Bevorzugt ihr Touch-Bedienung oder mechanische Drehregler an Kochfeldern?

Cina

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In modernen Küchen gehen die Meinungen bei der Bedienung von Kochfeldern oft auseinander: Die einen schwören auf die glatte, puristische Touch-Bedienung, andere vermissen die Haptik klassischer Drehregler. Doch was ist eigentlich besser?

Touch-Bedienung wirkt modern, ist leicht zu reinigen und ermöglicht ein klares, minimalistisches Design. Viele Hersteller setzen auf Slider oder einzelne Touch-Felder, um Temperatur und Funktionen zu steuern. Der Vorteil: Keine hervorstehenden Elemente – das Kochfeld wirkt aufgeräumt und elegant.

Mechanische Drehregler hingegen bieten eine direkte, intuitive Steuerung – besonders für Menschen, die beim Kochen nicht ständig auf ein Display schauen möchten. Das Drehen fühlt sich oft kontrollierter und schneller an, gerade beim spontanen Anpassen der Hitze.

Eine spannende Kombination beider Welten bietet z. B. NEFF mit seinen magnetischen TwistPad®-Drehreglern: Diese abnehmbaren Regler haften magnetisch auf dem Kochfeld und ermöglichen eine präzise Steuerung – inklusive der Möglichkeit, sie zur Reinigung einfach zu entfernen. Damit vereint NEFF die Übersichtlichkeit und Haptik eines Drehreglers mit dem cleanen Look eines Touch-Felds.

Letztlich hängt die Entscheidung stark vom persönlichen Kochstil ab: Wer Wert auf Design und einfache Reinigung legt, ist mit Touch gut beraten. Wer gerne „blind“ bedient oder mehr Kontrolle in der Hand spüren möchte, wird mit einem Drehregler wahrscheinlich glücklicher.

Was bevorzugt ihr in eurer Küche – Touch oder Regler? Und warum?

Achja, nicht uninteressant:

beko -hic-64100-x-glaskeramik-kochfeld

amica -kmc-13282-e-glaskeramik-kochfeld

gorenje -ec642clb-glaskeramik-kochfeld

gorenje-ec642cli-glaskeramik-kochfeld
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die genannten Kochfelder sind allesamt veraltet und spielen technisch, wie finanziell in der untersten Liga mit.

Ich habe seit 5 Jahren selber Touch am Kochfeld und vermisse Drehregler nicht. Ich verkaufe seit 2010 Küchen und kann mich nur an 2 oder 3 Küchen erinnern, wo der Kunde unbedingt Drehknebel haben wollte. Die restlichen ca. 1200 Küchen waren mit Touch, davon locker 1150 mit Induktion .

Der Rest deiner Argumentation mit Haptik, Kontrolle und Blindbedienung ist für mich kompletter Kokolores. Es gibt auch keine Telefone mit Wählscheiben mehr und das Auto muss ich auch nicht mehr mit der Kurbel vorn anlassen und den Reservehebel im Beifahrerfußraum umlegen. Das ist reine Nostalgie bei Oldtimer.
 
Ich persönlich bevorzuge Drehregler, da meine Hände beim Bedienen selbiger viel weiter entfernt sind vom fettigen heißen Kram auf dem Kochfeld. ;D Außerdem geht mir das Ganze Gepiepe auf den Keks, und Platz nimmt es auch weg. Bei meinen Eltern schaltet sich das Kochfeld ständig ab, wenn was auf die Sensoren überkocht.

(Touchscreens im Auto haben meiner Meinung nach inzwischen ein Stadium erreicht, wo sie das Fahren gefährlicher machen als Knöpfe, die man ohne Hingucken bedienen kann. :so-what:)
 
Nachdem mein letztes Feld eine sehr schlecht reagierende Touchbedienung mit + und - Tasten hatte, liebe ich jetzt mein Neff Kochfeld mit Twistpad.

Wenn Touch, dann eher Slider Bedienung statt + und -.

LG
Sabine
 
Hier ein TwistPad-Fan und -Benutzer.
Die Touch-Dinger funktionieren mit meinen Fingern nicht zuverlässig, zu "trocken". Den Nachweis dafür haben wir im Deutschen Museum in München gesehen, wo die ganze Familie die Leitfähigkeit der Finger an einer Versuchsstation prüfen konnte. Meine war deutlich geringer als die vom Rest der Familie.

@Nörgli kann ich nur zustimmen: ein Drehknopf für Lautstärke oder den Navi-Bildschirm lässt sich ohne Hinschauen bedienen, und noch besser, wenn dieser zentrale Knopf auch noch eine Drück- und eine Verschiebefunktion hat, ein Touchdisplay im Auto nicht.

Die Links zu den Kochfeldern lösche ich. Links zu Geräten bitte nur auf die Herstellerseiten.
 
Knöpfe, daher zu Hause Twistpad. Mittlerweile rudern auch die Autohersteller zurück vom Touch-Trend zurück, beim Fahren ist es besser Bedienelemente zu haben, die man erfühlen kann an Stelle davon, hinschauen zu müssen. Und beim Kochen auch.
 
Ja, das Twistpad von Neff ist ja zuletzt wieder "mechanischer" geworden. Ich zähle das eher zu den Touchbedienungen mit Knopf. Der Vorgänger, das Twistpad Fire lief bei mir unter "unnötig komplizierte Touchbedienung".

Drehknebel sind in Ordnung, wenn sie nicht auf den Kochfeld angebracht sind. Außerdem haben moderne Kochfelder zahlreiche Funktionen, die sich mit Knebeln einfach nicht mehr vernünftig steuern lassen. Timer, Flexzonen, Bratsensorik usw.
 
Mein Twistpad ist noch von der 1. Generation (Kippen/Drehen) - ich hätte am liebsten richtige Knebel gehabt, die gab es halt nicht…
 
Ich habe zuhause einen AEG HK 854870 XB mit Touch-Bedienung und bin zufrieden damit. Außer, daß die Dinger ausschalten, nur, wenn man mal mit dem Lappen drüberfährt. Die Piepserei habe ich glücklicherweise nur beim An- und Ausschalten.

Allerdings wären mir die alten Drehknöpfe lieber.
Ich finde Drehknöpfe sind einfach leichter zu bedienen, man sieht schon vom Küchentisch wie der Knopf steht und ob er überhaupt angeschaltet ist. Und mit dem Reinigen hatte ich nie ein Problem, den jeweiligen Drehknopf nach oben, sie waren bei meinem alten Herd, hatte noch Kochplatten, auf dem Kochfeld, abziehen, putzen und wieder aufstecken. Nach größeren Kochunfällen haben wir die abgezogenen Knöpfe sogar in die Spülmaschine gesteckt.
Nachteil ist natürlich die Geschichte mit den Flexzonen, da wüßte ich nicht, wie das mit den alten Drehknöpfen funktionieren sollte.

Auf der Arbeit haben wir einen Herd, ich glaube ein Siemens , der ist eine absolute Katasttrophe. Den Herd einschalten, das jeweilige Feld auswählen, dann von 1-9 durchdrücken, nächstes Feld anwählen, wieder von 1-9 durchdrücken, Wenn man mal von 9 runter auf 4 will, dann drücken um Feld anzuwählen, dann 9 aktiv, 8 - 7 - 6 - 5 - 4 - das ist idiotisch. Allein schon das Aktivieren dieser Touchfelder ist ein Unding. Entweder man drückt zu fets oder zu leicht, entweder ist der Finger zu trocken oder zu feucht. Mit Einweghandschuhen geht gar nichts mehr. Für die Arbeit in einer Behinderteneinrichtung unmöglich. Hier sollen die Leute angeleitet werden sich möglichst selbst zu versorgen, mit solchen Herden nicht möglich.
 
@bibbi
Das Argument ist dann die sog. "Normalisierung", Menschen mit Beeinträchtigung, ich arbeite im Bereich der geistigen und psychischen Beeinträchtigung, sollen ihr Leben möglichst genauso führen können, wie Menschen ohne Beeinträchtigung. Und da ist Touch leider mal das sog. "Normale".
 
Korrekt, diese einfachen Touchsteuerungen mit +/- und dem durchklicken durch sämtliche Stufen sollte man meiden. Die sind noch im Einstiegsbereich zu finden. Dann lieber Drehknöpfe.
 
AEG hat das ganz gut im Griff. Jede Leistungsstufe kann einzeln angewählt werden. Wenn das Kochfeld aus ist, reichen zwei Bedienungsschritte. Wenn es eingeschaltet ist, reicht ein Bedienungsschritt.
 
@moebelprofis
Die höchste Steuerung bei Bosch wäre die direct select premium. Hie musst Du immer erst die Zone und dann die Kochstufe auswählen. Also hast Du immer zwei Schritte.

Bei AEG /Electrolux hast Du für jedes Kochfeld einen einzelnen Slider, so dass Du mit nur einem Touch die richtige Kochstelle mit der richtigen Kochstufe einstellen kannst.
 
Ich finde Knebel mindestens gleich modern und clean wie Touch.

Leider gibt gute und hübsche Knebel nur mehr sehr selten -> Bora professional und Gaggenau Serie 400
 

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