Eichenplatte auf Quarzkomposit kleben?

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Hallo zusammen!

Ich habe eine APL aus Quarzkomposit (Compac) und würde nun gern eine massive Eichenplatte (s. Bilder 1-3) als Theke anbringen. Also ohne Zwischenelemente direkt auf die Arbeitsplatte, siehe als Beispiele die letzten beiden Bilder.

Die Eichenplatte wird noch etwas zugeschnitten, so dass Sie ca. 30-35 cm aufliegt und 30-35 cm übersteht. Hier bin ich aber flexibel, hauptsache es hält! Die Platte hat eine Stärke von 7,5 mm und ist somit nicht wirklich leicht...

Ein Bekannter meinte, man könne das Holz einfach mit Silikon aufkleben.
Falls das funktionieren sollte, stellt sich mir die Frage, ob das Silikon sich später ohne Rückstände wieder von der APL entfernen lässt?

Wer hat Erfahrung und kann mir weiterhelfen?

Vielen Dank!
 

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Du meinst die Eichenplatte ist 7,5 cm stark, oder?
Silikon wird nicht halten, zumindest nicht dauerhaft. Die Gefahr das die Platte sich verselbstständigt ist hoch.
Quarzkomposit kann gebohrt werden. Dann von unten verschrauben.
 

Snow

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Würde ich lassen, dass wird nix. Die Eichenplatte reißt früher oder später. Verbindest du dass dann auch noch mittels Schrauben, bricht dir möglicherweise die Kompositplatte auch noch. Massive, in der Stärke Eichenplatten sollten nicht unteschätzt werden!
Entscheidend ist auch noch die Holzfeuchte, die sollte, wenn ich es richtig im Kopf haben zw. 7 bis 10% haben.

Übrigens, dass von dir verlinkte Bild zeigt keine massive Platte.

Wenn du es unbedingt machen möchtest, würde ich eine direkte Verbindung von Arbeitsplatte und "Theke" tunlichst vermeiden.
 
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Danke für die Antworten.

Bohren möchte ich auf keinen Fall.
Hatte gehofft, es wäre einfacher.

Richtig, die Holzplatte ist 7,5 cm stark und massiv, die beiden letzten Bilder waren nur Beispiele zur Erklärung wie Ich es mir vorstelle.
 
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Von unten schrauben wäre das beste, da hat Wolfgang Recht.
Auf Grund der überschaubaren Dimension und bei Berücksichtigung der Holzfeuchte sehe ich das Verziehen (bei richtiger Platzierung der Schrauben) nicht als Problem an.

@KerstinB : da ist es aber verarbeitete Eiche und die ist sicher seit einigen Jahren schon mehr als trocken ;-)
 

Snow

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Die Maserung des Holzes. Die lässt darauf schliesen, dass das Brett ziemlich aus der Stammmitte stammt. Diese Bretter neigen zur starken Verwerfung, was du deutlich am Bild 2 sehen kannst. Wie man auch sieht hat es schon einen Riss, der mit Sicherheit noch weiter durchgehen wird.
Helfen könnte ggf. würde es links und rechst vom Riss aufgeschnitten und anschl. wieder verleimt, was aber nicht ausschliest, dass es sich trotzdem wirft. Es ist eben Vollholz.
Dem Werfen von solchen "Platten" wirkt man mit Gratleisten entgegen, die die Platte gerade hält.
 
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kommt drauf an, wie "weit" das Holz ist.
Wenn es fertig zur Verarbeitung ist, also den richtigen Trockengrad hat, ist der Riss kein Problem. Wir verarbeiten Balken mit solchen Rissen, allerdings in etwas größeren Dimensionen.

Wobei du wahrscheinlich Recht hast, das wird ein noch recht "junges" Stück Holz sein, am Ende sogar noch industriell getrocknet...
 
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Vielen Dank euch allen für die Antworten!

Hatte mir das alles etwas einfacher vorgestellt...
Ich werde das ganze noch einmal sacken lassen.

Ggf. wird ein schöner Couchtisch aus der Platte ;-)
 

Nice-nofret

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... ja so geht es einem als Laie ja häufig - erst wenn man bei irgendwas genauer hinschaut entdeckt man die Fallstricke :trost: das geht bestimmt allen so.
 

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