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morgen hat sich jetzt der Kundendienst zur Begutachtung des Risses angemeldt.
Bin gespannt und gebe dann ein Feedback, was bei der Begutachtung herausgekommen ist.
heute war also der Kundendienst da und hat sich die Platte bzw. den Riss angeschaut.
Nach der unvermeidlichen Frage, ob wir auf die Platte gestiegen sind, kam noch eine weitere Frage, ob sich ggf. neuer Estrich im Raum gesetzt haben könnte. Beides haben wir verneint.
Dann wurde der Riss und auch soweit möglich die Unterkonstruktion der Platte begutachtet. Ergebnis war, dass wahrscheinlich die Platte in der Fensterbrüstung nicht ausreichend unterfüttert wurde und die Unterkonstruktion an sich etwas schwachbrüstig sein sollte.
Diese Ergebnis wurde mit einer Schätzung über die nötige Austauschzeit der Platte (4 St. für 2 Monteure) in einem Bericht vermerkt und geht jetzt an den Innendienst zurück.
Wir werden die Platte also wohl ausgetauscht bekommen.
Bei dem Termin hat sich übrigens noch herausgestellt, dass die Platte nicht von Silestone ist, sondern aus dem Hause Solidestein stammt.
Solidestein ist ein Arbeitsplattenkonfektionär und kein Hersteller des Quarzsteins. Silestone hingegen ist ein Hersteller von Quarzsteinplatten.
Solidestein verarbeitet den Quarzstein (Zuschnitt, Ausschnitte, Kanten, etc.). Somit besteht die Möglichkeit, dass ihr eine Silestone APL habt.
Bin mal gespannt, wie der Austausch umgesetzt wird. Unsere Arbeitsplatte besteht aus 3 Teile in einer U-Form und die mittlere Platte soll getauscht werden.
hier noch mal ein Nachtrag zu meinem Fall.
Offenbar soll die Platte mit dem Riss jetzt doch nicht ausgetauscht werden. Heute hat sich nach der Begutachtung durch den Kundendienst der entsprechende Innendienst mit dem folgenden Inhalten bei uns gemeldet:
"...teilen wir Ihnen mit, dass der Schaden an der Arbeitsplatte beseitigt werden kann. Rein vorsorglich machen wir darauf aufmerksam, dass eine Restsichtbarkeit nicht ausgeschlossen werden kann und keinen weiteren Mangel darstellt.
Aus vorgenannten Gründen werden wir daher die Auflage der Arbeitsplatte korrigieren und zum zu vereinbarenden Termin den Riss durch den Werkskundendienst überarbeiten lassen.
Wir bitten um schriftliche Bestätigung der Vorgehensweise."
Wir sind jetzt natürlich etwas unsicher, wie wir uns verhalten sollen. Hier wurde mal erwähnt, dass eine Reparatur nicht möglich ist. Was ist Eure Meinung dazu?
Vielen Dank für Euer Feedback.
Beste Grüße,
Jürgen
Ich stimme Nörgli zu, vor allem, da als Ursache die zu geringe Unterfütterung festgestellt wurde, die ja nun definitiv nicht euer Fehler ist.
Ich würde wie von Wolfgang vorgeschlagen nichts unterschreiben, den Reparaturversuch machen lassen und dann schauen wie das mit der "Restsichtbarkeit" aussieht und bei "Verschlimmbesserung" nochmal nachhaken. Und das so vorher auch kommunizieren.
die fügen Kunstharz ein und härten das aus, dass hält, aber der Riß bleibt optisch zu sehen... ich würde das in keinem Fall unterschreiben... zumal Du das Endergebnis noch gar nicht kennst...
vielen Dank noch einmal für Eure Hinweise.
Wir haben also wie folgt auf die Mail des Innendienstes geantwortet und warten jetzt auf die Reaktion:
"..... Unser Ziel ist es, wieder eine schadensfreie bzw. mängelfreie Küche zu bekommen.
Als Laien können wir nicht beurteilen, ob die von Ihnen vorgeschlagene Vorgehensweise die Richtige ist, um unser Ziel zu erreichen. Wenn Sie der Meinung sind, daß die Korrektur der Auflage der Arbeitsplatte und die Überarbeitung des Risses dem Stand der Technik entsprechen und wir anschließend wieder eine mängelfreie Küche haben, versperren wir uns nicht dieser Vorgehensweise und bitten um eine entsprechende Terminabsprache.
Rein vorsorglich und entgegen Ihrer Meinung machen wir darauf aufmerksam, daß eine auffällige Restsichtbarkeit nach der Reparatur sehr wohl ein Mangel für uns darstellen kann und wir dies dann auch entsprechend reklamieren werden. ....."
da der Termin zur Reparatur der Platte vorverlegt wurde, waren jetzt sowohl der Kundendienst des Küchenstudios als auch der Werkskundendienst des Plattenhersteller bzw. -verkäufers vor Ort.
Die gesamte Situation wurde noch einmal begutachten und als Ergebnis kam heraus, dass es doch eine neue Platte gibt und keine Reparatur erfolgt.
Jetzt heisst es wieder etwas warten und dann erfolgt der Austausch der Platte.
Ich glaube auch, dass das die bessere Lösung ist!
Das hätte man halt auch schneller haben können, aber manchmal dauert es einfach, wenn mehrere Parteien zusammen irgendetwas regeln wollen/müssen.
ist denn der Riss bzw. Schaden an der APL auf den evtl. falsch ausgelegten Unterbau zurück geführt worden? Wir spielen auch gerade mit dem Gedanken einer Quarzstein APL und interessieren uns natürlich sehr für das Them hier.
Bis dato war ich der Meinung, dass Keramik anfälliger ist, was Risse und Belastungsschäden angeht. Hm.. Welche Stärke weißt denn eure APL auf?
Hoffe das Ihr mit der Austausch APL nun wieder lange Zeit Ruhe habt.
der Kundendienst vom Küchenstudio war nach der Begutachtung der Meinung, dass sich der Riss durch eine mangelnde Unterfütterung der Arbeitsplatte in der Fensternische gebildet hat. Beim Austausch der Platte soll diese Unterfütterung besser ausgeführt werden.
Unsere Arbeitsplatte hat ein Stärke von 2 cm. An den sichtbaren Rändern wirkt sie bzw. ist sie durch eine Aufdopplung dicker und hat dort eine Stärke von 4 cm.
Ich bin bei der Recherche zu weitere APL Materialien auf ein Video gestoßen, was mir wirklich zu denken gibt. Ob der Test nun realistisch ist und wirklich ein so schweres Gewicht in der Küche punktuell vor kommt hm.. man weiß es nicht.
Test zeigt eine Dekton Platte mit 20mm Stärke, welche von einem Gewicht (500g), aus einer Höhe von 50cm punktuell beaufschlagt wird. Ist so etwas ernst zu nehmen?
da es sich bei Dekton auch um eine Art Ceramic (also im weitesten Sinne gebrantes Material handelt) halte ich das Video durchaus für realistisch. Die Beschädigung die bei einer Keramikplatte durch eine schwere Glasvase (die Vase blieb übrigens heile) verursacht wurde, war ebenso schlimm wie bei dem Kantenversuch in dem Video...
wir wissen aber auch, dass solche Beschädigungen wohl locker unter 1% aller Endkunden auch wirklich passieren.. wohlmöglich dürfte die Quote sogar eher im Promillebereich liegen... unabhängig von der Menge des Alkohols, der dabei im Spiel gewesen sein mag...
festzuhalten ist, dass jedes Material sein spezifischen Eigenschaften hat und es die "eierlegende Wollmichsau" als Arbeitsplattenmaterial nun mal nicht gibt...