Wasserentkalkungsanlage ja oder nein?

Dieses Thema im Forum "Off Topic Board" wurde erstellt von Akinom, 26. März 2015.

  1. Akinom

    Akinom Mitglied

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    Wir haben hier (Baden-Baden) sehr kalkhaltiges Wasser.
    Wäre natürlich schön, im Bad und Küche keine Kalkränder zu haben.
    Und auch das Leitungswasser kalkfreier genießen zu können.

    Das ist ja ne teure Geschichte. Deshalb interessiere ich mich jetzt sehr für Pros und Contras.
    Auch dafür wie hoch die Kosten für einen nachträglichen Einbau sein könnten.

    Über eure Meinungen würde ich mich sehr freuen, ein Dankeschön im Voraus! *rose*
     
  2. Akinom

    Akinom Mitglied

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    Niemand, der eine Hausanlage zur Wasserentkalkung eingebaut hat? :(

    Wäre super, wenn ihr mir ein paar Infos geben könntet! :-)
     
  3. llllincoln

    llllincoln Mitglied

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    Guck mal hier ist nicht so teuer |Link ist nur für Mitglieder sichtbar|
     
  4. tantchen

    tantchen Premium

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    Bei meinem Vater ist eine (bei Gaggenau). Hab mal ein halbes Jahr dort gewohnt. Konnte in Sachen Haarewaschen noch keinen Unterschied feststellen (bei mir ca. 18°Härte) und deren Wäsche wird beim Trocknen genauso bretthart wie früher.
    Aber sie sind wohl ganz zufrieden und in der Küche hats tatsächlich kaum Ränder. Auch das Wasser für den Kaffee kommt wohl direkt in den Automat.
    Ansonsten: wenn das Wasser auch getrunken werden soll, fehlt das Calcium natürlich. Wäre dann ungesünder.
    Ich hab zuhause eigentlich nur in der Küche Kalk. Im Bad wird nach dem Duschen alles abgezogen und die Armatur trocken gewischt. Das reicht schon, damit man z.B. für Armaturen nie einen Kalkreiniger braucht.
     
  5. Akinom

    Akinom Mitglied

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    Danke euch!

    Die Frage nach einer Entkalkungsanlage kam durch meinen Sohn auf, der gerade ein sehr bewußtes Essverhalten entwickelt und meinte, dass unser Wasser keine so gute Trinkwasserqualität hätte. Mir persönlich geht´s eigentlich mehr um die Putzerei in Bad und Küche wegen der Kalkränder, weniger um die Wäsche.
    Habe gerade mal nachgeschaut, hier direkt bei uns soll der Härtegrad mittel sein, also 8 - 14,5 °. Kann ich fast nicht glauben, finde unser Wasser ziemlich hart.
    Im Vergleich dazu in der Nähe des Feldbergs sind wir öfters oberhalb des Titisees in Urlaub. In der Wohnung dort ist das Wasser so was von weich, nach dem Haarewaschen hängt alles runter, der Kaffee schmeckt ungewohnt komisch, nicht unbedingt besser, so dass man meint, man müsse ihn stärker machen. Und in der Dusche gibt es tatsächlich so gut wie keine Kalkränder.
    Aber bei mir im Bad und Küche doch ordentlich.
    Dass bei einer Entkalkungsanlage dann logischerweise das Calcium fehlt, hatte ich noch gar nicht bedacht.

    Vielleicht dann doch besser einfach gutes Trinkwasser kaufen?

    Vielleicht kann mir jemand noch mehr von seinen Erfahrungen damit berichten?
     
  6. martin

    martin Moderator

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    Es gibt auch Entkalkungsanlagen, bei denen Du die Resthärte einstellen kannst.
     
  7. Michael

    Michael Admin

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    Eine Entkalkungsanlage beeinflusst die Trinkwasserqualität in keiner Weise. Es wird zwar Kalzium entzogen, aber dafür werden Natriumionen zugesetzt (Ionentauscher).
    Der Natriumgehalt kann etwas steigen.
    Der PH-Wert des Wassers verändert sich auch nicht.

    Im Prinzip arbeitet jeder Geschirrspüler genauso und mit dem Regeneriersalz werden die Harze des Ionentauschers wieder generiert und dieser funktionsfähig gehalten.
     
  8. isabella

    isabella Mitglied

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    @Akinom, wenn es um die Qualität des Wassers geht, dann kann ich Dich beruhigen, in den meisten EU-Ländern inkl. Deutschland ist Leitungswasser von extrem hoher Qualität. Kalzium/Magnesium durch Natrium zu ersetzen ist eher die ungesunde Variante (Ca ist gut für die Knochen, vorausgesetzt man nimmt auch Vitamin D zu sich, Mg ist gut für die Muskeln, Na ist gut für'n Herzinfarkt, mal zugespitzt formuliert). Außerdem müssen die Filteranlagen regelmäßig und richtig gewartet und erneuert werden, damit diese nicht zu Keimschleuder werden. Ich trinke (wg. dem Geschmack) Mineralwasser ohne Kohlensäure, aber mir ist es bewußt, dass Mineralwasser eher problematisch sein kann als Leitungswasser.
    Eine interessante Lektüre dazu: |Link ist nur für Mitglieder sichtbar|
     
  9. Akinom

    Akinom Mitglied

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    Vielen Dank allen, für die interessanten Informationen!
    Sehe schon etwas klarer, bin jetzt der Meinung, dass es doch einiges an Aufwand kostet in Bezug auf Wartung und Keimfreihaltung einer solchen Anlage. Dann kaufe ich meinem Sohn lieber regelmäßig nen Kasten Volvic Wasser oder ähnliches... ;-)
     
  10. isabella

    isabella Mitglied

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    10. Nov. 2013
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    3.930
    Wie gesagt, Mineralwasser ist nicht so kontrolliert wie Leitungswasser.
     
  11. al_bert_de

    al_bert_de Mitglied

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    wir haben 2007 eine BWT Aqua Perla Entkalkeranlage mit zusätzlichem Inonisator(was immer der tut)eingebaut(Kosten ca. 4.500 EUR) , weil wir alle halbes Jahr die Perlatoren entkalken mussten. Seitdem gibt es praktisch keine Kalkablagerungen mehr, nirgends. Ich würde es wieder tun, das Teil läuft praktisch störungsfrei. Meine Frau trinkt nur Leitungswasser, ich setze gerne Mineralwasser zum Leitungswasser bei. Den Sodastream haben wir abgeschafft, da waren mir zu viele Bakterien rundum.
     
  12. kuechentante

    kuechentante Spezialist

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    Wir haben seit 1998 eine Entkalkungsanlage. ( wartungsfreier Ionentauscher) Seitdem gehören die Kalkränder der Vergangenheit an.
    VORHER waren wir nur am Auswechseln der Perlatoren und Brausen.
     
  13. Akinom

    Akinom Mitglied

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    20. Nov. 2010
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    241
    Vielen Dank für eure Infos!

    Küchentante,
    was genau heißt wartungsfrei?
    Und war das ein nachträglicher Einbau?
     

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