Küchenplanung Küche für DHH - sinnvolle Lösung für wenige Jahre

-Malte-

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Küche für DHH - sinnvolle Lösung für wenige Jahre

Hallo zusammen,

nachdem es sich mit dem Eigenheim bei uns leider noch etwas ziehen wird, werden wir zum 1. November noch einmal zur Miete umziehen und ab dann eine wunderschöne Neubau-Doppelhaushälfte bewohnen. Es steht bereits jetzt fest, dass wir nicht länger als 3 bis maximal 4 Jahre dort wohnen werden, bevor es hoffentlich ins eigene Haus geht.

Weiterhin ist schon jetzt klar, dass die Küche später an keinen Nachmieter verkauft werden kann, da die Eigentümer selber einziehen werden und eine eigene Küche installieren werden. Wir sind daher auf der Suche nach einer vernünftigen Küchenlösung für eine begrenzte Zeit.

Eine spätere Küchenmitnahme ins Eigenheim sehen wir eher kritisch und unsere aktuelle Küche löst sich langsam aber sicher auf. Wir verfolgen daher zwei Optionen:

  1. Aktuell schaue ich nach gebrauchten Küchen in L-Form, die halbwegs passen könnten.
  2. Wir möchten prüfen, was eine preiswerte neue Küche tatsächlich kosten würde, die wir dann in ein paar Jahren verkaufen, für den Hauswirtschaftsraum nutzen oder ähnliches. Uns ist bewusst, dass der Restwert gering sein wird und rechnen hier mit keinen großen Erlösen.

Für den zweiten Part schlage ich nach vielen Empfehlungen im Hausbau-Forum nun heute hier auf, nachdem ich einige Wochen als Gast mitgelesen habe.

Was ist also unsere Vorstellung:
  • preiswerte Küche, mit der wir als Familie gut über die nächsten 3 - 4 Jahre kommen
  • Ikea wirkt sehr sympatisch (Transparenz!), hier können wir uns Metod mit günstigen Veddinge-Fronten gut vorstellen; ich könnte mir auch vorstellen, dass sich Ikea aufgrund der Kombinierbarkeit noch recht gut verkaufen lässt
  • sehr gerne Selbstaufbau
  • Küche muss bis Mitte November montiert sein

Was ist der konkrete Wunsch an euch:
Wir sind in der Küchenplanung bisher nicht zu Hause und daher aktuell leicht überfordert. Im Grundriss wäre ein U möglich, doch ich denke wir sollten mit einem L sehr gut auskommen (Kosten). Ein paar Tipps (ruhig tote Ecke planen; so schön und praktisch sie auch sind, Auszüge sind Kostentreiber; ...) habe ich aufgeschnappt, aber wie sähe aus eurer Sicht eine gute Planung in Hinblick auf Preis/Leistung aus?

Gekocht wird täglich, doch wir haben keine großen Anforderungen an die Gerätschaften, da wir auch heute keine teuren Markengeräte haben (sehr alte Privileggeräte).

Der Wasseranschluss ist genau dort, wo im angehängten Grundriss das Spülbecken eingezeichnet ist. Herdanschluss liegt links daneben.

Viele Grüße
Malte

Checkliste zur Küchenplanung

Personenkriterien und Ergonomie
Anzahl Personen im Haushalt: 3
Davon Kinder: 1
Körpergrößen aller Hauptbenutzer in cm (wegen Arbeitshöhe): 160 (Hauptnutzer), 180
Welche Arbeitshöhe ist angedacht (in cm)?: 91 (haben wir aktuell und passt gut)

Gebäudekriterien
Art des Gebäudes: Neu-/Umbau > Planänderungen nicht möglich, Miete
Brüstungshöhe des Fensters (in cm): 123
Fensterhöhe (in cm): 120
Raumhöhe in cm: 250
Heizung: Fußbodenheizung
Sanitäranschlüsse: fix

Einbaugerätekriterien
Ausführung Kühlgerät: N. a.
Einbaukühlgerät Größe: Noch unbekannt
Ausführung Tiefkühl (TK)-Gerät: Nicht erforderlich bzw. steht woanders
Dunstabzugshaube: Umluft
Hochgebauter Backofen: wenn möglich
Geplante Heißgeräte: Standmikrowelle, Backofen
Hochgebauter Geschirrspüler: nein
Art des Kochfeldes: Ceran (herkömmliche Beheizung)
Kochfeldbreite (ca. in cm): Standard mit 4 Platten

Sitzmöglichkeiten
Sitzmöglichkeit in der Küche / im Küchenbereich: Separater Tisch
Sitzmöglichkeit: Für wieviel Personen?: nein
Sitzmöglichkeit: Tisch - wenn gesonderter Tisch oder offene Küche: Wird nach Bedarf neu gekauft
Gewünschte oder vorhandene Tischgröße: großer Esstisch im Wohnzimmer wird neu beschafft
Wofür soll der Sitzplatz in der Küche genutzt werden und wie häufig: kein Sitzplatz nötig, nur wenn aufgrund Platz sinnvoll ggfls. Hochtisch oder kleiner Tisch

Stauraumplanung
Was steht auf der Arbeitsplatte oder soll dort stehen?: Kaffeemaschine, Wasserkocher, Messerblock, Obstschale
Welche weiteren Küchenmaschinen müssen in der Küche untergebracht werden: Handrührgerät, Mixer, Pürierstab, Eierkocher
Was soll in der Küche außer den Standards untergebracht werden: Geschirr komplett (nichts in Ess-/Wohnzimmer)
Welchen Stauraum gibt es sonst noch: Keller

Kochgewohnheiten
Was/wie wird gekocht? (Alltagsküche, Menüs, Snacks usw): Alltagsküche - 1* täglich warm, Frühstück und Abendessen i.d.R. kalt
Wie häufig wird gekocht: (fast) täglich 1x warm
Wird alleine gekocht? Oder auch gemeinsam? Mit und für Gäste?: Im Normalfall alleine.

Spülen und Müll
Spülenform: 1 Becken mit Abtropffläche
Welche Mülltrennung soll in der Küche vorgehalten werden: Altpapier, Bio/Restmüll ungetrennt, Gelber Sack Müll

Sonstiges
Steht schon ein Küchenhersteller fest oder wird bevorzugt: Ikea hat uns gut gefallen (Transparenz, Lieferzeit, Qualität)
Steht schon ein Gerätehersteller fest oder wird bevorzugt: Nein
Küchenstil: Klassisch
Was stört an der bisherigen Küche und was soll die neue Küche unbedingt können? Warum?: Aktuelle Küche hat etwas wenig Stauraum, ansonsten einwandfrei --> aufgrund Alter der aktuellen Küche kein Umzug mehr sinnvoll
Preisvorstellung (Budget): so viel wie nötig - ist eine sinnvolle Option inkl. Geräten für unter 4000€ möglich?

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Apfelmus

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Wirf doch einfach den Ikea Metod Küchenplaner an.
Der ist einfach zu bedienen. Du siehst auch sofort, was deine Zusammenstellung kostet.
 

Anke Stüber

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Mal anders gefragt: Wenn ihr schon im Hausbau-Forum unterwegs seid, gibt es dann schon konkretere Pläne für euer Haus, das ihr gerne bauen wollt?
Denn wenn die Idee besteht, die Möbel für den HWR zu nutzen, dann könnte das Auswirkungen auf die Planung haben.

Und noch eine andere Frage: Könnte es nicht steuerlich reizvoll für den Eigentümer sein, seine Küche jetzt schon einzubauen?
 

Grünkohl81

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Hallo Malte,

also ich hätte im Oktober eine Next125 Küche von 2008 im Raum Erlangen günstig abzugeben: Insel 180x100, Kühlschrank und Hochschrank als einzelner Block 120x220 und eine Zeile mit Spüle und Herd und Dunse über ca. 4m im Raum Erlangen. Gerne PM.

Ansonsten: Wenn ihr gerne kocht, würde ich jetzt in gute Geräte investieren: Die machen Spaß und können mitgenommen werden! Vorrausgesetzt diese Wunschgeräte passen in die Ikea Schränke, wäre das aus meiner Sicht eine akzeptable Wahl, obgleich die Halbwertszeit von 3-4 Jahren schon hart ist ;-) Vorher aber nochmal zu einer tollen Geburtstag-Aktion in ein Möbelhaus gehen: Die können ab und an bei geringen Anforderungen auch eine Ikea Küche im Preis schlagen.

Gruß,
Grünkohl
 

Nice-nofret

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Wenn es eine neue Küche wird dann würde ich gute Geräte wählen und diese dann in das neue Haus übernehmen; das spart dannzumal Kosten und ihr habt jetzt schon was ihr euch wünscht.
Ein jetzt gewählter freistehender Kühlschrank kann im neuen Haus dann als Zweitgerät übernommen werden, wenn es dann ein Einbaugerät geben soll.

Ich würde wohl Ikea wählen und die Möbel dann im neuen Haus in Speise/HWR/Keller/Werkstatt einplanen; aus diesem Grund würde ich auch keine Eckschränke wählen, sondern die Ecken einfach tot lassen.

Wie wäre es mit einer durchgehend möblierten Arbeitszeile planlinks unter dem Fenster; an den Seitenwänden dann freistehend Kühlgerät und Seitenschränke. So vermeidet ihr komplizierte übereck Aufbau und Plattenverbindungen.
 

Mewtu

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Ich habe zweimal eine Ikea -Küche verkauft und bin sie jedesmal sehr gut losgeworden.
 

-Malte-

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Hallo zusammen,

erst einmal vielen Dank für eure Rückmeldungen!

Auch wenn wir viel im Hausbau-Forum unterwegs sind, gibt es aktuell aufgrund fehlendem Grundstück keine konkreten Planungen. Diesbezüglich macht es daher keinen Sinn etwas zu berücksichtigen. Ich habe öfter gesehen, dass im HWR eine Küchenzeile gestellt wird, daher kam einfach der Gedanke, dass man diese ggfls. später dafür nutzen könnte. Der Vermieter wird definitiv keine Küche installieren, auch wenn es steuerlich aktuell vielleicht interessant wäre - der Ball liegt hier also bei uns.

@ Vanessa: Über den Vorschlag die Arbeitsplatte nur unterm Fenster anzubringen habe ich auch nachgedacht - insbesondere, weil es mir vor der Selbstinstallation einer Über-Eck-Arbeitsplatte graut! Das wären dann aber nur etwas über 3 Meter APL auf denen Spüle, Kochfeld und Arbeitsbereich untergebracht werden müssten. Aus meiner Sicht nicht praktikabel.

Ich habe mich eben mal mit meiner Frau an den Metod-Planer gesetzt und den im Anhang befindlichen Grobentwurf gemacht (Anschläge nicht sinnvoll, größe der Auszüge noch nicht genau geplant etc.). Wir würden wohl zu einem L tendieren, was im Grundriss planrechts/planoben gestellt wird. Einen kleinen Tisch/Bartisch würden wir dann planunten platzieren. Im Screenshot nicht ersichtlich ist der Durchgang planlinks-oben zum Wohnbereich.

Bevor wir in die Detailplanung gehen, seht ihr den grundsätzlichen Ansatz als sinnvoll an oder gibt es Alternativen? Uns ist nichts anderes sinnvolles in den Kopf gekommen.

Viele Grüße
Malte

PS: Wir sind ab morgen für eine Woche an der See und werden bei hoffentlich schönem Wetter viel Zeit am Strand verbringen - wirklich weitergeplant wird daher erst in einer Woche :-)

PPS: Danke auch für das Angebot mit der Next-Küche, Erlangen liegt leider dann doch am anderen Ende der Republik ;-)
 

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-Malte-

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Hallo zusammen,

nachdem der Urlaub leider vorbei ist, hat uns der Alltag längst wieder eingefangen. Für unseren im November anstehenden Umzug ist die To-Liste recht lang und an oberster Stelle steht die Küche.

Fest steht mittlerweile: Es soll definitiv eine Ikea Metod mit weißen Veddinge Fronten werden. Oberster Grundsatz ist aufgrund der unklaren Nutzungszeit ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis (wir möchten inkl. Elektrogeräten unter 5000€ bei Selbstmontage auskommen).

Nachdem wir nochmal vor Ort im Haus waren, sind wir mittlerweile überzeugt, dass wir das "L" doch andersherum stellen möchten, damit der Durchgang zum Wohnzimmer offener gestaltet wird. Der vor 2 Wochen von mir gepostete Vorschlag würde den Durchgang viel zu stark einengen.

Ich habe die letzten Tage fleißig hier im Forum gelesen und schon einige Tipps aufgeschnappt (Spülmaschine neben toter Ecke = zur Stabilität nen leeren 30er Korpus in die Ecke stellen usw.). Gleichzeitig habe ich festgestellt, dass der damalige Küchenplaner in unserer aktuellen Mietwohnung echt ganz fiffig war - habe ich ehrlich gesagt im Alltag nie drauf geachtet und nun erst festgestellt, als ich mich mehr mit der Materie beschäftigt habe :-)

Genug gequatscht - ich würde mich über eure fachkundige Hilfe zum aktuellen Planungsstand freuen. Ich muss zugeben, dass wir noch keine detaillierte Stauraumplanung gemacht haben.

Planung von links nach rechts:
220er Hochschrank mit Kühlschrank (120er Vollraumkühlschrank, darüber Fächer)
30er Apotheker
80er Spülschrank
60er Einbaugeschirrspüler
tote Ecke (30er Korpus für Stabilität)
60er Schrank mit MUPL
60er Schrank mit Induktionskochfeld
30er Apotheker (hier kann ggfls. auf einen 40er mit Auszügen gewechselt werden, geht sich da um Milimeter mit den Lichtschaltern)
60er Hochschrank mit Backofen & darüber Tür mit horizontaler Öffnung für Standmikrowelle)

Seht ihr grobe Planungsfehler oder Dinge, die wir grundsätzlich anders gestalten sollten? Als Laie habe ich da einfach zu wenig einen Blick für.

Viele lieb Grüße
Malte
 

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Nice-nofret

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Ich würde in einer übergangsbleibe immer einen freistehenden Kühli wählen; das ist billiger, Du sparst Dir die Mühe das blöde Teil in den Ikeaschrank zu pfrimeln; Du brauchst keinen Ikeaschrank zusammenbauen.

Der GSP sollte NICHT zwischen Spüle und Kochfeld.
 

-Malte-

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Hallo Vanessa,

vielen Dank für deine Rückmeldung. Freistehender Kühlschrank muss ich mal drüber nachdenken, wenn wir uns die Stauräume genau anschauen. Es würde durch den fehlenden Hochschrank ja einiges an Stauraum verloren gehen, da wir lediglich einen Vollraumkühlschrank (ca. 200L) und keine Kühl-/Gefrierkombination benötigen.

Warum sollte der GSP nicht zwischen Spüle und Kochfeld? Ist im Grundriss eher schwierig umzusetzen, da die Spüle aufgrund Anschluss fix ist und GSP ja daneben muss.

Viele Grüße
Malte
 

Anke Stüber

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Habe es mir jetzt noch nicht angeschaut, wie es besser geht, aber man kann so halt schlecht den GSP offen stehen lassen und während des Vorbereiten, Backens und Kochens schon einräumen, da er dann zur Stolperfalle wird.
 

Anke Stüber

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Also generell finde ich die Planung von vor dem Urlaub besser, auch wenn man beim Reinkommen auf die HS schaut und der Durchgang zum Wohnraum schmaler wird, aber es wirkt klarer aufgeräumter. Die Spüle weiter nach rechts schieben und man hat eine schöne Fläche zwischen KF und Spüle.

Generell würde ich aber den Ansatz von Vanessa weiter verfolgen, es einfach zu halten. Ich sehe auch eine Zeile unter dem Fenster mit Spüle, HS als Block neben der Tür und dann würde ich eine Halbinsel mit Sitzplätzen planen und Kochfeld. Vielleicht magst du es im Planer mal ausprobieren.
 

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-Malte-

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Hallo Anke & Vanessa,

tatsächlich waren wir mit unseren beiden Planungen bisher irgendwie nicht zufrieden. Die Insellösung ist genau sowas, auf das wir selber wohl nicht gekommen wären, die uns aber spontan sehr gut gefallen hat. Genauso haben wir gar nicht drüber nachgedacht, dass wir die Hochschränke ja separat stellen könnten. Auf unserem Spaziergang heute Nachmittag wurde dementsprechend noch ewig hin- und her überlegt und uns ist als Alternative noch ein "Kleines L" eingefallen. Beide Varianten findet ihr im Anhang (jeweils grob angelegt, ohne genaue Planung von Schrankgrößen o.ä.).

Insellösung:
Diese gefällt uns grundsätzlich gut, allerdings gibt es einige Probleme und Kostentreiber:
- Dunstabzugshaube als Deckengerät stört uns nach Sichtung im Planer doch recht stark. Zudem sind die Geräte echt teuer.
- Fixierung der Insel am Boden ist bei uns ausgeschlossen (Fliesen, Fußbodenheizung), so dass wir lediglich an der Wand fixieren könnten. Reicht das?
- Arbeitsplatte wäre sowohl für die Zeile als auch Insel jeweils eine Maßanfertigung (zumindest nicht mit Ikea Mitnahmeplatten möglich).

"Kleines L":
Hier stellen wir einfach die beiden Hochschränke separat und haben damit eine größere Arbeitsfläche auf der Zeile. Zudem stehen diese nicht mehr so wuchtig im Weg, wenn man aus dem Wohnbereich kommt. Wir könnten hier Mitnahmearbeitsplatten verwenden und von den Steckdosen her (habe ich auf den Plänen hier nicht eingezeichnet) passt das auch alles sehr gut.

Tatsächlich sind wir gerade nach Abbildung im Planer vom "kleinen L" recht angetan - spontanes Feedback von euch zu unseren Gedanken?

Viele Grüße und einen schönen Abend noch,
Malte
 

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Anke Stüber

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Beim kleinen L wäre die Arbeitsplatte kein Problem?

Zur DAH: Die ist ehrlich gesagt immer teuer oder schlecht. Sorry. Das sie euch optisch so prominent hängend nicht gefällt, kann ich nachvollziehen. Ich würde eine Deckenhaube wähle oder einen Muldenlüfter. Wie schon hier geschrieben wurde: Geräte können ja einfach mitgenommen werden und das ist dann sicher auch die passende Lösung für euer Haus.

Beim L würde ich anders planen: Rechts an der Wand anfangen mit dem GSP, dann US mit Spüle, US mit MUPL , breiter US, tote Ecke, dann schmaler US, US mit KF, US ODER für das KF einen breiteren US, man kann auch ein kleineres KF einbauen und muss die Breite nicht ausnutzen.

Bei einer Insellösung würde ich das KF nicht so nah an den Rand bauen.
 

Nice-nofret

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Nochmal: stelle 3 separate Blöcke, das ist sowohl für Dich zum Aufstellen am Einfachsten, als auch Kostensparend und für den weiteren Einsatz im Haus am flexibelsten.

Geräte könnt ihr dann mitnehmen, da würde ich NICHT daran sparen; doppelt gekauft ist teurer, als 1x richtig. Mir sind Decken-DAH's lieber als Muldenlüfter. (Muldenlüfter fressen Stauraum unter dem Kochfeld; wenn was kaputt geht, musst Du u.U. beides tauschen, weil Dein Modell ausgelaufen ist; das Kochfeld ist 'zerhackt' und lange nicht so flexibel nutzbar). Billige DAH's sind laute Kochstellenbeleuchtungen und Fettverwirbler - dann könnt ihr sie auch weglassen.

Die Zeile ist lang genug als Funktionszeile mit Spülen & Kochfeld darauf. Die Insel wird dann eine reine Arbeits & Sitzinsel.. NEIN, sie muss nicht am Boden befestigt werden, an der Wand genügt. Das schreibt Ikea nur wegen der verrückten amerikanischen Produkthaftungsgeschichten.
 

-Malte-

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Hallo zusammen,

ihr gebt auf jeden Fall die richtigen Denkanstöße und eure Vorschläge machen absolut Sinn. Leider sehe ich aufgrund der Anschlusssituation vor Ort (keine Beeinflussung durch uns möglich) Hindernisse.

Der Wasseranschluss ist genau unter der von mir eingezeichneten Spüle (nahezu mittig an der Wand mit Fenster; 1,21m bis 1,36m von der Wand planoben entfernt). Dementsprechend sind Spüle und Geschirrspüler mehr oder weniger in der Mitte der Zeile gesetzt. Das macht es praktisch unmöglich auf der Zeile Kochfeld und Spüle zu platzieren, ohne dass diese recht nah beisammen sind. Gleichzeitig funktioniert die deutlich sinnvollere Anordnung von Anke bei unserem "kleinen L" so leider auch nicht. Von den Elektroanschlüssen sehe ich kein Problem. Es gibt sowohl direkt neben dem Wasser einen Herdanschluss, als auch an der Wand planoben. Hier kann ja auch recht flexibel das Kabel verlegt werden.

Teure Geräte wollen wir aktuell nicht anschaffen, da dafür einfach zu viele Unbekannte für die Zukunft existieren. Hier setzen wir daher lieber auf preiswertere Geräte, die wir entweder in der Familie weitergeben oder bei Bedarf verkaufen wollen.

Gegen die Insel (mit Kochfeld oder als reine Arbeitsfläche) spricht daher, dass wir in beiden Fällen eine unheimlich teure DAH (Mulde oder Decke) kaufen müssten. Uns ist bewusst, dass die günstigen DAH meist mehr Schein-als-Sein sind, doch wir sind bisher auch damit klar gekommen und würden auch die nächsten Jahre nochmal so klar kommen.

Aktuell sehe ich daher fast nur das von mir vorgeschlagene "kleine L" als sinnvoll umsetzbar an. Hier müsste ich als nächstes mal an den Feinschliff gehen. Arbeitsplatte ist dabei kein Problem, da es genau mit den Ikea Mitnahme-APL klappen würde bzw. auf Platten aus dem Baumarkt zurückgegriffen werden könnte. Ich persönlich kann den Mehraufwand für das kleine L (klar, tote Ecke bauen & APL verbinden) so daher nicht nachvollziehen.

Viele Grüße
Malte

PS: Wenn es dann wirklich mal zu Eigentum bei uns kommt, dann freu ich mich jetzt schon drauf, dass man da deutlich flexibler ist, was Raumgestaltung & Anschlüsse angeht...
 

Anke Stüber

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Also Spüle und GSP kannst du so setzen, wie von mir vorgeschlagen. Schlauch kann man hinter den Schränken verlegen, das ist kein Problem. Das einzige, das du beachten musst, ist, dass der GSP nicht direkt vor dem Anschluss ist (das kommt ja hin), da man sonst im Notfall nicht schnell dran kommt.

Mein Rat bei der DAH wäre in der Tat dann lieber ganz darauf zu verzichten. Wenn ihr es auf die Insel macht, dann habt ihr ja keine OS darüber. Dann halt Fenster auf und über die Platte muss sowieso gewischt werden. ;-) Das geht dann für die Zeit. (Ich hatte auch schon DAH, die ich nicht benutzt habe...).
 

Nice-nofret

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Wenn man den 1-Zeiler 10cm vorzieht und eine übertiefe APL einbaut, dann kann man die Wasseranschlüsse aufputz verziehen.

Wenn das nicht gewünscht ist, dann ist eine L-Küche wohl alternativlos.

Zur DAH; wir haben 50 Jahre in unserer Küche ohne DAH gekocht vor dem Fenster - das ging auch. Wenigstes stösst man sich dann nicht den Kopf ;D
 

-Malte-

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Jetzt hat sich eure Antwort überschnitten :-)

Bezüglich Versetzen der Spüle bin ich von euren Antworten und meiner Recherche im Netz noch nicht endgültig schlau geworden: Ist nur möglich, wenn ich die Schränke vorziehe und damit nach hinten Platz für die Verlegung eines Abwasserrohrs/-schlauchs schaffe?

Oder könnte ich den Schlauch bspw. zur Verlegung in den Nebenschrank auch einfach durch einen Ausschnitt in der Korpusseite führen? In dem Fall hätte ich den Nachteil, dass ich in zwei Schränken Platz verliere und sowohl Abfluss als auch Zufluss (insbesondere bei GSP mit Aquastop) verlängern muss?

Viele Grüße
Malte
 
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