Zwei Badezimmer übereinander - unterschiedlicher Aufbau

Caro_San

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Hallo zusammen,

wir starten demnächst in die Sanierung unseres Zweifamilienhauses, in dem die Bäder aus den 70er Jahren endlich ausgetauscht werden. Da die Bäder doch relativ klein sind, tun wir uns schwer mit der Anordnung und würden uns sehr über Ideen und Tipps freuen. Die beiden Bäder liegen übereinander und sind vom Grundriss und der derzeitigen Anordnung identisch (vgl. Fotos). Wir machen eine Kernsanierung mit neuen Fenstern, Türen (kann also auch versetzt werden), Elektrik und Estrich und werden in Zukunft mit Fußbodenheizung heizen.


Bad 1 (Erdgeschoss): Meine Eltern planen ihr Bad gerade im Wesentlichen so wie es gerade ist, aber so barrierefrei wie möglich, für den Fall, das man es im Alter benötigt. Die Dusche soll aus einer Glaswand und einer einfachen Tür bestehen, die an Wand A anschlägt. Habt ihr Erfahrung, ob man so eine Person im Rollstuhl einigermaßen darin wasche kann? Falls es dann tatsächlich zu eng sein sollte, haben meine Eltern überlegt, die Glaswand zu entfernen und einfach mit einem Duschvorhang zu arbeiten.


Bad 2 (1. OG): Für eine T-Lösung reicht uns der Platz leider nicht und daher haben wir überlegt, ob wir die Dusche und die Toilette gegenüber voneinander platzieren. Der Spritzschutz der begehbaren Dusche soll aus Glas sein, damit möglichst viel Tageslicht in den Raum kann. Wir haben im 2. OG noch ein weiteres Bad, wo dann auch eine Badewanne ist.

Habt Ihr Ideen, wie wir die Räume besser/anders ausnutzen könnten? Wisst ihr, wie man die Abwasserrohre möglichst platzsparend unterbringt, wenn sich die Anordnung in den zwei Etagen so unterscheidet?

Vielen Dank und beste Grüße
Caro
 

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Die Klos sollten übereinander angeordnet werden, so dass sie das gleiche Fallrohr nutzen können.

Die Dusche würde ich auch gegenüber vom Klo sehen ohne Glaswand um Behindertengerecht zu sein. Mit der Glaswand funktioniert nicht,
 
Es wäre vielleicht auch sinnvoll einen Grundriss der Etage einzustellen, damit man erkennen kann, wie evtl. die Eingangstür angepasst werden kann.

Die WCs sollten wohl in beiden Fällen planoben rechts bleiben, denn dort liegt wohl das WC-Abflußrohr. Wo geht das denn vom EG aus hin? In den Keller?
Die Dusche soll aus einer Glaswand und einer einfachen Tür bestehen, die an Wand A anschlägt. Habt ihr Erfahrung, ob man so eine Person im Rollstuhl einigermaßen darin wasche kann? Falls es dann tatsächlich zu eng sein sollte, haben meine Eltern überlegt, die Glaswand zu entfernen und einfach mit einem Duschvorhang zu arbeiten.
Da sehe ich dann die Überlegung deiner Eltern, dass dann die Duschwand weg muss.

Die bisherigen Türen schlagen andersherum an, als in den beiden Grundrissen eingezeichnet? Zumindest lt. Bildern des einen Bades.
 
Vielen Dank für eure Antworten und euer Mitdenken! Das hilft uns bereits sehr weiter.
Die Klos sollten übereinander angeordnet werden, so dass sie das gleiche Fallrohr nutzen können.

Die Dusche würde ich auch gegenüber vom Klo sehen ohne Glaswand um Behindertengerecht zu sein. Mit der Glaswand funktioniert nicht,
Das Fallrohr sowie alle Abwasserleitungen müssen komplett erneuert werden. Wir hatten daher die Überlegung, ob wir mit zwei Fallrohren arbeiten und diese dann im Keller im Heizungsraum (gleicher Grundriss) zusammenführen. Das bestehende Fallrohr geht derzeit auch in der Wand in diesen Heizungsraum und von dort aus nach außen. Alle Ableitungen im Bad der zweiten Etage fließen auch in dieses Fallrohr.

Uns (1. Stock) stört an der Lösung mit dem WC im rechten Eck, dass Waschbecken und Toilette so nah aneinander sind.

Danke für eure Erfahrungen zur behindertengerechten Dusche, dann wäre es wohl sinnvoll, die Dusche im EG in die Ecke links neben das Fenster zu setzen und entweder eine andere Duschkabine zu wählen, die sich vollständig öffnen lässt oder später tatsächlich die Glaswand zu entfernen.


Es wäre vielleicht auch sinnvoll einen Grundriss der Etage einzustellen, damit man erkennen kann, wie evtl. die Eingangstür angepasst werden kann.
Neben Wand A und C befinden sich Schlafzimmer, die Tür kann also nur an Wand D verschoben werden, an die eine große Diele anschließt.

Die bisherigen Türen schlagen andersherum an, als in den beiden Grundrissen eingezeichnet? Zumindest lt. Bildern des einen Bades.
Genau, bisher ist es andersherum. Wir haben uns mit dem derzeitigen Plan gedacht, dass es sinnvoll wäre, wenn diese gegen die WC-Abtrennung oder die Glaswand aufgehen, damit die Türen nicht noch zusätzlich unnötig im Raum stehen.
 
Wenn sinnvoll irgendmöglich, sollten Türen zu Bädern und WC in den Nebenraum öffnen. Wenn jemand in dem Naßraum unglücklich fällt, blockiert er sonst u.U. die Tür und es wird schwierig ihn zu erreichen.
 
Mir ist schon klar, dass ihr die Rohre erneuert; es ist aber einfacher, wenn ihr die Rohre ersetzt statt alles neu zu schlitzen.
 
Und vor allem neue Deckendurchbrüche. WC-Abflüsse sind halt auch kein Pappenstiel mir ihren in aller Regel wohl 10 cm Rohrdurchmesser.
 
min. 100er Rohr ist für bis zu 3 WCs vorgeschrieben und auch erforderlich, wenn Du kein Abo beim Rohrreiniger abschließen willst.
 
Wenn sinnvoll irgendmöglich, sollten Türen zu Bädern und WC in den Nebenraum öffnen. Wenn jemand in dem Naßraum unglücklich fällt, blockiert er sonst u.U. die Tür und es wird schwierig ihn zu erreichen.
Das ist ein sehr wichtiger Hinweis, vielen Dank, das sollte bei unserem Grundriss kein Problem sein.


Dass es einfacher und sicher auch weniger riskant wäre, die bestehenden Rohre zu ersetzen, sehe ich ein. Was mich hierbei noch beschäftigt ist, dass die Mauer, in der das Fallrohr derzeit liegt, circa 17 cm hat. Wird das mit einem 100er Rohr plus Isolierung/Entkopplung nicht zu knapp? Ich vermute, dass das momentan eingebaute Rohr kleiner ist und auch keinerlei Schallschutz hat, weil man "den Fall" durch das ganze Haus hört.
 
Wenn es ein Kunststoffrohr ist, ist es auch ein 100er.
Eine 17er Wand reicht zur Entkopplung auf jeden Fall, wenn es ordentlich gemacht wird.
 

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