Granitarbeitsplatte - welche Stärke vertretbar?

BloodRayne

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Hallo liebes Küchenforum!

So langsam geht es an meine 2. Granitarbeitsplatte und ich würde gern eure Meinungen / Erfahrungen hören.

Ich liebe meine Granitplatte und kann es gar nicht erwarten das auch endlich die Koch - Spülzeile eine bekommt.
Das Kochfeld soll flächenbündig werden und die Spüle Unterbau. Geht das mit ner 2cm dicken Granitplatte? Ist das vertretbar? Mein Steinmetz (ein sehr netter Mann) meint es müssen 3cm sein. Er ist vom alten Schlag und meinte das macht man halt immer in 3 oder 4cm. Mir würde es allerdings besser gefallen wenn es nur 2 cm wären.

Macht das wirklich so viel aus....von der Stabilität her? Wenn ja dann würde ich halt doch auf die 3cm Platte gehen.
Die Platte wird auch geteilt weil sie im ganzen net in die Küche kommt (wir ham ne saublöde Treppe)
Sie soll 3m lang sein und hat ne Tiefe von 70cm. Die Trennung hätte ich am liebsten recht neben Kochfeld. Oder würdet ihr die Platte an einer anderen Stelle trennen?


liebe Grüße Cathleen
 

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KerstinB

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Wenn es von der Länge geht, würde ich links vom Kochfeld trennen.
 

BloodRayne

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Nur links....nur die 60cm? Hmmm....ma sehen ob ich dann mit 2,40m Länge die Treppe hoch komme.
 

Michael

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2 cm Granit ist extrem bruchgefährdet und nicht jeder Steinmetz bekommt da noch eine Stahlarmierung eingefräst.
Quarz-Komposit wäre da ungefährlicher.
 

BloodRayne

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Danke für eure Hilfe.
Dann wird es wohl doch 3 cm dick werden. Da bin ich dann auf der sicheren Seite.

Liebe Grüße Cathleen
 

Goldrush

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Wir hatten gestern auch einen Steinmetz vor Ort bei uns auf der Baustelle. Dieser meinte APL mit Granit und 2cm wäre hier kein Problem und das auf den Unterseiten auch bei 2cm, für die Armierung, Fräsungen machbar sind. Deswegen müssten es nicht 3cm sein.

Vielleicht kann das wie oben geschrieben, aber auch nicht jeder.
 

Cooki

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3....
Das Problem bei 2 cm starken Granitplatten und integrierten Ausschnitten für Kochfeld und Spüle ist die Bruchanfälligkeit im Stegbereich des Ausschnittes. Wenn die Platte erstmal liegt, dann passiert auch nichts mehr. Die Frage ist nur, wer für den Schaden aufkommt, wenn sie beim Vertragen am Ausschnitt bricht? Ich rate bei Naturstein auch immer zu min. 3 cm und lehne mittlerweile eine Stärke von 2 cm in Massivausführung ab.
 

russini

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Uns hat unser 70 Jahre lebenserfahrener Steinmetz auch von 2 cm abgeraten und hat 3 cm mit Armierung verbaut. Sicher ist sicher, man zahlt viel Geld für die Platte und ab und an muss ich doch mal rauf zum Putzen. Stehe dann natürlich nicht auf den Ausschnittbereichen rum.
 

mozart

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Hi,
ich mache es von der Steinsorte und den Plattenabmessungen und Stegbreiten abhängig.
Es gibt Steinsorten, die eine höhere Bruchanfälligkeit haben und solche, die hier problemlos sind.
Als Beispiele: Echter Nero Assoluto ist sehr bruchsicher, beim Modestein Coffee Brown sollte man vorsichtig sein.
Wichtig sind (unabhängig von Steinsorte und Stärke) Stahltraversen in den Unterschränken für Spüle und Kochfeld.
VG,
Jens
 

Cooki

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3....
@mozart: Bei Induktionskochfeldern müssen allerdings zwecks Durchlüftung die Traversen raus. Dann liegt der Steg nicht flächig auf.
 

Goldrush

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Hm.. da gibt es natürlich nun auch wieder ein für und aber.. Hm. natürlich ginge man mit 3cm auf Nr. sicher. Hätte man schlussendlich aber auch wieder einen höheren Preis zu tragen. Sollte die Platte durch den Steinmetz geliefert und gesetzt werden, dann würde mich doch alles weitere nicht tangieren. Auf die APL müssten wir in unserem Fall nun weder zum Fensterputzen noch für die DAH zu reinigen, da Inselabzug. Hm.. da grübelt man nun doch wieder. ;-)
 

mozart

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Hi,
nicht bei uns. Wir haben ein richtig gutes VA-Vierkantprofil mit Lüftungslöchern, das tatsächlich beides ermöglicht-stabile Auflage und ausreichende Belüftung.
 

BloodRayne

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Hmmm...jetzt weis ich gar net mehr was ich will/soll. *lach
Hier wird wohl noch mal ein längeres Gespräch mit meinem Steinmetz folgen müssen.

Bei meinem Steinmetz wäre der Preisunterschied von 2cm zu 3cm echt gering. Mein Steinmetz ist eh super günstig.
 

mozart

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Ganz unabhängig vom Steinmetz oder der Plattenstärke muß in den Kochstellenschrank vorne anstelle der Holztraverse eine solche aus Vierkant-Stahlrohr.
Beim Spülenschrank wird keine solche Traverse benötigt, wenn er oben eine senkrechte Innenblende hat-oder bei sehr schmalen Schränken.
Das sollte man in jedem Fall so machen, auch bei 30mm Granit.
 

Goldrush

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Besten Dank dir @mozart das kann man ja gerne ansprechen. Ein guter Küchenplaner sollte das ja dann "eigentlich" wissen, wenn man sagt es gibt eine Granit oder Quarz AP, aber besser selbst angefragt als später die böse Überraschung. Gehe davon aus, dass das dem Küchenplaner sein Part ist, da es sich ja um die US handelt.

Gruß Andreas
 

mozart

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Traverse perforiert.jpg


So, das ist der Prügel, liegt natürlich falsch herum.
Edelstahl, Wandstärke 2,5mm, Laschen nach hinten, der vordere Teil bildet so eine wirklich stabile Auflage für den schmalen Plattensteg.
(ich hatte das als Vierkantrohr in Erinnerung, tatsächlich ist es ein Z-Profil)
 

Goldrush

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sry das es nun ein paar Tage etwas ruhiger war und von mir keine Info kam. Leider hatten die weiteren Arbeiten am Haus etwas Vorrang. Mittlerweile liegt uns das Angebot des Steinmetz vor und für die Arbetisplatten in Nero Assoluto satinierte Oberfläche, Sichtkanten gefast und geschliffen inkl. der Aussschnitte für flächenbündigen Einbau für Spüle und Kochfeld inkl. Montage, lägen wir bei ca. 2.500€ (Stärke 2cm). 3cm hätte einen Aufpreis von 10%.

Die Fensterbänke werden nun am morgigen Tag in 2cm Nero Assoluto satiniert bestellt. Im Zuge dessen wollen wir auch nochmals über die mögliche AP sprechen.
 

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