Unbeendet Planung einer Küche im Neubau

@KerstinB : die Trepoe sieht aber aus, als sei sie doppelt.
Wenn die auch in den Keller geht, steht die Garderobe auf jeden Fall doof. Wenn sie nur nach oben geht, könnte man die Garderobe auch unter die Treppe setzen. Man sollte bei dem knappen Grundriss zumindest das mögliche ‚Problem‘ im Hinterkopf haben.
 
Die Treppendarstellung zeugt eigentlich nicht von Kellertreppe, weil das, was gestrichelt ist, anzeigen soll, dass es sich dabei um den Teil oben handelt.

Und ganz klar, gibt es einen Keller, dann kann die Garderobe so nicht stehen.
 
Ah! Ok. Danke für die Erläuterung. Ich hatte das gestrichelte als Keller-Treppe interpretiert. Wieder was gelernt :top:
 
An der Grundstücksgrenze steht eine Hauswand, die etwa da endet, wo das seitliche Küchenfenster beginnt und dann den Blick Richtung Wald frei gibt. Fenster weiter nach Osten sind also nicht sonderlich hell und dann nehmen wir lieber das belüftete Gästeklo.

Die Arbeitsplattenhöhe werden wir erproben. Da ich bis vor kurzem jedoch eine gänzlich andere "Statik" hatte, wollten wir es erst nach der Geburt festlegen.
Das mit dem Treppenhaus ist vorteilhaft, es ermöglicht uns mehr qm in einem Staffelgeschoss, da Treppenhäuser bis zur vollen Breite (schwierig zu erklären) gebaut werden dürfen.
Einen Keller gibt es nicht. Die Garderobe kommt dann mal unter die Treppe.. (aber erst wenn alles durchgetrocknet ist)

Und ja: Natürlich sollten KInder die Hausaufgaben an einem Schreibtisch machen.. ;-)

Herd zum Fenster hin? Irgendwie ist ja in den Inseln (in den Kochstudios) immer der Herd und die Spüle in der Wand.. Warum eigentlich?
 
Irgendwie ist ja in den Inseln (in den Kochstudios) immer der Herd und die Spüle in der Wand.. Warum eigentlich?
Ein bisschen, weil es einfacher ist, auch im Bestand eine Strom- als eine Wasserleitung mitten im Raum zu platzieren, ein bisschen um Muldenlüftungen zu verkaufen, die eine deutsche Erfindung sind, und schon ist ein Trend da. Im Ausland sind Kochfelder auf Kücheninseln gar nicht so oft zu sehen.
 
Hallo,

zum grundsätzlichen Grundriss kann ich nur gratulieren: Aktives Wohnen (Kochen, Essen, Terrasse) ist zusammenhängend und von der Ruhezone getrennt.

Ihr habt recht, die Kochinsellösungen darf man ruhig hinterfragen. Die Übersicht über den gesamten Arbeitsbereich fehlt, das Pendeln zwischen Spüle und Herd sorgt für Störfaktoren, wenn jemand mithelfen möchte.

Der Wunsch ist ja hier, den Blick zu Raum und Tisch beim Arbeiten zu haben. Das gelingt nur, wenn die Hauptarbeitsfläche auf der Insel platziert wird. Und da bekannt ist, wie oft ich das Wasser und die Kochplatten benötige, gehören diese auch in diesen Bereich. Also Herd, Arbeitsfäche UND Spüle.

So entsteht eine Primärzeile zum Raum und rücklings ist genügend Platz für den Sekundärbereich, also alles, was nur temporär benutzt wird.

Nur durch die Abtrennung von Arbeitsfläche und Abstellfläche hat man wirklich genügend Platz bei der Küchenarbeit. In Ihrem Fall locker 1 qm frei Nutzfläche. Die Spüle in der Insel ist auch von zwei bis drei Seiten gleichzeitig zugänglich, was gemeinsames Arbeiten harmonisiert.

Mehr gerne in meinem Buch "So plant man Küchen"

Viel Erfolg beim weiteren Planen
Werner
 

Ähnliche Beiträge

Neff Hausgeräte Ballerina Küchen Blum Bewegungstechnologie Weibel - Intelligente Küchenlüftung

Neff Spezial

Blum Zonenplaner

Weibel Abluft-Tuning

Weibel Abluft-Tuning
Zurück
Oben