An alle Frauen Alles Gute...

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Tja, manche Männer merken halt einfach nicht, wenn sie sich in Wahrheit blamieren. ;-) Schwächling z.B., der es nichtmal schafft, sowas selber zu tragen. Insofern sollte man mit diesen Typen eher Mitleid haben... *tounge*
 
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Naja, wir sind mit (fast) Gleichberechtigung aufgewachsen, aber bis dahin war es schon ein harter und weiter Weg... kann man dann ab und an mal dran erinnern, aber mit Blumen braucht mein Mann mir auch nicht kommen ;-) (bei Mimosen wäre ich beleidigt :-[).
 
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Hast ja Recht, aber machmal geht mir diese "Gleichmacherei mit Gewalt" gehörig auf den Senkel (Stichwort Anrede z. B. "liebe ...er/Innen").
Käme meiner mit Drachenfutter würde ich ihn fragen, was er verbrochen hat *ggg*.
 
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Na also, von der Gleichberechtigung sind wir leider ganz weit weg, und hier in Deutschland sind die alten Rollen noch gefestigter als ich es aus meiner Heimat kannte. Frauen bekommen weltweit für gleiche Arbeit weniger Geld als Männer (hier in DE ist dieses Jahr erst am 20.03.
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), über Karriere reden wir besser nicht, alle reden von Gleichberechtigung, aber bei den meisten sind Haushalt und Kindererziehung Frauensache, bei Scheidung sind die Frauen oft armutsgefährdet. Und wir sind hier noch in einem zivilisierten Teil der Erde. Es gibt Länder in denen Frauen vergewaltigt, verstümmelt, getötet werden, ohne, dass sich jemand daran stört. Es gibt Länder in der Frauen nicht zur Schule dürfen, kein Auto fahren, nicht alleine aus dem Haus gehen.

Der 8. März ist kein kommerzieller Feiertag, sondern ein politisches, hier könnt Ihr was zur Geschichte und Bedeutung lesen:
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Die Mimose wurde in Italien von der Vereinigung Italienischen Frauen (UDI) 1946 als offizielles Symbol für den Tag ausgewählt, allerdings hat die Mimose in Italien keine negative Konnotation.
 
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Mal was amüsantes zu lesen, soviel zur Gleichberechtigung:
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Ok, international betrachtet hast du natürlich Recht, keine Frage. Was die Bezahlung betrifft... ich hatte das Glück, nur in großen Firmen zu arbeiten, wo der Job nach Stellenbeschreibung in eine Gehaltsklasse einsortiert ist und so vergütet wird, unabhängig vom Stelleninhaber. Wie das AT ist kann ich natürlich nicht beurteilen, nicht meine Liga ;-).

Was das Thema Kinder und Karriere betrifft: Ich geb's zu, hätte ich Kinder gewollt, hätte ich nicht gewollt, dass Holger zu Hause bleibt und ich weiter arbeite. Und jetzt spring ich mal mit Anlauf in den Fettnapf: Wenn ich mich im Leben für etwas entscheide ist das meistens gleichzeitig die Entscheidung gegen eine andere Option. Man kann i. d. R. leider nicht alles haben...
 
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Die Diskussion über Kinderbetreeung ist hier in Deutschland eh schwierig zu führen, Ihr habt eine ganz eigene Denke, weltweit einmalig... Dennoch scheint das nicht das Problem zu sein:
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Trotz meines flapsigen Beitrags bin ich mir natürlich dem Ernst der Lage, insbesondere dem globalen, bewusst.
Und was die Schändung der Frauen weltweit angeht hat es meine mit dem Strohballen auf dem Rücken gar nicht so schlecht.
Ändern werden wir das hier nicht und jeder kann nur seinen Beitrag leisten damit das endlich aufhört. Ich zahle jedenfalls Frauen nicht weniger als Männern wenn sie das gleiche tun. Da hinkt doch mittlerweile jede Argumentation und jedes Unternehmen, das es noch anders handhabt, sollte sich einmal selbst überprüfen.

Auf der anderen Seite sehe ich die Zwangsfeminisierung in der deutschen Sprache (Politiker und Politikerinnen) wie Angelika. Das ist aufgesetzt und deswegen unglaubwürdig. Ehrlich emanzipierte Frauen regt das zu Recht auf, weil Sprache und Handeln nicht zueinander passen.

Und nicht zuletzt darf man auch nie vergessen, dass Frauen nunmal Frauen sind und Männer sind Männer. Zuviel Gleichmacherei wirkt schon etwas weltfremd wenn doch biologische und genetische Dinge hier ganz klar differenzieren. Wenn ich könnte würde ich mich bereit erklären die Kinder zu bekommen um der Selbstverwirklichung meiner Frau nicht im Wege zu stehen. Kann ich aber nicht.
Genauso habe ich meinen Mädchen nicht befohlen mit Puppen zu spielen. Das machen die komischerweise von alleine und jeglicher Versuch meinerseits sich für Fußball zu interessieren scheiterte sicherlich nicht an meiner Begeisterungsfähigkeit.
 
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Ich habe auch so viel verdient, wie meine Kollegen und bin auch schneller befördert worden. Trotzdem hat mein Mann mehr verdient, hatte aber auch die weitere Ausbildung. Zuhause bin ich geblieben, weil ich das so wollte und in der glücklichen Lage bin nicht für Geld arbeiten zu müssen, hab ich auch nie vermisst. Die Entscheidung FÜR'S Kind war keine gegen die Arbeit, sondern das hat sich so ergeben;-).
Aber in unserem beliebten Schubladendenken finde ich mich auch manchmal in nicht so netten wieder...
Einiges scheint sich auch in Deutschland und Europa wieder eher zu verschlechtern in Sachen Emanzipation. ..weltweit ist es ja eh gruselig, wie von Isabella schon aufgezählt.
 
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Ich will die Ergebnisse der verlinkten Studie gar nicht anzweifeln, aber das

"Viele Top-Manager sind immer im Dienst und erreichbar, das empfinde ich als wenig erstrebenswert", so eine der Befragten. Eine andere sagt: "Ich möchte mein Privatleben nicht aufgeben, nur um die Ansprüche der Firma zu befriedigen."

finde ich ein nicht zu unterschätzendes Argument. Ich teile diese Auffassung absolut, aber ich hadere auch nicht mit meiner Position als Sachbearbeiterin! Ich verdiene genug, ich könnte nicht mal beziffern, wie viel Kohle man mir bieten müsste, damit ich länger arbeiten würde. Im Gegenteil, ich überlege sogar, auf eine Vier-Tage-Woche zu verkürzen. Wenn nötig, schiebe ich auch 12-Stunden-Tage (Arbeitszeitgesetz kräht im Rahmen der flexiblen Arbeitszeit keiner nach), aber nur, wenn wir uns in unserem Aufgabengebiet dadurch Mehrarbeit ersparen!

Allerdings bin ich auch heilfroh, dass wir unser Aufgabengebiet nur zu zweit bearbeiten und meine Kollegin und ich ziemlich gleich "ticken". Gleich alt, beide keine Kinder, gleiche Wertvorstellungen. Ich bin so egoistisch, daß ich keine unserer "Muttis" als Kollegin haben wollte. Die gehen nämlich immer pünktlich, unabhängig davon, ob tatsächlich ein Kind betreut werden muß. Bei den meisten (nicht bei allen) hat der Job einfach einen ganz anderen Stellenwert, die "müssen" nicht arbeiten, die finanzieren halt einfach den Luxus der Familie. Mir ist schon klar, dass unsere Firma da nicht repräsentativ ist, aber für die Kollegen, die den Aufgabenbereich am Laufen halten müssen, ist das ätzend.

Ich teile auch Michaels Auffassung, völlig wertfrei, Männer und Frauen sind nunmal nicht gleich. Sie haben unterschiedliche Stärken und Schwächen, aber Zickenkrieg ist auch nicht besser als Macho-Gehabe...

Ich geb's gern zu, prinzipiell komme ich mit Männern besser klar, weil sie (i. d. R.) straighter und ehrlicher sind, statt dir ins Gesicht zu lächeln und dann den Dolch in den Rücken zu rammen.
 
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Sylvia, wenn nicht mal wir Frauen zusammenhalten, gibt es noch weniger zu lachen. In meinem Umfeld habe ich noch keinen Dolch gesichtet und auch keine Zicken - ich benutze das Wort auch ungern, lieber "zielgerichtet, durchsetzungsfähig und meinungsstark", so heißt es bei Männer, oder? Dafür habe ich eine Menge minderbegabten bis leicht unterbelichteten Jungs kennengelernt, die aber Seilschaften untereinander bilden und sich gegenseitig hochziehen. Das sollten auch wir Frauen tun, weil wenn wir uns gegenseitig bekriegen sind dann besagte Jungs, diejenige, die davon profitieren.

Nichtsdestotrotz: Ich bin der Meinung, dass auch eine solche kleine Diskussion im Off-Topic-Bereich dazu beitragen kann, neue Gedanken zu generieren und vielleicht die eine oder andere Information rüberzubringen und schon allein deswegen hat sich dieser kleine Post zum Weltfrauentag gelohnt.
Persönlich werde ich mich weiterhin dafür einsetzen, dass junge Mädchen ihre Angst vor technischen Berufe verlieren und diejenige, die sich trauen, solch einen Beruf zu ergreifen, so weit es mir möglich ist, unterstützen. Es ist nicht viel, aber besser als nichts.
 

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