Unbeendet Küche Nr. 3, Vermietung ETW

McKenzie

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183
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Norddeutschland
Titel des Themas: Küche Nr. 3, Vermietung ETW

Hallo, Ihr Lieben,

aller guten Dinge sind 3!

Nachdem meine Mutter eine Erdgeschoss -Eigentumswohnung gekauft hat, werden wir jetzt die darüber liegende Wohnung kaufen und vermieten.

Das Haus wird demnächst gebaut.

Grundriss ist wie bei der anderen Planung ( https://www.kuechen-forum.de/forum/themen/kueche-fuer-oma-in-neubau.36910/ ), allerdings ist unser Budget begrenzt und sollte eingehalten werden.

Ich habe nun gar keine Vorstellung, ob wir das hinbekommen, und wenn ja, wie.

Die Anschlüsse sind noch variabel.

Wir gehen davon aus, dass wir die Wohnung an 2 Personen, max mit einem Kind vermieten. Essmöglichkeit wäre im Wohnzimmer.

Ach,ja, wir sind keine Handwerker, insofern fällt IKEA für uns aus, auch wenn wir supergut im zusammenbauen von IKEA-Möbeln sind inzwischen :-)

Vielen Dank schon mal für alle kreativen Einfälle!

Checkliste zur Küchenplanung

Personenkriterien und Ergonomie
Anzahl Personen im Haushalt:
2
Davon Kinder: N. a.
Körpergrößen aller Hauptbenutzer in cm (wegen Arbeitshöhe ):

Welche Arbeitshöhe ist angedacht (in cm)?:

Gebäudekriterien
Art des Gebäudes: Neu-/Umbau > Planänderungen möglich
Brüstungshöhe des Fensters (in cm):

Fensterhöhe (in cm):
Raumhöhe in cm:
Heizung: Fußbodenheizung
Sanitäranschlüsse: variabel an aktueller Wand

Einbaugerätekriterien

Ausführung Kühlgerät: Integriert im Hochschrank (60cm)
Einbaukühlgerät Größe: Noch unbekannt
Ausführung Tiefkühl (TK)-Gerät: Im Kühlschrank bis 2 Schubladen unten
Dunstabzugshaube: Umluft
Hochgebauter Backofen : nein
Geplante Heißgeräte: Backofen
Hochgebauter Geschirrspüler : nein
Art des Kochfeldes: Induktion
Kochfeldbreite (ca. in cm): 60

Sitzmöglichkeiten

Sitzmöglichkeit in der Küche / im Küchenbereich: Keine
Sitzmöglichkeit: Für wieviel Personen?: N. a.
Sitzmöglichkeit: Tisch - wenn gesonderter Tisch oder offene Küche: N. a.
Gewünschte oder vorhandene Tischgröße:

Wofür soll der Sitzplatz in der Küche genutzt werden und wie häufig:

Stauraumplanung
Was steht auf der Arbeitsplatte oder soll dort stehen?: Kaffeemaschine, Toaster
Welche weiteren Küchenmaschinen müssen in der Küche untergebracht werden: N. a.
Was soll in der Küche außer den Standards untergebracht werden: N. a.
Welchen Stauraum gibt es sonst noch: Hauswirtschaftsraum

Kochgewohnheiten

Was/wie wird gekocht? (Alltagsküche, Menüs, Snacks usw):
Wie häufig wird gekocht: N. a.
Wird alleine gekocht? Oder auch gemeinsam? Mit und für Gäste?:


Spülen und Müll
Spülenform: 1 Becken mit Abtropffläche
Welche Mülltrennung soll in der Küche vorgehalten werden: Biomüll, Restmüll

Sonstiges

Steht schon ein Küchenhersteller fest oder wird bevorzugt:
Steht schon ein Gerätehersteller fest oder wird bevorzugt:
Küchenstil: N. a.
Was stört an der bisherigen Küche und was soll die neue Küche unbedingt können? Warum?: Robust und haltbar sollte sie sein
Preisvorstellung (Budget): 4000

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Und das ist mir inzwischen eingefallen:

von unten rechts

60er KS

45 GSP

90 US mit KF

tote Ecke

60 Spüle

40 MUPL

80 US

80 US

darüber dann

60 OS

60 Os mit Abluft DAH

60 OS
Screenshot (181).png
Screenshot (182).png
 
Hallo again @McKenzie ,

ich glaube nicht, dass du mit dieser Planung im Budget bleiben kannst, noch dazu mit 6-Raster Korpus.
Ungünstig finde ich die große Entfernung vom GSP zur Spüle und MUPL , und die geringe Hauptarbeitsfläche zwischen Kochfeld und Spüle. (Ich sehe, das habt ihr im Mama-Thread auch so, aber da ging es irgendwie nicht weiter). Und hier auch Backofen vergessen.
Fensterbrüstungshöhe ist weder hier noch drüben angegeben.

Die Frage bei Küchen zum Vermieten ist: was weiß der Mieter wirklich zu schätzen?
MUPL? 6-Raster? Induktion ? Kennen viele nicht, insgesamt eher nicht. Hochgestellten BO? Wird auch unten akzeptiert, genauso wie ein hoher Sockel (Arbeitshöhe bei unbekannten Mietern ca 92cm heutzutage).
Das alles kannst du also weglassen.

Budgetschonend wäre es auch, den Kühlschrank incl. Umbauschrank wegzulassen. Die Bedürfnisse an Größe und Lautstärke sind da so unterschiedlich, dass ich es dem Mieter überlassen würde, sich selber ein Standgerät nach seinen Wünschen in die ca. 65cm Lücke hinzustellen.

Budgetschonend ist es auch, eine einzelne DAH ohne Umbauschrank hinzuhängen, naja, je nach DAH.

Mein Vorschlag, unten rechts beginnend:
planunten: Blende - 45 US - 60 Herd - 90 US - tote Ecke
planlinks: tote Ecke - 60 US - 80 Spülenschrank (mit Türen billiger als mit Auszug) - 60GSP - Wange (als optisch schöner Abschluss und Stütze für die APL neben dem GSP) - Lücke für Kühlschrank.
 

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@menorca : lol.....BO vergessen hatten wir bei der Mama auch schon mal gehabt, stimmt! .....ist mir durchgerutscht.

Ich wusste auch garnicht , wo ich anfangen sollte in der Planung, deshalb habe ich mich erstmal an der anderen Planung orientiert ( die deshalb noch nicht weitergeht, weil wir immer noch auf die genauen Maße warten, aber da das Haus erst im Januar 2020 bezugfertig sein soll, haben wir da noch ein wenig Zeit, gilt natürlich auch für unsere Wohnung . Dass in der anderen Planung nicht alles so optimal ist, wissen wir, aber da hat sich halt die Mama durchgesetzt mit ihrem Wünschen, und ich will da auch nicht zuviel insistieren. Mal sehen, was es letztendlich wird :-) )

Ich habe auch überhaupt kein Gefühl für Preise, von daher stellt sich mir grad die Frage, welchen Anbieter ich denn am besten aussuchen sollte. Würde ich mit Deiner Planung so ungefähr im Budget bleiben können?

Deine Planung gefällt mir wirklich gut!
 
Ob du im Budget bleiben kannst, kann ich dir leider nicht sagen, aber näher dran bist du auf jeden Fall!
Planungstechnische Einsparmöglichkeiten sind am ehesten bei den Unterschränken drin: den 45er und den 60er statt mit Auszügen mit Türen ausstatten, evtl wenigstens die Schublade oben lassen und Tür drunter. Nur den 90er würde ich wirklich als Auszugschrank lassen.
Den GSP übrigens auch lieber als vollintegriertes Gerät mit durchgehender Front nehmen; hier nur zur Verdeutlichung, wo er steht, mit Bedienblende.

Hier noch ein Bild der "abgespeckten" Version.

McKenzie3_mca_V2_A1.JPG

Hersteller: probier mal Nobilia , Häcker classic, Schüller C1; noch günstiger (aber auch in der Qualität): Burger, Impuls .
 
Sieht schöner aus, und ihr habt beim Gerätetausch kein Problem (die mit Bedienblende könnten irgendwann nicht mehr hergestellt werden).
 
Und ganz wichtig bei Vermietung würde ich NICHT mit Rückwänden aus Spanplatte arbeiten.
Hier wäre eine Fliese angebracht. (gibt es auch in schön und günstig)

Ich sehe hier öfter, wie die Küchen aussehen in vermieteten Wohnungen.
Da gibt sich niemand Mühe .
Die Stullenbretter stehen hochkant hinter der Spüle zum Abtropfen ... und dann wundert man sich , daß das aufquillt.
Ausserdem .. bei nur 60 cm APL Tiefe hat man hinter der Spüle weniger Platz , da die 16 mm Rückwand aufsitzt. (Wasserrinne)

Bei Fliesen hat man dann i.d R. das Wandschutzprofil davor.

Als Vermieter bist Du da in der Haftung .
 
Edit:

Bei Objekten wird gerne auch der GSP weggelassen, aber eine GSP-Front zur Verfügung gestellt.
Wasserführende Geräte sind auch störanfälliger, auch hier bist Du in der Haftung.

Ich würde GSP und Kühli weglassen.
Dafür ne Ordentliche Qualität nehmen (dazu gehört für mich Burger>> 5-er Raster
oder Bauformat >>6-er Raster)
Und auf keinen Fall ne Lackfront, sondern Melamin - mit Dickkante rundum

Bei Vermietung auf jeden Fall ne GUTE Edelstahlspüle und ggf. eine vernünftige Armatur
(Armaturen werden hier bei uns von den Vermietern auch nicht mehr zur Verfügung gestellt, wegen der Haftung, muss Mieter selber einbringen)


Auf jeden Fall würde ich noch eine mittelpreisige bis gute Haube zur Verfügung stellen.
Das kommt dem Möbel und dem Raum zugugte.


Und glaub mir ... es gab noch nichts, was ich nicht gesehen habe.
Irgendwann schreib ich mal ein Buch darüber.

Feine Leute stehen, da (manchmal) vor Dir ... aber wie die leben /wohnen (oder hausen), das siehst Du erst , wenn Du in die Wohnung kommst.

Da fällste dann manchmal um ... oder vom Glauben ab.
 
Muss denn überhaupt eine Küche in die Mietwohnung?
Ich persönlich würde lieber eine Wohnung ohne Küche mieten, so haben wir es auf jeden Fall früher gemacht. Und ich denke man geht mit seinen eigenen Sachen pfleglicher um, als mit zur Verfügung gestellten.
 
Ich habe als Kind beigebracht bekommen, dass man auf Dinge, die anderen gehören, noch besser aufpassen soll als auf die eigenen.

Für Vermieter ist es halt auch die Überlegung: lass alle zwei Jahre Mieterwechsel sein, dann werden alle zwei Jahre zwei komplette Küchen raus und rein und durchs Treppenhaus getragen, gibt es neue Löcher in den Wänden usw.
In Berlin muss sogar eine Küche vorhanden sein, so weit ich weiß. Je nach Vermieter ist das dann etwas Anständiges oder auch nur ein Standherd und eine Wandspüle. ;-)
Eine vorhandene Küche erhöht natürlich die Miete etwas, aber das kann für viele Mieter auch ein Vorteil sein, wenn sie nicht zum Umzug dazu noch einen Batzen Geld für eine neue Küche hinlegen müssen. Und die Neumieter können sofort ohne Provisorium leben.
 
Ah ok, das sind natürlich Argumente, soweit hab ich gar nicht gedacht.
Und
Ich habe als Kind beigebracht bekommen, dass man auf Dinge, die anderen gehören, noch besser aufpassen soll als auf die eigenen.
Das hab ich auch so beigebracht bekommen. Viele andere Mensche aber leider nicht, getrost nach dem Motto: Nach mir die Sintflut.
 
In der Schweiz sind grundsätzlich Küchen in Mietobjekten; deshalb wird auch gerne eine einfache Stein-APL mit eingebaut, wegen der höheren Lebensdauer als die Schichtstoff -APL.

Ein guter Kompromiss ist sicherlich eine Basisküche ohne GSP und Kühli hinzustellen.

Du könntest z.B. auch nur einen 1-Zeiler (mit übertiefer APL) vor dem Fenster montieren; der Kühli dann an die Wand planunten. Wem das zuwenig Küche ist, der kann sich ja dann immer noch eine IKEA -Insel reinstellen.
 
Der Vorschlag mit einer Zeile ist gut, dann würde ich Planlinks oben
Wange/Blende
60 GS, drüber 60 WS
60 US Spüle mit Müllsystem
80 US Raster 1-2,5-2,5
60 US Herdset, drüber 60 WS mit Flachschirmhaube
60 US Raster 1-2,5-2,5, drüber 60 WS
Blende

Kühlschrank können die selbst mitbringen in der Größe die gewünscht ist.
 
Beim 1-Zeiler aus #15 kannst du auch eine Ikea -Küche mit Montage einbauen lassen, da ist dann der Ersatz der Front, wenn mal was ist, günstig. Und die können es ergänzen entsprechend, z.B. als kleines Halbinselchen (2x80er US) rechts der Balkontüre oder es reicht bei dir noch vom Budget her.
 
Hallo,

ich war einige Tage nicht hier, ich versuch mal zu sortieren:

@kuechentante : wir haben in unserer eigenen Küche die NRW mit dünnerem Arbeitsplattenmaterial. Meint Du sowas mit Spanplatte und "wasseranfällig" ? Ich dachte, das wäre die einfachste und eine robuste Möglichkeit?

@Lobsi : in dem Kaufpreis der Wohnung ist eine EBK für 4000 € inkludiert, deshalb würde ich a) natürlich die Küche dann auch einbauen und b ) möglichst nicht oder nur wenig über dieses Budget gehen. Wahrscheinlich schaffen wir das nicht, aber ich würde es gerne probieren.

Ich glaube auch, dass wir besser vermieten können, wenn eine Küche mit drin ist.

KS und GSP rauslassen unsererseits ist ja schon mal ein guter Ansatz.

@russini: das bau ich nachher im Alno mal nach, würde aber vom Gefühl eher zu einem L tendieren.
 
Mit Burger , ohne Gsp und Kühli ,den soll der Mieter selber einbringen (Front für GSP vollintegriert mitbestellen ),
Edelstahlspüle und Haube , sowie eine Herd/ Kochfeldkombination ( Ceran) , könnte es mit spitzem Stift gerechnet klappen , dank Blockverrechnung .
Ich habe auch ein Haus in Vermietung und habe da keine Luxusküche eingebaut .
 

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