hauptkoch/die Hauptköchin?
Ich bin 173cm groß und arbeite gerne auf 94 - 96cm.
ARBEITSHÖHE ermitteln - 3 Methoden haben sich da etabliert:
  • abgewinkelter Ellbogen bis Boden messen und 15 cm abziehen
  • Höhe vordere Ecke Beckenknochen messen
  • z. B. Bügelbrett nehmen und in verschiedenen Höhen Probeschnippeln und messen, wenn es einem am bequemsten erscheint, wobei dies der wichtigste Test ist.
Idealerweise ergeben alle 3 Methoden ca. denselben Wert
Ausführlicher in Optimale Arbeitshöhen beschrieben. *

Da ihr in der neuen Planung deutlich mehr Hochschränke habt als bisher, würde ich die Eingangstür so versetzen bzw verschmälern (75cm?), dass die Schiebetür in der Küche in Richtung Fensterwand aufgeht, und dort auf den letzten schmalen Hochschrank verzichten.
Dann kann auch der Kühlschrankblock näher zur Küche rutschen.
Genau, in dem Budget für die Neuküche ist die Ablöse für unsere jetzige Küche mit drin. Aber die Neuküche wird sicherlich min. 10000 Euro mehr Kosten als die Erweiterung der Bestehenden. Für die Erweiterung haben wir bereits ein Angebot vorliegen von 12000 Euro.

Bisher ließ sich meine Frau noch nicht von einer höheren APL überzeugen. Sie hat Bedenken, dass Sie bei einer höheren APL Probleme mit hohen Töpfen bekommt.

Ich fürchte die Schiebetür Richtung Fensterwand zu öffnen wird aus Platzgründen nicht gehen - selbst wenn wir diese verschmälern. Das fragen wir an. Danke für den Tipp :-) .Wir haben uns gedanklich allerdings schon von der Schiebetür verabschiedet. Eine "normale" Tür, die Richtung Fensterwand auf geht sollte auch gut funktionieren.

Ich denke, für euch alle wird es streßfreier sein, die alte Küche am alten Ort zu sein und den neuen Küchenraum optimal zu planen.

Generell finde ich diese Fenster auf Bauchebene fürchterlich. Man steht vor der Zeile und kann nicht rausgucken.

Warum müßt ihr den Stauraum in der Küche so wahnsinnig erhöhen? In diesem Bereich hast du die Fragen der Checkliste sehr offen gelassen und außerdem keinen Gesamtgrundriss gegönnt.
Optimal ist das Fenster auf dieser Höhe sicher nicht - da stimme ich dir zu.

Den Stauraum wollen wir erhöhen, da wir in der jetzigen Küche uns mehr Stauraum wünschen würden und momentan sogar noch eine separate Speisekammer haben.
In der neuen Küche würden wir gerne weitestgehend ohne Speisekammer auskommen, d.h. auch die Vorräte in der Küche lagern.
Wir haben zwar unter der Treppe eine kleine Abstellkammer aber wir wissen nicht wie viel Platz dort letztlich sein wird. Staubsauger etc. muss dort auf jeden Fall Platz finden und eine Kühltruhe würden wir dort auch gerne hinstellen.
Die Checkliste und den Gesamtgrundriss habe ich im Eingangspost ergänzt :-)
Ich hoffe man kann die Maße gut lesen. Ansonsten bitte nochmal Bescheid geben.
 

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SuseK

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Ich würde auch zu einer komplett neuen Küche tendieren. Falls die alte Küche etwas nachgedunkelt ist oder die Maserung sich minimal geändert haben sollte und man das sieht, wenn neu und alt nebeneinander stehen, ärgerst du dich.
 

KerstinB

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Die bestehenden Schränke müssen nicht berücksichtigt werden - richtig?

Was gefällt denn dann an diesem Vorschlag nicht?
kuechenplanung-warendorf-perspektive-jpg.365490


Die Schränke über dem Fenster sehen durch die Tiefe und die Rahmenbildung doch wesentlich harmonischer aus. Und das Fenster kann auch eine angenehme Größe bekommen.

Und, wenn ich diesen Grundriss sehe:
kuechenplanung-warendorf-layout-jpg.365487


Dann könnte der planobere Hochschrankblock durchaus auch noch ein paar cm weiter nach links.
Man könnte da nämlich überlegen, statt der Schiebetür als Zugangstür eine normale Tür, rechts angeschlagen zu wählen.

Und, die Rückseite der Insel könnte man auch mit etwas tieferen Unterschränken und Auszügen wählen. Das schafft auch Stauraum.
 

menorca

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KerstinB

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Ich meinte Rechtsanschlag, Hochschrankblock verschoben und dann steht das geöffnete Türblatt quasi an der Hochschrankeinkofferung
1670369057314.jpg


Edit:
Alternativ könnte man den Hochschrankblock evtl. doch so gestalten, dass ein Schiebetürblatt z. T. hinter dem linken Hochschrank (tiefengekürzt) verschwindet.
 

KitchenWorker

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Ich würde auch zu einer komplett neuen Küche tendieren. Falls die alte Küche etwas nachgedunkelt ist oder die Maserung sich minimal geändert haben sollte und man das sieht, wenn neu und alt nebeneinander stehen, ärgerst du dich.
Danke für den Hinweis - an das haben wir noch gar nicht gedacht...
Ist es üblich, dass die Küchenfronten nachdunkeln?

@KerstinB
Für eine Neuküche gefällt uns der Vorschlag gut. Meine Frau vermisst ihre Falttürschränke und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich meine Frau 5 cm größer gemacht habe als sie ist... Daher kommt sie an die oberen Schränke ohne Leiter / Hocker nicht mehr ran. Der Küchenplaner meinte wir sollen in den Hochschränken Dinge lagern, die wir selten benötigen wie Raclette. Aber so viele Dinge, die wir wirklich selten brauchen, haben wir gar nicht um auch nur ansatzweiße die Oberschränke auszufüllen.
Meiner Frau ist ein schmaleres Fenster und dafür besserer Zugang zu den Hängeschränken lieber.
Zudem fragen wir uns beide, ob die raumhohe Küche am Ende nicht zu gedrückt wirkt.
Der Blick aus dem Fenster ginge bei uns übrigens raus auf die Einfahrt. Den Gartenblick aus der Küche haben wir durch die Fenstertür.
Uns wurde gesagt die Schiebetür hinter dem Hochschrankblock entlang laufen zu lassen ist nicht möglich, da die Hochschränke an der Wand befestigt werden müssen wegen Kippsicherheit und das dann nicht mehr geht.
Wieso würdest du bei einer normalen Tür den Anschlag rechts wählen?
Zwischen Tür und Hochschrankblock müsste der Lichtschalter platziert werden. Wir dachten es ist angenehmer, wenn man direkt nach dem Öffnen der Tür den Schalter betätigen kann und nicht erst die Tür schließen muss.
 

KerstinB

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Wenn man die Tür rechts anschlägt, muss der Lichtschalter natürlich links sein. Ich würde die Tür aufschlagen lassen, weil man dann im geöffneten Zustand an alle Schränke rankommt und die Tür dennoch recht unauffällig hinter den Hochschränken ist.

Wg. der Hängeschränke ... das kann ja sogar nur Verblendung sein, denn ich denke, ihr müßt dringend eine * Stauraumplanung * machen. Ggü. eurer jetztigen Küche habt ihr ja gut 4 Hochschränke mehr.

Im Gästezimmer kann man nicht lesen, wieviel Wand dahinter der Tür ist, die würde ich aber soweit nach planunten rücken, dass dahinter 70 bis 80 cm Platz ist. Da kann eine gute Stauraumwand entstehen.

Den Raum unter der Treppe würde ich schon wg. Schuhen vermutlich mit gestaffelten Auszügen Richtung Flurdurchgang planen.
 

Nice-nofret

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In den hochgelegenen Stauraumebenen kann man prima Saisondeko, Plätzchendosen, Raclette, Fondue, nur bei Festen benötigte Schüsseln, Schalen etc. verstauen, Party-/Festtagszubehör,-Geschirr -Tischdeko...

Deckenhoch erschlägt nicht - sondern verschmilzt mit der Wand. Bei eurer Konstellation würde ich auch ein Bauchfenster wählen - besser als garkein Licht.
 

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Wenn man die Tür rechts anschlägt, muss der Lichtschalter natürlich links sein.
Ich fürchte gerade das geht nicht weil links nicht genügend Platz ist für Hochschrank plus Lichtschalter. Wir haben auf der linken Seite nur 70 cm zur Verfügung.

Wg. der Hängeschränke ... das kann ja sogar nur Verblendung sein, denn ich denke, ihr müßt dringend eine * Stauraumplanung * machen. Ggü. eurer jetztigen Küche habt ihr ja gut 4 Hochschränke mehr.
Danke für den Hinweis - das machen wir am Wochenende.

Im Gästezimmer kann man nicht lesen, wieviel Wand dahinter der Tür ist, die würde ich aber soweit nach planunten rücken, dass dahinter 70 bis 80 cm Platz ist. Da kann eine gute Stauraumwand entstehen.
Im Gästezimmer sind hinter der Tür 75 cm. Allerdings ist das Gästezimmer bereits verplant. Dort haben wir keinen Stauraum. Hinter der Tür wird eine Leinwand angebracht werden.

Den Raum unter der Treppe würde ich schon wg. Schuhen vermutlich mit gestaffelten Auszügen Richtung Flurdurchgang planen.
Das verstehe ich nicht ganz. Dann geht doch der komplette Stauraum unter der Treppe verloren?

In den hochgelegenen Stauraumebenen kann man prima Saisondeko, Plätzchendosen, Raclette, Fondue, nur bei Festen benötigte Schüsseln, Schalen etc. verstauen, Party-/Festtagszubehör,-Geschirr -Tischdeko...

Deckenhoch erschlägt nicht - sondern verschmilzt mit der Wand. Bei eurer Konstellation würde ich auch ein Bauchfenster wählen - besser als garkein Licht.
Danke für den Tipp. Wir gehen am Wochenende nochmal genau durch, was wir dort unterbringen könnten.

Meinst du den Lemans statt dem 20er Apotheker und dem Rondell? Würde sich das neben den drei Hochschränken ausgehen?
Worauf bezieht sich das?
 

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Das wäre natürlich auch eine Idee - auf die wir noch gar nicht gekommen sind ;-).
Wenn ich so darüber nachdenke vermutlich sogar die Beste... Einer auf Flurseite und einer zwischen Tür und Hochschrankwand.
So kann man direkt schalten, wenn man vom Gang und wenn man von Richtung Wohn-/Esszimmer kommt.
Wie viel Platz würdet ihr rechts zwischen Tür und Hochschrankwand lassen?
Wie würdet ihr das Thema "Steckdosen" auf der Fensterseite lösen?
Dort einfach gar keine Steckdosen einplanen oder welche in die Arbeitsplatte einlassen?
Ist vermutlich schwierig mit Wasser in der Nähe oder?
 

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Alternativ eventl. Sonst einen Bewegungsmeldder. Damit kann man auch viel lösen.
 
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