Prozedere Küchenkauf.. / Angebot / Rabatt

Dieses Thema im Forum "Teilaspekte zur Küchenplanung" wurde erstellt von webds, 12. Juni 2012.

  1. webds

    webds Mitglied

    Seit:
    14. Jan. 2012
    Beiträge:
    80

    Hallo Zusammen,

    ich habe mal ein paar grundsätzliche Fragen zum Prozedere des Küchenkaufs. Ich bin gerade dabei meine erste (aber nicht gerade billige) Küche zu kaufen. Der aktuelle Preisrahmen (nach ersten Verhandlungen) liegt bei 30.000 Eur (inkl. Platte & Geräten).

    Mein Küchenplaner ist nicht bereit mir ein detailliertes Angebot zu erstellen sondern verweist immer wieder darauf, dass es sich hier um eine 'Mischkalkulation' handelt.

    Für mich fehlt es da aber an Transparenz. Wie soll ich jetzt erkennen, wo es sich lohnt eine andere Schrankvariante zu nehmen oder ob es z.B. Sinn macht die Elektrogeräte selbst zu beschaffen.

    Andereseits mache ich jetzt die ersten Erfahrungen mit einem Küchenkauf daher meine Frage erwarte ich vielleicht zuviel Information und das Ganze ist normale gängige Praxis mit der ich mich anfreunden muss?

    Eine andere Sache die mich noch interessiert. In welchen Rahmen sollte oder kann sich der Rabatt eurer Einschätzung oder Erfahrung nach bei einer solchen Küche bewegen.

    LG,
    webds
     
  2. Bodybiene

    Bodybiene Premium

    Seit:
    23. Mai 2009
    Beiträge:
    5.297
    Ort:
    Kleines Kaff in Ostwestfalen
    AW: Prozedere Küchenkauf.. / Angebot / Rabatt

    Hallo Webds!

    Es gibt keine Rabatte. Das was dir als Rabatt angepriesen wird wurde vorher schon kräftig draufgeschlagen. Kein Händler hat was zu verschenken.

    LG
    Sabine
     
  3. kuechentante

    kuechentante Spezialist

    Seit:
    2. Apr. 2009
    Beiträge:
    3.055
    AW: Prozedere Küchenkauf.. / Angebot / Rabatt

    Eine Variante wäre Deinem Planer vorzuschlagen, gegen eine Planungspauschale, Dir das Projekt auszuhändigen. Die Pauschale kann dann ja auf den Kaufpreis angerechnet werden.
    Hab gerade wieder mal die Erfahrung machen dürfen, daß nach ca. 10 Stunden Arbeit
    (Sonderlösungen etc.) und den Vorschußlorbeeren , nämlich die Aushändigung meiner Pläne (meines geistigen Eigentums) , die Kunden es vorgezogen haben woanders zu kaufen, wegen 500 €.

    Das war dann meine unentgeltliche Arbeitsleistung, die der nächste Planer sich an Gehirnschmalz u. Zeit gespart hat.

    Das ist dann leider Pech für die nächsten Kunden.
    Geb auch nichts Detaillierte mehr ohne Berechnung raus.
    Die Medaille hat halt immer auch 2 Seiten.
    Solange man fair miteinander umgeht , sollte es daher kein Problem sein , die Planungsunterlagen augehändigt zu bekommen.
    Wenn Du da gut beraten wurdest, und da kaufen möchtest, dann biete guten Gewissens eine Pauschale an oder frage danach.

    Weiters hat Dein Planer nicht ganz unrecht.
    Die Summe der einzelnen Teile ist nicht die Summe der Küche. Es ist eben eine Mischkalkulation. Und es macht bei Arbeitsleistungen kein Unterschied, ob z.Bsp der Herd 1000 oder 5000 € kostet, der Aufwand das Gerät einzubauen bleibt der Gleiche.
     
  4. webds

    webds Mitglied

    Seit:
    14. Jan. 2012
    Beiträge:
    80
    AW: Prozedere Küchenkauf.. / Angebot / Rabatt

    Das mit der Planungspauschale ist eine gute Idee!

    Eine Frage habe ich noch an Kuechentante. Sie sind wie mir scheint professionelle Planerin und können mir hierzu vielleicht aufgrund dessen besonders gut antworten.

    Ich habe meine Küche jetzt im Detail nur von einem Küchenstudio ausplanen lassen (nämlich bei Demjenigen, dass es jetzt wird), war allerdings, weil ich es sonst gerade in dem Preisrahmen für fahrlässig gehalten hätte zu Beginn bei noch einem(!) anderen Küchenstudio und habe einen Entwurf machen lassen. Schon nach den ersten Kontakten war aber im Vergleich klar, dass der Küchenplaner der es jetzt wird meine Vorstellungen eher erfassen und umsetzen konnte, als der zweite Küchenplaner. Sobald das klar war, habe ich den zweiten Küchenplaner nicht weiter bemüht. Beide Küchenplaner waren im Bilde, dass noch ein anderer Küchenplaner beteiligt war.

    Meine Rückmeldung an den Küchenplaner, der es nicht wird steht jetzt aber noch aus. Wie gehe ich hier am Besten vor. Was fänden Sie bei sich selbst fair.

    Die Leute sind sehr nett gewesen und ich befürchte, da ich es häufiger mit den Inhabern des Küchenstudios zu tun habe, dass ich dort auch über die Qualität der Beratung ausgefragt werde, will aber Niemanden in etwa hinein reiten.

    Viele Grüße
    webds
     
  5. Schreinersam

    Schreinersam Team

    Seit:
    19. Mai 2009
    Beiträge:
    7.430
    Ort:
    Schorndorf
    AW: Prozedere Küchenkauf.. / Angebot / Rabatt

    ich finde, eine nett formulierte Absage sollte schon sein, speziell wenn Du mit kleineren Inhabergeführten Studios zu tun hattest.
    Die müssen auch planen können.
    Bedank Dich einfach für die Beratung und Mühe und führe eine
    "Bauchentscheidung" / "Gefühlsentscheidung" an.
    Dann vllt. noch, dass Du die Firma gerne weiterempfehlen wirst.

    Falls Du allerdings starke Kritikpunkte hast, kannst Du die schon auch andeuten.

    Samy
     
  6. kuechentante

    kuechentante Spezialist

    Seit:
    2. Apr. 2009
    Beiträge:
    3.055
    AW: Prozedere Küchenkauf.. / Angebot / Rabatt

    Hallo websd,

    ich seh es ganauso wie Samy.
    Eine möglichst schnelle u. zeitnahe Absage mit wirklich ganz ehrlichen Gründen ist jetzt angesagt.
    Das ist zwar für beide Seiten nicht sehr angenehm, aber sollte der Fairness halber sein.Ich finde es unhöflich, stundenlang im Geschäft zu sitzen GEMEINSAM mit dem Kunden zu arbeiten, und dann passiert nichts mehr u. still ruht der See.
    Wer vorher die Zeit eines anderen in Anspruch nimmt, sollte auch nachher die Zeit haben u. sich zu bedanken.
    Es zeigt vor allem die Wertschätzung der Arbeit des Planers.
    Die Wertschätzung der eigenen Arbeit steht doch bei den meisten Berufstätigen höher als der eigentliche Verdienst. Das zählt auch für uns KFB.
    ;-)
    Ich finde es immer sehr schade, daß manche Kunden dann hier nach Ausflüchten u. Ausreden suchen. Aber jeden Kunden bekommen wir halt nicht. Und wenn ich eine EHRLICHE Absage bekomme, dann hat das immerhin für mich noch den Vorteil, daß ich eventuelle Fehler meinerseits ausmerzen kann oder wenn das Produkt nicht paßt, meine Lieferantenstruktur auf den Prüfstand stellen kann. etc.

    Oftmals ist es aber der Preis , dann wurde woanders vielleicht was "abgespeckt"
    ohne dem anderen Planer die Chance zu geben nachzubessern oder nach Alternativen zu suchen.

    Oftmals erlebt, wenn wir nach Jahren einen Küchenumbau, Umzug Ergänzug u. dgl. machen, bei den Kunden die naicht bei uns gekauft haben u. der Händler dann leider nicht mehr existiert oder sowas halt nicht anbietet.


    Und glaub mir man entwickelt im Laufe der Jahre ein enormes Preisgedächtnis u. vor allem ein Planungsgedächtnis.
    Und in 95 % der Fälle hat eben der Kunde dann nicht das Gleiche bekommen für einen günstigeren Preis.


    Auch wenn "die Chemie" nicht gestimmt hat, dann sollte man zumindest in netter Form umschreiben, daß man sich woanders halt besser verstanden gefühlt hat.
    Dann der KFB wenigstens an sich arbeiten und versuchen beim nächsten Kunden besser zuzuhören u. dgl. besser auf seine Wünsche einzugehen.

    Manchmal sind wir auch einfach nur "Fachidioten" (Sorry):-[, und setzen vielleicht zuviel voraus, weil wir machen ja den ganzen Tag nichts anderes.
    Und mit Fachchinesisch kann man ja bekanntlich auch Kunden vergraulen.
    Nur man muß es uns auch sagen. Sonst sagts einem ja keiner.

    Nun mal noch was anderes.

    Genauso wie Ihr Kunden nicht wißt, ob Ihr absagen sollt, wissen wir KFB nicht , ob es unhöflich oder aufdringlich ist, nochmal nachzufragen, wie es denn steht, u. ob man noch was tun bzw. ändern könnte.

    Ich tue mich damit schwer, den Kunden nachzutelefonieren,habe aber auch manchmal im Nachhinein zu hören bekommen, daß ich mich zuwenig bemüht hätte.(manchmal vom Kunden direkt -eher selten-oder um 10 Ecken von anderen Leuten, Bekannten des Kunden etc.)
    Aber auch das könnte ja wieder eine Ausrede sein. (??)*skeptisch*

    Anderseits telefonieren ja die Großen wohl immer nach.

    Wie seht Ihr Kunden denn das Ganze eher positiv oder eher negativ.???

    Das ist ja das schöne an dem Forum hier.
    Hier profitieren beide seiten vom Informationsaustausch.*top*
     
  7. tantchen

    tantchen Premium

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    Bodensee
    AW: Prozedere Küchenkauf.. / Angebot / Rabatt

    Mir persönlich als Kunde wäre ein Email-Kontakt lieber. Einfach, weil das "unpersönlicher" ist und ich mir meine Aussagen einfach vorher nochmal durchlesen kann.

    Anrufe empfinde ich dann eher als lästig, vor allem, wenn der Berater das öfters tut.

    Einmal nach z.B. 2-3 Wochen halte ich für durchaus ok. Hängt ja auch davon ab, wie der Zeitrahmen für die Küche generell so ist. Hat man noch Monate Zeit, wird man sicher keine Eintscheidung innerhalb zwei Wochen übers Knie brechen. Dann kann es eben auch mal 1-2 Monate dauern, bis man sich wieder beim Küchenstudiomeldet oder absagt.
    Aber wenn ein KFB dann trotzdem alle paar Tage nachfragt, wäre mir das glaub zu nervig.
     
  8. Magnolia

    Magnolia Mitglied

    Seit:
    25. Dez. 2010
    Beiträge:
    6.514
    AW: Prozedere Küchenkauf.. / Angebot / Rabatt

    Hallo,

    da ich ja auch zu den Kunden gehöre, die sich ggf. absagen, empfinde ich die Nachtelefoniererei auch als lästig. Eine E-mail wäre tatsächlich eine Alternative, das stört nicht und man muss sich nicht "verteidigen".

    Was mir aber auf den Geist gehen würde, wenn dann auf einmal Angebote vom Küchenstudio kommen wie : "Über den Preis können wir nochmals reden, ich gebe nochmal 10 % ect." Dann fühlre ich mich als Kunde (sorry) "verarscht", da ich ja gleich ein reales Angebot möchte.

    Das ist mir bei einem passiert, der 48 Stunden nach meinem Besuch bei mir anrief. Fand ich unmöglich, da er mir ja 2 Tage vorher erklärte, der Preis ist absolut real und Endpreis.
     
  9. Hexe

    Hexe Mitglied

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    184
    Ort:
    Dorf bei Kaltenkirchen
    AW: Prozedere Küchenkauf.. / Angebot / Rabatt

    @ kuechentante

    Ich gehöre zu den Leuten, die fast alles spät abends noch per Mail erledigen. Von daher kann ich meinen Vorschreiberinnen nur zustimmen. Kontakt per Mail würde ich klasse finden. Und bei mir sowieso oftmals viel besser, schreiben statt reden.:-)
     
  10. KerstinB

    KerstinB Administratorin Admin

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    44.668
    AW: Prozedere Küchenkauf.. / Angebot / Rabatt

    Naja, oftmals wird ein KFB nicht unbedingt die Email-Adresse erhalten haben.

    Nachhaken (egal ob Telefon, Email, Brief) seitens des KFB finde ich grundsätzlich gut. Die Frist innerhalb derer das geschieht hängt für mich sehr stark vom "Vor-Ort-Gespräch" ab. Sollte das irgendwie eher unverbindlich auseinandergegangen sein, halte ich ca. 3 bis 4 Wochen für den richtigen Abstand. War das Gespräch recht intensiv und die gewünschte Kücheninstallationszeit eher demnächst, halte ich 1 bis 2 Wochen für eine gute Frist. Endete das Gespräch gar damit, dass der Kunde noch gewisse Infos liefern wollte, halte ich 2 bis 7 Tage für absolut ok.

    Und im Grunde wäre ein Telefonat das Beste für den KFB, denn dann kann man anfangen auf die feinen Zwischentöne zu hören. Im Grunde wäre das Telefonat auch für den Kunden das Beste. Entweder hört der KFB, dass man sich als Kunde irgendwie um das klare "Nein" drückt oder man kann direkt reagieren, entweder positiv, weil man auch als Kunde erfreut ist, dass der KFB sich kümmert oder ehrlich, weil man sich sagt, jetzt "Augen zu und durch" .. ich sage gleich mal, dass das Geschäft nichts wird. Dann hat man es auch als Kunde hinter sich ;-)
     
  11. ulla

    ulla Premium

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    15. Aug. 2008
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    4.619
    Ort:
    München
    AW: Prozedere Küchenkauf.. / Angebot / Rabatt

    Mir wäre es am liebsten gewesen, mich hätten die Küchenplaner nachträglich angeschrieben. Meine Mail-Adresse hatten sie alle. Dann kann man auch abends antworten. In einer Welt, in der das Internet, überall präsent ist, sollte das möglich sein... Aber diese Küchenplaner hier waren nicht sehr rührig, einer hatte sogar meine Mail-Adresse verlegt und fand sie nicht mehr, als ich nach 4 Wochen selber nachfragte!!! Nur 5 Gehminuten von unserem Haus entfernt, ich hatte sogar angeboten, er könne persönlich vorbeikommen, um sich den Raum anzusehen!!

    Allerdings erlebe ich immer wieder, sogar im Bekanntenkreis, dass selbst die Nutzung von Mails total unüblich und fremd ist (vor allem bei Frauen!!).

    Deshalb würde ich Küchenplanern empfehlen, beim Erstkontakt nachzufragen, ob ob die Kontaktaufnahme über Telefon oder Mail bevorzugt wird.
     
  12. GSC20

    GSC20 Mitglied

    Seit:
    10. Nov. 2009
    Beiträge:
    9
    AW: Prozedere Küchenkauf.. / Angebot / Rabatt

    Ich fände die Option per E-Mail auch wünschenswert.

    Wenn man wie ich, eher schüchtern ist, fällt es dem Kunden per E-Mail eher leicht, per E-Mail seine ehrliche Meinung (die ja anscheinend gewünscht ist) zu verkünden, als am Telefon, wo man, um eine unangenehme Situation zu vermeiden, eher eine Ausrede gebraucht, um das Gespräch schnell und ohne Nachfragen zu beenden.

    Außerdem hat der Kunde auch Zeit, seine Antwort auszuformulieren und näher zu begründen, was Euch ja auch mehr dient, als wenn man jemanden evtl. zu unpassender Gelegenheit anruft.

    In der E-Mail könnte man ja (als Textbaustein) erwähnen, dass man auch gerne telefonisch antworten kann (auch für den Fall, dass noch etwas unklar sein sollte).
     
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