Küchenplanung für Großfamilie

Singbegeistert

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Küchenplanung für Großfamilie

Seit 8 Jahren koche ich täglich außer sonntags für unsere Großfamilie mit 4 Generationen (derzeit 8 Personen, manchmal auch mehr). Die Küche dazu ist allerdings mittlerweile fast 40 Jahre alt und hat schon viele Mängel:
kaum Steckdosen, schlechtes Licht, zu wenig Arbeitsfläche, keine zeitgemäßen Geräte (mir fehlt dringend ein Gerät mit Dampf, kein Gerät ist hochgestellt), kein Kühlschrank (ich muss alles aus einem Kühlraum holen und dafür durch zwei Räume), ungünstig platzierter Heizkörper, kein Dunstabzug über dem zu kleinen Elektro-Kochfeld, kaum Auszüge, nur ein paar kleine Laden, unpraktische Ecklösung, …
Die Liste ist lang, ich freu mich schon so auf eine neue Küche, allerdings ist die Planung schwieriger als gedacht.
Ich habe einen Lageplan der umliegenden Räume und einen Grundriss der Küche eingestellt. Gleich vorweg welche baulichen Änderungen möglich sind: Die planrechte Mauer könnte teilweise weg und zwar der Teil der an die Speisekammer angrenzt (stattdessen Raumtrennung durch Hochschränke). Planunten ist ein offener Durchgang zum Esszimmer, der ist grundsätzlich toll weil sich im Esszimmer viel abspielt und ich nicht abgeschottet bin wenn ich in der Küche werkle (was leider sehr viele Stunden am Tag sind). Es gäbe allerdings schon die Möglichkeit die Durchgangsbreite etwas zu verringern und so vielleicht noch 30 cm zu gewinnen. Das ist deswegen relevant weil es wieder einen Holzherd geben soll und der muss in die rechte untere Ecke. Sonstige Änderungen sind definitiv nicht möglich. Ach ja der vorhin angesprochene Heizkörper wurde nicht mehr eingezeichnet da er weg kommt. Bei Wasser und Storm sind wir flexibel.

Fest steht schon mal: die neue Küche soll vom Tischler kommen. Was Arbeitshöhe, Schranktiefe etc. betrifft sind wir also flexibel und müssen uns an keine Vorgaben halten. Wir haben auch schon erste Gespräche mit dem Tischler unseres Vertrauens geführt und er hat uns zwei (oder eigentlich 9 ) Varianten für eine neue Raumplanung präsentiert, gemeinsam haben wir dann eine 3. Variante erarbeitet.
Variante 1 ist weiterhin eine U-Form, nur in etwas anderer Anordnung. Da ich aber zumindest den Backofen hochgestellt haben möchte (Geschirrspüler muss nicht sein), ein Kühlschrank rein muss und auch das Kochfeld größer werden soll geht mir im Vergleich zu bisher schon einiges an Arbeitsfläche verloren. Zwar würde die Arbeitsfläche beim Fenster, die ich am liebsten nutze, tiefer als bisher werden, aber es gibt ja doch einiges was fix auf der Arbeitsplatte stehen soll (Obstschüssel, Messerblock, Küchenmaschine, Getreidemühle, …). Und leider steht bei uns oft dreckiges Geschirr herum, insbesondere große Töpfe die nicht in den GSP passen und ich schaffe es nicht immer, gleich alles zu spülen und weg zu räumen.

Variante 2 ist gleichzeitig auch Variante 3 da auf diesem Plan handschriftlich in blau die besprochenen Änderungen eingezeichnet sind. Ein „schöner“ Plan folgt noch, dauert aber urlaubsbedingt noch etwas. Grundsätzlich handelt es sich hier um eine Lösung mit Insel, wobei dafür die besagte Mauer zur Speisekammer weg muss, um genügend Platz zu schaffen. Stattdessen erfolgt die Abgrenzung durch Hochschränke und die Tür wird in den Küchenfronten versteckt – eine Lösung, die mir optisch sehr zusagt. Im Entwurf des Tischlers ist eine frei stehende Kochinsel mit ca. 1,4 x 1,1 eingezeichnet. Was mir daran aber nicht gefällt: Ich mag keine Kochinsel (ua. wegen Problem Dunstabzug, außerdem glaube ich dass die Insel als Kochinsel fast zu klein ist), ich würde eine Spül- oder Arbeitsinsel bevorzugen. Das Problem: Wohin mit dem Kochfeld? Ich koche auf Holz und Elektro jeweils zu gleichen Teilen. Eigentlich würde es für mich Sinn machen, den Holzherd und das Kochfeld relativ nahe beisammen zu haben (Vorteil: ein Dunstabzug für beide, Töpfe und Kochbesteck gleich dort in der Nähe eingeräumt). Wenn der Holzherd rechts unten ist (siehe Tischherd lt. Plan) – wohin dann mit dem Kochfeld wenn nicht auf die Insel? Daher die blau eingezeichneten Änderungen auf dem Plan: Holzherd und Kochfeld nebeneinander rechts unten, erfordert allerdings eine Verkleinerung des Durchgangs zum Esszimmer, der Platz wird sehr knapp (da ich ja ein größeres Kochfeld möchte) und lt. Ofenplaner: keine Induktion neben Holzherd, geht angeblich schnell kaputt (wobei ich auch bisher keine Induktion hatte und ich daher gar nicht weiß, was mir entgeht).
Weitere handschriftliche Änderung auf diesem Plan: Die Insel wird größer und reicht bis zur linken Wand, wird dadurch ca. 2 x 1,1, groß. Wir hätten uns überlegt, die Spüle (und natürlich auch den GSP) statt vor dem Fenster auf die Insel zu verlegen und zwar mit Blick in Richtung Esszimmer.
Also von mir aus derzeit eine klare Tendenz zu Variante 2 bzw. 3 (mehr Arbeitsfläche, „versteckte“ Speisekammer-Tür), allerdings mit folgenden Unsicherheiten: kleinere Insel aber dafür von allen Seiten zugänglich oder größere Insel und dafür kann ich jetzt nicht mehr quer durch den Raum? Kochfeld neben Holzherd (Vorteil: gemeinsamer Dunstabzug mit Abluft, Nachteil: offenes Wohngefühl geht verloren da Durchgang zum Esszimmer verkleinert wird, keine Induktion möglich) oder soll das Kochfeld doch wo anders hin? Aber wenn ja – wohin dann damit?
Hilfe, es fällt mir wirklich gerade sehr schwer, mich da zu entscheiden. Ich bitte euch um eure Hilfe und sage schon mal danke dafür!
Ach ja, bezüglich Alno-Planer: Ich habe einen Versuch gestartet und bin vorerst mal gescheitert (könnte auch daran liegen, dass es echt schwierig ist, sich neben drei Kinder auf sowas zu konzentrieren). Ist es okay, dass ich vorerst nur die Pläne meines Tischlers liefere, ich bekomme von ihm auch bald 3D-Pläne. Solltet ihr aber auf die Alno-Planung bestehen, dann werde ich mich heute Abend wieder dahinter klemmen. Bitte dazu noch um kurzes Feedback! Und danke nochmals!

Checkliste zur Küchenplanung

Personenkriterien und Ergonomie
Anzahl Personen im Haushalt: 8
Davon Kinder: 3
Körpergrößen aller Hauptbenutzer in cm (wegen Arbeitshöhe): 162
Welche Arbeitshöhe ist angedacht (in cm)?: noch nicht fixiert, alles ist möglich da es eine Küche vom Schreiner wird

Gebäudekriterien
Art des Gebäudes: Bestandsbau > (kleinere) Umbauten möglich, Eigentum
Brüstungshöhe des Fensters (in cm): 93
Fensterhöhe (in cm): 139
Raumhöhe in cm: 270
Heizung: Keine Heizung
Sanitäranschlüsse: vollkommen variabel

Einbaugerätekriterien
Ausführung Kühlgerät: Integriert im Hochschrank (60cm)
Einbaukühlgerät Größe: Noch unbekannt
Ausführung Tiefkühl (TK)-Gerät: Nicht erforderlich bzw. steht woanders
Dunstabzugshaube: Abluft
Hochgebauter Backofen: ja
Geplante Heißgeräte: Backofen, Dampfbackofen (DGC) mit Wasseranschluß
Hochgebauter Geschirrspüler: wenn möglich
Art des Kochfeldes: Ceran (herkömmliche Beheizung)
Kochfeldbreite (ca. in cm): 90

Sitzmöglichkeiten
Sitzmöglichkeit in der Küche / im Küchenbereich: Keine
Sitzmöglichkeit: Für wieviel Personen?: nein
Sitzmöglichkeit: Tisch - wenn gesonderter Tisch oder offene Küche: Keiner
Gewünschte oder vorhandene Tischgröße:
Wofür soll der Sitzplatz in der Küche genutzt werden und wie häufig:

Stauraumplanung
Was steht auf der Arbeitsplatte oder soll dort stehen?: Kaffeevollautomat, Wasserkocher, Messerblock, Allesschneider, Brotbehälter, Obstschale, Sonstiges (evtl. im Beitragstext benennen)
Welche weiteren Küchenmaschinen müssen in der Küche untergebracht werden: Küchenmaschine, Handrührgerät, Pürierstab
Was soll in der Küche außer den Standards untergebracht werden: N. a.
Welchen Stauraum gibt es sonst noch: Geschirr/Gläserschrank im Wohn-/Esszimmer, Speisekammer

Kochgewohnheiten
Was/wie wird gekocht? (Alltagsküche, Menüs, Snacks usw): Hausmannskost, meist Suppe und Hauptgang
Wie häufig wird gekocht: (fast) täglich 1x warm
Wird alleine gekocht? Oder auch gemeinsam? Mit und für Gäste?: meist alleine

Spülen und Müll
Spülenform: 1 Becken ohne Abtropffläche
Welche Mülltrennung soll in der Küche vorgehalten werden: Altpapier, Biomüll, Gelber Sack Müll, Metall total getrennt, Restmüll

Sonstiges
Steht schon ein Küchenhersteller fest oder wird bevorzugt: Küche kommt vom Tischler
Steht schon ein Gerätehersteller fest oder wird bevorzugt: Miele wenn es sich preislich ausgeht
Küchenstil: Klassisch
Was stört an der bisherigen Küche und was soll die neue Küche unbedingt können? Warum?: viel Arbeitsfläche, viele Auszüge, genug Steckdosen, wenn möglich keine Ecklösungen, Holzofen muss bleiben
Preisvorstellung (Budget):

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KerstinB

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@Singbegeistert

Welche Arbeitshöhe ist angedacht (in cm)?: noch nicht fixiert, alles ist möglich da es eine Küche vom Schreiner wird
und
Brüstungshöhe des Fensters (in cm): 93
und aus einer der Zeichnungen:

Arbeitsplatte in Fensterlaibung laufend= Arbeitshöhe mind. 93plus APL-Dicke.

Und du bist 162 cm groß. Da sollte man dringend die Arbeitshöhe ausprobieren:

ARBEITSHÖHE ermitteln - 3 Methoden haben sich da etabliert:
  • abgewinkelter Ellbogen bis Boden messen und 15 cm abziehen
  • Höhe Beckenknochen messen
  • z. B. Bügelbrett nehmen und in verschiedenen Höhen Probeschnippeln und messen, wenn es einem am bequemsten erscheint, wobei dies der wichtigste Test ist.
Idealerweise ergeben alle 3 Methoden ca. denselben Wert
Ausführlicher in Optimale Arbeitshöhen beschrieben. *

----------
Speisekammer, was soll da noch alles untergebracht werden? Gibt es das Kühlhaus weiterhin?
Tischherd .. .wie soll das aussehen? Vielleicht mal ein Link zum geplanten Gerät?
Gefrierschrank weiterhin in dem Vorraum?

Ich finde beide Planungen noch nicht so prickelnd, da es doch viele Laufwege sind.
 

Singbegeistert

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Hallo Kerstin! Danke für dein Feedback!

Bezüglich Arbeitshöhe: danke, ich hab hier schon fleißig gelesen und bin auf diese tollen Infos schon gestoßen und werde die Arbeitshöhe gemäß den Vorschlägen ermitteln. Derzeit war die Höhe noch kein Thema, viel mehr beschäftigt uns das Thema der Küchenform - Anordnung.

Die Speisekammer muss / soll bleiben. Dahin kommen (so wie jetzt auch schon): Getränkekisten, Riesen-Töpfe die man nur zweimal im Jahr braucht (zB beim Einkochen), Marmelade- und Gurkengläser (wir machen einiges selber ein und für eine große Familie kommt da schon was zusammen, Keller ist keine Alternative), Friteuse, teilweise auch Müllbehälter (möchte zwar einen MUPL in der Küche, aber bei einem großen Haushalt ist so ein Behälter gleich mal voll, darum hab ich zB den gelben Sack hier). Derzeit sind auch Vorräte in der Speisekammer weil der Stauraum in der Küche zu wenig war bzw. einfach schlecht / unlogisch eingeräumt ist (hab mich anfangs nicht getraut, dass System der Schwiegermutter ganz radikal zu verändern, dann hat die Zeit gefehlt, und jetzt planen wir endlich alles neu!).

Den Kühlraum gibt es weiterhin, der wird bleiben. Man sieht die Lage am Grundrissplan.

Wie genau der Tischerhd aussehen wird ist noch nicht fix. Fix ist aber die Breite mit 800. So könnte er zB aussehen
LC 80 Classic - Lohberger

Gefrierschrank bleibt im Vorraum.

Ja so richtig toll sind die beiden Varianten noch nicht, mach mir auch so über die Laufwege Gedanken. Wobei ich ja einiges gewohnt bin, ohne Kühlschrank in der Küche sondern wegen jedem Teil zwei Türen bis zu einem Kühlraum, da läuft man schon fleißig beim Kochen. Am einfachsten wäre vermutlich wieder eine U-Form, aber ich möchte halt mehr Arbeitsfläche. Wenn ich die Form wie bisher lasse verliere ich durch den hochgestellten BO und den Kühlschrank schon Fläche (GSP würde ich dann niedrig lassen), hab derzeit aber immer das Gefühl, dass ich mehr Platz brauchen würde. Vielleicht liegt es aber auch an der derzeit unpraktischen Planung, dass alles so vollgestellt ist. Bin gerade dabei mich selber bei meinen Abläufen zu beobachten ...

Ich weiß, die Alno-Pläne fehlen noch, ich hab schon zwei Abende investiert, bin aber an den Ansichten gescheitert als plötzlich alles ganz verzehrt aussah. Werde versuchen mich wieder dahinter zu klemmen.
 

KerstinB

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Es muss kein Alnoplan sein, du hast deine Pläne doch ordentlich gemacht.

Mit dem Tischherd, da wird wohl zu den 80 cm Breite noch die Abstandshalter für angrenzende Möbel kommen ... siehe Titelblatt von https://www.lohberger.com/wp-content/uploads/2018/10/bedienung-varioline-2018-08-de.pdf

Wirst du sehr viel parallel Kochfeld/Tischherd kochen? Oder, was kochst du hauptsächlich auf dem Tischherd, z. B. Schmorgerichte oder so? Backofen dann vom Tischherd und zusätzlich einen Dampfbackofen .. nicht wahr?
 

Singbegeistert

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Auf die genauen Abmessungen des Lohberger hab ich auf die Schnelle nicht geachtet, derzeit haben wir ein Modell das bereits inkl. Abstandshalter die 80 cm hat - so eines hab ich mir vorgestellt.

Holz / Elektro-Kochfeld koche ich eigentlich nie parallel, immer entweder oder. Hauptsächlich koche ich auf dem Holzherd wenn es einen großen Braten gibt oder lange schmoren soll - wenn das Ding mal angeheizt ist dann gibt es lange Hitze, ideal für alles was lange auf / in den Ofen soll. Auch wenn viele Leute zu bekochen sind heize ich das Ding gerne an, auf dem aktuellen Ceranfeld mit 4 Platten (davon nur ein größere mit 21 cm) bin ich schnell mal an meine Grenzen gestossen, es kann schon mal vorkommen, dass ich 2-3 Töpfe /Pfannen mit 28 cm Durchmesser in Verwendung habe. Zukünftig kann es sein, dass im Winter bei sehr kalten Temperaturen der Holzherd an muss, weil wir auf den Heizkörper in der Küche verzichten werden. Aber dann würde ich auch dort kochen und nicht am Elektro-Kochfeld.

Ich möchte eigentlich - trotz Tischherd - einen Backofen und ein Kombi-Dampfgerät. Ich backe gerne und das geht für mich im Holzherd gar nicht.

Würde es dir helfen, wenn ich ein paar Fotos von der Küche aktuell mache und einstelle?
 

KerstinB

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Gerne, es zeigt einem immer ein wenig, wie das Gegenüber so tickt. Und manches gibt vielleicht auch nochmal Anlass zur Nachfrage.

Ist der Holzofen dann übrigens Raumluftunabhängig oder muss Zuluft zur Abluft elektronisch gesteuert werden, damit es kein Desaster gibt.
 

Singbegeistert

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Bezüglich Holzofen: der ist raumluftabhängig, bisher hat sich über das Thema keiner groß Gedanken gemacht, vermutlich weil wir relativ alte, zugige Fenster haben (glücklicherweise!!!). Ausserdem war der Dunstabzug jahrelang selten bis nie in Betrieb. Aufgetaucht und bewusst geworden ist uns die Problematik erst jetzt im Zuge der Küchenplanung . Beim Recherchieren hab ich von verschiedenen Geräten gelesen, Luftdruckwächter oÄ - wird unbedingt notwendig sein.
 

Singbegeistert

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Hier ein paar Fotos von der aktuellen Küche, alles sehr rustikal und wie gesagt bald 40 Jahre alt. Ich hab ganz bewusst die alltägliche Unordnung belassen, also den Kabelsalat, das Geschirr etc.

DSC01010.JPG

Zeile planrechts bis zur Speisekammertür inkl. Holzherd, hier ist derzeit noch ein zweites Spülbecken, das ich aber nicht verwende. Darunter eine Holzkiste, die aber als Müllsammelplatz genutzt wird.


. DSC01011.JPG
Fensterfront planoben
Unterm Fenster ist der Heizkörper, der kommt weg. Im Hochschrank (natürlich ohne Auszüge) sind ein paar Vorräte und div. Geräte untergebracht, zB Toaster und Kenwood Küchenmaschine (oft in Verwendung). Der Kabelsalat kommt daher, dass hier die einzig verwendbare Steckdose ist, dran hängt Mikro (soll zukünftig in die Abstellkammer), eine Küchenmaschine und der Wasserkocher.

DSC01007.JPG

Fensterfront planoben sowie Zeile planlinks
Dass hier immer Geschirr abtropft ist leider normal, ich wasche zwar relativ gerne ab, aber nach dem Spülen habe ich meist keine Lust / Zeit mehr zum Abtrocknen, drum bleiben hier gerne mal ein paar Teile stehen. Biomüllbehälter steht frei neben der Mikro, der Platz unter der Spüle ist dafür ungenutzt. Den brauchen wir dauernd (irgendwer isst immer Obst), es würde keinen Sinn machen, den zigmal am Tag unter der Spüle hervorzukramen. Deshalb ist dafür ein vernünftiger Platz in der neuen Küche besonders wichtig - MUPL an der richtigen Stelle. Obstschüssel steht auch noch hier und leider immer wieder Schmutzgeschirr, entweder aus Faulheit oder weil die Spüle gerade läuft.


DSC01005 neu.jpg
Durchgang zum Esszimmer planunten
Rechts mit dem "Kaffeeeck", wobei die Maschine auch in die Abstellkammer könnte, da wir sie mittlerweile nur mehr sporadisch benötigen.
Viel lieber hätte ich in der neuen Küche Platz für Brotdose und Brotschneidemaschine (und zwar nicht versenkt, die wird viel benötigt), aber wo? - derzeit schwer vorstellbar, noch was auf die Arbeitsplatte zu stellen
 

KerstinB

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:cool: @Singbegeistert ...

Ich habe die Speisekammer mal aufgelöst und nur noch eine Stauecke stehen lassen.

Die Kochfelder jetzt doch eher getrennt, dabei der Versuch durch einen abgehängten Wrasenfang entlang der ursprünglichen rechten Wand in Breite von gut 100 cm, wobei es beim Tischherd nur gut 60 cm sind und sich nach der alten Speisekammerwand erweitert, auch die Wrasen vom Tischherd einzufangen. *Decken-DAH, Links und Bild im Lexikon *

Und dann fange ich mal in der Ecke unten rechts an:

  • mal 100 cm Tischherd geplant, wenn schmaler, dann wird halt der nächste Schrank breiter
  • 80 cm Unterschrank als * Samy-Schrank * um dort wenigstens eine kleine Spüle (ca. 20 bis 25 cm Nutzbreite) zu integrieren. Damit man eben schnell Wasser am Tischherd hat, bzw. den KVA, der dort steht, bedienen kann. Unter der Spüle dann einfach nur ein Trestermülleimerchen. Sonst Stauraum.
  • Ausbildung einer Halbinsel, wahlweise mit dem angedeutetem Sitzplatz, Platz hätte dort allerdings auch noch ein gut 60 cm breiter Auszugsunterschrank.
  • Von Kochfeldseite dann 60-100-60, wenn gewünscht auch mit Induktionskochfeld. Kochfeld auf jeden Fall mind. 80 cm Breite
  • Dann 60 cm breiten Backofenhochschrank
  • Nach rechts dann eine 60 cm tiefe Abstellkammer, planunten und planoben mit Regalbrettern in ca. 50 cm Tiefe, planrechts 30 cm Tiefe. Platz für die ganzen Vorratsgläser und eine paar größere Teile zum Abstellen. Den Bereich mit Trockenbau und 2 Türen, die man vielleicht sogar als Schiebetüren in die Trockenbauwand laufen lassen kann.
  • Planoben dann von rechts geht es weiter mit ca. 95 cm Unterschrank, dann 40er, dann 100er Spülenschrank, im unteren Auszug Sammelbehälter für die Metallabfälle und Altpapier, dann 40er MUPL für Bio/Restmüll und nochmal 100er Auszugsunterschrank. Die Arbeitsfläche an den Fenstern idealerweise in die Fensterlaibung laufend. Im Spülenschrank ein großes Doppelbecken.
  • Nach links dann tote Ecke, da könnte die Kenwood stehen. Um die Ecke geht es dann weiter mit
  • hochgebauter GSP, darüber Klappfach für eine Mini-Standmikrowelle
  • Hochschrank mit DGC und Wasseranschluss
  • Hochschrank für Kühlschrank
Es bleibt dann noch Platz. Planunten in der Ecke dann ca. 70 cm Unterschrank in 45 bis 50 cm Tiefe für die Brotschneidemaschine. Sollte die * Stauraumplanung * noch Bedarf ergeben, dann könnte man tatsächlich die Tür zum Wohnzimmer schließen und noch gut 140 cm Schrank unterbringen.

Für mich vorteilhaft hier .. viel Arbeitsfläche an den Fenstern rund um die Spüle, Kochfeld durch Drehung direkt ggü. Trotzdem könnte mal jemand zum Gesellschaft leisten Platz nehmen.

Bin gespannt ;-).
 

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Singbegeistert

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Ich sag mal wow, bin begeistert was du da so an kreativen Ideen hast :danke:! Aber die Speisekammer weg zu lassen, das braucht schon viel Umdenken und Mut ... ich weiß schon, was mich die nächsten Tage beschäftigen wird ... Danke schon mal für die Mühe! Jetzt hab ich ordentlich was zum Nachdenken und auf mich wirken lassen
 

KerstinB

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:cool: ... sie ist ja nicht ganz weg .. mit der Ecke sollte doch einiges an sinnvollem Stauraum bleiben. Aber, völlig richtig, erstmal wirken lassen.
Ich dachte einfach, es wäre gut, mal eine richtige Arbeitsküche mit an sich sonst kurzen Wegen und viel Platz zu haben.
 

Singbegeistert

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So ... derzeit dreht sich in meinem Kopf alles nur mehr um Küche, Küche, Küche ... wird Zeit dass wir hoffentlich bald mal auf einen vernünftigen Plan kommen sonst muss ich noch in die Klapse:rolleyes:

Liebe Kerstin, danke nochmals fürd einen tollen Plan! Die Vorstellung von einer so geräumigen Küche geht mir gar nicht mehr aus dem Kopf. Eine Frage hätte ich noch: Wrasenfang - meinst du damit so ein abgehängtes Decken-Dings? Warum die Verbreiterung? Grundsätzlich finde ich Decken-DAH super weil für mich die schönste Lösung!

Anfänglich konnte ich mich ein Leben ohne Speisekammer nicht vorstellen (das Ding ist derzeit nicht gerade klein und vollgestopft bis obenhin!). Doch so langsam kamen die Ideen, was mit dem Zeugs passieren könnte: 1. ausmisten, 2. Getränkekisten - da würde sich zur Not auch ein Platz im Vorraum zur Küche finden (wo die TK-Geräte stehen), 3. Müll - großer MUPL nötig, 4. Fritteuse - Abstellkammer, 5. Riesen-Töpfe die man einmal im Jahr braucht - Dachkammer, 6. sonstiges - Stauraum in der Küche müsste ausreichen.

ABER ... So schön die Vorstellung einer großen Küche ist, so hab ich nach reichlicher Überlegung leider ein paar (gravierende) Argumente dagegen gefunden, die pro Speisekammer sprechen:
- Finanzielle Gründe: Derzeit alles offene Regale, zukünftig möchte ich auf jeden Fall auch ein paar geschlossene Kästen / Auszüge dort haben. Aber in der geschlossenen Abstellkammer kann ich sicher was günstigeres reinstellen als in eine Küche. Und so eine Riesen-Küche (wir hätten sie gerne hochwertig) geht dann sicher ins Geld und übersteigt unser Budget - dann müsste die Küche noch ein paar Jahre warten, aber ich mag nicht mehr warten :(

- Gerade mit kleinen Kindern tendiere ich eher zum Großeinkauf für unsere Großfamilie, deswegen wird der Kühlschrank sicher mal zu klein - im Sommer bleibt daher der Kühlraum in Betrieb. Allerdings verbraucht der wesentlich mehr Energie. Da kommt wieder die Speis ins Spiel: Die ist nicht geheizt und im Winter (vor allem mit offenem Fenster) schon kühl ... viele Dinge können dann in der kälteren Jahreszeit dorthin, der Kühlschrank ist entlastet und der Kühlraum kann ausgeschaltet werden.

- Heizung: Wir planen ja auf den Heizkörper in der Küche zu verzichten. Ist ein bisschen ein Risiko, aber nachdem jeden Tag gekocht wird müsste es gehen bzw. die Heizung vom Esszimmer reichen. Wenn wir die Küche aber vergrößern würde das nicht mehr klappen, dh. es müsste doch wieder ein Heizkörper oÄ rein. Fussbodenheizung geht leider nicht...

Und weil du die Tür zum Wohnzimmer angesprochen hast - die würde ich gerne schließen, aber da sträubt sich mein Mann dagegen. Leider ...

Also schweren Herzens - gerade wegen der finanziellen Einwände - wieder zurück zum ursprünglichem Grundriss. Vielleicht hast du da noch Ideen? Danke nochmals!


-
 

KerstinB

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Nee, nee ... so schnell gebe ich nicht auf ;-), weil ich denke, das könnte wirklich DEINE Küche werden. Praktisch und bestimmt auch schön umsetzbar.




Ja, die GROSSE Speisekammer weg. Was bleibt ist eine kleine Speisekammer ... bewußt mit Trockenbau abgetrennt und nur 2 Türfronten verwendet. Wie gesagt, idealerweise in die Trockenbauwand reingeschoben. In der Kammer können dann ganz normale "Alltagsregale", die ja vielleicht auch schon vorhanden sind, verwendet werden.
3. Müll - großer MUPL nötig, 4. Fritteuse - Abstellkammer, 5. Riesen-Töpfe die man einmal im Jahr braucht - Dachkammer,
sollte da problemlos Platz haben, Getränke evtl. auch noch, die sind aber ja vielleicht im Vorraum gleich besser aufgehoben.

Heizung = 2 Ideen ...man könnte die Zuleitung Heizung nach links verlängern und quasi Aufputz im Sockelbereich bis zum jetzigen Türdurchbruch Wohnzimmer legen und dort den Heizkörper hinverschieben.
Alternativ könnte ich mir vorstellen, dass man im Wandstück zwischen den Fenstern eine Wandflächenheizung integriert. Dort würde ja eh die aktuelle Wand zur Speisekammer entfernt werden, so dass man evtl. auch den Putz entfernt und ein Wandheizungsystem integriert.


Und ja, die DAH soll abgehängt in dem Bereich über Kochfeld und dann eben auch Tischherd sein.

Wobei die DAH eben über dem Kochfeld ist, die Abhängung aber als Wrasenfang dienen soll und zumindest einen Großteil der Dämpfe vom Tischherd mit einzieht. Wichtig ist eben diesen Bereich so komplett abzuhängen, damit die integrierte DAH als Wrasenfang dienen kann. Deshalb auch der Link zu *Decken-DAH, Links und Bild im Lexikon *
In meiner Küche habe ich ja auch so eine Decken-DAH verwirklicht (siehe Link in Signatur).
 

Singbegeistert

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Nee, nee ... so schnell gebe ich nicht auf ;-), weil ich denke, das könnte wirklich DEINE Küche werden. Praktisch und bestimmt auch schön umsetzbar.
Du machst es mir aber auch echt schwer ... verlockend wäre es ja schon ... aber ein Argument dagegen bleibt: der finanzielle Aspekte. Naja und mehr zu putzen wäre es auch (die Speisekammer putzt man dann doch nicht sooo oft ...)

Deinen Link zu Decken-DAH hab ich natürlich schon brav gelesen gehabt, aber nicht gleich verstanden, so langsam erschließt sich mir das Thema "Dunstabzug" erst. Deine Küche hab ich mir natürlich jetzt auch angeschaut, sieht toll aus!!!
 

Singbegeistert

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[
Heizung = 2 Ideen ...man könnte die Zuleitung Heizung nach links verlängern und quasi Aufputz im Sockelbereich bis zum jetzigen Türdurchbruch Wohnzimmer legen und dort den Heizkörper hinverschieben.
Alternativ könnte ich mir vorstellen, dass man im Wandstück zwischen den Fenstern eine Wandflächenheizung integriert. Dort würde ja eh die aktuelle Wand zur Speisekammer entfernt werden, so dass man evtl. auch den Putz entfernt und ein Wandheizungsystem integriert.
Wandflächenheizung - mal schauen was mein Mann dazu sagt
Die andere Variante verstehe ich nicht ganz, wo genau wäre dann der Heizkörper?
 

Singbegeistert

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Wobei die DAH eben über dem Kochfeld ist, die Abhängung aber als Wrasenfang dienen soll und zumindest einen Großteil der Dämpfe vom Tischherd mit einzieht. Wichtig ist eben diesen Bereich so komplett abzuhängen, damit die integrierte DAH als Wrasenfang dienen kann. Deshalb auch der Link zu *Decken-DAH, Links und Bild im Lexikon *
In meiner Küche habe ich ja auch so eine Decken-DAH verwirklicht (siehe Link in Signatur).
Ganz hab ich es noch immer nicht kapiert, dh. nur ein Dunstabzug - und das funktioniert, dass damit auch die Dämpfe von doch etwas weiter weg entfernten Tischherd abgezogen werden? Bis zu welcher Höhe muss das Teil abgehängt sein?
 

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Das Budget hast du auch gar nicht angegeben, so dass wir auch nicht wissen können was ist überhaupt damit drin.
 

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