Küchenkauf auf Verkaufsmessen nach Meterpreis

Dieses Thema im Forum "Neuigkeiten" wurde erstellt von Michael, 18. Aug. 2009.

  1. Michael

    Michael Admin

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    Liebe Mitglieder und Gäste,

    aufgrund der wieder zunehmenden Anzahl dieser Messeveranstneuungen durch Unterschriftensammler und Storno-Gebühr-Verwerter möchten wir das Thema nochmals aufgreifen und damit jeden vor voreiligen Vertragsabschlüssen warnen.

    Bitte nehmen Sie sich die Zeit und lesen Sie folgendes Thema:

    Küchenkauf nach Meterpreis

    Weiterhin gibt es eine Beitragsdiskussion dazu:

    Küchenkauf nach Meterpreis ...

    Für diejenigen, die bereits in die Falle getappt sind, gibt es drei Möglichkeiten damit umzugehen:

    1. Sie kaufen die Küche beim Messehändler und versuchen das Optimum für ihr Geld zu bekommen. Damit meinen wir grundsätzlich nicht das preisliche sondern das planerische und ergonomische Optimum. Das Einstellen der Küchenplanung in unser Planungs-Board hat sich dafür als effiziente Lösung herausgestellt.
    2. Sie kaufen die Küche bei einem anderen Händler Ihrer Wahl und zahlen die vertragliche Stornogebühr an den Messehändler. I.d.R. sind das zwar 25-30% des Vertragspreises, aber gerade bei völlig überzogener Preisgestaltung kann es immer noch günstiger sein, den seriösen Händler vorzuziehen.
    3. Küchenkauf nach Meterpreis - Ein Vertrag zum Kippen
    Und zum Schluss selbstverständlich der Hinweis, dass es sich hierbei nicht um eine Rechtsberatung handelt. Diese gibt es nur von spezialisierten Rechtsanwälten und nicht von uns.

    Nachtrag 2.4.2011:

    Mittlerweile warnen auch Verbraucherzentralen vor voreiligen Vertragsabschlüssen auf Verbrauchermessen.
    Bei solchen Messen handelt es sich um Verkaufsmessen und nicht um Freizeitveranstneuungen. Messebesucher müssen laut Rechtsprechung auf Leistungsschauen mit Vertragsabschlüssen rechnen und derartige Messeveranstneuungen, bei denen der gewerbliche Charakter offensichtlich und für die Verbraucher erkennbar ist, gelten nicht als Freizeitveranstneuung.

    Hier geschlossene Verträge sind verbindlich und entgegen der weit verbreiteten Annahme kann der Abschluss eines Vertrages auf einer Verkaufsmesse auch nicht nach dem Haustürwiderrufsrecht innerhalb von zwei Wochen widerrufen werden.


    Nachfolgend noch einige Links zu Themen in anderen Boards:

    |Link ist nur für Mitglieder sichtbar|

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    |Link ist nur für Mitglieder sichtbar|
    Nachtrag 06.10.2011

    Dieses Luxemburger Unternehmen ist ein Beispiel für einen Dienstleister, der das Verkaufspersonal für Sonderabverkäufe zur verfügung stellt:

    Wie man sehr gut erkennen kann, handelt es sich um professionelle Verkäufer, die unterschiedlichste Produkte an den Mann bringen und somit die Kenntnistiefe für eine Küchenplanungs-Beratung gar nicht mitbringen können.
    Derzeit bewirbt das Unternehmen den deutschen Markt in den Fachhandelszeitschriften und es ist somit in naher Zukunft mit vermehrten Aktionen zu rechnen.

    Nachtrag 10.11.2011

    Die Rechtswirksamkeit von Meterpreis-Verträgen ist laut HGB § 375 gegeben. Es handelt sich bei solchen Verträgen um den sogenannten Bestimmungskauf (Spezifikationskauf)
    Beim Vertragsabschluss werden nur Art und Menge der Ware vereinbart. Eine Frist wird vereinbart, nach der der Käufer die Ware näher bestimmen muss. Wenn er dies nicht tut, kann der Verkäufer die Bestimmung vornehmen oder die anderen in § 375 HGB genannten Rechte ausüben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Nov. 2011
  2. KerstinB

    KerstinB Administratorin Admin

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    AW: Küchenkauf auf Verkaufsmessen nach Meterpreis

    Michael,
    das hast du klasse *2daumenhoch* formuliert. Jetzt wollen wir nur hoffen, dass das bei der Google-Suche irgendwann ganz oben landet.

    VG
    Kerstin
     
  3. Gatto1

    Gatto1 Spezialist

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    AW: Küchenkauf auf Verkaufsmessen nach Meterpreis

    Ich möchte Euch in dem Thread ja nicht den Spaß verderben, aber Ihr solltet 2 wichtige Aspekte stärker berücksichtigen:

    1. Juristische Texte - und damit sind auch Urteilsrezensionen gemeint - muß man GENAU und GRÜNDLICH lesen. Das überfliegen führt genau zu dem, was man nicht mag - Halbwissen

    2. Wir sind in Deutschland und nicht in Ami-Land. Gerichtliche Entscheidungen muß man wichten

    zu 1)
    In der zitierten Gerichtsentscheidung -ich hab sie mal komplett gelesen- geht es um den Fall, das eine Küche verkauft und GEKAUFT wurde mit der Spezifizierung:" 1 Küche Modell xy, Preis abc". Ende - mehr nicht. Kein Volumen/Inhalt/Umfang, nichts spezifiziertes- nicht einmal die Anzahl der E-Geräte, geschweige denn eine klassifizierung nach Geschirrspüler, Backofen, Kochfeld, Dunsthaube etc. Der Verkäufer war wirklich so dämlich einen Kaufvertrag mit nur dem Inhalt: 1 Küche zum Preis von abc zu verkaufen.
    NUR AUF DEN FALL hat sich die Entscheidung bezogen.
    DAS TRIFFT GERADE NICHT auf den Fall zu, in dem die Küche verkauft wird mit
    -Modell (zumindest eine vom Kunden frei wählbare Modellgruppe/-palette)
    -Menge (hier 7,5Meter Unterstrecke mit 4 Meter Hängestrecke - wobei in den Messeverträgen sogar noch weiter definiert ist, welche Teile darin enthalten sein dürfen bzw. welche nicht oder nur in bestimmter Menge)
    -Zahlungsvereinbarungen
    -Gerätedefinition (Nicht die Hersteller, aber soweit ich verstanden habe zumindest welche Gerätetypen)
    -Vereinbarung über Lieferung und Montage (hier OHNE Montage)

    Seid mir nicht böse, aber DAS REICHT.
    Nicht einmal das Amtsgericht hat verlangt, das ALLE Details zu einem Küchenvertrag geklärt sein müssen. Ansonsten könnte ja jeder Kunde jeden Kaufvertrag kippen, nur weil nicht absolut eindeutige Absprachen über die Art, Farbe und Beschaffenheit der Mülleimer und Besteckeinsätze getroffen wurden.
    Wenn die wesentlichen Eckdaten geklärt sind, dann ist der Vertrag als solcher geschlossen. Dann kann man sich zwar noch um die Ausgestaltung im Detail streiten, aber am Kauf als solchem gibt es dann nichts mehr zu rütteln.
    Also: Kaufvertrag über ein Auto in dem nur steht: 1 Auto zum Preis von 12T€ ist nicht ausreichend substantiiert - das würde den Kunden unangemessen benachteiligen, weil es dem Händler zu viel Spielraum läßt.
    Ein Kaufvertrag in dem steht: ein Auto, Marke Opel in der Mittelklasse(Farbe nach Wahl des Kunden), ca.100Ps und ohne Dach(Cabrio), mit der Sonderausstattung ABS, Servolenkung, Navi, Leder zur Lieferung/Abholung in 8 Wochen. Weitere Details werden mit dem Kunden zu einem späteren Zeitpunkt abgesprochen. Das reicht, solange der gelieferte Wagen dann auch diese Eckpunkte aufweist.

    2. ein Amtsgericht hat im deutschen Rechtssystem ungefähr das Gewicht einer Dorfschule im Bildungssystem. Es ist sicherlich alles andere als unwichtig, was der Amtsrichter oder der Dorfschullehrer von sich geben, aber bevor eine Entscheidung nicht vom BGH (oder doch zumindest von einem OLG) kommt, dürfen 10 Amtsrichter in einem Fall 11 verschiedene Urteile fällen.
    -Ich hab in dem Zusammenhang übrigens mal über die Entscheidung eines Amtsrichters gelesen, der der Meinung war, das sich ein furniertes Schlafzimmer nur dann furniert nennen darf, wenn ALLE Bauteile (inkl. Rückwände, Deckel, Sockel sowie Schrankinnen - UND -rückseiten) komplett furniert sind. Das die DIN Norm hier etwas ganz anderes vorschrieb war da nicht so wichtig. Man stelle sich diese Anforderung mal für eine furnierte, oder gar lackierte Küche vor - kennt irgendjemand von Euch einen Hersteller, der furnierte oder lackierte Küchen auf der Grundlage dieser AG Entscheidung produziert??

    Also Vorsicht. Solche Sachen führen schnell zu falschen Rückschlüssen und genau dem Halbwissen, das es uns allen -Kunden/Händlern/Monteuren/Produzenten- so schwer macht.

    Gatto1
     
  4. Michael

    Michael Admin

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    AW: Küchenkauf auf Verkaufsmessen nach Meterpreis

    Danke Kerstin,

    das ehrt mich umso mehr, da ich es zwischen zwei Terminen und dem zwischenzeitlichen Anruf eines "Geschädigten" (Der zweite heute :-[) noch schnell reingehämmert habe.

    Google ist informiert und um für eine dauerhaftere Sensibilisierung des Themas zu sorgen, werde ich diesen Beitrag zur Sicherheit noch oben festpinnen.

    Da das Messethema in direktem Zusammenhang mit vorzeitiger Unterschrift steht, möchte ich den Link dazu auch noch loswerden:

    https://www.kuechen-forum.de/kuechenkauf/zeitdruck-beim-kuechenkauf.html
     
  5. KerstinB

    KerstinB Administratorin Admin

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    AW: Küchenkauf auf Verkaufsmessen nach Meterpreis

    Gatto,
    da hast du meine volle Zustimmung. Ich bemängele auch sehr oft, dass Leute in Foren auftauchen und 1 Satz eines Urteils zitieren und meinen ihr Fall träfe genauso zu. Daher unterschreibe ich 100%ig bei dir. Dies unterstützt aber auch meine Meinung zu den Schritten, die Michael weiter oben zitiert hat ... und dazu gehört in erster Linie, dass unsere Aufgabe hier nur sein kann, aus einem Meterpreis-Vertrag trotzdem noch das Optimum an Planung einer ergonomischen und schönen Küche herauszuholen. Und deinen Text möchte ich wirklich genauso fest gepinnt haben (ist er ja schon ;-) ), denn so ist es. Die Messeverkäufer sind schließlich auch nicht erst heute morgen aus dem Bett gefallen ;-) und kennen ihre rechtlichen Möglichkeiten auch recht gut.

    VG
    Kerstin
     
  6. Michael

    Michael Admin

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    AW: Küchenkauf auf Verkaufsmessen nach Meterpreis

    Hallo Gatto,

    ist alles richtig was du schreibst. Hier geht es aber nicht um den konkreten Fall sondern um allgemeine Hinweise und darum, dass die nicht ausreichende Konkretisierung des Kaufgegenstandes die einzige Möglichkeit des Rücktritts vom Kaufvertrag sein kann.
    Das muss dann von jedem selbst geprüft werden ob es zutreffend ist oder nicht.

    Falls ich mich im Eröffnungspost irgendwo falsch oder missverständlich ausgedrückt haben sollte bin ich zu Korrekturen jederzeit bereit. Habe ein wenig unter Zeitdruck geschrieben, was man eigentlich auch nicht tun sollte. ;-)
     
  7. KerstinB

    KerstinB Administratorin Admin

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    AW: Küchenkauf auf Verkaufsmessen nach Meterpreis



    Wichtig ist gleich der erste Tipp für Schritt 3 ... anwneulichen Rat einzuholen. Ich denke, dass ist schon genau passend formuliert.

    VG
    Kerstin
     
  8. Gatto1

    Gatto1 Spezialist

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    AW: Küchenkauf auf Verkaufsmessen nach Meterpreis

    Meiner Meinung nach ist der 1.Rat mit Abstand der Wichtigste. Die Küche hier planen lassen.

    - Ich setze voraus, das die Verträge nicht voll Volltrotteln aufgesetzt/abgeschlossen werden (1 Küche zum Preis von zigT€), sondern von Verkaufsprofis (Bitte beachten die Betonung lag auf Verkaufs- NICHT Planungsprofis).
    - Ich setze weiter voraus, das die Preisfindung nicht REINE Abzocke ist (Abzocke ist es zwar meistens, aber sie hält sich doch häufig in Grenzen)
    Wenn die Verträge also weder von Volltrotteln gestaltet und auch nicht offensichtliche Abzockerei ist, besteht meines Erachtens nur eine geringe Chance, den Vertrag per Anwalt zu kippen. Das endet voraussichtlich vor Gericht in einem Vergleich, der letztlich mindestens so viel Geld kostet, wie die 25-30% Abstandssumme die schon am Anfang fällig gewesen wären.

    Beim Küchenverkauf auf Meterbasis muß letztlich der Küchenplaner im Studio dafür sorgen, das die Kalkulation passt und der Vertrag wirtschaftlich auch sinnvoll für den Händler ist. Dabei können beide in den meisten Fällen davon ausgehen, das der Kunde relativ wenig Ahnung von Planung/Geräten und Kosten hat.
    Legt der Kunde jedoch eine Planung vor "die es in sich hat", also möglicherweise für den Händler zu teuer und damit wirtschaftlich wenig sinnvoll ist, ist die Ausgangslage für ein "klärendes Gespräch" mit dem Ziel einer Auflösung des Vertrages deutlich größer.
    Ggf. kann es hier auch hilfreich sein, wenn man sich bereit erklärt, statt der 25-30%igen Abstandssumme zumindest die 5-10% zu erstatten, die die Verkaufsprofis von der Messe als Provision schon längst eingestrichen haben.

    Merke: wer sich auf der Messe zum Küchenkauf überreden läßt hat einen Fehler gemacht - und ein Fehler kann (und muß) auch schon mal ein bisschen weh tun....


    Gatto1
     
  9. Michael

    Michael Admin

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    AW: Küchenkauf auf Verkaufsmessen nach Meterpreis

    ... damit man daraus lernt und ihn nicht ein zweites mal begeht. ;-)

    Irgendwann schreibe ich mal ein Buch (oder Blog) über die Fehler, die ich mir so geleistet habe. Das tat auch oft weh und für mich selbst konnte ich bis jetzt eine Wiederholung ausschliessen.
     
  10. Oldenburger76

    Oldenburger76 Spezialist

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    AW: Küchenkauf auf Verkaufsmessen nach Meterpreis

    Was ist mit dem Tip, einen Teil oder die Ganze Küche beim Händler auf Finanzierung laufen zu lassen. Das ist ein gekoppelter Vertrag und wenn man die Finanzierung storniert ist auch der Kaufvertrag storniert...

    Wichtig: Es darf keine 0% Finanzierung sein, denn dort hat man kein Widerrufsrecht mehr....also Finanzierung mit Zinssatz und das auf 84 Monate setzen. Dann widerrufen !!!
     
  11. tantchen

    tantchen Premium

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    AW: Küchenkauf auf Verkaufsmessen nach Meterpreis

    Prinzipiell sicher möglich. Fragt sich nur, ob der Händer da nicht trotzdem versuchen würde, mit wenigstens den 30% Entschädigung rauszukommen. Weil den eigentlichen "Vertrag" hat man ja schon früher unterschrieben, unabhängig von der Finanzierung. Da könnte er drauf pochen, dass das nur eine verbindliche Vereinbarung war und der eigentliche Kaufvertrag ist extra.
    Wenn ich mir meine neuen Unterlagen so anschaue, sehe ich das auch eher als eine "Kaufzusage" meinerseites, denn als "richtigen" Vertrag. Weil in dem muss ja auch dann alles detailiert beschrieben sein.
    Wobei genau das ja wieder in vielen Fällen nicht der Fall war... *crazy*
     
  12. Michael

    Michael Admin

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    Lindhorst
    AW: Küchenkauf auf Verkaufsmessen nach Meterpreis

    Da der deutsche Markt derzeit offensiv von einem Luxemburger Profiverkaufsunternehmen beworben wird, habe ich den Eingangspost mit einigen Details dazu ergänzt. *top*
     
  13. Nice-nofret

    Nice-nofret Moderatorin Moderator

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    AW: Küchenkauf auf Verkaufsmessen nach Meterpreis

    Diese Verträge enthalten regelmässig den Satz: "mündliche Nebenabsprachen wurden keine getroffen" (o.ä. formuliert) - wenn das so Unterschrieben wurde, dann kann der Verkäufer einem das blaue vom Himmel versprochen haben - man bestätigt mit der Unterschrift, dass das alles Ungültig ist!

    Da kann der Verkäufer noch so lange von Gratis Granitplatte, Lackfronten, Uebertiefen, Glasschränken etc. erzählt haben. Es gilt nur was im Vertrag und im Kleingedruckten steht - und dort steht, dass all das Extra zu bezahlen ist!
     
  14. Cooki

    Cooki Team

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    AW: Küchenkauf auf Verkaufsmessen nach Meterpreis

    Vanessa, dass mit den mündlichen Zusagen ist nichts ungewöhnliches und schützt beide Seiten.

    Ansonsten könnte der Kunde ja auch aus dem Vollen fordern. ;-)
     
  15. Michael

    Michael Admin

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    AW: Küchenkauf auf Verkaufsmessen nach Meterpreis

    Wobei mündliche Zusagen des Kunden wohl eher begrenzten Charakter haben dürften. Was soll der zusagen? Daß er das Geld hat?

    Theoretisch mag das zwar stimmen, aber in der Praxis ist es schon so, wie Vanessa es ausgedrückt hat. Das zeigen schließlich unsere Erfahrungen mit den uns vorliegenden Verträgen.
     
  16. Nice-nofret

    Nice-nofret Moderatorin Moderator

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    Schweiz
    AW: Küchenkauf auf Verkaufsmessen nach Meterpreis

    .. das mag sein Cooki - aber bei solchen Veranstneuungen wird z.T. gelogen, dass sich die Balken biegen ... und im Vertrag steht dann was gaaaanz anderes.
     
  17. Cooki

    Cooki Team

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    AW: Küchenkauf auf Verkaufsmessen nach Meterpreis

    Es passt jetzt auch nicht hierher, was die Kunden sich zusammenreimen.

    Darum:

    Wenn ich dem Kunden was zusage, dann kriegt er es von mir schriftlich und wenn er mir was zusagt, dann kriegt er es von mir auch schriftlich. :cool:

    Darum habe ich wenig Probleme, ... andere KFB`s, die es anders handhaben und dem Kunden seine Hausaufgaben nicht schriftlich aufzuzeigen, haben wesentlich mehr Probleme.

    Versteht Ihr, was ich meine?
     
  18. Michael

    Michael Admin

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    AW: Küchenkauf auf Verkaufsmessen nach Meterpreis

    Ich verstehe was du meinst.
    Es ist trotzdem etwas Anderes. Du berätst den Kunden im Geschäft umfangreich und detailiert und hältst so viel wie möglich schriftlich fest. Das ist klug und für beide Seiten wichtig.
    Hier geht es um Meterverkäufer, die nicht ansatzweise deine Beratung liefern können (weil sie z.B. gestern noch Sofas verscheuert haben), alle Wünsche des Kunden abnicken und sich hinterher unterschreiben lassen, daß der gesamte Senf keine vertragliche Wirkung hat.

    Verstehst du, was ich meine? :cool:
     
  19. Cooki

    Cooki Team

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    AW: Küchenkauf auf Verkaufsmessen nach Meterpreis

    Ich verstehe was Du meinst und wenn mir einer eine kostenlose Waschmaschine verspricht, dann bestehe ich darauf, dass dieses auch schriftlich fixiert wird.

    Sollte aber auch logisch sein und ändert sich auch bei einer Gratiszugabe in anderen Sortimenten ( ich lass das Auto nun mal außen vor ) nicht.

    Verstehst Du was ich meine? :cool:

    Somit hier mein Aufruf: Mündliche Nebenabsprachen und Handschlag gibt es ggf. noch bei hanseatischen Kaufleuten. Ansonsten heisst die Devise:

    Laber nicht und gib`s mir schriftlich, ... dann sind wir später beide glücklich. *top*
     
  20. Michael

    Michael Admin

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    AW: Küchenkauf auf Verkaufsmessen nach Meterpreis

    Unter hanseatischen Kaufleuten dürfte das Wissensspektrum ziemlich gleich ausfallen. Das Veralberungspotenzial eines geschulten Verkäufers einem Kunden gegenüber, der im schlechtesten Fall alle 20 Jahre eine neue Küche kauft, sollte da deutlich höher ausfallen.
    Dennoch ist es grundsätzlich richtig, sich die versprochene Auswahl aus dem gesamten Frontenspektrum schriftlich bestätigen zu lassen und nicht nur die Preisgruppe X im Vertrag zu unterzeichnen.
    Darum geht es aber nicht. Es geht darum, daß in diesen Fällen vorsätzlich gelogen wird. Daran ändert auch die fehlende Vorsicht des Kunden nichts.

    Verstehst du was ich meine?*tounge*
     
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