Wasseranschluss wegen Wasseruhr sehr hoch - was kann man tun

Die Höhe von Abfluß und Wasseranschluß ist ja schon wirkich gewöhnungsbedürftig. Wie weit stehen die denn von der Wand weg? Sind doch 5 bis 8 cm - oder?

Wenn du noch nicht bestellt hast, dann geht die Umplanung ganz schnell, und die Ausführung wird einfacher.
 
Unterhalb der WW-Uhr eine Wandscheibe setzen. Diese mit Cu-Rohr oder Schellfix mit dem KW-Anschluss verbinden. In der Wandscheibe ein Doppelspindelventil installieren. An diesem Aquastop und Armatur anschließen. Fertig! Das bekäme sogar ein halbwegs geschickter Heimwerker hin.
 
@KerstinB Hehe, also für unsere bisherige Planung haben wir bereits mehrere Stunden und Termine investiert. So schnell finde ich dann eine Umplanung nicht ;-)

@martin ich habe mich vorhin mit dem Küchenfachverkäufer nochmal unterhalten, ob man da nicht mit Rohen, Winkeln usw arbeiten könnte.
Er selbst sei zwar kein Installateur, aber genau das was du gerade nennst, hat er auch gesagt. Also Wandscheibe mit Abzweigung unterhalb der Warmwasseruhr anbringen und falls zulässig mit Schlauch oder alternativ mit Rohren vom Kaltwasser hinlegen.
Das müssen dann nur der Installateur vorbereiten und die Küchenmonteure könnten alles (Spüle, Armatur und Spülmaschine) wie bisher geplant anbringen.

Was ist denn deine Einschätzung zum entsprechenden Materialpreis und Montageaufwand (Zeit?)
 
@martin .. hast du die Installations-Höhe der Wasseruhren gesehen? um die 70 cm. Trägt diese Wandscheibenlösung nicht auch auf ... z. T. in Spülbeckenhöhe?
 
@KerstinB : Die Wandscheibe kann doch deutlich unterhalb des Abflussrohres installiert werden und wenn das Ventil zu weit raus guckt: der 1/2" Winkel ist erfunden.
 
Also der Installateur, welcher uns von den Vermietern genannt wurde meinte, dass er zwar auch etwas "herum" bauen könne. Wo er dann wie den Anschluss plazieren will, weiß ich nicht.
Aber laut ihm würde die Lösung ja mehr Tiefe (Abstand zur Wand) brauchen und ob dann jedes Müllsystem noch passen würde, kann er nicht garantieren.
Außerdem sei das die zeitäufwändigere Lösung (5h+), was laut ihm dann ja nicht mal günstiger wäre. Dem stimme ich so jetzt nicht zu, aber ok.

Ach und Schlauch zwischen Kaltwasseranschluss und einer Wandscheibe sei nicht DIN Konform.
Wenn ich es selber mache, wäre es natürlich mir überlassen. Mit allen Risiken. Als Fachvertrieb dürfe er es aber so nicht machen. Er müsse mit Rohren arbeiten.
 
Wenn Schlauch, dann natürlich Panzerschlauch.

Und BTW:
vor der Wasseruhr sitzt ein Eckventil, also eine Absperrvorrichtung. Die DIN soll mir der Installateur mal schicken, nach der Schlauch hinter einer Absperrvorrichtung unzulässig ist. Ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass der vorrangig erst mal Kohle machen will.

Ein relativ kurzes 10er Cu-Rohr ist schnell von Hand gebogen und mit 2 Quetschverschraubungen sicher und dicht mit Wasseruhr und Wandscheibe verbunden.
 
@martin Danke für deine Erläuterung und Einschätzung bzgl. des Installateurs. Diese teile ich mittlerweile auch, insbesondere nachdem ich mich mit meinen neuen Nachbarn unterhalten habe.
Ich habe dort nämlich mal nachgefragt, wie es bei ihnen gelöst ist. EIn Installateur musste auch hier kommen, nur haben sie nicht den der Vermieter genommen, da diese wohl alles teuer verkaufen wolle.
Tatsächlich konnten sie mir nicht mehr genau sagen, was gemacht werden musste. Aber bei ihnen zeigt der Auslass hinter dem Ventil nicht schräg nach oben sondern schräg nach unten. Dadurch ist der Kaltwasserzähler deutlich tiefer.

Skizze erklärt hoffentlich die Lösung bei unseren Nachbarn.

Zumindest haben wir jetzt die Sicherheit, dass es auch anders gehen muss :-)
 

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Kann man machen. Allerdings müssen dazu die vorhandenen Eckventile in die richtige Richtung gedreht werden. Dabei besteht ein Risiko, dass Undichtigkeiten an diesen vorhandenen Installationen entstehen. Um diese dann zu beheben, ist schnell mal ein Stündchen dahin. Dieses Risiko wäre ich in meiner aktiven Zeit nicht eingegangen nach dem Motto: never change a running system.

Apropos DIN: so wie die Wasseruhren installiert sind, ist das meilenweit weg von jeglicher Norm.
 
Aber alleine, dass man das so machen kann oder alternativ so, wie du es vorgeschlagen hast, zeigt ja schon, dass die Sache nicht eingeschränkt ist, wie es der Installateur darstellt.
Und für die Küchenplanung beruhigt micht das jetzt sehr, denn zumindest ist unsere Planung so durchaus möglich.

"Apropos DIN: so wie die Wasseruhren installiert sind, ist das meilenweit weg von jeglicher Norm."
Weil die Wasseruhren nach unten zeigen, insbesondere die fürs Warmwasser?
 
Nach gültiger DIN sind Leitungen waagerecht oder senkrecht zu verlegen. Messeinrichtungen müssen so installiert sein, dass sie von vorne ablesbar sind. Das ist schon seit vielen Jahrzehnten so!
 
Das macht die ganze Sache ja irgendwie noch absurder.
Hätte man also bereits bei der Installation beide Wasseruhren nach unten zeigen lassen, also links und rechts am Abfluss vorbei, so wäre das DIN konform und jeder Einbau einer Küchenspüle, Geschirrspüler und Armatur wäre möglich.
 
Du hast mehrere Stunden in die Planung investiert und der Küchenbauer war schon zum Ausmessen dort?

Und trotzdem hast Du keine Maße?
 
@kingofbigos So ist es ja nicht. Wir hatten vor der Planung bereits Abmessungen des Raums inkl. Angabe zur Position des Wasseranschlusses. Hier aber nicht die Höhe und nicht den Abstand zur Wand der Anschlüsse.

Daraufhin hat der Küchenfachverkäufer die Küche geplant (siehe Bild auf der vorhigen Seite) und halt erst beim Aufmaßnehmen festgestellt, dass die Anschlüsse ungewöhnlich hoch montiert sind. Denn das war anhand der vorliegenden Angaben nicht zu entnehmen.

Im nächsten Schritt haben wir dann den Kontakt zwischen ihm und dem Installateur hergestellt, damit beide Experten sich über mögliche Lösungen unterhalten können und diese uns dann präsentieren. Da hatte der Küchenfachverkäufer ja bereits seine Planung und alle relevanten Maße vorliegen.
Nur sah der Installateur eine einzige Lösung und zwar eine Armatur mit Absperrventil zu nutzen. Zu dem besagten Preis von rund 1000€ inkl Montage.

Durch das Gespräch mit unserer Nachbarin kam dann heraus, dass es durchaus andere - deutlich praktikablere Lösungen gibt. Oder auch jene, die @martin bereits genannt hat.
 
@Evelin in dieser "Küchennische" gibt es kein Fenster. Aber die Küche ist nach rechts offen zum Essbereich. Und direkt neben dem Highboard beginnt eine große Glasfront.
Das ganze Licht kommt also von der rechten Seite, dafür nicht zu knapp.
 
ah, ja dann würde ich wie schon andere vorgeschlagen haben, auch einen 2-Zeiler favorisieren

so was
1693729404856.jpg 1693729482823.jpg

planunten ein 60er spactower, daneben BO, rechts davon der KS, wäre doch Platz für einen 40er HS.
 
@Evelin Danke für den Vorschlag, nur haben wir uns tatsächlich schon für die von mir gezeigte Planung entschieden.
Wir sind durchaus mehrere Ideen durchgegangen, haben mehrere Küchenstudios kontaktiert und uns dann eben für den wohl eher etwas ungewöhnlicheren Aufbau entschieden.

Nur gab es halt, wie hier von mir beschrieben, dann das Problem mit dem ungewöhnlichen Aufbau der Wasseranschlüsse. Denke aber, dass wir jetzt eine Lösung haben. Fehlt noch der Installateur, welcher das auch umsetzt.
Zum einen habe ich von der Nachbarin ihren Installateur genannt bekommen, zum anderen noch einige vom Küchenstudio . Da rufe ich am Montag dann mal überall durch.
 
Bekäme der Küche gut :cool:, da dann auch das Licht der Fenster zur Geltung kommt.
 
Da es wohl auch ein Interesse an der Küchenplanung gibt, noch ein paar weitere Infos und Erläuterung, warum wir uns für die von mir gezeigte Planung entschieden haben.

1. die Räume sind sehr hoch, ca 3.3m und der Raum mit 225cm Breite relativ schmal. Daher wollten wir die Küche möglichst wenig einengend wirken lassen. Durch die Hochschränke an der linken Seite wird diese Wand optisch etwas weiter nach vorne gerutscht und der Raum sollte eher quadratisch wirken.

2. das Tageslicht kommt zwar von rechts, aber nicht so wie in der Darstellung von @Evelin . Stattdessen führt die schräge Wand rechts einfach weiter und es kommt direkt eine sehr große Schiebetür (ca 3m). Dadurch fällt großflächig Licht von der Seite in den Küchenbereich.

3. die Highboards an der rechten Seite haben eine Höhe von ca 1.6m und sollten daher den Küchenbereich nicht zu stark abschatten. Insbesondere aufgrund der in Punkt 2. genannten großflächigen natürlichen Beleuchtung.

4. im Bereich der Schiebetür (weiter nach unten versetzt, schwierig zu erklären ohne, dass ich jetzt den gesamten Raumplan zeige) ist der Essbereich. Durch die große Arbeitsfläche an der unteren Wand hat man diesen im Blick, wenn man am rechten Ende der Arbeitsfläche arbeitet. Sind also Familienmitglieder oder Gäste am Esstisch, sollte man sich gut mit diesen unterhalten können, während man das Essen vorbereitet.

5. Hinter den Hochschränken links unten und links oben, sind in Arbeitshöhe Steckdosen angebracht. Hier werden wir die Rückwände aussägen, sodass wir die Steckdosen verwenden können. In den Schränken befindet sich dann jeweils ein Tablarauszug. Auf diesen sollen dann Kaffeemühle, Wasserkoche und Küchenmaschine Platz finden. Benötigt man eines der Geräte, kommt man schnell dran ohne was ausstecken zu müssen. Bei Nicht-Benutzung sind diese in den Schränken direkt weg geräumt.
In unserer aktuellen Küche stehen diese Geräte auf der Arbeitsfläche, was immer etwas unaufgeräumt aussieht.

6. Gleichzeitig wollten wir noch möglichst viel Staufläche, da manche Sachen aus unserem aktuellen Keller zukünftig in der Küche untergebracht werden müssen
 

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