Austausch Induktionskochfeld

Peter B

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Hallo zusammen,

da unsere Familie im Laufe der Zeit etwas größer geworden ist stellen wir leider fest, dass das aktuell genutzte Kochfeld häufig zu klein ist. Derzeit verwenden wir ein 60er-Induktions-Kochfeld von Siemens mit vier separat schaltbaren Platten. Direkt unter dem Kochfeld ist eine 100er-Besteckschublade. Die Küche ist von 2013, Marke Alno .

Wir würden nun gerne auf ein 80er-Kochfeld (im besten Fall mit Vollinduktion, also ohne definierte Kochplatten) "aufrüsten". Zum Beispiel folgendes: Siemens EX875LYC1E iQ700.
Das Kochfeld soll dabei nicht mittig sitzen, sondern quasi rechts-bündig mit der Schublade, da wir links keine Arbeitsfläche verlieren möchten. Klar, die Arbeitsplatte braucht einen größeren Ausschnitt - das ist aber denke ich kein Problem.

Nun liest man ja immer wieder (und auch in der Produktbeschreibung des o.g. Induktionsfeldes ist es erwähnt), dass ein Mindestabstand zur darunterliegenden Schublade gewahrt werden sollte.
Da ich aber ja bisher auch bereits ein Induktionskochfeld von Siemens habe und nie ein Problem damit hatte, dass bspw. das Besteck in der Schublade darunter heiß wird, frage ich mich nun natürlich ob ich damit überhaupt ein Problem bekommen kann/könnte bzw. ob das Vorhaben so überhaupt geht bzw. wer mir dazu helfen kann.

Ein Küchenberater macht wohl wenig Sinn, da die Küche ja bereits steht. Der Hersteller wird ebenfalls nur auf die offiziellen Angaben verweisen, da er nicht für den Unterbau verantwortlich ist. Ich selbst kann es wohl nicht beurteilen, da ich als Laie keine Ahnung von der Materie habe.

Was würdet Ihr mir raten?
Falls Ihr bei der Einschätzung zusätzliche Infos braucht sagt mir Bescheid :-)

Besten Dank vorab
Peter

 

bibbi

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Das ist aber kein Vollinduktionsfeld ,sondern eins mit Varioflexzonen.
 

Fernblau

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(ups... bin beim Schreiben eingeschlafen... @bibbi war schneller :-))

Das verlinkte Feld hat keine "Vollflächeninduktion", sondern "nur" Flexinduktion. Das sind vordefinierte Bereiche, die man z.T. zusammenschalten kann. Völlig okay für den, dem das reicht ( z.B. mir ;-) ) aber die Vollfläche hat noch einen Freiheitsgrad mehr. Bei SIEMENS muss man dafür m.E. aber zu "Studioline" (und natürlich noch etwas tiefer in die Tasche...) greifen.
 

Fernblau

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Ach ja, zum Kernthema: "Was würdet ihr raten"? Ich würde das selber bauen (Wenn es sich um eine normale Schichtstoffplatte handelt, was ich bei 4cm annehme). Du schreibst, dass Du Laie bist... dann wird ein versierter Monteur mit Küchen- und Elektroerfahrung ran müssen...
 

Michael

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Und ich würde mir wegen der Belüftung keine Sorgen machen. Bis jetzt funktionierte es ja auch. Achte nur auf die Einbauhöhe. Die kann zum jetzigen Feld variieren.
 

Peter B

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Danke erstmal für die schnellen Antworten. Das mit der Vollinduktion stimmt natürlich. Denke aber auch, dass mir eine Flexinduktion reicht (der Preisunterschied ist ja zudem sehr stattlich).
Zur eigentlichen Frage bin ich erstmal etwas beruhigter. Wenn ich es richtig verstehe muss „nur“ der Ausschnitt vergrößert werden und das neue Gerät angeschlossen werden. Die Belüftung sollte auch bei einem größeren Modell passen, richtig?

Oder gibts da andere Meinungen?

„Nur“ heißt hier natürlich trotzdem, dass ich das jemanden mit handwerklichem/elektrischem Geschicl machen lassen ;-)
 

KerstinB

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Bei 4 cm APL-Dicke kommt ja noch die Traverse deines Unterschranks hinzu. Deren Höhe solltest du unterhalb der APL sehen können, wenn du die Schublade aufmachst. Das Feld selber hat 51 mm Einbauhöhe.

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Peter B

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Habe gerade mal gemessen. Die Traverse hat 1,5 cm und das aktuelle Induktionsfeld ebenfalls 51cm Einbautiefe. Das sind dann ja doch recht günstige Vorzeichen denke ich :-)
 

Michael

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Die Traverse sollte zur besseren Belüftung des Kochfeldes sowieso entfernt werden. Insbesondere bei einem vorhandenen Schubkasten.
 

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