nochmal Umzug - neue Familienküche im Quadrat!

Haraldo

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nochmal Umzug - neue Familienküche im Quadrat!

Hallo zusammen,

erst mal Kompliment, das Forum ist der Hammer!

Nachdem ich nun doch schon eine ganze Zeit lang mitlese, bzw. mir diverse Infos schon aus dem Forum gezogen habe, wage ich es nun doch auch noch mein "Problem" hochzuladen.

Eigentlich hatte ich ja gedacht, dass Umzüge für mich in diesem Leben abgeschlossen wären. Die Genossenschaftswohnung schien ideal für bis in die Ewigkeit, alles schön eingerichtet. Nun steht im bewohnten Haus aber ein Umbau an und wir haben die Option auf ein weiteres (Kinder-)zimmer mit Umzug am selben Stockwerk. Und wir dürften bei der Neuaufteilung der Räume und Nutzungsarten mitreden. Insgesamt schon sehr verlockend, insbesondere wenn sich im Moment zwei weibliche angehende Teenager ein Zimmer teilen....

Beruflich habe ich mit der Materie durchaus etwas am Hut, auch wenn ich seit 15 Jahren nun keine Statik und Hochbauplanung mehr, sondern Straßenplanung mache :-)

Egal, also mal los, ganz Old-School, mit Transparentpapier über dem Bestandsgrundriss. Erst mal die Kammer zum Bad, das Bad zum WC mit Dusche (:idee2:=Papabad!). Das war neben dem zweiten Kinderzimmer der (MEIN!) erste Wunsch. Durch das Versetzen der Wand der "Kammer" nach planunten sollte ein wenig Vorraum vor der Wohnungstüre geschaffen werden, schließlich möchte niemand die Türe ganze 90° öffnen müssen um zu sehen wer davor steht. Das ist im Bestand saueng!

Dann das "alte Bad" dann schmäler, die Dusche mittig, damit das Fenster frei und das Abflussrohr des WC an der Außenwand planunten, nahe des Fallrohr bleibt. Und den Rest des ursprünglichen Raums der Küche zugeschlagen. Da war wohl auch früher mal die Wand, das sieht man am Parkett, das von der Bestandsküche heute noch durchläuft! War also anno 1905 schon ein Schlauch-WC, keine Etagentoilette! :-) Fürs Bad und WC fand ich nach langem Tüfteln meine Lösung ganz gut, darum nun dann die Küche und darum nun auch in diesem Forum:

Denn der quadratische Raum, mit zwei Türen vis a vis bringt mich an die Grenzen. Insbesondere beim Anspruch an die "Familienküche". Und nachdem ich dann hier von MUPL , vom Flugzeugträger und Gattenblock und von Samy-Schrank und Ullaschrank gelesen hatte, da war mir klar, ich mag da mal wen mitreden lassen. Unbedingt!

Bislang habe ich die vier Küchen meines Lebens (und noch ein paar andere von Freunden) selbst geplant und eingebaut. Zuletzt die von Ikea (Faktum), weil da mit Basteln und tüfteln und handwerklichem Geschick immer was zu machen war. Das liegt mir und dem bin ich auch weiterhin nicht abgeneigt. Allerdings ist es auch kein Muss (mehr)! ;-)

Nun stellt sich mir aber echt die Frage, ob nicht im Grundriss der neuen Wohnung noch Potential steckt, das ich nicht entdeckt habe. Eine Speis im Flur?! Die Mittelwand ist tragend, da geht maximal ein Durchbruch in etwas mehr als Türbreite. Die anderne Wände in den planunten Räumen sind aber definitiv nichttragend. Ob die raus und ersetzt werden können ist rein eine finanzielle Frage...

Nachdem ich nun hier obendrein die Lektüre vom Küchen-Guru gelesen hab, will ich meine Skizzen auf Transparent mit toter Ecke (evenuell zugänglich vom WC oder Flur aus?) und dem klassische Winkel erst noch mal überarbeiten. "Wo wollen Sie sitzen, wo wollen Sie hinschauen" scheint echt ein schlagkräftiges und sehr nachvollziehbares Argument. Auch wird das Wohnzimmer derzeit bei uns eh sehr selten genutzt. Bei uns spielt sicheigentlich ALLES in der Küche ab! Kochen und Hausaufgaben zum Beispiel...

Dann wäre ein Versetzen der Küchentür linksbündig an die Wand zum Kamin günstiger. Da würde das L größer. Andererseits sind die Türen mit HolzUmfassungsZarge (HUZ) auch echt noch historisch und haben das Potential wieder hergerichtet zu werden. Versetzen und Umschlagen wird da aufwändig - und einen billigen Röhrenspan mit 201cm Rohbaumaß möchte ich auch nicht. Am Ende muss ich mich trotz Altbau noch bücken! :stocksauer:

Weiterhin muss in die Küche die Etagenheizung (b50xh100xt45) - eine Vaillant-Therme (o.ä) mit Warmwasserbereitung, obwohl weit weg von den Zapfstellen - nah an den Kamin, aber nicht direkt an den selben. Dadurch kann wahrscheinlich ein Heizkörper auch recht klein ausfallen, muss aber nöglicherweise auch noch wohin in der Küche.

Das Bescheidene an dem Grundriss ist eigentlich die Lage der Kamine und die des einzigen Fallrohrs. (Das ist einer Hofdurchfaht im EG geschuldet!) Ach ja, zur Info, das Fallrohr in der Kammer (Bad) ist wohl etwas historisches, möglicherweise Regenwasser. In jedem Fall eine Büchse der Pandorra. Deshalb hab ich dort auch eine Vorwandinstallation zum vorhandenen Fallrohr Schmutzwasser angedacht.

Ich bin nun nicht sicher, ob ich etwas vergessen habe. Ich bin allerdings fast sicher, dass der Text erst mal erschlägt. Aber ich habe mich auch echt schon intensiv befasst und wollte euch nichts vorenthalten.

Nun bin ich echt gespannt auf die ersten Rückmeldungen. Und vielleicht auch auf den Hinweis, ob zunächst mal das Einstellen unter "Haustechnik" - also wegen des Bads und der Dusche - geschickter gewesen wäre...

Als Bilder hab ich nun mal den Grundriss der Ursprungswohnung, sowie den "bereinigten" Grundriss der Neuaufteilung (zu versetzende Wände in hellgrau, keine Einrichtung) angehängt. Die angegebenen Maße sind jeweils bis Zarge (o.Ä.), also keine reinen Öffnungsmaße, sondern Maße der freien Wand! Elektroinstallation kommt komplett neu!

Außerdem rein informativ ein paar Fotos vom jetzigen Zustand. Der Eigentümer plant mit der Sanierung des Bestands möglichst bald loszulegen. Dann liegt es an meinem Verhandlungsgeschick (und Geldbeutel) was da schon baulich als Sonderwunsch zu Verwirklichen geht. :cool:

Grüße Haraldo

Checkliste zur Küchenplanung

Personenkriterien und Ergonomie
Anzahl Personen im Haushalt:
4
Davon Kinder: 2
Körpergrößen aller Hauptbenutzer in cm (wegen Arbeitshöhe): 174cm und 200cm - die beiden anderen wachsen noch! :-)
Welche Arbeitshöhe ist angedacht (in cm)?: 92cm (wie Bestand, dabei war der Herd auf 82cm!)

Gebäudekriterien
Art des Gebäudes:
Bestandsbau > (kleinere) Umbauten möglich, Miete
Brüstungshöhe des Fensters (in cm): nicht relevant, da Balkontür!
Fensterhöhe (in cm): nicht relevant, da Balkontür!
Raumhöhe in cm: 2,72m
Heizung: Keine Heizung
Sanitäranschlüsse: variabel an aktueller Wand

Einbaugerätekriterien
Ausführung Kühlgerät:
Integriert im Hochschrank (60cm)
Einbaukühlgerät Größe: 140cm
Ausführung Tiefkühl (TK)-Gerät: Nicht erforderlich bzw. steht woanders
Dunstabzugshaube: Umluft
Hochgebauter Backofen: wenn möglich
Geplante Heißgeräte: Backofen
Hochgebauter Geschirrspüler: wenn möglich
Art des Kochfeldes: Ceran (herkömmliche Beheizung)
Kochfeldbreite (ca. in cm): 60

Sitzmöglichkeiten
Sitzmöglichkeit in der Küche / im Küchenbereich:
Separater Tisch
Sitzmöglichkeit: Für wieviel Personen?: Für 4 Personen
Sitzmöglichkeit: Tisch - wenn gesonderter Tisch oder offene Küche: Vorhandener Tisch
Gewünschte oder vorhandene Tischgröße: 85x130 (+45+45) gerne dann gedreht und mit umhängen der Pendelleuchten an dafür vorgesehene Ösen wie im Bestand!
Wofür soll der Sitzplatz in der Küche genutzt werden und wie häufig: Familientreffpunkt! Und täglich für alle gemeinsamen Mahlzeiten! Frühstück (Mittag) Abend!

Stauraumplanung
Was steht auf der Arbeitsplatte oder soll dort stehen?:
Wasserkocher, Obstschale
Welche weiteren Küchenmaschinen müssen in der Küche untergebracht werden: Wasserkocher, Handrührgerät, Pürierstab
Was soll in der Küche außer den Standards untergebracht werden: ALLE Vorräte, Geschirr komplett (nichts in Ess-/Wohnzimmer)
Welchen Stauraum gibt es sonst noch: N. a.

Kochgewohnheiten

Was/wie wird gekocht? (Alltagsküche, Menüs, Snacks usw): Alltagsküche, Küche ist Lebensmittelpunkt der Familie!
Wie häufig wird gekocht: (fast) täglich 1x warm
Wird alleine gekocht? Oder auch gemeinsam? Mit und für Gäste?: Meist allein, selten zu zweit oder für Gäste. Aber manchmal auch zusammen mit den Kindern - das soll sich entwickeln! :-)

Spülen und Müll

Spülenform: 1 Becken ohne Abtropffläche
Welche Mülltrennung soll in der Küche vorgehalten werden: Altglas, Biomüll, Restmüll

Sonstiges

Steht schon ein Küchenhersteller fest oder wird bevorzugt: Nein.
Steht schon ein Gerätehersteller fest oder wird bevorzugt: Kühlschrank Liebherr ist vorhanden, Geschirrspüler ein hoher Bosch mit Besteckschublade! Herd war nun über 20 Jahre ein Miele! :-p
Küchenstil: Klassisch
Was stört an der bisherigen Küche und was soll die neue Küche unbedingt können? Warum?: Hoher Sockel, hohe Schubladen, viel Gestapel.
Preisvorstellung (Budget): 10.000 €

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Anke Stüber

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Hallo und :welcome:!

Spannende Sache und beim Altbau bin ich dabei!:kiss:
Ich finde deine Überlegungen zur Aufteilung sehr gut, vor allem das Papa-Bad würde ich genau so umsetzen. Man könnte höchstens noch überlegen, ob man es auch kürzer macht analog des Bades, dann müsste die Tür nach außen öffnen. Man hätte noch ein bisschen Luft im Flur gewonnen. Aber wahrscheinlich ist das wegen der Türen zu schade.
In der Flurwand sieht es so aus, als hätte es da schon mal einen Durchbruch gegeben. Wenn man den nutzt, könnte das neu zur Wohnung dazu gewonnene Zimmer größer werden.

Für das Familienbad rege ich in jedem Fall an, Waschmaschine und Trockner übereinander zu stellen, um Platz zu sparen, mit einer Mauer vom übrigen Bad getrennt und ein Rollo macht das ganze unsichtbar. Ich habe anbei auch mal noch eine andere mögliche Aufteilung gezeichnet.

Nur ganz grob dann erst mal die Küche. Ich würde eine Kammer für die Therme abtrennen und vom Flur oder der Küche aus zugänglich machen (grau).
In der Küche dann eine Zeile entlang der Wand zum Bad mit Spüle und Kochfeld, die HS auf die andere Seite. Je nach Belieben kann der KS aber auch auf die andere Seite. Das ist dann Feinplanung. In die Mitte dann den Essplatz, so ist es auf jeden Fall ein Familienzentrum und passt gut zum Altbaucharakter.
Screenshot 2019-09-03 at 01.04.59.png
 

Haraldo

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GuMo - und Danke für die so prompte Reaktion! :2daumenhoch:

Genau so hatte ich es mir gedacht, vom Großen ins Kleine. Also erst mal keine Detailplanung der Küche, sondern mal den unvoreingenommenen Blick auf den Grundriss und die möglichen Potentiale.

Warum die Tragwand diese Schwächung hat, ist mir nicht erklärbar. Gegen einen früheren Durchbruch spricht, dass historisch auch das planoben liegenden Zimmer (Schlafen) mal zu der zweiten Wohnung gehörte. Die Trennstelle ist im Parkett und der Decke im Flur noch heute erkennbar.

Überlegung fürs Bad und die Anordnung der beiden Geräte nebeneinander war, diese beide auf einen niedrigen Eigenbau-Sockel, eventuell mit Schublade zu stellen. Darüber dann offene Wäschefächer mit der vorsortierter Schmutzwäsche. Haben wir heute auch so (was zwar grundsätzlich kein schlagendes Argument ist!) - aber es hat sich bewährt. Davor dann eine Abtrennung, klar. Faltschiebetür, Rollo, Vorhang, da bin ich bei dir, dass das versteckt schöner ist!

In der Küche könnte man die Therme auch mit einem 60er HS "umbauen". Das ist zulässig, die Belüftung muss halt passen und der Kaminkehrer das abnehmen. Sollte aber machbar sein, mit dem hab ich schon gesprochen. Dann wäre dann nicht direkt eine Wand links der Küchentüre. Die müsste dann eigentlich besser anders angeschlagen sein.

Ganz ähnlich hatte ich mir die Aufteilung auch schon mal überlegt. Nach der Lektüre hier, schien mir der Tisch, so mittig im Raum, dann aber plötzlich ungemütlich - wenn er mal nicht voll besetzt ist. Aber für eine Insellösung und Tisch im Eck ist es dann doch etwas eng. Darum bin ich gespannt auf weitere Ideen aus denen man dann Detaillösungen entwickeln kann.

Grüße Haraldo
 

Anke Stüber

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Die Geräte im Bad sind nebeneinander auf jeden Fall praktischer, nehmen halt mehr Platz weg, den ich dir lieber anders nutzen würde. Mein Ziel war es auch die Toilette aus der Ecke zu holen. Wie immer hier, alles einfach zum Überlegen und für sich das passende finden.
Wenn die Geräte nebeneinander stehen (dann aber ohne Sockel und Regale drüber) kann man sie auch in die Waschtischanlage einbauen, das beengt dann den Raum nicht, also stiehlt keinen. Das noch so ein zweiter Grund für übereinander.

Klar, die Therme kann in einen Hochschrank . Ob ein 60er ausreicht müsste man dann sehen. Grund für die abgetrennte Kammer, die dann ja größer ist wie nötig, war, dass man da dann auch noch Bügelbrett und Wäscheständer rein schieben kann und sie nicht dekorativ neben dem Kleiderschrank stehen. Außerdem schadet es dem Raum nicht, sondern ist für mein Dafürhalten bei der Aufteilung eher von Vorteil. Man sieht es so einem HS halt auch immer an.

Für eine Insellösung und vollwertigen Essplatz reicht der Alta nicht wirklich – auch eine Frage des Stauraumes, den man braucht.
ODER ihr überlegt eine Öffnung zum nebenliegenden Raum, wenn ihr das Wohnzimmer sowieso so gut wie nicht nutzt, warum es dann nicht dazu nehmen...???

Ungemütlich wird der Tisch auf keinen Fall wirken. Das ist eine Frage der Gestaltung, ein Blumenstrauß drauf und er ist ein Eyecatcher beim Betreten des Raumes gerade und der Flucht zur zweiflügligen Tür. Einzig der Weg zu den Hochschränken ist dann nicht so ergonomisch, daher die Überlegung den KS auf die andere Seite zu holen. Der Boden wird ein Traum!

Hier mal ein Foto aus Houzz (klar ist bei euch kleiner):
Screenshot 2019-09-03 at 09.39.14.png
 

russini

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Die von dir geplante Dusche gefällt mir leider gar nicht, überlege noch eine Alternative, dafür bräuchte ich aber mehr genauere Maße. Kannst du die momentane Küche, Bad und Kammer Wände/Fenster/Türen vermessen und als separaten Plan hier einstellen mit allen Maßabschnitten.

Bezüglich Grundrissänderung der Zimmern, würde ich noch paar Änderungen vorsehen, da der Flur so unnötig groß und schlauchig ist.
Ich würde ich einen Teil als Zimmererweiterung aufnehmen für Zimmer 1 und dieses als kleines Wohnzimmer nehmen, alternativ Kinderzimmer.

Tür beim Zimmer 2 verschieben, so dass im Flur kleine Nische als Abstellraum entsteht für Staubsauger/Wäscheständer, Getränkekisten und ähnliches. Das Zimmer 2 eignet sich durch die (Kleiderschrank)-Nische gut als Schlafzimmer für die Eltern.

Zimmer 3 und 4 als Kinderzimmer, alternativ Zimmer als Wohnzimmer.

20190903_130756.jpg
 

Haraldo

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Genaue Maße von allen Zimmern und dem Flur gibt es, habe die nur im Moment nicht hier. Hänge ich hier möglichst zeitnah an!

Für die Dusche hab ich schon viel rumüberlegt. Dusche vors Holzfenster wollte ich vermeiden. Mit dem WC in Raummitte ergibt sich ein recht schmaler Durchgang und ein schräges WC mit dann einragendem Spülkasten macht den Raum so zu. Zudem bräuchte es eine stärkere Wand zur Küche wegen der größeren Abwassersammelleitung dann. Das waren meine Hintergedanken für die jetzige Anordnung. Bin neuen Ideen aber aufgeschlossen! Obendrein weil ich noch nicht weiß wie der Eigentümer auf den Vorschlag bodengleiche Dusche im Altbau (auf Holzbalkendecke reagiert).

Zimmer 1 größer, fände ich grundsätzlich gut. Da ist heute allerdings ein Höhenunterschied im Boden (Türschwelle, etwa 3 cm). Den Boden ausbauen und neu verlegen würde aber wohl das Budget erheblich sprengen. Eine Abstellkammer im Wurmfortsatz des Flurs hatte ich vor Zimmer 1, ganz planrechts angedacht.

Vielleicht sollte ich bei den Nutzungsüberlegungen auch noch erwähnen, dass planoben die Straße (Osten), planunten der Hinterhof (Westen) mit dem Balkon liegt. Ach ja, und unser Bett ist momentan 220+20(Kopfteil)=240 lang. Und es gibt keinen Fernseher im Haushalt! :cool:
 

russini

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Ob du jetzt einen Versatz im Flur oder im Zimmer hast, macht es einen Unterschied? Eine Stolperfalle wird irgendwo bleiben oder eben ausgleichen.
 

Haraldo

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@russini: Der gesamte Flur liegt etwa 3cm höher als alle angrenzenden Zimmer. Wenn man nun beispielsweise bei Zimmer 1 die Wand zum Flur herausnimmt, dann ist da der Höhensprung eben nicht mehr nur als Türschwelle, sondern über die ganze Breite. Und das macht finde ich schon einen Unterschied.

Um das auszugleichen müsste entweder der Boden des Flur in diesem Bereich tiefer oder der Boden des Zimmers höher kommen. Das bedeutet aber, dass das gesamte Parkett dort raus müsste und neu verlegt werden. Wenn es tiefer kommen soll, dann auch noch die Unterkonstruktion. Das sprengt den finanziellen Rahmen. Es war schon hart zu verhandeln, dass im Bereich der Kammer der Flurboden angeglichen werden muss, weil da ja die Wand in Richtung "neues Bad" wandert. Das ist ein Fischgrät von 1900, das die letzten 40 Jahre vollflächig mit zwei Lagen Teppich verklebt war. Das wird wieder schön! :-)

Weiter oben hatte ich schon geschrieben, dass es auch die alten Umfassungszargen und die alten Türblätter sind, die auch wieder hergerichtet werden sollen. Auch die waren vollflächig mit Folie beklebt - in dunkelbraun! :kotz: Deshalb möchte ich so viele Türen wie geht lassen wie sie sind. Die Tür der ehemaligen Kammer habe ich angeboten selbst auszubauen. Die Zargen sind mutmaßlich mit 100er Nägeln in die Wand genagelt. Aber ich will die als Badtüre wieder haben. Und keinen Röhrenspan mit 201cm Rohbaumaß...

@Anke Stüber: Warum willst du die Toilette aus der Ecke holen? Wirkt das zu prominent an der Stelle? Gegenüber vor dem Fenster ist ein echt zu überdenkender Vorschlag, weil dann die Abwasserführung einfacher wäre. Allerdings weiß ich dann nicht recht, wie das mit der abgeschrägten Ecke und der Schiefwinkeligkeit des Raumes dann im Fugenbild der Fliesen aussieht. (Der Winkel kommt übrigens aus dem Kreuzungswinkel der Straßen an welchen das Gebäude anliegt).

Und das Foto von der Küche ist natürlich WOW! Aber ich denke es wird bei uns um den Faktor zwei kleiner. In allen Richtungen. Würde ich den Leuchter aufhängen wollen, würde der mutmaßlich den Tisch berühren! :rolleyes: Aber ein paar andere Ideen gefallen mir da schon auch. Indirektes Licht und Stuck...

Mit der umbauten Therme als Kammer kann ich mich schon auch anfreunden. Muss man aber mal sehen, ob die nichttragende, historische Massivwand dann noch stehen bleibt, wenn da eine Öffnung vom Flur hinkäme. Dann steht die faktisch frei an diesem Ende, hat keine Verbindung zur rechtwinklig abgehenen Kaminwand mehr. Und am anderen Ende geht nur die neue Ständerwand zwischen WC und Küche ab. Die Massivwand dort fehlt ja auch. Ausgesteift ist das dann nicht mehr wirklich. Und steht auf der Holzbalkendecke...
 

Anke Stüber

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Tja, was soll ich sagen, ich mag schräg irgendwie nicht. ;-) Zu prominent wäre sie mir nicht, es gibt schöne Toiletten, keine Ahnung warum die meisten sie verstecken wollen. Außerdem dachte ich auch, dass es mit der Installation einfacher sein könnte und mir gefällt es insgesamt optisch so ganz gut. Toilette mit Waschbecken in einer Reihe, daher (wenn man es denn mag) die Toilette auch ein bisschen verdeckt und auf der anderen Seite passte so gut die Badewanne. Der Strich soll andeuten, dass ich hier eine Vorwand setzen würde in Höhe der Badewanne, als Ablage und auch zum Sitzen. Ich würde die Wanne da also "reinschieben". Und es wird mit dem Fugenbild am Boden einfach.

Die Küche auf dem Bild ist was Besonderes, aber man sieht schön, wie es in einem Altbau wirken kann und mit Parkett auf dem Boden und dem Tisch im Zentrum wirkt es sehr wohnlich. Für mich ziemlich perfekt als Familientreffpunkt.

Du kannst ja auch von der Küche eine Tür in die Kammer machen, wenn das andere Probleme verursacht.

Zu den Türen: Finde ich toll, dass du das machst. Ich wohne auch in einem Altbau von 1904 und bei uns waren z.T. alte Türen und dann 50er Jahre Türen mit Stahlzargen. Unsere Nachbarin hat sehr modern umgebaut und so konnte ich ihr zwei Türen mit Zargen abkaufen, die dann bei unserem Umbau zum Einsatz kamen. Die eine musste schmaler werden und die andere passte plötzlich nicht mehr, warum auch immer. Das ist alles schon ganz schön aufwendig und man findet kaum einen Schreiner, der so etwas machen möchte. Toll, wenn du das selbst machen kannst.
 

russini

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Also Boden höher bauen ist einfacher als tiefer legen. Man kann auch schrägen Übergang überlegen, oder wenn du Sofadirekt an die Abstufung stellst, hast du auch nur türbreite Stufe. Man kann diese auch mit Möbeln minimieren.

Wer zahlt die Sanitärgegenstände wie Dusche/Wanne, Waschbecken? Du oder der Vermieter. Wenn Vermieter, dann wird der keine exklusive Sonderlösungen/Sondermaße bezahlen.
 

Haraldo

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Wer das bezahlt?

Das wird Verhandlungssache sein. Ich gehe jedenfalls nicht davon aus, dass es das für lau gibt. Entweder Miete hoch, oder Anschaffung bezahlen, oder gar Eigenleistung einbringen - also beim Abbruch zum Beispiel. Oder beim "Bergen" der Türen. Mal sehen!

Jedenfalls wird es immer eine Lösung sein müssen, bei der ein potentieller Nachmieter irgendwann das auch so übernehmen würde! Wobei mein Plan ja ist, dass wir da wohnen bleiben bis ich die Treppe nicht mehr gehen kann. Bei der Vormieterin war das mit über 90! :-)
 

russini

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20190904_085857.jpg

Hier die Anpassung des Flures zum Zimmer oben rechts. Hier Durchgang schaffen um rechts Garderobenschrank zu machen in einer Nische und so denn Flur möglichst frei zu halten, das Problem mit der Stufe ist somit erledigt und du hast trotzdem eine bessere Nutzung des Flurs.

Bad/Dusche als grober Vorschlag mit der bestehenden Küchenwand grob, da ohne Maße.

Bei der Dusche (eh. Bad):
Da dachte ich an große flache Dusche auf einem Podest, den du mit Glasduschtrennwand vorne abschließen kannst und vor dem Fenster einen weißen schicken Duschvorhang, der gleichzeitig als Nässe und Sichtschutzgardine vor das Fenster geschoben wird. Im Podest unter der Dusche werden Wasser-/Abwasserleitungen zur Kammer verlegt.
Links Installationswand im Duschbereich raumhoch, danach halbhoch für WC, Waschbecken, gegenüber Handtuchtrockner.
Hinter der Tür Waschmaschine/Trockner übereinander, vielleicht kann man das in einem Art Schrank verstecken.

Wannenbad in der Kammer:
Badewanne mit abgerundetem oder schrägen Ende um die Raumecke zu verbinden
Installationsmauer halbhoch für Toilette und Doppelwaschtisch mit Handtuchhalter gegenüber.


Küche ohne Versetzen einer Wand:
Die Therme vom Flur aus zugänglich umbauen.

Bei der Küche eine Zeile mit 1 Hochschrank ob Kühlschrank oder BO-HS je nach Geschmack.
Beginnend planoben in nicht Ikea -Maßen!
Blende
60 HS erh. BO
90 US Kochfeld rechtsbündig
60 US
45 US MUPL
60 US Spüle
60 GS
Blende

Beim Kamin in der Nische oder an der Wand Einbau oder freistehenden Kühlschrank

Tisch im Alltag an die Wand mit der Stirnseite gestellt, beim Besuch längs zwischen Tür und Balkon ausgezogen beim Besuch.

20190904_085857.jpg
 

Haraldo

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So, hier bin ich nun nochmal.

Erst mal mit wie versprochen dem Bestandsaufmaß. Die Bezeichnungen habe ich analog der Bestandsbezeichnungen verwendet. Vom Zimmer 1 gibt es kein Aufmaß, hier hatte ich aufgrund der dort noch vorhandenen Nutzung keinen Zugang. Alle Maße sind die "freien" Wandmaße, also die Öffnungsmaße sind inklusive Zarge oder Fensterbank vermaßt.

Bezeichnungen im Bestandsgrundriss gesamt:
Grundriss Bestand.jpg
Aufmaß Flur:
Aufmaß_1_Flur.jpg

Aufmaß Kammer und Bad:
Aufmaß_2_Bad_Kammer.jpg

Aufmaß Küche:
Aufmaß_3_Küche.jpg

Aufmaß Esszimmer:
Aufmaß_4_Esszimmer.jpg

Aufmaß Wohnen:
Aufmaß_5_Wohnen.jpg

Aufmaß Schlafen:
Aufmaß_6_Schlafen.jpg

@russini: Du hast dir ja schon viele Gedanken gemacht ohne die genauen Maße zu kennen. Sorry, dass ich die nun erst beibringe. Ich hab die Pläne nun extra gescant, dann sieht man nämlich auch viel besser, wo die Räume tatsächlich schiefwinkelig sind und wo es nur eine Verzerrung im Foto war.

Zum Bad:
Ich möchte keine Podestdusche vor dem Fenster. Wenn da jemand für frische Luft im Raum sorgen muss, dann muss man jedes mal auf die Stufe (oder gar in die Duschtasse) steigen um ans Fenster zu kommen. Obendrein finde ich es großzügiger - auch wenn es eng ist - wenn der Boden sichtbar ist und durchläuft. Glasabtrennungen gäbe es auch bei meiner Variante. Ich hatte an zwei identische Falttüren gedacht, die dann sehr flach an der Wand anliegen. Außerdem möchte ich es gerne eng dort um den Raum der Küche zu geben. Variante 3 bleibt daher bei der Aufteilung der Dusche mein Favorit.

Varianten_Bad.jpg


Zur Küche:
Wir wollen die Küche groß. Das ist DER Raum in dem sich bei uns alles abspielt. Ich hatte daher auch schon den Gedanken das Duschbad ganz der Küche zuzuschlagen. Oder die Wand zum ehemaligen Esszimmer durchzubrechen. Mit deinen Ideen zu Abstellraum und Flur hab ich dann auch noch was skizziert. Auch mal ohne Schere im Kopf. Ich habe in den Flur planunten eine Speisekammer eingeplant. Da könnte dann auch die Therme rein, mit unverkleidetem Rohr durch den Flur. Technisch möglich - sagt der Schornsteinfeger. Zwei Schiebetüren von Küche und Flur dazu. Und den Flur großzügiger im Eingangsbereich. Das ist nämlich auch ein Muss. Ich mag nicht die Türe sperrangelweit öffnen müssen um ein Paket anzunehmen. Und ich mag nicht rückwärts vor dem ankommenden Besuch bei der Begrüßung hergehen müssen.

Skizze_01.jpg


Aber es zeigt sich, dass auch das viel zu aufwändig wäre. Wieder der Boden anzupassen, wieder die Türen versetzen und eine innenliegende, beheizte Speisekammer ist auch nicht das Wahre.

Meine Kreativität hält sich nun in Grenzen, die Müdigkeit nimmt überhand. Vielleicht finde ich morgen nochmal Zeit den Gedanken in reduzierter Form nochmal aufzugreifen. Danke jedenfalls für die Denkanstöße.
So etwas hatte ich mir hier erhofft! :danke:
 

russini

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Bei Bädern bin ich für Variante 1.

Deine favorisierte Variante mit Dusche mitten im Durchgang ist im Alltag einfach Mist. Die Regenduschen neugen dazu immer mal wieder nachzutropfen, wenn du schon längst fertig bist. Geflieste Dusche im Altbau auf dem Holzboden wäre mir zu riskant, dass es mal undicht ist, flache Duschtasse im Durchgang blöd.
Also für mich eher Planung 1, da Fenster zugänglich, in Nische kannst du flache Duschtasse nehmen, ob es geht vom Abwasser her mit Flachdusche ist fraglich, also nur mit gewissen Bodenerhöhung vermutlich.

Du kannst ohne Verschiebung von Küchenwand zum Flur, die Küchenwand planlinks raus nehmen und so den Raum verbinden. Kleine Speise ist auch so drin, reicht für Staubsauger, Wäscheständer und co.
Dann wäre allerdings das ruhige Zimmer zum Innenhof als Schlafzimmer weg. Aber wenn eh komplett saniert wird, kommen vielleicht Schallschutzfenster zur Straße hin.

Dann wäre die Erweiterung zum Zimmer links nicht schlecht. Kann dann zum Allraum, Wohnen, Kochen, Essen verbunden werden. Die Therme kann dann in der Küche bleiben.

Bin paar Tagr nur am Handy, daher kann ich erst später übrlegen und rumkritzeln.
 

Haraldo

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Das mit dem Nachtropfen ist echt ein Argument, das ich nicht bedacht habe. Das kennt man ja sogar beim Duschen mit hochgestecktem Brauseschlauch...

Das Abdichten hingegen sehe ich auch kritisch, allerdings bei beiden Varianten. Mit ordentlichem Formteil und Flächenabdichtung dürfte das doch zu machen sein. Der Holzboden kommt da raus, das wird ein Estrich auf verlorener Schalung. Mutmaßlich schwimmend, weil ja Holzbalkendecke. Und dann wird der Schwachpunkt immer die Silikonfuge zur Wand. Egal ob mit Tasse oder gefliestem Formteil.

Wand zum Zimmer raus nebenan war auch schon mein Gedanke, allerdings bin ich auf keine wirklich gute Aufteilung gekommen. Bin auch noch nicht ganz sicher, ob da nur ein Durchbruch mit Unterzug geht, oder ob die bis zur Decke raus könnte. Das wäre natürlich schöner und gäbe einen Raum...

Ich tippsel auch am Handy - und bleibe gespannt auf die angekündigte gekritzelte Planung!

Es beginnt nun hier auch wieder der Alltag. Da werden die Zeitfenster für kreative Gedanken zwangsläufig wieder kürzer! :rolleyes:
 

Anke Stüber

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Hallo! Gibt es schon neue Erkenntnisse oder Entscheidungen?

Zum Nachtropfen: Ich wohne auch im Altbau und habe eine Regendusche mit einem Arm, also nicht in die Decke eingebaut. Ich mache es so, dass ich nach dem Duschen den Kopf schräg stelle, dann läuft das Restwasser raus und fertig.
Abdichten, sehe ich wie du, ist immer kritisch. Wir haben das Bad eine Stufe höher gelegt für die ebenerdige Dusche.

Wenn wir mal gemeinsam über die Variante Küche nach links öffnen nachdenken wollen, dann müssten wir wissen, ob die Wand komplett raus kann oder, ob Stücke stehen bleiben müssen. Und dann wäre noch gut zu wissen, welche Möbel noch in den Raum sollen.

LG, Anke
 

russini

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Bis zu Bädern bin ich nicht gekommen, aber hier mal ein Vorschlag für die Küche, wenn du die Wand zum Esszimmer entfernen kannst, die Wandverschiebung rechts wäre hier gar nicht notwendig. So erhälst du einen schönen großzügigen Allraum mit großzügigen Küche.

So erstmal die Küche:

Beginnend planrechts oben in der Küche, die Zeile:
Blende
60 HS Kühlschrank
60 HS erh. Backofen
80 US
40 US MUPL
60 US Spüle
60 Spülmaschine
15 Regal oder Handtuchstange
Wandschränke ab BO-HS: 3 x 80WS

Koch-Halbinsel, beginnend planlinks oben am Kamin:
Blende
80 US, drüber die Therme hängen, könnte auch verkleidet werden seitlich und vorne
20 US Auszug
80 US Kochfeld
60 US
Wange
Rückseite
2x80 US mindertief oder so stellen, dass es bündig mit der Wand abschließt

Halbinsel kann auch etwas kürzer ausfallen.

offene Küche_Vorschlag 1.jpg


Ich habe jetzt mal 2m Sofa oben hingezeichnet, Esstsich gegenüber Halbinsel, kann auch gedreht hingestellt werden, Kleines Buffet oder Sideboard unten links.

Man könnte den Esstsich nach planoben statt gezeichneten Sofas stellen und ein Ecksofa, wenn z.B. schon vorhanden, nach unten und links. Platz wäre auf jeden Fall da.
 

russini

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Paar Fragen habe ich noch:

War die Therme bisher im Bad oder in der Küche?
Was kommt statt Gaseinzelöfen als Beheizung und wird diese über die Whg-Therme in der Küche erfolgen oder zentral fürs ganze Haus? Werden dann die Leitungen im hohen dicken Sockel an den Wänden entlang verlegt werden oder Stockübergreifend als Steigleitungen in jeweiligem Zimmer oder in den alten Kaminschächten?

Was wird noch alles am Haus saniert? Ist es denkmalgeschützt?
 

Haraldo

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Bis zu Bädern bin ich nicht gekommen...
Das hört sich fast nach Rechtfertigung an, da bekomme ich ja ein schlechtes Gewissen, weil ich gar nicht so schnell Entscheidungen und Fakten liefern kann wie hier geplant wird! :rolleyes:

Trennwand: Wand raus und wie weit, das ist noch offen. Ich habe keine Grundrisse der Wohungen darunter und darüber, sonst könnte ich das abschätzen. Ich gehe aber fast "nur" von einer Öffnung aus, so dass Wandscheiben um die 50 cm noch stehen bleiben müssen um ein Auflager für den Unterzug zu schaffen. Aber das ist Mutmaßung.

Allzimmer: Im Moment tagt der Familienrat was denn dann aus dem schönen Wohnzimmer wird und ob man sich eingestehen kann, dass man es eigentlich so gut wie nie nutzt. Außer an Weihnachten. Im Moment ist das ein großes Erkerzimmer mit:

Bücherregal 30x90, Highboard 45x154, Sideboard 47x184, Vitrinenschrank 45x118, Couchtisch 74x130, Couch 225x105 (zum Ausziehen und mit abklappbaren Seitenwangen!), Sessel 75x75, Hocker 50x50, 2xStandboxen 26x26 und einer Palme im 60er und einem Ficus im 40er Topf!

Renovierung: Es wird nur diese Wohnung renoviert. Fenster bleiben drin, sind keine 5 Jahre alt. Elektrik und Heizung kommt neu. Bisher waren es zum Heizen Gas-Einzelöfen und im Bad über der Wanne flurseitig ein Durchlauferhitzer (Gas) fürs Badewasser mit Abgasführung horizontal durch die Küche, was der Vermieter - und ich glaube auch ich - nicht mehr will. Laut Schornsteinfeger wäre es aber zulässig. In der Küche war ein elektrischer 5l Untertischboiler verbaut.

Die neue Leitungsverlegung wird entweder in der Außenwand geschlitzt oder im Boden oder einer wenige cm abzuhängenden Decke verlegt werden. Leider hatte ich noch keinen Kontakt zu den Fachfirmen, die hier üblicherweise die im Vermietereigentum liegenden Wohnungen Zug um Zug renovieren.

Im Moment hängt das Vorhaben insgesamt daran, dass eine auf selbem Stockwerk angedachte Nutzungsänderung von Wohnung nach Büro baurechtlich genehmigungspflichtig ist. Und wenn die nicht durchgeht, dann bleibt das zusätzliche Zimmer wo es ist und die Wohnung ist nicht größer als unsere jetzige und dann ist es uninteressant für uns und dann baut das auch niemand so um wie wir uns das hier ausgedacht haben! Es kann also plötzlich schnell gehen - oder nie kommen.

Nachdem nun die Urlaubszeit um ist, werde ich mal wieder nachhaken. Allerdings will ich verständlicherweise nicht aufdringlich wirken...

Nun noch zum Entwurf: Ich finde den als Idee klasse und muss mir das mal durch den Kopf gehen lassen. Kühlschrank links finde ich gut, würde aber fast den HS mit BO und den KS tauschen, weil dann die APL als Ablage direkt daneben beginnt und das 115° Scharnier des Kühlschranks auch was nutzt. Auch die Therme wäre so gut aufgeräumt. Das Kochfeld dann im Raum, die vorhandene Miele DAH mit 90 cm Breite und trapezförmigem Haubenschirm für Wandmontage hat dann ausgespielt. Aber das sind alles Argumente die eben mit in die Wagschale müssen. Heute steht in der Küche auch noch ein historischer Vitrinenschrank mit dem Sonntagsgeschirr in 76x46.

Ich weiß schon, warum ich eigentlich nicht nochmal umziehen wollte in diesem Leben! ;-)
 
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