Fertig mit Bildern Landhausküche

AW: Landhausküche

Hallo zusammen, ;D

so ganz langsam aber sicher kommen wir voran mit unserer Planung. Mal ganz abgesehen von der Aufteilung, hab ich jetzt mal eine Frage zu den Fronten.

Ich hatte ja auch die Lucca von Nobilia im Auge. Die ist nun aus dem Rennen. Erstens weil es eine Folie ist und dadurch aber noch lange nicht viel preiswerter als andere Küchen. Und zweitens wegen der Korpushöhe. Ich will keinen 17er Sockel !

So, nun wären noch die Bristol von Häcker und die Chalet von Schüller . Die letzte :kfb: meinte nun, dass die Holzfronten (Bristol) arbeiten und sich deswegen verändern könnten. Das heißt man sieht die Verleimungen und der Lack könnte "reißen". Sie hat uns zu einer lackierten MDF geraten, die sei am pflegeleichtesten.

Wie seht ihr das?

Liebe Grüße
Yuma
 
AW: Landhausküche

Hallo Yuma,

ist ja lustig, das du dich gerade jetzt meldest, ich hatte gerade an dich gedacht.
Ich habe mir gestern noch mal die Frontmuster der Bristol geholt, schwanke noch zwischen magnolie und neuweiß, und habe sie ausgiebig auf die Verträglichkeit mit Soda getestet und bin zu dem Schuss gekommen, sie verträgt es gut. :cool:

Bezüglich deiner Frage zum Verziehen der Fronten, kann ich dir leider nicht wirklich weiterhelfen. Meine KFBin hat mir nichts darüber erzählt, sie berichtete nur davon, das der Lack auf den Böden der Glaschränke, verschrammen würde, wenn man rauhe Gegenstände, z.B. Tassen, darin hin und her schiebt. Aber irgendwie ist das ja logisch...;-) Aber ich denke so ganz von der Hand weisen kann man das nicht, Holz ist ein Naturprodukt. Allerding habe ich in meiner neuen Küche seit 19 Jahren Echtholzfronten, nicht farbig lackiert, sondern mit Klarlack. Die haben sich bis jetzt, nicht das kleinste bisschen verzogen :2daumenhoch: und die mussten hart durch...;-) Ob sich die Fronten mit farbigen Lack anders verhalten, kann ich leider noch nicht beurteilen, ich hoffe darauf, das sie es nicht tun, ich will die Planungsphase jetzt endlich abschließen und den Vertrag Montag unterschreiben. ;D

LG Conny
 
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Na da hast du es ja bald geschafft :2daumenhoch:

Die KFB meinte, dass Problem sei der Lack. Wenn das Holz bei Temparaturschwankungen arbeitet, würde man das an den Verbindungsstellen sehen. Und wir haben einen Kaminofen, zwar im Wohnzimmer aber da ist ja keine Tür.

Liebe Grüße
Yuma
 
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Hm, wir wollen uns einen schwedischen Kachelofen in die Küche einbauen lassen :w00t:, noch nicht gleich aber so in ein, zwei Jahren. Das ist allerdings ein Grundofen, der nur Strahlungswärme abgibt, und den Raum auch nicht so extrem aufheizt, wie ein Kaminofen. :-\ Nein, nein, nein, ich will diese Küche jetzt und hoffe einfach, das es gut geht...

LG Conny
 
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Temperaturunterschiede sind für das "Arbeiten" von Holz weitaus weniger verantwortlich als Schwankungen in der Luftfeuchtigkeit.

Bei sehr ungünstiger Konstellation können Lacke auf Massivholz reißen, wenn es auch mit den modernen Lacken heute eher selten ist.
 
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Hallo,

Das hört sich jetzt sehr nach dem Argument von jemand an, der entweder kein Tischler ist oder keine echte Holz-Rahmenfront in seinem Programm hat ;-)

wie Martin schon erwähnte, ist es die Luftfeuchtigkeit, nicht die Temperatur.
Und bei Lacken gibt es zwar unterschiedliche Produkte, aber hierbei ist es unwesentlich ob Klarlack oder Farblack. Für Küchen werden heute sowieso meist Wasserlacke eingesetzt.

Wir haben jahrelang so massive Fronten hergestellt und lackiert, wie die Bristol es ist.

Wir hatten damals nur dann Probleme damit, wenn es ein extrem schwül-feuchter Sommer war. Und auch nur bei den Fronten, die eine breite massive Füllung hatten.

Probleme kann es geben an der Verbindungsstelle Langholz auf Querholz. Dh. am Rahmen. Aber nur bei wirklich ausserordentlich breiten Rahmen. So wie die Bristol aussieht ist es noch im "normalen" Bereich.

Und Probleme kann es geben, wenn die Füllung massiv ist und schwindet, dh. sie wird dann in der Breite kleiner und dann reisst natürlich auch der Lack. Oder bei größerer Luftfeuchte quillt sie auf, wird breiter und drückt den Rahmen auseinander.
Deshalb wird heute fast nur noch mit einer furnierten Füllung gearbeitet. Optisch vom Laien nicht zu unterscheiden und bezüglich der Luftfeuchte absolut problemlos und natürlich auch etwas günstiger in der Herstellung. Aber in diesem Fall hat der Kunde ebenfalls einen wirklich guten Vorteil bei der Sache.

Solange die MDF-Front wirklich direkt auf dem MDF lackiert ist, ist sie wirklich pflegeleicht und problemlos. Und natürlich generell etwas günstiger als die Holzfront, die aus 5 Einzelteilen erst zusammengeleimt werden muss. Zum Teil gibt es aber auch Hersteller, die eine Folienfront lackieren. (Folienfront hat als Trägermaterial der Folie ebenfalls eine MDF-Platte).
Und bei so einer lackierten Folienfront hatte ich schon einmal den Fall, dass die Folie am Innenrahmen gerissen ist, da sie natürlich nicht 90°-eckig in eine Innenecke kommt, sondern sich mit einem kleinen Hohlraum dahinter mit einer kleinen Rundung drübergespannt wird. Und hier ist dies dann gebrochen.

Generell ist zu sagen, dass mit den Zentralheizungen meist eine zu geringe Luftfeuchte herrscht. Mehr Luftfeuchte ist gesünder für s Wohlbefinden und die Schleimhäute. Bei einem Holzfeuer wird die Feuchte im Holz an die Luft abgegeben und die Luftfeuchte erhöht sich. In gewissem Rahmen ist dies gut und gesund. Aber zuviel wird ungesund. Und auch Massivholz arbeitet je nach Luftfeuchte: Füllungen schwinden oder quellen; 3-Schicht-Platten verziehen sich; die handwerklich exakt und meisterhaft "eingepassten" Schubladen an neuen Schränken klappern (wenn zu trocken) oder klemmen (wenn zu feucht). Wenn man viele Massivholzmöbel hat, sollte man für ein ausgeglichenes Raumklima sorgen.

Gruß

JOs
 
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Puhhh, danke Jos, mir ist gerade ein zentnerschwerer Stein vom Herzen gefallen! :kiss:
Hab ihr den Plumps gehört? ;-)
Mir ist heute Nacht nämlich eingefallen, wie die lackierten Rahmentüren, neu und Vollholz, meiner Schwiemu aussahen, nämlich genauso, wie Jos beschrieben hat. Sie hatte ihre kleine Stube, mit ihrem Kaminofen, aber auch derart überheizt, das dort fast Saunatemperatur herrschte und somit wohl auch eine zu trockene Raumluft. ;-) War der Ofen dann aus, kühlte der Raum schnell wieder ab, die Schwankungen waren schon extrem... Das wird uns mit dem Grundofen auf jeden Fall nicht passieren, der erwärmt sich langsam, gibt dann die Speicherwärme ab, und kühlt auch nur langsam wieder ab. Auf das richtige Raumklima werden wir dann achten, müssen wir sowieso, da wir einen Dielenboden bekommen werden. Die Bristol kann also kommen! :kiss:

LG Conny
 
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Vielen Dank für die ausführliche Antwort! Jetzt bin ich auch beruhigter und bin froh, dass ich Conny nicht von ihrer Traumküche abbringen mußte. :girlblum:

Für welche Küche wir uns aber nun entscheiden weiß ich noch nicht...wird auch vom Preis abhängen. Favorit ist und bleibt aber bei mir auch die Bristol.

Da wir grad beim Thema Kaminofen waren....weiß jemand ob es noch andere Lösungen als diesen Fensterschalter gibt? Unser Ofen hätte einen Anschluß für Außenluft, würde das reichen?

Liebe Grüße
Yuma
 
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Juma, wir hatten auch erst einen raumluftunabhängigen Kaminofen in erwägung gezogen, unser Schorni wollte trotzdem den Kontaktschalter. ;-) Es gibt einen Luftdruckwächter , der dir den Kontaktschalter evtl. ersparen kann, er ist allerdings nicht ganz billig. Wir haben uns mit dem Schorni dahin geeinigt, das ich den Kontaktschalter in einem anderen Raum anbringe, damit ich beim Kochen nicht in der Zugluft stehen muss. Vielleicht wäre das für euch auch eine Option.

Ja, ich bin auch heilfroh! :2daumenhoch: Es wäre mir auch extrem schwer gefallen noch einmal unzuplanen, bzw. hätte ich es wahrscheinlich auch nicht mehr gemacht und hätte mit Bauchgrummen gekauft. :girlblum: Meine :kfb:in hat mich heute auch schon angerufen, Häcker Systemat hat eine neue Korpushöhe und wenn der Aufpreis nicht zu hoch ist, komme ich doch noch zu dem höherwertigen Systematprogramm. :dance: :kiss:


LG Conny
 
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Aus KFB-Sicht würde es genügend Lösungen geben. Nur die Schornsteinfeger genehmigen das alles heutzutage nicht mehr :knuppel:.
Dh. bei einer "offenen" Feuerstelle auf dem Stockwerk, bzw. in der Wohnung liegt das letzte Wort beim Schornsteinfeger, sofern es keine Umluftlösung ist. In der Regel erlauben diese heute nur noch Fensterkontakt-Schalter oder Luftdruck-Wächter.

Nachteil beim Fensterkontakt-Schalter ist die eiskalte Zugluft im Winter. Wenn es möglich ist, schlage ich in so Fällen meist vor, dass der Kontaktschalter in der Speisekammer angebracht wird. Hier ist das Fenster meist sowieso gekippt. Den Vorräten tut die Kühlung gut und bis die Luft in der Küche ist, ist sie schon ein paar Grad aufgewärmt. Natürlich ist dann ein Lüftungsgitter in der Tür notwendig.

Luftdruckwächter ist im Vergleich dazu sehr teuer und dieser Apparat schaltet die Haube ab, sobald ein kleiner Unterdruck im Raum entsteht. Das Ding ist SEHR feinfühlig. Entweder kocht man dann ohne Abzug weiter oder man öffnet das Fenster kurz zum Druckausgleich. Dann geht es wieder eine Weile oder man arbeitet gleich mit gekipptem Fenster, dann kann man sich das Ding aber sparen und den normalen Kontakt-Schalter verwenden.

Bei einem Kunden hab ich den Wächter eingebaut. Der hatte bisher noch keine Abschaltung der Haube damit, aber im Altbau mit offenem Wohnraum übers ganze Geschoss und die Treppe hoch ins OG dürfte es meiner Meinung nach auch ohne Wächter oder Kontaktschalter kein Problem geben.

Gruß

JOs
 
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Wir haben weder Druchtwächter noch Fensterkontaktschalter, wir haben im Estrich einen Kanal nach aussen an den der Kamin angeschlossen wurde. Allerdings haben wir einen Kamin mit Zertifikat für Raumluftunabhängigen Betrieb, sonst hätte der Schornsteifeger auch seine Zustimmung verweigert. Dieses Zertifikat sagt eigentlich nur aus das der Kamin bei richtigem Anschluss ohne jegliche Raumluft funktioniert. Fragt mal nach ob der Bezirksschornsteifeger sowas akzeptiert, solche Öfen gibts z.B. von Austroflamm
 
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Also ist mein Ansprechpartner der Schornsteinfeger. Na gut, dann werden wir ihn mal kontaktieren. Unser Kamin ist raumluftunabhängig nutzbar. Naja, mal sehen was er sagt. Danke erstmal! :rose:

Conny, das sind ja tolle Neuigkeiten, auch für mich. Ich dachte immer die Bristol wär auch als Systemat-Front zu haben. Zumindest gibt es eine Front die genau so aussieht. Sonst hätten wir ja wieder das problem mit der Höhe. Wie gesagt wollen wir mind. 92 cm Höhe und keinen hohen Sockel . Also brauchen wir eine 78er Korpushöhe.

Naja, nächste Woche werden wir nochmal ins Häcker -Küchenstudio gehen. Da werden wir nochmal nachhaken...

LG Yuma
 
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Yuma, die Bristol ist als Systematfront zu haben, sie heißt wohl anders, ist aber sonst identisch, jedoch ist der 78er Korpus für mich zu hoch. ;-) Doch nun gibt es auch einen 71,5er Korpus. Mit den 6mm Stauraumverlust gegenüber dem Classikprogramm kann ich leben...:cool:

P.S. Hat der Ofen ein Zertifikat? Sonst brauchst du trotzdem den Schalter oder den Wächter.

LG Conny
 
Zuletzt bearbeitet:
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Ach dann war ich doch richtig. Super, danke!
:rose:
 
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Eine Bristolart gibt es in Systemat, steht ja schliesslich bei uns rum :2daumenhoch: Heisst anders und ist lackiertes MDF aber optisch wenn lackiert fast identisch ;-)
 
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;D Frankenbu, wenn die bei euch rumsteht, kannst du mir vielleicht die Nutzhöhe der 1. Schublade verraten und wieviel Höhe ich unter dem Kochfeld verliere? Ich hab vergessen meine :kfb:in zu fragen und morgen bin ich den ganzen Vormittag unterwegs... :-\

LG Conny
 
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OK muß ich mal messen unter dem Kochfeld fehlen ca. 2cm, da ist auch ein flacherer Einsatz drinnen.
 
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Hab mir grad deine Bilder angeschaut, Frankenbu. Sieht echt schick aus. Sehr edel. Du hast sie jetzt nicht so landhäusig, aber sehr schick!:2daumenhoch:
 

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