Preisvergleich & Entscheidungshilfe Nobilia/Nolte vs. Ballerina/Häcker systemat/Schüller C2 (2018)

OGP-4-L1F3

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Hallo liebe Forumsmitglieder,

// Da jede Küche - nach Maß - ein gewisses "Unikat" darstellt, ist es fast unmöglich Vergleiche zu stellen. Jedoch würde mich interessieren in welchem Nivau sich die Preise bewegen. Bislang habe ich Angebote von einen großem "Küchenplaner" und von einen kleinem Küchenstudio - ca. 60km außerhalb meines Wohnortes (München) -

Der Raum der Küche beträgt 6.85 m², ist rel. quadratisch und eine "geschlossene" Küche. In einer optimalen Planung sehe ich zwei Küchenzeilen. Genannt habe ich diese Zeilen in "Vorbereitung" und "Zubereitung".

In der Vorbereitung ist Platz für: einen Schrank mit eine Kühl-Gefrier-Kombi. - Nische 178cm und Breite (60cm), der Spülen-Schrank (60cm), der GeschirrSpüler (60cm) und noch ein Unterschrank (50cm). Drei Hochschränke mit Falt-Lift-Klappen, mit Beleuchtung.

Auf der Seite der Zubereitung ist Platz für: Hochschrank mit BackOfen (60cm), Mini-Apotheker für Flaschen / Gewürze (15cm), Unterschrank mit Auszügen (50cm), Unterschrank für Kochfeld mit Auszügen (90cm), und ein weiter Unterschrank mit Auszügen (50cm). Spritzschutz in Glas oder Naturstein. Keine Hochschränke vorgesehen.

Fronten: Lackiert, Hochglanz weiß. Korpus: Anthrazit

Arbeitsplatte: Naturstein... "Nero Assoluto". Spüle als Unterbau. Spüle (Keramik), Armatur und Seifenspender sollen von Villeroy & Boch sein.

Ausser Marquardt (2cm), sind bei den anderen Küchenstudios eine 3cm Dicke Platte vorgesehen.

KüchenGeräte:

KG-Kombi:
Liebherr ICBNi 3386,
oder
Miele KFN 37692 iDF
(Beide sind baugleich, lediglich das Bedienelement ist anders.)

Geschirrspüler
Miele G 6865 SCVi XXL

BackOfen
Siemens HB 876 G8B6

Kochfeld (Aufsatz)
Siemens EX 877 KYX 1E

DunstAbzug (SchrägEsse)
Siemens LC 91 KWW 60S

InternetPreise liegen bei ca. 9500.-€. Bei den Küchenstudios (verwirrend) machen die Geräte etwa 5500.-€ aus.

///
Jetzt die Preise für die komplette Küche inkl. Lieferung & Montage:

KüchenStudio (Nobilia ): 16.000.-€

Marquardt Küchen
(Nolte /Nobilia): 17.000.-€/16.100.-€

Abzuwarten sind noch Angebote von drei mittelständischen KüchenStudios...

Meine Vorstellung liegt bei 14.500.-€ // Bei diesem Budget, würde ich eine gute Küche im mittleren Preissegment erwarten (Ballerina /Häcker /Schüller ). Aber nicht die "Einstiegsklasse" (Nobilia/Nolte).

Sieht jemand meine Preisvorstellungen als realistisch? Für jeden Vorschlag/Tipp bin ich offen und sehr dankbar.
 

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thundersteele

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Also bei 9500 für die Geräte und sagen wir mal 2k-3k für die Stein-arbeitsplatte, 1k+ für Spüle & Armaturen, ist doch eigentlich garnichts mehr für die Küchenmöbel übrig. Ich sehe nicht wie das mit dem Budget passen soll, vor allem wenn dann noch hochwertige Möbel und evtl. nicht die billigsten Fronten her sollen.

Die Studios können die Preise für die E-Geräte ja klein rechnen... kannst ja mal fragen ob du denn nur die Geräte für die 5500 kaufen kannst ;-) Da kann selbst der billigste Online-händler nicht mithalten.
 

moebelprofis

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Preisauskunft
Zuerst ist zu sagen, dass wir uns hier nicht als Preisauskunft verstehen. In unserem Planungsboard geht es vorrangig um Planungsoptimierung. Wenn es zum Preis kommt, dann kann man schon Aussagen treffen wie "zu teuer", "ok" mit Alternative nichts zu sagen oder "echtes Schnäppchen". Für mehr wirst du hier niemanden finden. Eine Küche ist immer auch ein individuelles Kalkulationsobjekt.

Faktoren wie
  • Kosten des Studioinhabers (unterschiedliche hohe Mieten, Lohn usw., z. B. wg. der Region)
  • Entfernung Montageort
  • Vorrätigkeit, evtl. Auslaufmodelle etc. oder auch Konditionen für Geräteeinkauf
spielen eine Rolle, die hier niemand beurteilen kann. Damit wir überhaupt etwas zum Preis sagen können benötigen wir folgende Infos:
  1. Aussagekräftige Planungsbilder, oder im Alno-Planer genau nachgebildet
  2. Hersteller, Frontmaterial, Korpushöhe, Übertiefen, Preisgruppe, Griffart, Innenausbau, Arbeitsplattenmaterial, sonstige Extras
  3. wenn Stein- APL : Steinname & Herkunft; Bearbeitung, Randgestaltung, Oberflächenfinish
  4. mit/ohne Lieferung & Montage
Ausserdem:
  1. ermittle den MITTLEREN Internetpreis, plus Versandspesen, plus ca. €100 für den Einbau/Gerät und vom Preis abziehen (Geräte, Spüle , Armaturen).
  2. Verlinke die Geräte / Armaturen / Spüle auf die jeweilige Herstellerseite, wenn wir die Auswahl kommentieren sollen.
Und dann bietet es sich immer an, das ganze so darzustellen:
  • Bilder der Planung: xx
  • Gesamtpreis: xxx
  • davon ermittelter Internetpreis Geräte: xxx
  • Hersteller / Serie: xxx
  • Korpushöhe: xxx
  • Frontmaterial: xxx
  • Wangenmaterial: xxx
  • APL-Material: xxx
Das wäre dann übersichtlich. *


Nur kurz am Rande: deine Preisvorstellung hast du woher?
 
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OGP-4-L1F3

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Also bei 9500 für die Geräte und sagen wir mal 2k-3k für die Stein-arbeitsplatte, 1k+ für Spüle & Armaturen, ist doch eigentlich garnichts mehr für die Küchenmöbel übrig. Ich sehe nicht wie das mit dem Budget passen soll, vor allem wenn dann noch hochwertige Möbel und evtl. nicht die billigsten Fronten her sollen.

Die Studios können die Preise für die E-Geräte ja klein rechnen... kannst ja mal fragen ob du denn nur die Geräte für die 5500 kaufen kannst ;-) Da kann selbst der billigste Online-händler nicht mithalten.
Sorry, habe mich verkalkuliert! -> Summe aller E-Geräte: 7600.-€

//Spüle, Armatur und Seifenspender kosten zusammen <700-800.- €. Und jedes Küchenstudio hat einen anderen EK als ich "Verbraucher", selbst mit Gewinn-Aufschlag kann es nochmal deutlich niedriger ausfallen, als der Markt-Preis im Netz.


Die Geräte sollen doch etwa 50% ausmachen, dann sollte doch meine Vorstellung von 14.500€ (nach Verhandlung) gar nicht mal so unrealistisch sein.

Bis jetzt hat jedes Küchenstudio , mir die Geräte für knapp 5.500.-€ angeboten. Dann sind bis zu meinem Budget von 14.500.-€ noch 9000€ übrig. Sind etwa 9K nicht ausreichend für eine gute Mittelklasse (Häcker/Schüller) Küche?

Nobilia (PG4) = 5800.-€. Jetzt darf ich annehmen, dass die Möbel bei Häcker/Schüller in derselben PG dann 7500-8000€ kosten werden. Dann komme ich gesamt auf ca. 13500.-€, wenn ich noch 3K für Arbeitsplatte und Spüle mitrechne, bin ich bei 16500.-€ - für eine Häcker/Schüller Küche wohlgemerkt.
 
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bibbi

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Und ich finde wohl das ist genug für eine gute Mittelklasse Küche.
Woran machst du das fest ? Weisst du denn so genau was Personal,Ladenmiete,Ausstellung/Werbung,Montage etc kosten ?
Außerdem vergleichst du verschiedene Möbelhersteller/Arbeitsplatten/Regionen

Deine bisherigen Angebote lassen zumindest darauf schliessen , daß deine Preisvorstellung nicht ganz passt.
 

OGP-4-L1F3

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Woran machst du das fest ? Weisst du denn so genau was Personal,Ladenmiete,Ausstellung/Werbung,Montage etc kosten ?
Außerdem vergleichst du verschiedene Möbelhersteller/Arbeitsplatten/Regionen

Deine bisherigen Angebote lassen zumindest darauf schliessen , daß deine Preisvorstellung nicht ganz passt.
Verzeihung, aber ausgehend von Deiner Ansicht müsste ich ja in München für eine Impuls /Pino Küche wohl dasselbe auf den Tisch hinblättern wie jemand in Sachsen für eine Bulthaup Küche...?

Dann müsste wohl dasselbe für die Automobil-Industrie gelten. So würde beispielsweise ein 7er BMW in Dingolfing soviel kosten wie ein 3er BMW in Berlin...!

Irgendwo muss doch das Preisniveau der Küchenhersteller realistisch sein. Mir ist schon klar, dass ein Küchenstudio in der Fussgängerpassage in der Münchner Innenstadt eine exorbitante Miete hat. Aber dann darf dieses Küchenstudio dann auch nicht mit Sprüchen werben wie: „Qualitative Küchen für jedes Budget“, und von vorn herein klarstellen: „Unter 25000€ nehmen wir keine Aufträge an“!

Wenn ich mir eine Grenze von 14500€ setze, dann verschmerze ich auch die 16000€. Doch wenn ich Angebote erhalte von 24000-26000€ für zwei kleine Zeilen, mit Möbeln ohne Sondermasse, werde ich wohl die Summe anzweifeln dürfen.

Abgesehen davon, habe ich angenommen hier nach Vorschlägen und Erfahrungen fündig zu werden. Ganz bestimmt aber wünschte ich nicht, festgenagelt zu werden und mit dem Ziel etwas in Ordnung zu finden was von der Rechnung garnicht aufgeht.

Es ist niemanden verwehrt Gewinn zu machen, aber der muss auch gerechtfertigt sein.
 

moebelprofis

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Nochmal: deine Preisvorstellung hast du woher?

Ohne mehr Details und eine absolut gleiche Planung ist ein Vergleich nicht seriös möglich. Was dir die bisherige Übersicht schonmal zeigen kann ist, dass deine Preisvorstellung unrealistisch ist.
 

bibbi

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Doch wenn ich Angebote erhalte von 24000-26000€ für zwei kleine Zeilen, mit Möbeln ohne Sondermasse, werde ich wohl die Summe anzweifeln dürfen.
Verstehe ich nicht ganz,ich denke die Angebote liegen zwischen 16 u.17K ?
Hast du denn ein Häckerangebot vorliegen ? Classic oder Systemat ?
Classic müsste in der Nähe der anderen Angebote liegen.Systemat evtl etwas höher,kommt auf Front und Innenausstattung an.
Und natürlich sind die 5500.- für die Geräte ein "politischer"Preis.Die fehlende Marge wird in den Rest
einkalkuliert.
Letztendlich die Reaktion der Einbauküchenhändler auf das (online)Kaufverhalten der Endverbraucher.
 

OGP-4-L1F3

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Nochmal: deine Preisvorstellung hast du woher?

Ohne mehr Details und eine absolut gleiche Planung ist ein Vergleich nicht seriös möglich. Was dir die bisherige Übersicht schonmal zeigen kann ist, dass deine Preisvorstellung unrealistisch ist.
Mein Fachwissen in der Fertigung - spanlos wie spanend - erlauben mir erstmals eine recht gute Näherung zu erstellen, was ein Möbelstück so kosten kann. Faktoren, wie Herstellkosten und letztlich Gesamtkosten, fließen hinzu und letztlich deckt sich in etwa der von mir geschätzte Wert mit dem Preisniveau von den recherschierten Preisen für das Möbelstück. Selbiges gilt für Platten aus Naturstein: Rohpreis + Bearbeitung + Verschleiß vom eingesetztem Werkzeug zur Bearbeitung + Gewinmarge ergeben dann einen Preis. Liegt dieser im Rahmen, gibts nichts zu meckern, liegt er aber über dem vierfachen, werde ich stutzig.
 
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OGP-4-L1F3

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Verstehe ich nicht ganz,ich denke die Angebote liegen zwischen 16 u.17K ?
Hast du denn ein Häckerangebot vorliegen ? Classic oder Systemat ?
Classic müsste in der Nähe der anderen Angebote liegen.Systemat evtl etwas höher,kommt auf Front und Innenausstattung an.
Und natürlich sind die 5500.- für die Geräte ein "politischer"Preis.Die fehlende Marge wird in den Rest
einkalkuliert.
Letztendlich die Reaktion der Einbauküchenhändler auf das (online)Kaufverhalten der Endverbraucher.
Würden die Preise für Häcker systemat/Schüller C2 bei 16/17K liegen, würde ich zuschlagen. Denn diesen Preis erachte ich als angemessen. Doch ich habe Angebote für Nobilia für 16/17K erhalten, und das erachte nicht mehr als angemessen.

Schüller/Häcker liegen noch nicht vor, da bin ich mal gespannt.
 

mozart

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Hi,
sorry, aber ohne genaue Angaben über Frontmaterial, Beiwerksmaterialien, Auszugausführung, Korpushöhe, Griffausführung,.......kann dir hier keiner helfen.
Es ist einfach ein himmelweiter (Kosten-)Unterschied, ob eine Folienfront von Nobi mit 72er-Korpus oder eine nahtlose Lackausführung von Ballerina mit hohem Korpus und Legrabox-Auszügen gerechnet wird.
Reich die Angaben nach, dann kann man dir hier eine Hausnummer nennen.
VG,
Jens
 

Nörgli

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Rohpreis + Bearbeitung + Verschleiß vom eingesetztem Werkzeug zur Bearbeitung + Gewinmarge ergeben dann einen Preis.
Dazu kommt: angelerntes Wissen über X Jahre, Beschäftigung von Y Mitarbeiter/innen, Zahlung von Z laufenden Miet- und Betriebskosten. Außerdem der Wert der Arbeit und das Wissen, dass DU es nicht selbst machen könntest, wenn du wölltest... also warum nicht bisschen höhere Preise (Kapitalismus, Angebot und Nachfrage etc.). ;-)

Und bei einer Küchenplanung steckt i.d.R. auch eine Menge Zeit und Gehirnschmalz drin. Außerdem deckst du natürlich mit ab, dass nur 1 von 3 Kunden nach der aufwändigen Planung die Küche kaufen. All solche Sachen zählen neben Matrialkosten auch mit.

Zeig doch mal deine Planungen?
 

OGP-4-L1F3

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Dazu kommt: angelerntes Wissen über X Jahre, Beschäftigung von Y Mitarbeiter/innen, Zahlung von Z laufenden Miet- und Betriebskosten. Außerdem der Wert der Arbeit und das Wissen, dass DU es nicht selbst machen könntest, wenn du wölltest... also warum nicht bisschen höhere Preise (Kapitalismus, Angebot und Nachfrage etc.). ;-)
Diese Faktoren fließen in der "Bearbeitung" mit ein. Klar würde ich es selber machen können, jedoch wird mir so ohne weiteres kein Küchenhersteller eine Direktabnahme der Möbel anbieten. Und zu den laufenden "Miet- Betriebskosten inkl. Werbung", nun dazu bin ich - ehrlich gesagt - wenig verpflichtet. Denn mir zahlt ja auch nicht die Stadt München die Miete. Auch bekomme ich keinen Steuerausgleich für die Miete in München, dafür dass ich mein erwirtschaftetes Kapital dann ausgebe und damit auch die Steuereinnahmen erhöhe... ;-)

Und bei einer Küchenplanung steckt i.d.R. auch eine Menge Zeit und Gehirnschmalz drin. Außerdem deckst du natürlich mit ab, dass nur 1 von 3 Kunden nach der aufwändigen Planung die Küche kaufen. All solche Sachen zählen neben Matrialkosten auch mit.
Deswegen denke und Plane Ich auch fleißig mit. Also in Sachen Ergonomie, nehme ich dem Küchenstudio schon viel ab, so dass ein Termin mit mir gerade mal 30-45min dauern und eben nicht wie üblich 3-4 Std. Und hier erwarte ich ein entgegenkommen, und nicht die Bestrafung dafür dass "planlose" sich überhaupt keine Gedanken machen, aber gern auch wirklich sich alles wünschen - und am Ende? ...doch noch bei "Poco -Domäne" kaufen.

[QUOTE="Nörgli, post: 487621, member: 38259"
Zeig doch mal deine Planungen?[/QUOTE]
Der Anhang in meinem eröffnetem thread, ist meine Planung :-) Oder was genau soll ich hier posten?
 

Sommerfrucht

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...in Sachen Ergonomie, nehme ich dem Küchenstudio schon viel ab, ...
Hi, ich habe mir deine Planung mal bezüglich Ergonomie angesehen. Folgende Punkte könnte man optimieren:
  • durch die jeweils mittige Lage von Spüle und Kochfeld in den beiden Zeilen hast du nirgendwo eine großzügige Arbeitsfläche am Stück. Hier bietet es sich an, sowohl Spüle als auch Kochfeld jeweils asymmetrisch in die Zeile zu setzen und zwar leicht versetzt, nicht genau gegenüber (sonst Pokontakt bei 2 Köchen)
  • Eine fast schwarze APL schluckt viel Licht und ist anstrengend fürs Auge. Ergonomische Richtlinien für z.B. Bürotische empfehlen helle (aber nicht gleißend weiße) Arbeitsflächen - hell bis mittelgrau oder Beigetöne.
  • Der Müll unter der Spüle ist unergonomisch: Müll ist einer der am häufigsten genutzen Handgriffe in einer Küche - es macht Sinn, den hochzustellen in einen Auszug unter der Hauptschnippelfläche (Schnippelmüll - wisch und weg siehe Mupl - Link anklicken). Auch die Spüle ist ein oder sogar der zentrale Platz in der Küche, wenn Müll darunter: bei 2 Köchen: Drängelgefahr.
  • auf dem Planungsgrundriss steht der Kühlschrank (ein KS ist ebenfalls in den meißten Küchen sehr häufig im Zugriff) ungünstig hinter der offenen Küchentür - man muss immer rum um die Tür, diese schließen um sich mal eben ein Bier/Saft aus dem KS zu holen. Optimal wäre eine Schiebetür. Da die Tür ein Glasinlay hat kann man auch riskieren, den viel seltener genutzten HS mit Bo dahinter zu platzieren (man sieht von draußen, dass jemand am BO steht; BO dann am besten mit Slide and Hide oder Tür statt Klappe)
  • der GSP steht mitten in der Zeile - d.h. bei offener GSP-Klappe ist der Arbeitsgang komplett blockiert. Es bietet sich an, einen GSP an das Ende einer Zeile zu planen - dann kann die Klappe bei Kochaktionen offen bleiben und nicht mehr Gebrauchtes verschwindet schon während der Arbeit (selbstaufräumende Küche)
  • Alle (bis auf einen mit Drehtür) US haben Raster 1-2-3 - das mag optisch begründet sein - eine Stauraumplanung wird in den meißten Fällen ergeben, dass man nicht so viele hohe Sachen hat, um den untersten 3er Raster auszunutzen - ergo: umständliches Stapeln. Aus ergonomischer Sicht (Arbeitsfluss) und stauraumoptimiert bietet es sich an, zumindest eine Zeile in 1-1-2-2 Raster zu machen.
 

Snow

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Mein Fachwissen in der Fertigung - spanlos wie spanend - erlauben mir erstmals eine recht gute Näherung zu erstellen, was ein Möbelstück so kosten kann.
Bist du da ganz sicher? Als gelernter Schreiner hab ich auch einen Plan, was Beschläge, Holz, Werkzeuge, Maschinen u.a.w. kosten und kann mir dadurch auch einen Reim machen, was ein Möbestück Kosten könnte. Was ich noch weiß ist, wieviel ich damals als Schreiner verdient habe. Was ich allerdings nicht wusste ist, was mein Chef im Einkauf für die verschiedensten Materialien bezahlt hat und was ich auch nicht wusste war, welchen Stundenlohn er für mich beim Kunden aufgerufen hat, auch Angebote in welcher Höhe er den Kunden unterbreitet hat, hat er uns Angestellten nicht mitgeteilt.
Insofern kann man tatsächlich wie von den anderen schon angemerkt, nicht sagen der Preis stimmt oder auch nicht. Die Faktoren sind da zu vielfältig und auch ausschlaggebend, was für ein Peis vom Küchenstudio aufgerufen werden muss.
Und zu den laufenden "Miet- Betriebskosten inkl. Werbung", nun dazu bin ich - ehrlich gesagt - wenig verpflichtet
Stimmt schon, genauso, wie sich mein Chef damals kaum darum scherte und sich verpflicht fühle nachzufragen, wieviel Miete ich zu zahlen habe und was ich für laufende Kosten auzubringen habe.
Insofern, bei allem Respekt, vermag ich deine Einstellung nicht ganz nachvollziehen.
 

Nörgli

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Ich hab ja nicht gesagt, dass ich diese Kosten gut finde, aber das sind nun mal alles Faktoren, die mit in den Preis einfließen. Außerdem steckt da sicher auch oft eine Mischkalkulation dahinter: wir bieten unseren Kunden auch die gleichen IT-Programmbestandteile zum gleichen Preis an - bei den einen läuft überraschend alles auf Anhieb, bei den anderen bringt uns deren vorhandene System-Infrastruktur unerwartet ins Schwitzen. Bei den meisten aber braucht es 3 Tage Einrichtung und Abstimmung und fertig. Die Mehrkosten, die uns jene mit den Schwierigkeiten bereiten, werden von denen getragen, wo alles wie geschmiert läuft, weil wir allen Kunden immer die 3 Tage anbieten und dann an dieses Angebot gebunden sind. (Ganz grob gefasst.)

Deine Planung als PDF hatte ich nicht gesehen, sorry. Mag ich aber auf Handy eh nicht angucken, aber wurde ja jetzt schon was zu gesagt. ^^
 

OGP-4-L1F3

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Hi, ich habe mir deine Planung mal bezüglich Ergonomie angesehen. Folgende Punkte könnte man optimieren:
  • durch die jeweils mittige Lage von Spüle und Kochfeld in den beiden Zeilen hast du nirgendwo eine großzügige Arbeitsfläche am Stück. Hier bietet es sich an, sowohl Spüle als auch Kochfeld jeweils asymmetrisch in die Zeile zu setzen und zwar leicht versetzt, nicht genau gegenüber (sonst Pokontakt bei 2 Köchen)
  • Eine fast schwarze APL schluckt viel Licht und ist anstrengend fürs Auge. Ergonomische Richtlinien für z.B. Bürotische empfehlen helle (aber nicht gleißend weiße) Arbeitsflächen - hell bis mittelgrau oder Beigetöne.
  • Der Müll unter der Spüle ist unergonomisch: Müll ist einer der am häufigsten genutzen Handgriffe in einer Küche - es macht Sinn, den hochzustellen in einen Auszug unter der Hauptschnippelfläche (Schnippelmüll - wisch und weg siehe Mupl - Link anklicken). Auch die Spüle ist ein oder sogar der zentrale Platz in der Küche, wenn Müll darunter: bei 2 Köchen: Drängelgefahr.
  • auf dem Planungsgrundriss steht der Kühlschrank (ein KS ist ebenfalls in den meißten Küchen sehr häufig im Zugriff) ungünstig hinter der offenen Küchentür - man muss immer rum um die Tür, diese schließen um sich mal eben ein Bier/Saft aus dem KS zu holen. Optimal wäre eine Schiebetür. Da die Tür ein Glasinlay hat kann man auch riskieren, den viel seltener genutzten HS mit Bo dahinter zu platzieren (man sieht von draußen, dass jemand am BO steht; BO dann am besten mit Slide and Hide oder Tür statt Klappe)
  • der GSP steht mitten in der Zeile - d.h. bei offener GSP-Klappe ist der Arbeitsgang komplett blockiert. Es bietet sich an, einen GSP an das Ende einer Zeile zu planen - dann kann die Klappe bei Kochaktionen offen bleiben und nicht mehr Gebrauchtes verschwindet schon während der Arbeit (selbstaufräumende Küche)
  • Alle (bis auf einen mit Drehtür) US haben Raster 1-2-3 - das mag optisch begründet sein - eine Stauraumplanung wird in den meißten Fällen ergeben, dass man nicht so viele hohe Sachen hat, um den untersten 3er Raster auszunutzen - ergo: umständliches Stapeln. Aus ergonomischer Sicht (Arbeitsfluss) und stauraumoptimiert bietet es sich an, zumindest eine Zeile in 1-1-2-2 Raster zu machen.
Erstmal DANKE :-)

Der Schrank mit BO kann auch auf die andere Ecke platziert werden. So dass wenn die Küche betreten wird, die zwei ggü. stehenden Hochschränke sich nicht als "Tunnel" anfühlen.

Das Thema APL in schwarz, würde ich gerne in hellem Farbton nehmen. Aber bei Grau fühlt sich meine Frau nicht wohl, denn sie empfindet alles was den Farbton grau hat als... "Labor" :-)
Wird schwierig sie zu überzeugen, und selbst augenscheinliche Argumente kommen gegen "Frauen(un)Logik" nicht an... Versuchen kann man's ;-)

Die Küchentür werde ich wohl aushängen, evtl. habe ich noch eine Chance - da noch Baustelle - den Türanschlag ändern zu lassen, so dass zumindest die Tür der Küche nach außen zu öffnen ist. Ideal wäre bei den kleinen Küchenraum natürlich eine Glas-Schiebe-Tür.

Die "kleine" Zeile mit der Spüle ist vom Platz her begrenzt. KG-Kombi, GS und Spüle haben alle was gemeinsam: alle brauchen einen Wasseranschluss. Und die Anschlüsse sind leider an der verkürzten Seite. In der Reihenfolge ist die Zeile wie folgend geplant:
Schrank für Eingebauter KG-Kombi (60cm) -> GS (60cm) -> Spülenschrank (60cm) -> Und ein frei gestaltbarer Schrank (Drehtür oder Auszüge) (50cm)

...
 

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Hi @OGP-4-L1F3,
du brauchst nicht zitieren (stört für die anderen den Lesefluss), einfach die Anrede nutzen, wie ich grad, dann weiß jeder, worauf du dich beziehst.

Beide HS auf eine Seite ist eine gute Idee - wenn der HS-BO auf die Wasserseite kommen muss weil der KS Festwasseranschluss hat und dort bleiben muss, wird es mit den Blenden sehr knapp. Laut Grundriss wäre dann ein Rest von 5 cm insgesamt (der einzige US, der wegfallen könnte hat ja nur 50 cm). 2,5 cm ist das, was im Allgemeinen als Minimum für Blende seitlich angesehen wird. Da muss ein sehr genaues Aufmaß ergeben, ob das passt. Oder Spülenschrank schmaler (oder nur 45er GSP).

Die anderen Punkte habt ihr durchdacht?
 

bibbi

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Man könnte die Arbeitsplatte im Wasserbereich etwas tiefer planen und mit Ausklinkung bis zum Fenster ziehen.(72-cm Arbeitsplattentiefe)
Das entspannt die Anschlusssituation und bringt mehr Arbeitsfläche.
Den Spülenschrank 50cm ,die Spülmaschine 60cm rechts neben den Spülenschrank.
Ist natürlich bei dem gewählten Arbeitsplattenmaterial etwas teurer.

Ich bin auch der Meinung das die dunkle Arbeitsplatte viel Licht schluckt,auch würde ich die Korpusseiten in Frontfarbe wählen damit man nicht auf so große dunkle Flächen blickt.
Schaut mal nach Quarzsteinarbeitsplatten.Da gibt es viele helle freundliche Dekore,die ich bei kleineren Räumen eher empfehlen würde.
 

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