Küchenkauf nach Meterpreis ...

AW: Küchenkauf nach Meterpreis ...

Hallo Annika,

wir drücken jedem die Daumen damit alles wie vorgestellt abläuft. Manchmal klappt es und manchmal eben nicht. :rolleyes:

LeMans , Apotheker und Co werden immer versprochen und sind sicher grosszügig einkalkuliert. Der Sinn und Nutzen dieser Möbel wird dir erst nach weiteren Lesevorgängen hier im Forum präsent werden.
Z.B. https://www.kuechen-forum.de/forum/themen/warum-tote-ecken-gute-ecken-sind.1616/ oder https://www.kuechen-forum.de/planungsaspekte/der-apothekerschrank/ .

Nun fälllt Wellmann mit Bauknecht auch nicht gerade unter die hochpreisigen Produkte, so dass der Meterpreis wohl nicht überteuert zu sein scheint. Aber ein Schnäppchen, wie suggeriert, ist es auch nicht.

Das Schlimme am Meterkauf ist doch eigentlich, wie auch bei dir, dass man als Käufer nach geleisteter Unterschrift sehr unsicher ist und nach Bestätigungen sucht. Ohne Plan, den du sicher auch noch nicht hast, können wir aber wenig dazu sagen.

Persönlich stelle ich mir als Schaumburger die Frage, wie man zum Kauf einer Wellmann zur Infa reisen kann oder nach H zu Staude, wo doch die erste Adresse in STH gleich vor der Tür zu finden ist. ;-)

Und das alles ohne hohe Rabatte, die sowieso vorher aufgeschlagen werden. :clap:
 
AW: Küchenkauf nach Meterpreis ...

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Persönlich stelle ich mir als Schaumburger die Frage, wie man zum Kauf einer Wellmann zur Infa reisen kann oder nach H zu Staude, wo doch die erste Adresse in STH gleich vor der Tür zu finden ist. ;-)

Und das alles ohne hohe Rabatte, die sowieso vorher aufgeschlagen werden. :clap:

Hallo Michael,

der Prophet gilt halt nix im eingen Land. :(:(:(

War schon immer so. Und wird wohl auch immer so sein.

Gruß Kuhea :-)
 
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Hallo Küchenopfer,
wenn du hier Namen nennst, dann bitte so, dass es zu keinerlei Abmahnungen kommen kann.

Betrug ist ein Strafvorwurf und daher muss dieser untermauerbar sein. Und nicht nur das Gefühl vorherrschen.

Was sagt denn euer Anwalt und worauf begründet ihr die Vorwürfe?

Und Kontaktaufnahme sollte immer per PN über das System erfolgen.
 
AW: Küchenkauf nach Meterpreis ...

Hallo Küchenopfer,

ist sicher alles schlimm aber ihr habt einen Vertrag unterschrieben.
Eure Mail Adresse habe ich entfernt. Es besteht hier die Möglichkeit der anonymen Kontaktaufnahme per PN.

So, inwieweit fühlt ihr euch betrogen? Nur weil jemand auf die Erfüllung eines Vertrages besteht, ist er noch kein Betrüger.

Ich halte es für sinnvoll ein eigenes Thema zu eröffnen. Hier geht das unter.
 
AW: Küchenkauf nach Meterpreis ...

Hallo Küchenopfer,

mein Beileid zu euren unschönen Erfahrungen.

In Deutschland gibt es keine Sammelklagen (im Gegensatz zu den USA -; und Schadenersatzsummen wie in den USA gibt es in D auch nicht) Informiert euch bitte VORHER gründlich welche Kosten auf euch zukommen, wenn ihr einen Prozess anstrengen wollt. Die Aussicht auf Erfolg ist mager; deshalb gibt es ja soviele die mit zweifelhaften Praktiken Erfolg haben (ich beziehe das jetzt nicht auf den Meterverkauf von Küchen, davon vertehe ich nix ;D)

Sich im Recht fühlen; Recht haben und Rechtbekommen sind sehr unterschiedliche Dinge, die wenig mit einander zu tun haben.
 
AW: Küchenkauf nach Meterpreis ...

!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AW: Küchenkauf nach Meterpreis ...

Es liegt eine neue Preiskategorie (natürlich höher als ursprünglich vereinbart), ein neuer Hersteller und auch eine neue Küchengröße vor.

Das sind aber alles Punkte, die in aller Regel auch berechtigterweise zu einem höheren Preis führen. Der Preis stand doch bestimmt auch im Erweiterungsvertrag ... oder?
 
AW: Küchenkauf nach Meterpreis ...

Heute haben uns die RAe besagter Firma zur Beitragsentfernung aufgefordert. Selbstverständlich kommen wir dem nicht nach, haben aber den Namen des Händlers entfernt und den Beitrag mit dem Authentifikation Link ausgestattet.

Und nochmals zum Thema:
Messe-Meter-Verkäufe kristallisieren sich i.d.R. nachträglich als schlechtes Geschäft für den Kunden und wir empfehlen bei Undiszipliniertheit mit auf dem Rücken verbundenen Händen diese Hallen zu durchschreiten. Dann kann man wenigstens nix unterschreiben. ;-)
Das ist auch in Nürnberg so...
 
AW: Küchenkauf nach Meterpreis ...

Na ja, Küchenopfer hat sich auf unsere Fragen hin aber auch nicht wieder gemeldet. Etwas schade.
 
AW: Re: Küchenkauf nach Meterpreis ...

Hallo zusammen

Das Thema ist bei mir ein Dauerbrenner. Ich habe mich, entgegen meinem sonstigen Kaufverhalten, auch bei einer Messe für ein Meterpreisangebot entschieden. Im nach
hinein fällt es sehr schwer, dann das Angebot auf seine Seriosität abzuklopfen. Ich denke aber inzwischen, dass ich nicht abgezockt werde. Ich habe bei der Auswahl der Schränke dann wirklich keine „Einfachschränke“ ausgewählt. Apothekerschränke, Glasfronten, Schubladenschränke, nach oben klappbare Türen etc. war alles kein Problem. Das Küchenstudio hat mich diesbezüglich überhaupt nicht beeinflusst.

gruss norbert


Hallo,

ich habe mich im vergangenen Herbst auch auf einer Messe zu einer Unterschrift auf dem Küchenkaufvertrag überreden lassen. Bereits am gleichen Abend zu Hause kamen mir Bedenken und ich fuhr am nächsten Morgen wieder zur Messe, um den Vertrag rückgängig zu machen. Aber weit gefehlt!! Der Verkäufer erklärte mir, dass das auf keinen Fall gehe. Als besonderes "Schnäppchen" wurde ich zum Möbelwerk eingeladen und durfte die dortige Ausstellung besichtigen und im Hotel übernachten. Jetzt bin ich schon zweimal beim Möbelhaus gewesen und jedesmal traurig und deprimiert heimgefahren.

Der Verkäufer hat keine eigenen Ideen, wenn ich welche habe, gehen sie nicht oder sie kosten jedesmal einen enormen Aufpreis. Die Griffe, die mir gefallen, kosten einen Aufpreis von 30,00 € je Stück, was ganz schön teuer ist. Auch das Glas in den Hängeschranktüren kostet einen Aufpreis. Jede kleine Änderung an der Normbreite der Schränke kostet wieder extra, obwohl mir im Werk anschaulich gezeigt wurde, dass jeder Schrank extra zugeschnitten wird.

Kennt sich jemand mit dem neuen UWG-Gesetz aus? Kann ich wirklich nicht vom Kaufvertrag zurücktreten??

Serenella
 
AW: Küchenkauf nach Meterpreis ...

Hallo Serenella,

in der Kurzversion: Nein - im Normalfall sind die Verträge so wasserdicht, das man da so einfach nicht wieder herauskommt.

ABER.....
vielleicht sollte man mal den Inhalt des geschlossenen Vertrages darauf hin abklopfen, was eigentlich wirklich alles im Meterpreis eingeschlossen ist. Ich kann mir im Moment nicht vorstellen, das der Vertrag hinsichtlich der enthaltenen Möbelteile/Variationsmöglichkeiten so detailliert ist, das wirklich jede Änderung mehrpreispflichtig ist.
Am Besten, Du gehst mal hier ins Planungsboard und stellst die aktuelle Version und Deine Wünsche zur Diskussion - da kommt bestimmt eine schöne Lösung raus.
In der Zwischenzeit kannst Du mir mal eine Kopie des Vertrages schicken (Adressen und persönliche Daten bitte unkenntlich machen) ich schau da gerne mal drüber.
Vielleicht lässt sich ja was schönes raus zaubern - ohne das alles extra kostet.
 
AW: Küchenkauf nach Meterpreis ...

Hallo zusammen,
wir haben auch solch ein Messeangebot mit Festpreis pro Meter wahrgenommen und zwar auf dem Mannheimer Maimarkt von der Firma Stutzinger in Landstuhl (Rheinland-Pfalz). Unabhängig von der katastrophalen Abwicklung (Küche ist 11 Monate nach erstem Liefertermin immer noch nicht komplett) würde ich heute solch ein Angebot nicht mehr wahrnehmen. Ins Bild passt denn auch, dass z.B. die Firma Stutzinger auf der Messe mit freien Handelsvertretern arbeitet, was wir aber erst später erfahren haben. Das heißt konkret, es werden frei schaffende Verkäufer für die Messe angeheuert, die dann mit dem Lockangebot "fixer Meterpreis" Küchen verkaufen und dafür Provision bekommen. Man macht also einen Vertrag mit jemand, den man hinterher nie wieder zu Gesicht bekommt. Das hat für mich schon ein wenig ein "Gschmäckle"...
Also - überlegt Euch gut, ob ihr solch ein Angebot wahrnehmt und wenn, dann schaut Euch den Händler bitte genau an, damit ihr nicht auf die Nase fallt wie wir!
 
AW: Küchenkauf nach Meterpreis ...

Hallo zusammen.

Auch wir haben uns reinreiten lassen. Wir bauen gerade ein Haus und waren auf einer regionalen Baumesse mehr auf der Suche nach Fliesen etc.

Da wurden wir von einem Küchenverkäufer angesprochen:
- Gleiche Litanei wie hier 1000mal zu lesen. Gesponsert vom Hersteller etc.
- Einmaliges Angebot
- Gilt nur bei Vertrag hier auf der Messe

Wir haben uns ein Angebot machen lassen, das lag knapp über der Hälfte, das wir für die Küche budgetiert haben. Das hörte sich toll an. Wir haben unterschrieben. Es wurde auch gesagt, dass wir bei einer anderen Arbeitsplatte , einer anderen Front etc nur in eine höhere Preisklasse rutschen würden. Da haben wir uns das maximale Risiko ausgerechnet und es war natürlich noch immer weit unter dem Budget.

Die Zeichnungen hatten wir dabei.

Nach einigen Wochen erhielten wir dann das genaue Angebot des Küchenstudios: Natürlich genau um 71,5% über dem Messepreis, der uns genannt worden ist.

Nun wollten wir den Vertrag stornieren, aber das Küchenstudio sagt, dass dadurch ein Schadensersatz von 25% fällig wird.

Alles die übliche Geschichte.

Hat hier schon jemand einen solchen Messevertrag angefochten mit dem Urteil:
AG Frankfurt am 22.11.2002 unter dem Aktenzeichen 32 C 1677/02 - 48?

Link dazu ist auch
Individuelle Rechtsberatung

Wie wenn ja, ist das ausgegangen?

Danke für Eure Hilfe.
 
AW: Küchenkauf nach Meterpreis ...

Hallo,

wie hoch ist denn die Vertragssumme?
Angebote können sie ja machen wie sie wollen aber auf der Messe habt ihr ja einen Vertrag unterschrieben.
Anfechten ist in der Regel schwierig. Manchmal ist es besser die Stornogebühr zu zahlen und neu anzugangen. Manchmal aber auch nicht.

Wenn du uns den Vertrag sendest, schauen wir uns den mal an. Persönliche Daten bitte entfernen und das Ganze per Mail an mich. (info-at-kuechen-forum.de)
 
AW: Küchenkauf nach Meterpreis ...

Hallo Michael.

Vielen Dank für Deine Antwort. Das Angebot auf der Messe war eindeutig. Bei einem Meterpreis von € 1.700 in der 3. Preisklasse und bei 9,3m Küche war das mit Geräten 28.000,-- €. Wie gesagt, wir hatten die Original Zeichnungen der Küche dabei, der Architekt hatte sogar die Wand und eine Insel eingezeichnet.

Daraufhin habe ich den netten Berater gefragt, was eine andere Arbeitsplatte kosten würde, wenn meine Frau sich dann anders entscheidet. Der Berater sagte, wir können uns eine Arbeitsplatte aussuchen, wie wir wollen. Ebenso können wir später noch eine andere Front wählen, das ist eine andere Preisklasse.

Ich habe mir die Tabelle zeigen lassen. Die teuerste Preisklasse war € 2.070 / m. Ich habe dann gefragt: " Das Maximum, was unsere Küche dann mit den vereinbarten Miele Geräten teurer werden kann ist dann 28.000 € plus 9,3m x 370€ / m = 31.441 €. Das hat der Berater bejaht. Auf den Bestellzettel für das Küchenstudio hat er das auch aufgeschrieben.

Das war der Punkt, an dem ich gesagt habe, dass das ein bestimmt guter Deal ist, weil wir nie damit gerechnet hätten, eine Markenküche der Größe zu dem Preis zu bekommen. Daher haben wir und den Preis "gesichert" (wie der nette Vertreter sagte :-)).

Nun haben wir uns dann im Küchenstudio die Küche planen lassen. Die Endsumme war 48.000 €. Das lag an 3 Dingen:
1. Die Wangen und so Zeugs waren nicht mit im Meterpreis (steht auch auf Vertrag, ich wusste gar nicht, was das ist, weil ich mich vorher nie mit Küchen beschäftigt hatte). ~ 7.000
2. Die Granit Arbeitsplatte ~ 7.000 €
3. Die Kochinsel von 3,3 wurde doppelt gezählt wegen der Tiefe (die aber genau so auf unserer Zeichnung immer drauf gewesen war). ~ 6.000 €

Auch wenn wir die Punkte nicht alle auf dem Vertrag notiert haben, so sind die eindeutig so gesagt worden. Auch der Maximalpreis ist definitiv fixiert worden.

Daher mein Punkt:
Entweder es gibt einen Kaufvertrag, dann muss er die Küche so liefern.
Oder die Details sind gar nicht detailliert genug geregelt worden (das ganze Gespräch an der Messe dauerte auch maximal 30 Minuten), dann aber gibt es auch keinen Kaufvertrag. Genau das besagt ja auch das Urteil vom AG Frankfurt am 22.11.2002 unter dem Aktenzeichen 32 C 1677/02 - 48.

Dazu gibt es keine weiteren Erkenntnisse über Messeopfer, die sich darauf berufen haben?

Vielen Dank

 
AW: Küchenkauf nach Meterpreis ...

... ich hoffe ihr kommt da raus - mein Eindruck ist, dass bei den Meterpreisküchen gelogen wird, dass sich die Balken biegen. Wenn ihr eine Rechtsschutzversicherung habt, würde ich mich wehren, bzw. zumindest an eine Verbraucherschutzorganisation wenden.

Für mich klingen diese Messegespräche und Verträge nach Lug & Betrug - aber ich bin kein Jurist, sondern nur ein "normaler" Mensch.

Rechtsempfinden, Recht haben und Recht bekommen, sind halt ganz verschiedene Dinge :rolleyes:
 
Hallo Null Problem,

Ich würde mir bei einem anderen Händler die Küche 1:1 rechnen lassen und dann Deinen Händler damit konfrontieren.

Sonst hast Du nix verwertbares in den Händen.

Ohne nähere Infos können wir auch keine Aussagen machen.
 
AW: Küchenkauf nach Meterpreis ...

Hallo zusammen,

zum Thema Küche nach Meterpreis habe ich auch meine kleine Geschichte zu erzählen. Im Gegensatz zu vielen Horrorgeschichten, die ich im Netz gelesen habe, geht es diesmal aber gut aus.
Wir waren vor vier Wochen bei unserer Küchensuche für unseren Neubau auch beim XXXLutz. In der Küchenabteilung wurden wir ziemlich schnell von einem Verkäufer abgefangen und geschickt in ein Verkaufsgespräch geführt. Es stellte sich schnell heraus, dass es hierbei um ein Angebot für eine Küche nach Meterpreis gehen wird. Der Küchenhersteller, um den es ging war Häcker . Wir haben uns die Fronten angesehen und uns dann für die Kunstsofffronten mit Glasoptik (PG 2) entschieden (gefiehlen uns besser als die Acryl- und Lackfronten).
Der Meterpreis lag bei uns bei 905,- EUR zzgl. 99,- EUR pro Meter Lieferung und Montage. Für fehlende Oberschränke wurde 205,- EUR pro Meter abgezogen. Mit einem Standard-Gerätebundle lag die Küche (ca. 8m Wandlänge bei zwei Ecken, also U-Küche) bei unter 10.000,- EUR. Der Preis des Gerätebundles war sicherlich nicht der günstigste (verglichen mit Internet), aber dafür haben wir auf die Geräte 5 Jahre Garantie und Lieferung/Installation inbegriffen. Der Preis der Küche erschien uns verglichen mit anderen eingeholten Angeboten schon ganz ok... eher günstig, da wir in der einen Ecke einen hohen 4fach Le-Mans und in der zweiten Ecke einen Magic Corner haben.
Trotzdem haben wir nochmal ein wenig angefangen zu handeln und einen 800.- EUR Einkaufsgutschein (z.B. für die Spüle), einen 120cmx70cm Anstelltisch und vier Halogenstrahler, die unter die Oberschränke kommen herausgehandelt. Alle mündlichen Absprachen und Zusicherungen die uns wichtig waren, wurden (teilweise auf unser Drängen hin) schriftlich festgehalten.
Somit hatten wir unterschrieben.

Für eine Woche später haben wir uns dann einen Planungstermin bei einem anderen Verkäufer beim XXXLutz geben lassen.
Nach den schlimmen Meterpreis-Berichten, die ich in der Zwischenzeit gelesen hatte, bin ich schon mit einem unguten Gefühl in das Planungsgespräch gegangen und wurde auch sogleich erstmal bestätigt. Die Stangengriffe, die wir haben wollten, sollten insgesammt über 500,- EUR Aufpreis kosten. Na toll, wenn das schon so losgeht. Und folglich haben wir den Verkäufer auch erstmal auf den Topf gesetzt und klargestellt, dass unser Vertrag diese Griffart nicht explizit ausschließt. Wir haben dann erstmal weitergeplant, ohne die Griffe weiter in die Rechnung mit einzubeziehen.
Es stellte sich im weiteren Verlauf des Gesprächs sogar heraus, dass unser Verkäufer eine Woche zuvor beim Berechnen des Meterpreises in seiner Preigruppentabelle verrutscht war und unser Angebot mit ca. 80,- EUR pro Meter zu unseren Gunsten unterschrieben wurde. :-)
Die weitere Planung lief dann wirklich professionell und völlig problemlos. Insgesamt war die Beratung ok. Durch diverse Planungsangebote im Vorfeld wussten wir auch schon ziemlich genau, was wir haben wollten. Im Gerätepaket haben wir dann noch einige Geräte aufgewertet und eine Villeroy&Boch Keramikspüle plus schicker Armatur hinzugenommen, wodurch der Preis noch etwas in die Höhe ging.
Am Ende des Gesprächs ging's dann doch nochmal um den Aufpreis für die Griffe. Ich kam dem Verkäufer dann mit dem Vorschlag entgegen, dass ich den Aufpreis bezahlen würde, aber dafür hätte ich doch bitte zusätzlich alle Seitenteile mit Wangen versehen, die Hochschränke mit einer Aufsatzplatte und Nischenverkleidungen (anstatt eines Fliesenspiegels) entlang der gesamten Arbeitsplatte . Meine Forderung war somit im Preis schon höher als die 500,- EUR, weshalb sich der Verkäufer auch zunächst dagegen wehrte, danach angeblich zum Chef lief (wahrscheinlich ging er in der Zeit nur zum Klo) un dann mit einem "Ok, können wir so machen!" wiederkam.

Unsere Küche liegt damit bei knapp über 10.000 EUR, allerdings immer noch weit unter unserem Budget. Dafür haben wir aber auch gegenüber dem ursprünglichen Kaufvertrag einige nette Extras rausgehandelt.

Alles in allem sind wir jetzt sehr glücklich mit dem Gesamtpaket.
Allerdings würde ich trotz dieser im Endeffekt positiven Erfahrung keine Meterpreisküche mehr kaufen. Das Risiko über den Tisch gezogen zu werden, scheint doch extrem hoch zu sein.

Viele Grüße,
gesorthy
 

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