Küchenfront vom Schreiner was meint ihr zu den Angaben

Planungslos

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Hallo ,
heute war der Schreiner da und hat mir seinen Vorschlag unterbreitet für die Küche,
möchte die Ausführung der Front mal hier vorstellen zur Beurteilung weil ich damit ja nichts anfangen kann.

Korpus in Dekorspan 19 mm 1101 PE
sichtbare Kanten mit 2 mm ABS Sicherheitskante,
nicht sichtbare Kanten mit 0,4 mm Folienkante
Fronten und sichtbare Seiten in Hochglanz (Acrylfront aufgesetz wie eine Scheibe davon steht aber jetzt nichts hier so habe ich es aber gesehen :-)

Vielleicht kann jemand was dazu sagen.
Danke LG Planungslos
 
llllincoln

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Zur Rhodos kein Vergleich. Ich halte Acrylglas nicht für strapazierfähig, lasse mich gerne aber eines besseren belehren. Spätestens die Kante würde mich extrem stören.
 
Nice-nofret

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Für mich ist Acryl absolut nicht Küchengeeignet, das ist weder Lösungsmittelresistent, noch darf man da mit Microfastertüchern dran... wenn Dir das nichts ausmacht?
 

Keita

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Es gibt auch kratzfest und scheuerresistent beschichtete Acrylfolien und -platten. Die Oberflächengüte ist ungeschlagen, die Kanten sind aber natürlich nicht mit denen einer durchgängig lackierten Front vergleichbar.
 
bibbi

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Nicht ohne Grund haben viele Küchenhersteller Acylfronten aus dem Sortiment genommen.
LG Bibbi
 
llllincoln

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Mikrofaser außer aus 100% Baumwolle sollte immer vermieden werden
 

Planungslos

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Hallo also robust sind die auf jeden Fall ein kratzen mit dem Schlüssel hat der Front nichts ausgemacht . Die Kanten das stimmt die sehe ich da auch. Der Schreiner hier würde niemals eine Lackküche machen, er steht auf dem Standpunkt Lack gehört nicht in die Küche. Wollte einfach Eure Meinung nochmal zu der Ausführung die er anbietet hören da ich damit nichts anfangen kann.
Danke LG planungslos
PS Besser gefallen tut mir nach wie vor die Rhodos Lackfront :-)
 

Keita

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Die Ausführung geht völlig in Ordnung und hab ich genau so gemacht:
Dekorspan von Kaindl mit Perl-Oberfläche ist unempfindlich und pflegeleicht, die Farbe (1101 entspricht etwa RAL 9010) ist ja Geschmacksache.
Sichtkanten in ABS und den Rest mit Melamin zu beschichten entspricht dem (gehobenen) Stand der Technik. Wenn der Schreiner bzw. sein Lieferant dazu in der Lage ist, wäre die Bekantung mit PU-Leim das I-Tüpfelchen, normaler PVAC-Leim tut's aber natürlich auch.
 

Planungslos

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@Keita bist du Schreiner? Oder machst du das Hobbymäßig? Ich weiß jetzt nicht ob das von Kaindl ist aber ich denke wenn die Front sonst so ok ist wäre das ja egal.

Grundsätzlich noch an Alle die Ausführung hier wäre auf jeden Fall teuerer als die Lack von Rhodos also geht es jetzt nicht darum Geld zu sparen, es geht einfach darum die bessere bzw. unempfindlichere Front zu wählen.

LG Planungslos
 
Schreinersam

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Die modernen Acrylfronten sind auch schon sehr gegen Kratzer geschützt.
Ich halte sie für Küchengeeignet.
Die Oberflächengüte , speziell bei Hochglanz, ist kaum zu übertreffen.
Kannst Ihn ja noch fragen, welchen Acrylwerkstoff er nimmt.
Melamin im Korpus ist auch voll O.K.
 

Keita

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@Planungslos
Nee, nur Hobbybastler mit hohem Anspruch ;-)

Von wem der Dekorspan ist, spielt (fast) keine Rolle, die Qualitäten der gängigen Hersteller sind ja alle auf gleich hohem Niveau.
 

Planungslos

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Hallo
Habe gerade mal auf die Schreinerseite geschaut da fand ich das:
da ist Kaindl auf jeden Fall mal dabei.
LG Planungslos

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@Schreinersam
mit dem Acrylwerkstoff frage ich in jedem Fall nach :-)
kannst du mir was zu den Kanten sagen, ist das jetzt gut oder nicht, und verfärben die sich mit der Zeit werden gelblich das hat mir gerade ein Gutachter so geschildert :-) oder lösen die sich ab?
Wie soll die perfekte Kante bei so einer Front sein?

Der Schreiner war ja von der Planung die mir gefällt nicht so angetan, wollte die aber jetzt mal für mich rechnen. Ich weiß schon das diese Küche teurer ist als die Rhodos Lack bin aber hin und her gerissen was jetzt wirklich besser ist. Was meinst du erfahrener Küchenbauer dazu? Ich kann auch sagen das der Schreiner nicht ein kleiner Schreiner ist sondern sehr viele Sachen macht , auch große Projekte, also muss er sich eigentlich auskennen.
Hier mal die Seite von Ihm wenn es nicht hier stehen darf einfach löschen
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Danke Planungslos
 
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Kanten: Die Hersteller von bspw. Sennosan-Fronten machen die Kanten aus dem selben Material, da ist nix mit verfärben und bei den heutigen Verfahren löst sich auch nix ab.
Ich beziehe Senosan-Fronten fertig konfektioniert und zwar mit Postforming-Kanten (R <1) in Längsrichtung, nur die Querkanten sind aufgeklebt.
Vorallem optisch ist Acryl wie gesagt um Klassen besser als Lack, in Sachen Belastbarkeit/Kratzer usw. würde ich es mit Lack für vergleichbar halten, in Sachen Abplatzer ist Acryl wieder besser als Lack, vorallem die Postformingkanten sind sehr unempfindlich an den Ecken.
 

Planungslos

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@Schreinersam danke ich werde das jetzt mal mit den Kanten genau so anfragen. Ich glaube schon das dieser Schreiner Qualität herstellt , wenn man auf seiner Seite schaut. Ich muss mich nächste Woche definitiv entscheiden, wenn ich die Küche noch vor Weihnachten haben möchte. Das stresst mich jetzt schon wieder etwas :-(.
Er hat mir auch angeboten das ich mal zu einem Kunden schauen gehen kann, das werde ich wohl dann auch mal machen.
Danke für deine Information
LG Planungslos
 

Keita

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Es gibt ja unterschiedliche Arten von Acrylfronten. Gängig sind Acrylfolien mit 0,8 bis 1,2 mm Stärke, die auf die Trägerplatte geklebt werden. Neben den von Sam erwähnten materialgleichen Kanten gibt's bspw. auch sog. Glasoptikkanten, die den Look von Glasfronten imitieren.
Eine deutlich stärkere Tiefenwirkung erzielen Fronten mit 2 mm starker Acryldeckschicht, hier ist der Einsatz von Glasoptikkanten eigentlich Pflicht.
Zu guter letzt gibt es Fronten, die wie Glasfronten mit einer 3 bis 5 mm starken Acrylplatte beklebt werden. Wie auch bei Glasfronten ist die Trägerplatte konventionell mit ABS bekantet, die Deckplatte setzt sich dadurch nicht nur optisch, sondern auch haptisch vom Träger ab.
 

Planungslos

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@Keita oh je das sind so viele Infos also für mich sah das so aus als wäre da eine Acrylplatte auf der Front drauf........aber was ist denn da nun besser? Das erste mit der Acrylfolie hört sich ja jetzt auch nicht so wertig an. Danke LG Planungslos

@Schreinersam eine Frage noch wegen dem "Sammyschrank" ich würde gerne einen 80 er Schrank so aufteilen das ich im 6er Raster 78 Korpus unten einen durchgängigen 80 er Auszug habe dann aufgeteilt in 50 weil ich da meinen Allesschneider ein bauen will und 30 für MUPL .

Der Schreiner konnte damit nicht recht was anfangen, ich sagte ihm das es das System gibt und ich es schon bei bauformat geplant bekommen habe. Generell kennt er auch nicht den MUPL unter der Arbeitsplatte, er kann nicht verstehen das ich in den 30 er den Müll rein machen will und nicht unter die Spüle aber das ist ja ein Thema für sich ;-).

Kann ich da irgendwo Baupläne zu bekommen? Dann könnte er vielleicht eher sehen was ich es meine. :-)

Danke LG Planungslos
 

Keita

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Alle drei Acrylfront-Varianten sind hochwertig und sind den unterschiedlichen Wirkungen geschuldet, die erzielt werden sollen:

Dünne Acrylfolie = Hochglanzoberfläche mit farb- und materialgleichen Kanten, (preiswerte) Alternative zu lackierten Hochglanzoberflächen

Dicke Folie = Hochglanzoberfläche mit Glas ähnlicher (Tiefen)Wirkung

Acrylplatten = Hochglanzoberfläche als Alternative zu Glasfronten, durch Kantenbearbeitung Spiel mit Lichtbrchnung und -reflexion möglich.

Es hängt also davon ab, was Du für eine optische Wirkung erzielen möchtest.
 
Schreinersam

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Also mal ganz im Ernst Planungslos.
Wie dein Schreiner einen "Samyschrank" baut ist dessen Problem: So weit gehe ich hier nicht, dass ich alle meine Konstruktionsdaten ausplaudere. Sag ihm einfach, was Du willst... unten eine 80 breite Schublade, darüber 2 Ladenreihen mit 30 und 50 cm Breite.
Das wird wahrscheinlich einfach ein 80-er Schrank mit Zwischenboden unten und Zwischenseite oben.... damit wird er schon klarkommen.
 
Nice-nofret

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.. mhh also, wenn der Schreiner das nicht hinbekommt, frage ich mich schon etwas zu seiner Kompetenz ...
 

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