Silestone - krebserregende Zugaben?

Dieses Thema im Forum "Teilaspekte zur Küchenplanung" wurde erstellt von ulla, 3. Feb. 2009.

  1. ulla

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    Hallo Racer schrieb in einem Thread zur Alternative zu Silestone:

    "........ zudem befinden sich in Silestone Platten Zugaben, welche Krebserregend sein sollen (Daher sind Silestone-Platten in den skandinavischen Ländern verboten)"

    Gibt es dazu irgendwelche offiziellen Informationen? Meine Freundin kauft gerade eine Silestone-Platte für ihr Badezimmerschränkchen.

    Gruß, Ulla
     
  2. racer

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    AW: Silestone - krebserregende Zugaben?

    Triclosan – gefährlicher Bakterienkiller in Gebrauchsartikeln

    Autor: Manfred Krautter

    Details zum Artikel:
    • Artikel veröffentlicht am: 01.04.2004,
    • Artikel veröffentlicht von: This email is not visible to you.
    Die Werbung der Chemieindustrie hat einen neuen Feind ausgemacht: Fiese Bakterien lauern im Bad, in der Küche und sogar in der Kleidung auf wehrlose Opfer. Als Gegenmittel bietet sie uns eine zunehmende Flut von antibakteriellen Reinigern, Zahncremes und Kosmetika sowie vermehrt Anti-Mief-Textilien zum Kauf an.
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    • Schadstoff Analyse von Textilien bei Hansecontrol. Probenvorbereitung Zinnorganik. Probe in blauen Loesungsmittel im Erlmeierkolben.

    Ärzte halten diese sich ausbreitende Desinfektions-Manie im Haushalt, in der Körperpflege und der Kleidung nicht nur für überflüssig, sondern sogar für schädlich. Ein Bestseller unter den Bakterienkillern ist die Chemikalie Triclosan. Sie wird zunehmend zur Gefahr für Mensch und Umwelt: Triclosan schädigt die Hautflora und reichert sich sogar in der Muttermilch an.
    Über Abwässer gelangt Triclosan tonnenweise in die Umwelt, schädigt Wasserorganismen und reichert sich in Fischen an. Selbst die Dioxinbelastung der Umwelt scheint es zu erhöhen.
    Und da Pilze und Bakterien Resistenzen gegen solche Bakterienkiller entwickeln können, drohen wichtige Desinfektionsmittel in Krankenhäusern und Arztpraxen wirkungslos zu werden.
    Was ist Triclosan?

    Triclosan ist ein chemisches Desinfektions- und Konservierungsmittel. Es soll das Bakterienwachstum hemmen und die Haltbarkeit bestimmter Produkte verlängern.
    In Sport- und Funktionstextilien, Schuhen, Teppichen u.ä. wird Triclosan immer häufiger verwendet, um unangenehme Gerüche zu unterbinden. Auch in Zahncremes, Reinigern, Haushaltsschwämmen oder Plastik-Geschirr wird es häufig als antibakterieller Zusatz eingesetzt. Es findet sich zudem oft in Kosmetika, Shampoos, Seifen, Deodorants oder Lotionen. In Krankenhäusern und Arztpraxen werden triclosanhaltige Lösungen zur Desinfektion verwendet.
    Der Deutsch-Schweizer Chemieriese Ciba Spezialitätenchemie ist Hauptproduzent von Triclosan, einem chlorierten phenolischen Biozid mit dem Namen 5-Chlor-2-(2,4-dichlorphenoxy)-phenol. Es wird unter Namen wie Irgasan DP 300 und Irgacare MP vermarktet. Mit Triclosan behandelte Textilien und Kunststoffe können häufig an Namen wie Ultra-Fresh, Amicor, Microban, Monolith, Bactonix oder Sanitized erkannt werden.
    In Kosmetika ist Triclosan in der Regel auf der Liste der Zusatzstoffe zu finden. Auch Produkte mit Hinweisen wie antibakteriell können den Stoff enthalten.
    Gesundheits-Gefahren durch Triclosan

    Triclosan greift die natürliche Mikroflora der Haut an. Der Hersteller Ciba gibt an, dass Triclosan Haut und Augen reizt. Im Tierversuch wurden Schäden der Leber und der Nieren beobachtet. Die Chemikalie wurde als Kontaktallergen eingestuft und steht unter dem Verdacht, das Erbgut zu verändern. Weitere schädliche Wirkungen sind durch die Dioxinverunreinigungen des Produkts zu erwarten.
    Triclosan wird zudem durch die Haut und die Schleimhäute aufgenommen und kann sich im Fettgewebe des Körpers anreichern. Nach Angaben von Ciba werden 10-25 Prozent der etwa durch Kosmetika auf die Haut aufgetragenen Triclosan-Menge vom Körper aufgenommen. Es wurde wiederholt sogar in Muttermilch nachgewieseni.
    Triclosan kann von der Produktion her mit chlorierten Dioxinen und Furanen verunreinigt seinii, die zu den stärksten bekannten Schadstoffen für Mensch und Umwelt gehören.
    Damit nicht genug: Triclosan das in kommerziellen Textilien enthalten ist, kann sich unter dem Einfluss von Sonnenlicht teilweise in chlorierte Dioxine umwandeln. Unsere Kleidung kann somit durch Triclosanzusätze wie sie z.B. in Sanitized-Produkten (s.u.) zu finden sind, zu einer kleinen Dioxinfabrik werden und unseren Körper mit dem Ultragift belasten. Wissenschaftler gehen davon aus, dass Triclosan einer der Verursacher der verbreiteten Dioxinbelastung in der Umwelt ist.
    Bei häufiger Anwendung von Desinfektionsmitteln besteht die Gefahr der Bildung resistenter Keime (ähnlich wie bei Antibiotika). Das heißt, im Ernstfall stehen diese Mittel nicht mehr zur Bekämpfung von gefährlichen Mikroorganismen zur Verfügung. Die verbreitete Anwendung von Triclosan hat bereits nachweisbar zur Bildung resistenter Keime geführt. Es wurden so genannte Kreuzresistenzen beobachtet. Keime entwickelten eine Unempfindlichkeit gegen Triclosan und konnten dann auch durch die Behandlung mit einigen Antibiotika nicht mehr bekämpft werden.
    Schäden in der Umwelt

    Triclosan wird selbst vom Hersteller Ciba als sehr giftig für Wasserorganismen eingestuft und Ciba warnt, es kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben.
    Die Chemikalie ist ein typischer Vertreter der Dauergifte, die biologisch schwer abbaubar sind und sich in Lebewesen anreichern. Sie wird wegen ihrer verbreiteten Anwendung in zahlreichen Gewässern – auch in Abwässern von Kläranlagen – gefunden. Fische können mit hohen Mengen mit Triclosan belastet sein.
    Wegen seiner hohen Giftigkeit für Wasserorganismen und möglicher anhaltender Schäden in Gewässern wurde es in der EU als umweltgefährlich und wassergefährdend eingestuft.
    Schweizer Wissenschaftler wiesen nach, dass sich in Kläranlagen aus Triclosan Methyltriclosan bildet, das viel schwerer abbaubar und anreicherungsfähiger als Triclosan ist. In Fischen aus Schweizer Seen wurden bis zu 360 parts per billion an Methyltriclosan gefunden.
    Ciba behauptet dennoch, Triclosan sei biologisch abbaubar, würde sich nicht anreichern und hätte keine negativen Auswirkungen auf die Umwelt.
    Triclosan - Verantwortlich für Dioxinbelastungen

    In einer Studie der University of Minnesota aus dem Jahr 2003 wurde nachgewiesen, dass sich Triclosan beim Abbau in der Umwelt und unter UV-Licht zu chlorierten Dioxinen umwandeln kann. Selbst Triclosan auf Textilien kann zur Dioxinquelle werden (s.o.). Es trägt somit zur verbreiteten Dioxinbelastung der Umwelt bei.
    Viele Warnungen

    Die Umweltbehörden von Schweden, Norwegen, Finnland und Dänemark haben ihrer Besorgnis über den zunehmenden Einsatz von Triclosan ausgesprochen. Klaus E. Appel vom Berliner Bundesinstitut für Riskiobewertung und –kommunikation BfR will den Stoff auch den Verbrauchern vom Halse halten: Wo direkter Körperkontakt besteht, wollen wir Triclosan in Textilien nicht haben.
    Der Rückversicherer Swiss Re hat Hersteller und Handelsketten davor gewarnt, dass durch den Einsatz von Triclosan die Gefahr von Produkthaftungsfällen stiege.
    Die Verbraucher- und Umweltschutzpolitik dagegen scheint zu schlafen: In der EU kann Triclosan bisher weitgehend unkontrolliert eingesetzt werden, da es praktisch keine Regulierungen gibt. Die EU-Kommission hat bisher lediglich für Kosmetika eine Höchstmenge von 0,3 Prozent vorgeschrieben.
    Einige Handelsketten in Großbritannien wollten dennoch nicht weiter abwarten und haben begonnen, triclosanhaltige Produkte auszulisten. Zu ihnen gehören Marks & Spencer, Asda, B&Q and Sainsburyxi
    Sanitized ® – gefährlicher Chemiemix für Textilien

    Karriere macht derzeit eine sehr umstrittene Innovation: die „Anti-Mief“-Ausrüstung von Textilien. Antibakteriell beschichtete Radlerhosen, Oberhemden oder Joggersocken sollen störenden Schweißgeruch bekämpfen. Denn der Gestank entsteht, wenn Hautbakterien den Schweiß abbauen. Das Schweizer Unternehmen Sanitized bietet eine solche Ausrüstung an und hat bereits 1500 Mal seine Lizenz und damit das Logo Sanitized vergeben.
    Welche Substanzen sich in Sanitized verbergen, daraus machen die Schweizer ein Geheimnis: Keine Information auf der Homepage oder auf direkte Nachfrage. Aus Marketingleiter Urs Stalder ist nur herauszulocken, dass hundert verschiedene Substanzen die Haut-Mikroben ausschielten und die Inhaltsstoffe werden nicht deklariert, aber wir können das zurückverfolgen.
    Greenpeace-Recherchen kamen zum Ergebnis, dass je nach Einsatzzweck die Zusammensetzung des Produktes schwankt. Enthalten sein können u.a. Pestizide wie Permethrin oder Captan, antibakterielle Wirkstoffe wie Triclosan, Organozinnverbindungen und Kathon 893, Geruchshemmer, Duftstoffe oder Lösemittel. Die patentierten Sanitized-Cocktails mischt der Konzern Clariant (Hoechst/ Sandoz) zusammen und verkauft diese weltweit über sein Vertriebsnetz.
    Ein Test des Greenpeace Magazins (Heft Mai/Juni 2004) bestätigt die Vermutungen: Bis zu einem halben Gramm Triclosan pro Kilogramm Textil hat das beauftragte Kölner eco-Umweltinstitut nachgewiesen.
    Während die Sanitized AG behauptet, dass Sanitized Produkte direkt mit der Faser verbunden werden, ergab ein weiterer Greenpeace Magazin-Test, dass Schweiß das Biozid schon nach einer Stunde aus der Faser löst. Das heißt: Triclosan landet auf der Haut. Dort stört es das natürliche Gleichgewicht, indem es auch nützliche Keime tötet, so Prof. Dr. Uwe Wollina, Chefarzt der Hautklinik Dresden. Dadurch werde der natürliche Schutzmantel der Haut angegriffen.
    Sanitized kann auch in Produkten wie Polstermöbeln, Bodenbelägen, Matratzen, Zahnbürsten, Staubsaugern, Kühlschränken, Leder, Auto-Ausstattungen oder Campingartikeln enthalten sein.
    Mit dem Verkauf von Sanitized-Produkten werben Unternehmen wie Tchibo, DuPont (Lycra), HIS-Socken, Felizia-Strümpfe/ Dessous, Rogo-Strümpfe, Best-Handschuhe oder Nolan-Motorradhelme.
    Auch andere antimikrobielle Ausstattungen wie Amicor, Microban, Monolith, Silfresch, Tinosan, Ultra-Fresh können Triclosan oder andere kritische Chemikalien enthalten.
    Triclosan in Zahnpasta

    In Produkttests von Greenpeace Österreich im Jahr 2003 wurde Triclosan in Zahnpasta nachgewiesen. Es wird von einigen Zahnpasta-Herstellern eingesetzt, um damit Mundgeruch und Zahnbeläge (Plaque) zu bekämpfen. Diese Beläge können jedoch auch durch Zahnpasten ohne Triclosan entfernt werden. Zahnmedizinische Ratgeber raten von der Verwendung von Triclosan in Zahnpasten ab, denn Triclosan kann nicht zwischen Freund und Feind unterscheiden: Es vernichtet auch die Mikroorganismen, die für eine gesunde Mundflora wichtig sindxiv. Bei Verschlucken kann es sogar die für die Verdauung wichtigen Darmbakterien schädigen und vom Körper aufgenommen werden.
    Greenpeace fordert:


    • Von den Herstellern ein Verzicht auf antimikrobielle Ausstattungen in Alltagstextilien und –produkten wenn dies nicht medizinisch notwendig ist.
    • Von der Politik ein Verbot von Triclosan und anderen gesundheits- und umweltgefährdenden antimikrobiellen Chemikalien in Alltagstextilien und Kosumprodukten für die dies nicht medizinisch notwendig ist.
    • Eine zügige Reform des EU-Chemikalienrechts nach dem in Zukunft gefährliche Chemikalien zugelassen und wann immer möglich ersetzt werden müssen.
    Das können Sie tun:

    Kaufen Sie keine Textilien oder Haushaltprodukte mit antimikrobieller Ausstattung, wenn dies nicht ausdrücklich von Ihrem Arzt empfohlen wird.
    Setzen Sie sich für eine gründliche Reform des EU-Chemikalienrechtes ein
    Machen Sie mit beim Greenpeace-EinkaufsNetz!
    Haben auch Sie genug von Giften in Textilien, Kosmetika oder Kinderspielzeug, pestizidbelastetem Essen, Gentechnik und Massentierhaltung? Konzerninteressen gehen oft vor Verbraucherinteressen. Das Greenpeace-EinkaufsNetz setzt sich für gesunde Lebensmittel und Produkte ein. Konsumenten haben Macht. Nutzen Sie diese gemeinsam mit vielen anderen und machen Sie mit: bei kreativen Aktionen und Kampagnen, als Cyberaktivist im Internet und als Mitmacher per Post, Telefon oder direkt im Supermarkt. Dazu gibt es noch jede Menge nützlicher Infos. Sie können sich noch heute anmelden unter |Link ist nur für Mitglieder sichtbar|
    V.i.S.d.P.: Manfred Krautter





    Zitat Greenpeace.

    Ich möchte erwähnen, dass andere Quarz-Komposite diesen Zusatz nicht enthalten. Ich empfehle daher Zodiaq von DuPont oder Caesarstone.

    mfg

    Racer
     
  3. Küchen Klaus

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    AW: Silestone - krebserregende Zugaben?

    Habe ich bei Silestone angefordert.

    Nach Erhalt stelle ich das Statement ein.



    -
     
  4. racer

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    AW: Silestone - krebserregende Zugaben?

    Der Zustand ist eigentlich ein offenes Geheimnis, das Zusatzmittel ist in Deutschland auch nicht verboten....

    in Skandinavien sehr wohl....

    der einzige, der das bis heute anprangert ist, wie gesagt, Greenpeace..

    mfg

    Racer
     
  5. Küchen Klaus

    Küchen Klaus Spezialist

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    AW: Silestone - krebserregende Zugaben?

    Ok. Wenn wir uns nach dem Artikelschreiber richten, könnten wir jetzt auch wieder das begrabene Thema Mikrowelle ausbuddeln, dürften nicht mehr bei Aldi & Co einkaufen und sollten uns in einer Bambushütte in der Südsee verkriechen. Aber sicherlich würde da im Bambus auch ein krebserregender Stoff gefunden werden.

    Mal sehen. wann die Induktionsfelder auf's Korn genommen werden.
     
  6. racer

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    AW: Silestone - krebserregende Zugaben?

    Du magst Recht haben Klaus, dennoch sollte man diesen Punkt nicht freizügig unter den Teppich kehren, schließlich sind die Platten in Skandinavien verboten....

    P.S. Ich kenne einen Händler, der hat erst im letzten Jahr eine große Silestone Anlage nach Dänemark geliefert.... also auch die Dänen kaufen das Zeug, Verbot hin oder her....

    jetzt liegen alle Informationen offen und der mündige Bürger kann selbst entscheiden...:cool:

    mfg

    Racer
     
  7. Küchen Klaus

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    AW: Silestone - krebserregende Zugaben?

    Hi Racer,

    ich bin gespannt auf die Antwort von Silestone.
    Habe denen mal den Artikel gemailt.

    Warten wir's ab.


    LG Klaus
     
  8. ulla

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    AW: Silestone - krebserregende Zugaben?

    Danke schön für die Infos! :-) Ulla
     
  9. Silestone

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    AW: Silestone - krebserregende Zugaben?

    Liebe Ulla,

    Ihre Freundin kann ohne Sorge eine Silestone-Platte kaufen, denn Silestone ist gesundheitlich völlig unbedenklich. Silestone verfügt über eine Reihe unabhängiger Zertifikate, die das belegen. Darunter das aktuell verliehene LGA-Produktzeichen „Hygiene geprüft“ der Zertifizierungsstelle für Lebensmittel und Bedarfsgegenstände.

    Wenn Sie dazu noch Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, uns direkt zu kontaktieren.

    Mit besten Grüßen
    Katharina Jarzombek
    Pressebüro Cosentino
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  10. Küchen Klaus

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    AW: Silestone - krebserregende Zugaben?

    Für alle, die es ganz genau wissen wollen
    hier zwei PDF zum Nachlesen.

    Ich denke, das somit den Ausführungen von Dr. Krautter,
    der übrigens mit seinen Ausführungen in Deutschland allein
    dasteht, jedenfalls ist mir kein anderer bekannt, etwas
    fachlich fundiertes entgegengesetzt wird.




    -
     

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  11. ulla

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    AW: Silestone - krebserregende Zugaben?

    Hallo, danke für all die Fachkommentare!

    Noch eine andere Frage zu Silestone:

    Gerade die matten Oberflächen (Silestone "leather") sollen mit der Zeit, wenn man einzelne Stellen stärker poliert, leicht glänzend werden. Kennt Jemand das Phänomen und wie geht man damit um?

    Danke und viele Grüße, Ulla
     
  12. Putzfreundin

    Putzfreundin Mitglied

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    AW: Silestone - krebserregende Zugaben?

     
  13. Putzfreundin

    Putzfreundin Mitglied

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    AW: Silestone - krebserregende Zugaben?

    Die Lederoberfläche bei uns ist zwar von einem anderen Hersteller, aber insbesonders Scheiuerschwämme können diesen Effekt hervorrufen. Damit leben oder besser mit Mikrofaser und einem speziellen Reiniger saubermachen


    Niemals Spülmittel nehmen, deren Inhaltsstoffe sind trocken polierbar
     
  14. Putzfreundin

    Putzfreundin Mitglied

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    AW: Silestone - krebserregende Zugaben?

    siehe dazu:

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    Cäsarstone, Compacstone, Quarella haben die Substanz Triclosan definitiv nicht in ihren Arbeitsplatten drin. Bei anderen Herstellern habe ich keine infos.
     
  15. racer

    racer Team

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    AW: Silestone - krebserregende Zugaben?

    Silestone ist das einzige Material mit diesem Zusatz....


    mfg

    Racer
     
  16. windi.sch

    windi.sch Gast

    AW: Silestone - krebserregende Zugaben?

    Danke
    morgen hätte ich silestone bestellt.
    jetzt gibts halt cäsarstone
     
  17. gutemine

    gutemine Mitglied

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    AW: Silestone - krebserregende Zugaben?

    Wie Putzfreundin schon schreibt: Der Greenpeace-Chemiker ist keineswegs ein vereinzelter Spinner in Deutschland. Auch das Bundesumweltamt, Robert-Koch-Institut, BfR, Ökotest und das übertriebener industrie- oder fortschrittsfeindlicher Umtriebe garantiert unverdächtige Bayerische Landesamt für Gesundheit warnen vor Triclosan, das vermutlich Antibiotikaresistenzen fördert und sich im Fettgewebe ablagert. Gerade eher geringe Dosen, wie in solchen Arbeitsplatten, seien demnach bedenklich. Und da derselbe Nutzen simpel auf anderem Wege erreichbar ist (normales Abwischen) und es Alternativen gibt, wieso sollte man das Risiko eingehen? Wir nehmen jedenfalls garantiert doch kein Silestone (danke, Racer!).
     
  18. racer

    racer Team

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    AW: Silestone - krebserregende Zugaben?

    Zodiaq ist eine gute Wahl...

    mfg

    Racer
     
  19. Tempo

    Tempo Mitglied

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    AW: Silestone - krebserregende Zugaben?


    Hallo Ulla,

    ist es nun Silestone oder eine andere Platte geworden?

    Und wie sieht es mit eigenen Erfahrungen bezüglich der Pflege matter Oberflächen aus?


    An die Runde:

    Wie sollte eigentlich das Triclosan nun so reichlich in den Körper gelangen?

    Fleisch z.B. würde ich nach wie vor auf einem Schneidbrett zubreiten, nicht unbedingt auf der APL direkt.

    Momentan sehe ich nicht so sehr die Problematik, die dieser Stoff gebunden in einer APL aufweist.
    Hautkontakt gibt es - anders als z.B. bei Kleidung - doch auch nur sehr temporär.

    Nehme ich das jetzt zu sehr auf die leichte Schulter oder wird da ein vermeindliches Gesundheitsrisiko nur etwas hochgespielt?

    Grüße
    Tempo
     
  20. martin

    martin Moderator

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    AW: Silestone - krebserregende Zugaben?

    Ich sehe das auch nicht so verbissen. Da haben wir mit anderen Chemikalien doch wesentlich öfter und intensiver Kontakt.
     
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