spüle: welches Material?

Beiträge
120
Zur Küche würde wohl schwarz gut passen. Jetzt sagen Freunde: "auf keinen Fall schwarz, da siehst du jeden Kalkfleck!". Andere haben eine weiße und sage: "Auf keinen Fall weiß, da siehst du jeden Fleck!"

Unser altes Edelstahlbecken war auch immer dreckig...

Wir putzen das Becken 1 mal pro Woche. Ich bin nicht pingelig was Flecken angeht Edelstahl gefällt uns nicht. Mit welchem Material fahren wir am besten?
 
Zuletzt bearbeitet:

menorca

Moderatorin
Moderator
Beiträge
15.910
Wohnort
München
Ach so, flächenbündig gewünscht in normaler Schichtstoff -AP? Das ist generell sehr schwierig, denn dazu muss die wasserfeste Schichstoffschicht abgefräst werden.

Irgendein Plattenhersteller bietet das an (oder bot das mal an?), mit welchen Spülenmaterial weiß ich leider nicht, aber das ist die große Ausnahme bei Schichtstoff. Da werden üblicherweise Auflagespülen verwendet.

Nachdem du nur nach dem Spülenmaterial gefragt hast: ja, Keramik ist toll! Da gibt es zwei fürende Hersteller in D, Systemceram oder Villeroy&Boch.
Ich hatte von Systemceram in meiner alten Küche eine schwarze glänzende Spüle, die fand ich sogar noch einen Tick pflegeleichter als meine jetzige anthrazit matte, aber beide sind generell sehr gut.
Dafür würde ich sogar eine Auflagespüle in Kauf nehmen.
Oder das Plattenmaterial wechseln (Stein oder Quarzkomposit/Silestone ) und eine Keramik Unterbauspüle nehmen.
 

KerstinB

Administratorin
Admin
Beiträge
48.073
Quarz, also Sachen wie Silestone etc. sind doch schlicht. Sieh dir mal Annettes Küche an .. Link ist in ihrem Beitrag Nr. 6.
 
Beiträge
41
es gibt Resopal-AP's in die man Spülen flächenbündig einbauen kann. Die oberste Schicht wird über den Spülenrand gezogen und abgedichtet. Mein Schreiner hat mir die gezeigt und angeboten.
 

Keita

Mitglied
Beiträge
1.326
Bei Resoplex von Resopal wird nicht die Dekorschicht um den Spülenrand gezogen, viel mehr besteht die Deckschicht aus insgesamt 3,7 mm Schichtstoff (3 mm Kompaktplatte + 0,7 mm Dekorplatte). Somit können Spülen mit einer Randstärke von bis zu etwa 3 mm mit konventionellen Werkzeugen (Oberfräse mit Falz-/Nutfräser) flächenbündig eingebaut werden.
 
Beiträge
7.672
Keramikspülen sind naturgemäß nie 100%ig plan - ich würde das nicht auch noch optisch mit einem flächenbündigen Aufbau unterstreichen wollen.
Ich wurde bei meiner Küche von meinem Mann zu einer flächenbündige Spüle überredet, bin aber nach wie vor nicht vom Konzept überzeugt, bzw. mir leuchtet nicht ein, was daran so toll sein soll.
 

Keita

Mitglied
Beiträge
1.326
Das würde auch mit keramischen Spülen funktionieren, wenn die Materialstärke nicht dagegen sprechen würde. Um eine Keramikspüle flächenbündig einbauen zu können, müsste die Deckschicht 10 bis 25 mm stark sein, die 3,7 mm der Resoplex reichen nicht aus.
 

Snow

Spezialist
Beiträge
3.691
Wohnort
78655 Dunningen
Die oberste Schicht wird über den Spülenrand gezogen und abgedichtet
Ostermann z. B. bietet diese Technik an. Dabei wird unterhalb der Beschichtung ausgefräst, mit (meist) Epoxidharz vergossen und die Spüle eingesetzt. Bei dieser Herstellungsweise ist es zwingen notwendig auszugiesen, um ein Eindringen von Wasser zu verhindern.
Allerdings muß bei der Methode beachtet werden, dass sich mit der Zeit die Ränder der Spüle an der Beschichtung abzeichnen können.
Bei der Resoplex ist es so, wie von @Keita beschrieben.
 
Zuletzt bearbeitet:

Ähnliche Beiträge

Oben