Herdset mit flächenbündigem Kochfeld?

Ruta

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Hallo liebe Foristen,

ich brauch mal Euren Marktüberblick. Wir werden beim Umzug größtenteils die neuen Geräte in der neuen Küche verbauen. Bei Herdset überlegen wir allerdings, eines zu nehmen, dass den flächenbündigen Eibau in eine Steinarbeitsplatte ermöglicht. Ich finde aber kaum Modelle, die herdgebunden sind, also klassische Drehknäufe am Backofen haben. Kennt jemand so ein Modell? Wir hätten gerne:

  • Induktionskochfeld mit vielen großen Zonen (derzeit AEG Maxi Sense, das ist ganz ok)
  • 60cm, bis 80 wäre auch ok
  • Drehknäufe
  • randlos, d.h. eben einbaubar
Entweder als Herdkombi oder mit Bedienblende unter dem Kochfeld und Ofen woanders (habe ich aber nirgendwo gesehen). Absurd teuer sollte es natürlich auch nicht sein.

Freue mich über Tipps!

LG, Ruta
 
Ruta

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Hmmm, wenn selbst in diesem tollen Forum voller versierter Küchenkenner niemand einen Ratschlag parat hat, gibt es die gewünschte Kombi wohl nicht. :-(

Dann können wir auch das neue AEG MaxiSense Feld mitnehmen.

Was passiert eigentlich mit einer Steinarbeitsplatte, wenn man ein neues Kochefeld mit leicht größeren Maßen benötigt? Kann man da nachträglich noch was machen, oder muss die ganze Platte raus?
 
moebelprofis

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dein Post scheint etwas untergegangen zu sein. :rolleyes:

Zuerst einmal zum Thema flächenbündig: auch Kochfelder mit Facettenschliff sind versenkt einbaubar, also "fast flächenbündig".
Bei großen Zonen würden sich beispielsweise Flexzonen z.B. von Bosch anbieten, wie bei diesem Kochfeld:
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Muss es denn unbedingt herdgebunden sein? Bei einem autarken Kochfeld könnte man den Backofen hochbauen.
Autarke Kochfelder mit Knöpfen gibt es nicht mehr so viele. Zu nennen wäre das Bedienkonzept von Gaggenau (Serie 400) und das Twistpad von Gaggenau und
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Ruta

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Danke für die Rückmeldung. Gaggenau schaue ich mir mal an, klingt aber teuer.

Herdgebunden ist mir relativ egal, wichtig ist, dass es Drehknöpfe gibt.

Ich habe inzwischen bei Geschwistern und Bekannten mit vielerlei Induktionsherden kochen dürfen und immer wieder festgestellt, dass ich meine Drehknöpfe vermisse. Am unangenehmsten war das Feld, das nur einen Slider hatte und bei dem die Platte vorgewählt werden musste (Bosch?) - furchtbar. Aber auch unser eigenes Feld in der autarken Touch-Version (AEG MaxiSense) gefiel mir nicht. Wenn da zwei Töpfe gleichzeitig überkochen und die Pfanne spritzt, mag man da gar nicht mehr zwischendrin herum"touchen". Sieht sicher schick aus, so ohne Knöpfe, ist aber für uns im Alltag nicht so toll.

Und viele der anderen Felder haben immer zwei diese löden kleinen Kochplatten (14cm?) was ich bei Induktion totalüberflüssig finde. Davon benötige ich allerhöchstens eine.

Mein Traumfeld: flächenbündig (ergo leicht zu reinigen), Drehknöpfe, eine 28cm Spule, zwei 21cm und eine kleine. Flexgedöns bräuchte ich eigentlich nicht, wenn ich eine 28cm Zone dabei hätte.

PS: wie kochen eigentlich Profis, wenn nicht gerade auf Gas, ich kann mir gar nicht vorstellen, dass die diese blöden Touchdinger benutzen, wenn's schnell gehen soll???
 
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KerstinB

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Hast du denn schon mal das Twistpad von Neff probiert? Das Twistpad wird leicht in Richtung der zu bedienen Kochstelle geneigt und dann rauf oder runter gedreht.
 
Ruta

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Twistpad gefiel mir besser als Slider usw, bleibt aber eine Notlösung. U.a., weil man z.B. es nicht zu zweit gleichzeitig benutzen kann.
 
Ruta

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So, jetzt habe ich mir mal Gaggenau angeschaut. Toll *kiss*.

Für den Preis, der für das Kochfeld aufgerufen wird, habe ich beim letzten Küchenkauf allerdings PyrolyseHerd + Induktionskochfeld (AEG), Liebherrkühlschrank, Mieledampfgarer und unseren Geschirrspüler (Siemens) bekommen.

Wenn ich zukünftig mit der Hand spüle, alle verderblichen Lebensmittel sofort verbrauche und auf's Dampfgaren und Backen verzichte, kann ich mir das Teil leisten. ;D

Realistisch gesehen muss ich mich dann wohl noch einmal mit dem ungeliebten Twistpad auseinandersetzen oder eben das MaxiSense Feld mit Rahmen behalten.
 
Bodybiene

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Ruta wie häufig passiert es das 2 Leute gleichzeitig ans Twistpad müsen? Bestimmt nicht öfter als 2 mal im Jahr. Ich find das Twistpad eine Supersache. Mehrfach bei meiner Freundin ausprobiert. Ich hätte es gerne.

LG
Sabine
 
Ruta

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Das Twistpad ist sicher besser als alles, wo man auf dem Kochfeld herumtippen muss. Aber für meinen Gebrauch trotzdem schlechter als simple Drehknäufe. Und ich sehe noch nicht so ganz ein, warum ich, nur weil es schöner aussieht, auf eine simple und effektive Funktionalität verzichten soll.

Aber vielleicht verzichten wir auch auf die Stein APL, dann bleibt es beim Feld mit Rahmen.
 
isabella

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Ich habe eine Granit-APL und ein (Twistpad-)Kochfeld mit Rahmen. Habe es mir extra so ausgesucht. Irgendwie verstehe ich den Hype mit flächenbündig nicht... :-[ und für mich schließt das eine das andere nicht aus. Schwierigkeiten bei Putzen habe ich auch nicht. ???
 
Ruta

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Warum sind Knäufe nicht pflegeleicht? Alle paar Wochen wisch man die mal ab. Unsere sind versenkbar, das blöde Putzen um die Käufe herum entfällt. Klar, wenn man so geriffelte, unversenkbare Teile wie früher hat, möchte ich die auch nicht putzen, aber so'n glattes Teil macht keine Arbeit. Jedenfalls keine, die nicht durch den Bedienkomfort eines Knaufes aufgewogen wird.

Isabella, ich denke auch, dass es ein Feld mit Rahmen werden wird. Sooo wichtig ist mir das Flächenbündige auch nicht. Es wäre halt nett gewesen, und wenn es mit gleichem Aufwand zu machen gewesen wäre, hätte ich es einem Feld mit Rahmen vorgezogen.

Ach so, dass beide Köche gleichzeitig ihre Platten regeln, kommt bei uns recht häufig vor, ganz bestimmt nicht nur zweimal im Jahr.
 
KerstinB

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Profiköche werden in aller Regel keine Haushaltsgeräte in ihrer Küche installieren, sondern Gastrogeräte. Und das ist dann wieder eine andere Geräteklasse. Und, es wird berichtet *kiss*:cool:, dass immer öfter von Gas auf Induktion umgestellt wird.
 
martin

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Auch im Profibereich geht die Bedienung immer mehr Richtung Sensortechnik, da so eine bessere Hygiene erreicht werden kann als bei Drehknebeln. Twistpad-Technik wird sich im Profibereich vermutlich so schnell nicht durchsetzen, da diessen Hersteller den Profibereich nicht beliefern.
 
Ruta

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Klar, unter Hygieneaspekten ist so eine durchgehende glatte Fläche sicher optimal. Und dass Profis keine stinknormalen Küchenherde da stehen haben ist auch selbstverständlich. Nur bedienen müssen sie ihre Geräte ja auch irgendwie.

Ich komme halt mit den Sensoren nicht besonders gut zurecht. Das geht beim Fahrkartenautomaten der Bahn los und hört beim Induktionskochfeld auf. Gerade, wenn auch noch Fett am Finger ist oder Wasser herumschwappt und es schnell gehen soll, muss ich oft erst ein paarmal draufherumdrücken, bis was geschieht. Mich nervt das ja schon beim Dampfgarer, bloß dass da das Gargut nicht verbrannt ist, wenn ich zu langsam herunterschalte. Felder, wo man erst die Kochstelle anwählt und dann die Hitzestufe scheiden daher völlig aus. Aber auch die mit den getrennten Steuerungen sind für mich nicht gut zu handhaben.

Die Knebellösung von Gaggenau finde ich schon toll. Zumal da die Knebel auch nicht so wackelig und fimschig aussehen.

Von AEG habe ich auch schon Schaltkästen gesehen, aber die hatten wiederum keine damit verbindbaren flächenbündigen Felder.

Wobei die Schaltkastenlösung nicht nötig ist. Wir planen derzeit eh ohne Hochschränke, da müsste der Backofen sowieso in einen Unterschrank und dann vermutlich auch gleich unter das Kochfeld.
 
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martin

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Es sind Sensoren, keine Drucktasten! Die sind sensibel und reagieren auf Temperaturunterschied. Wenn Du da jetzt kräftig drauf drückst, erwärmt sich die Sensorfläche bis in die Tiefe. Beim nächsten Berühren kann dann keine Temperaturdifferenz mehr festgestellt werden und der Sensor reagiert nicht mehr.

Du kannst ja mal beim DG üben: Finger seitlich auf sie Sensorfläche kippen und Reaktion abwarten ;-).
 
Ruta

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Naja, "herumdrücken" war schon etwas salopp formuliert. Dass es Sensoren sind, ist ja gerade das Problem. Leichtes Tippen mit sauberen Händen klappt gut, daher geht auch die Frontbedienung beim DG. Aber wenn z.B. Nudelwasser übers Kochfeld läuft geht meist nichts mehr, der Sensor hat gar keine Chance, meinen Finger zu erkennen - und das ist dann üblicherweise gerade eine Situation in der man schnell Schalten möchte.

Die Wasser-/Dreckgeschichten sollten aber beim Twistpad keine Probleme bereiten, so wie ich die Funktionsweise bisher gesehen habe, oder?
 
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Neumarkt i.d.OPf.
wenn das Nudelwasser über Kochfeld läuft hätte aber auch ein obenliegender Knebel keine Chance. Da würde es einen kurzen geben.

Und in solch einem Fall (Sensor komplett bedeckt) schalten sich Kochfelder mit Sensorbedienung normalerweise automatisch aus.
 
Ruta

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Oh, nicht, dass wir die ganze Zeit aneinander vorbeigeredet haben: ich meine keine obenliegenden Knebel. Die sind nämlich tatsächlich schwer zu reinigen, üblicherweise nicht versenkbar, nehmen Platz auf dem Kochfeld weg.

Ja, das mit der automatischen Abschaltung nervt mich auch. Wirklich blöd, wenn man in der Pfanne daneben gerade ein Steak anbrät. Obwohl ich da der Fairness halber gestehen muss, dass sich auch unser knebelbedientes Feld schon einmal abgeschaltet hat, da trotz Knebel immer noch einige Bedienelemente auf dem Feld sind (Kindersicherung u.ä.). Passiert allerdings sehr selten, da es nur ein paar cm² Sensoren gibt. Und dann reicht ein kurzer Dreh am Knebel und alles ist wieder an.
 

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