Unbeendet Eine neue ETW braucht eine neue Wohnküche

Er meinte, dass er nicht weiß, ob der Abfluss realisiert werden kann, weil die Leitungen in der Außenwand verlaufen, wegen dem Gefälle. Sowas in der Art.
 
Und bei den Geräten ging es mir eher darum welchen BO ihr bei meinem begrenzten Budget eher empfehlen würdet, also nicht Marke, sondern Variante.

Ideal ist ja theoretisch ein separater DGC + ein BO (inkl. MW+PY+Dampfstoß). Aber das ist wohl beides zusammen zu teuer für uns. Welche der beiden Varianten sollte der Große sein, und welchen als erstes, wenn ich erst mal die alte MW behalte. Bei unseren Bedürfnissen würden wohl auch beide als 45er reichen.

Und kann ein DGC mit FWA am gleichen Anschluss wie der GSP sein?

Sind also eher generelle Fragen zu den Geräten, denn spezifische Gerätefragen, und das auch eher aus Budgetgründen, oder das dann besser auch im anderen Forum? :-)
 
Bleiben wir doch mal hier.

Normalerweise sollte das mit dem Wasser bei heutigen modernen relativ hohen Fußbodenaufbauten kein Problem sein. Sind ja nur ca. 3m, die mit Gefälle von 1 bis 2 % verlegt werden müssen. Bei ordentlicher Planung paßt das in den Fußbodenaufbau. Küche hat ja nur ein 5 cm Abflußrohr. Muss ja auch nur bis zur Spüleninsel rüber und kann dann mit dem Abfluß der Spüleninsel vereint werden.

Bei Gerätetypen würde ich wohl mit einem 45er DGC anfangen und darüber ein entsprechend großes Fach mit Klappe für einen 60 hohen Backofen mit Pyrolyse , integirerter Mikrowelle etc. lassen. Da kann dann zunächst eine Standmikrowelle hin. Der KFB sollte dann direkt mit einplanen, dass die Mikrowellen-Standtür mal entfernt wird und durch den 60er Backofen ersetzt wird. Da muss dann oft noch eine Blende hin. Die sollte gleich mitgeliefert werden.

DGC mit FWA könnte am selben Wasseranschluß/abfluß wie die GSP sein. Ein Eckventil ist dann nötig.
 
@KerstinB

Also kann der Abfluss bei ordentlicher Planung durch den Boden verlegt werden trotz Fußbodenheizung?

Sollte der Anschluss der Spülinsel dann auch aus dem Boden kommen, und nicht planunten an der Wand sein?

Also zuerst die DGC? Dachte ich mir schon. Danke.

Das 45 Gerät dann also unten und nicht umgekehrt? Sieht man sonst nicht.

Entschuldige die vielen Fragen. Bis gestern dachte ich noch, dass ich ein paar Tage/ Wochen habe. Jetzt muss ich bis morgen Abend die ganze Elektroplanung und Sanitärplanung abgeschlossen haben, wenn es nix extra kosten soll. :-(

@Nice-nofret

Der Anschluss für die DAH ist übrigens wirklich planunten rechts mit einem Durchmesser von 150mm.
 
Kann man ja dann tauschen, wenn ein 60er Gerät dazukommt. Oder 45er positionieren, wie es passt und untendrunter das Fach mit Tür für Standmikrowelle und später dann 60er Ofen.

benxsch_20160213_kb1_grundriss-jpg.205154

Wenn man einen 80er Spülenschrank mit 2 Auszügen will, was ich für sinnvoll erachten würde, dann wäre es gut, wenn Wasser eher an der Rückwand vom Spülenschrank, leicht innen und mittig rauskommt. Kommt es seitlich von planunten aus der Wand, dann gibt es Gehudel mit Auszugsbeschlägen.

Bei mir ist die Leitung auch im Fußbodenaufbau. Und dann hat malediva das mal schön für ihre Küche dokumentiert:
Bauliche Lösungen für Küchenplanungen
 
150mm = perfekt (sollte heutzutage Standart sein, ist es leider nicht immer; von daher gut, dass Du das Nachgefragt hast).

Ich würde wohl für zwei 45cm Geräte planen - dann kannst Du zur Zeit unten den DGC einbauen und den später nach oben stellen und unten dann den BO mit Pyro & Microwelle nachrüsten.

Wir feiern regelmässig viele Feste mit vielen Gästen(bis zu 40 Personen) und grossem gekoche - wenn ich nicht jedes Jahr zum Weihnachtsbacken einladen würde, dann käme sogar ich mit zwei Kompaktgeräten locker ais.
 
Ich hatte eben noch mal ein Telefonat mit dem Architekten.

Der Abfluss ist wohl an der gleichen Stelle, wie der Anschluss der DAH planunten rechts, weswegen wohl ein Verlegen des Abflusses im Estrich bei 2% nicht bis zum jetzigen GSP funktionieren würde, da die Leitung irgendwann aus dem Boden kommt.

Zitat:
Zum Abwasseranschluß in der Küche: Für die Spüle ist das okay! Jedoch haben wir beim Geschirrspüler ein Problem. Selbst wenn das Abwasserrohr am Schacht neben dem Fenster direkt auf dem Boden liegt, was wegen des Schallschutzes nicht sein darf, würden wir, wenn wir es mit den notwendigen 2% Gefälle verlegen, bereits am Ende der Küchenwand keine Überdeckung durch den Estrich mehr haben. Sollten Sie zur Abnahme mit einem Gutachter kommen wird uns dieser das ganz sicher bemängeln! Abgesehen davon wird das Gewicht des Kühlschranks die dünne Estrichschicht zerdrücken. Darauf können wir uns leider nicht einlassen. Wir können das Abwasserrohr mit einem Fliesenkasten verlegen, dieser wäre dann im freien Bereich zwischen den Schränken sichtbar und die Füße des Schranks unterhalb den Kühlschranks müssten weiter in Schrankmitte montiert werden. Hinter den Hochschränken würde das Abwasserrohr dann sichtbar verlegt werden.

Sein Vorschlag war jetzt auch, den 20cm Schrank nach planrechts zu verlegen. Eben wegen dem Gewicht vom Kühlschrank, und der Wasseranschluss dann dort zu machen. Aufputz kann man dann ja hinter den Hochschränken weiter.

Der Fliesenkasten wäre dann 10x5cm oder so unten zwischen der Hochbauwand und der Kochzeile.

Was haltet ihr davon?

Wie hoch sollten die Steckdosen der GSP und der beiden Backofen sein? :-)

Fragen über Fragen.

Vielen Dank noch mal euch allen!

@Nice-nofret

Hab ich mir auch schon gedacht mit den 2 Kompakten. Was mache dann in den restlichen 15cm? Wärmeschublade? Oder Zubehörschublade?
 
Mit dem Backofen ... einen passenden Schrank vom Küchenanbieter anbieten lassen ;-)

Ja, man könnte Kühlschrank und 20er Schrank tauschen. Wäre nicht mehr ganz so optimal mit den Positionen und mit der Öffnungsrichtung z. B. vom Kühlschrank.

Allerdings verstehe ich nicht, warum da nur der Estrich als Abdeckung berücksichtigt wird. Wie man hier ja sehr gut sieht, ist das Abwasserrohr unter der Dämmung und der FBH verlegt. (bei mir übrigens auch)

full


Das Abwasser ist das schräg liegende Rohr und das ist hier viel länger als es bei dir sein muss.

Für Steckdosen ... GSP-Steckdose mit im 20er, Backofensteckdose hängt ein wenig von den Öfen ab. Dazu mal
Vorgaben der Elektro- und Sanitärinstallation - Planungsaspekte - Küchen-Forum
und
Installationspläne für die Küche - Planungsaspekte - Küchen-Forum
 
Hier seine Antwort:

wir haben einen Gesamt-Fußbodenaufbau (inkl. Fliese, Estrich und Dämmung/Fußbodenheizung) von 15 cm. Das Rohr hat einen Durchmesser inkl. Muffe von etwa 6 cm, bis zum gewünschten Ort des Anschlusses sind es etwa 5 Meter, bei 2% Gefälle (bei fettigem Abwasser definitiv zu empfehlen!) sind wir bei der Endhöhe der Oberkante des Rohres bei etwa 16 cm Oberkante was bereits 1 cm über der Fliese liegt. Die Mindeststärke des Estrichs sollte 2.5 cm betragen, hinzu kommt noch mindestens 1 cm Stärke für einen Dämmstreifen oberhalb des Rohres als Schalldämmung. Somit habe ich innerhalb des Fußbodenaufbaus nur 10,5 cm (15-1-2,5-1) zur Verfügung, das reicht für das Verziehen des Rohres im Estrich von 2,25 m.

Meine Fragen dazu:

Wenn mich der Satz des Pytagoras nicht ganz im Stich lässt, sind das doch niemals 5m, oder? Eher 3,2m?

Reichen auch weniger als 2%? 1,5%?

Dämmstreifen auf dem ganzen Rohr notwendig? Insbesondere am Anfang und am Ende des Rohres (jeweils 50cm). Dadurch könnte ich bei einem Gefälle von 2% doch noch einen Meter Strecke mehr erreichen, oder nicht? Wozu brauche ich Dämmung unter dem Kochplatz?
 
Man sagt im allgemeinen 1 bis 2% Gefälle.

Wenn das Rohr bei 6 cm incl. Muffe anfängt und meiner Meinung nach auch max. 3,2 m ansteigen muss, dann kommen zu den anfänglichen 6 cm max. 6 cm hinzu. Macht 12 cm. Und, ich denke mit 5 cm Gefälle kommt man auf der Strecke auch hin.

Außerdem mal eine Frage, planoberhalb des Kamins sind doch auch noch Schächte. Was ist mit Wasserzuleitung von dort?
grundriss_mi_massen-jpg.204398


Oder von den Schächten an der Küche der Nachbarwohnung?
 
Hier seine Antwort:

"wir würden die Abwasserleitung entlang der Wand führen, somit ergeben sich bis zum gewählten Punkt etwa 5 m Rohrlänge. Eine Führung diagonal durch den Raum würde eine Sollbruchstelle im Estrich verursachen, die wollen weder Sie noch wir.

Wie ich in der letzten Mail bereits geschrieben habe ist bei fettigen Abwässern eine größere Neigung zu bevorzugen.

Im Schacht neben dem Kamin und neben der Nachbarküche laufen die Schornsteine, dort ist keine Möglichkeit Abwasser zu führen. Abgesehen davon gibt es da noch gewisse Brandschutzauflagen zu beachten.

Der Abwasserschacht der Nachbarküche ist noch weiter von der Geschirrspülmaschine entfernt als ihrer.

Wir wollen und müssen Ihnen eine auch auf lange Sicht gute und DIN-gerechte Lösung anbieten und einbauen. Dabei sind einige Zwangspunkte leider unumgänglich."

Er kennt die Küche, wie wir sie wollen und wir werden den Austritt planoben inklusive Fliesenkasten so klein wie möglich halten. Der Austritt wird wohl kurz vor der Wange sein, die du geplant hast, Kerstin. Dann wird das 25cm Regal eben nur noch 20cm, und die Wange 10cm breit. Um genau zu sein, hängt das davon ab, dass der Fuß des Kühlschranks eben nicht auf dem Fliesenkasten steht, sondern direkt daneben.

Ich denke, dass wir damit auch leben können.
 
Äh, Kühlschrank jetzt da, wo ich ihn geplant habe und Wasser dort auch? Nee, dann lieber Kühlschrank mit schmalem Schrank tauschen.

Und warum sollte schräg, wie im Foto oben, Risse verursachen?

Abwasser könnte doch auch so verlegt werden:
BenXscH_20160213_kb1_Grundrissw.jpg


Dabei gehe ich davon aus, dass blau mit rotem Rand die geplante Position war. Dann ca. 30 bis 40 cm nach links und 250 cm nach planoben. Kann ja im vorderen Bereich des 20 cm Schrankes rauskommen. Dann kommt man eh besser an die Anschlüsse ran ... ist ja recht schmal.
 
Der Abfluss an der Wand ist leider planunten rechts. Bis dahin braucht man eben auch noch Gefälle.

Also sind es bis dahin noch weitere 150cm. Somit kommen wir dann auf 5m.

Und ich wollte nicht die beiden Schränke komplett tauschen, sondern einfach nur den schmalen Schrank rechts. Die sonstige Anordnung aber gleich lassen? Einfach dann rechts den Rest optimieren, wie du es ursprünglich links geplant hattest.
 
Wobei es dann ja eigentlich nur 260 cm sind, die er statt 225 schaffen muss. Aber er hält hartnäckig an seinen 2% fest und dort einen Fliesenkasten kurz vor der Hochschrankfront. Danach ist ja quasi alles egal.
 
Dann geht aber diese Nischenwirkung etwas verloren:
benxsch_20160213_kb1_ansicht3-jpg.205158


Fliesenkasten kurz vor der Hochschrankfront :w00t::w00t::w00t: --- einfach den Wasseranschluß kurz hinter die Hochschrankfront. Was soll denn das für eine Lösung sein?
 
Er ist der felsenfesten Meinung, dass man nicht bis zur Hochschrankwand kommt, weil er unbedingt an seinen 2% festhalten will, deswegen kommt er eben nach seiner Rechnung bei 225cm aus dem Biden. Ich frage mich nun nur, wie ich ihn dazu bringe, das anders umzusetzen.... als Laie, der laut ihm ja auch nur ein bisschen was im Internet gelesen hat, und da steht ja auch viel falsches...
 
Nach DIN EN 12056 finde ich "unbelüftete Anschlußleitung" mind. 1% Gefälle.
Neue technische Regeln nach der DIN EN 12056

Eine weitere Möglichkeit wäre es, für diesen speziellen Anschluß nur 40er statt 50er Rohr zu wählen. Da laufen ja keine Riesenmengen Wasser durch, sondern nur die Wassermengen der GSP und evtl. eines Dampfgarers.

Wobei nach dieser Aufstellung GSP 50 mm haben sollte, aber max. Leitungslänge 4 m und mind. 1 cm Gefälle / m. Wobei ich da schon mal prüfen lassen würde, ob nicht DN 40 reichen könnte.

Und in der Geberit Zusammenstellung habe ich noch von der Möglichkeit gelesen, eine belüftete Einzelanschlußleitung zu wählen. Länge darf bis 10 m sein und Gefälle nur mind. 0,5 cm/m. Vielleicht wäre das ja auch eine Variante.
 
Also sollten doch diese paar Zentimeter locker drin sein.

Ich versuche mal weiter. Vielen Dank wieder einmal.
 

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