Neff Induktion: Kochzone oder Kochfeld?

isabella

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Dazu gibt es unterschiedlichen Meinungen, die auch was mit den Töpfen und mit dem Kochverhalten zu tun haben. Ich habe das 90er Neff -Feld mit drei Flexzonen und besitze ausschließlich runde Töpfe. Ich möchte - nach 2,5 Jahre Nutzung - das Kochfeld nicht mehr hergeben, ich konnte keine ungleichmäßige Erwärmungen feststellen. So sieht bei mir ein Pfannkuchen aus, für mein dafürhalten völlig ok.
IMG_0179.JPG
Das Bild habe ich geschossen, nachdem diese Diskussion aufkam: NEFF gelöst - NEFF-Induktion T68PS61X0 - Defekt oder normal?
in der von genau dem Problem der ungleichmäßigen Erwärmung aufgrund der Ovalen Spulen die Rede war. Da wurde das Kochfeld ausgetauscht, allerdings kam Hydrangea nach dem Tausch besser zurecht, aber nicht ganz zufrieden.
 

Tey

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Danke @isabella, ja das hatte ich gelesen und habe mich dann auch gefragt ob es gut funktioniert. Da wir ein 60er kf nehmen, wird es wohl eins mit 2 großen Flächen :-):-)
 

derpaul33

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@isabella, danke für Deine Meinung.
Bei schweren Töpfen/Pfannen, die länger zum Erwärmen benötigen, ist die Sache sicherlich weniger problematisch. Die Frage ist, wie es bei leichten funktioniert.
Was für eine Pfanne hast Du denn für Deinen perfekten Pfannkuchen ;-) genutzt?
 

isabella

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Fissler mit dem "Profi Collection"-Boden ;-)
Pfannen/Töpfe mit einem dünnen Boden erwärmen sich zwar schneller, erkalten aber wenn man das Kochgut einfüllt (wobei Edelstahl eine schlechte Wärmeleitfähigkeit hat, was das ganze relativiert) - beim Steak ist das der Todesurteil.
Ich habe übrigens oben "gelogen": Ich habe auch rechteckiges Kochgeschirr, und zwar die für die Flexzone passende Grillplatte und das Teppan-Yaki. Sehr empfehlenswert.
 

derpaul33

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Ich habe kein rechteckiges Kochgeschirr, sondern interessiere mich wegen der Power-Transfer und Power-Move-Funktionen von Neff für die Zonen.
Oder ist das nur Spielerei, und sind ohne rechteckiges Kochgeschirr die Zonen eigentlich nicht vorteilhaft gegenüber runden Kochfeldern?
 

isabella

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PowerMove funktioniert, ob man's braucht sei dahingestellt.
PowerTransfer ist ganz nett, wenn man es gewohnt ist, Töpfe hin und her zu bewegen, da das Kochfeld das Einschalten und Einstellen der Intensität übernimmt.
Mein Kochfeld hat das alles nicht (eine Generation älter), ich hatte aber Gelegenheit, die Funktionen auszuprobieren.
Das runde Geschirr wird für meine Bedürfnisse ausreichend gleichmäßig erwärmt (s. Flädle-Bild oben). Die Zonen empfinde ich als sehr vorteilhaft ggü. runden Kochzonen, weil man halt die Töpfe innerhalb der Zonen frei positionieren kann, was mir persönlich sehr gefällt.
Den Unterschied merkt man erst richtig, wenn man zufälligerweise wieder mal auf einem konventionellen Kochfeld die Zone passend zum Durchmesser des Topfes "suchen" muss - das nervt ungemein. Wenn man's noch nie ausprobiert hat, wird man's wahrscheinlich nie vermissen (wie immer, im Leben).
 

martin

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Tja, und wir haben seit fast 4 Jahren 4 runde Kochzonen mit nutzbaren Durchmessern ab 12cm ohne jeglichen Schnickschnack: rund, Erwärmung von Durchmesser X bis Y. Unsere Töpfe und Pfannen sind rund und wir haben bis heute trotz Kenntnis angeblich "komfortabler" Kochfelder überhaupt nichts im praktischen Gebruach vermisst. Aber wir hatten auch über 30 Jahre ein klassisch beheiztes Ceranfeld mit Bräterzone. Diese haben wir exakt 2x eingeschaltet, 1 mal zum Ausprobieren direkt nach Installation und 1 mal zum Erhitzen eines Wecktopfes. Das Ergebnis war bei Letzterem war nicht besser als auf der größten Kochzone.

Ja, bei unserem Kochgeschirr und unseren Kochgewohnheiten würden wir auch heute noch so ein "Primitiv"-Kochfeld kaufen. Aber auf den DGC wollen wir niemals mehr verzichten.
 

Evelin

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auch mir reicht mein Primitivkochfeld (seit 6J), wie Martin schreibt, passt bei mir alles auf die Zonen, ich werde in der Zukunft keine anderen Töpfe kaufen, meine grosse Pfanne mit 33er Durchmesser passt perfekt auf die 28er Zone.
 

derpaul33

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@martin, ein DGC kommt auch noch dazu. :-)
@isabella, was Du beschreibst entspricht dem, was ich mir so vorgestellt.

Hat jemand Erfahrung mit dem Kochsensor und dem Bratsensor von BSH ? Funktionieren diese und sind sie nützlich? Insbesondere der Kochsensor scheint mir schon sehr praktisch zu sein. Man muss nicht die ganze Zeit darauf warten, bis das Wasser kocht, um das Kochfeld dann herunter zu regeln.
Den Kochsensor gibt es wohl von Neff nicht, aber von Siemens .
 

isabella

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Ich durfte dabei sein, als @Nilsblau das Neff -Bratsensor gechallenged hat, das war der perfekteste gebratene Ei, das ich je gesehen habe, kreisrund ohne Hilfsmitteln, kein Gespritze. Ich bin mir dennoch nicht sicher, ob ich die Funktion jemals im echten Leben verwenden würde. Ich bilde mir ein, dass ich auch so ziemlich gut kochen kann.
Bei Induktion muss man übrigens nicht sehr lange warten, dass das Wasser kocht...
 

Nilsblau

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Gestern auf der Living Kitchen habe ich bei Bosch auch noch ausgiebig den Kochsensor getestet. Kurzes Fazit, ja er funktioniert und hält die Temperatur recht exakt. Aber den ambitionierten Koch stören die voreingestellten und nicht änderbaren Temperaturstufen. Gleiches für den Bratsensor, ja funktioniert gut, für den geübten Koch vielleicht ein Hauch zu viel Automatismus.

Und danke @isabella wusste nicht, dass man mit einem Spiegelei Eindruck schinden kann ;-)
 

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