Kann Topf aus dem Geschirrspüler (max70Grad) die HPL Arbeitsplatte beschädigen?

tvt

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Mir wurde als Vermieter ein Hitze-Schaden auf einer Schichtstoff -Arbeitsplatte mitgeteilt. Es handelt sich um eine NOBILIA HPL Schichtsstoff-Arbeitsplatte (Kaufdatum 2019), Dekor 330 beton grau, "normale" APL Bauhöhe, kein slim-line.

Es ist ein kreisrunder dunkler/brauner Abdruck zu sehen, und eine Absplitterung der Beschichtung aufgrund punktueller Hitzeeinwirkung.

Mir wurde gesagt, dass bei dem neu installierten Siemens Geschirrspüler das Reinigungsprogramm unterbrochen wurde und der Topf aus der Maschine entnommen und auf die Arbeitsplatte gestellt wurde. Die Geschirrspülmaschine erreicht bis zu 65Grad, bei dem Intensivreinigungsprogramm max. 70 Grad.

Meine Frage: kann bereits die vergleichsweise niedrige Temperatur von max. 65-70Grad zu einem Schaden an der Arbeitsplatte führen? Ich würde vermuten, dass auch eine HPL Schichtstoffarbeitsplatte diese Temperaturen ohne Schäden aushält.

Wer hat hier praktische Erfahrung und kann weiterhelfen?

Mir ist klar, dass heiße Töpfe die vom Kochfeld genommen werden durchaus genau diese Schäden auf HPL Arbeitsplatten verursachen können. In diesem Fall soll der Hergang aber so wie beschrieben gewesen sein.

Vielen Dank!
 

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Meines Erachtens kann ein Topf der aus der Spülmaschine genommen wurde, diesen Schaden nicht verursacht haben.
 
HPL verträgt Hitze bis in etwa 160-180°C, ergo können die max. 70°C aus dem GS diesen Schaden nicht verursacht haben. Das sieht eher wie Topf oder Pfanne direkt vom Kochfeld auf der APL stehen lassen.
 
Die Platte ist nun sowieso kaputt, da kann man ggf. bevor man sich lange streitet, auch gemeinsam noch einmal einen Topf aus der Spülmaschine draufstellen und das Experiment entscheiden lassen.
 
Das ist jetzt aber völlig unwissenschaftlich, es muß ja nicht jedes Mal zum Schaden kommen.
Man müsste wenigstens eine ganze Reihe Versuche machen-dann könnte man ggf, ermitteln, mit welcher Wahrscheinlichkeit der Mieter flunkert...
Das Dekor, bzw. der Schichtstoff von Nobilia Beton Grau ist zumindest eines ohne Besonderheiten. Also kein Schichtstoff mit untypischem overlay, das evtl. besonders empfindlich sein könnte.
 
Ich würde auch darauf tippen, dass der Topf nicht aus dem Geschirrspüler kam, sondern vom Herd.
Noch dazu: man räumt den GSP ja nicht aus, wenn das Geschirr noch so heiß ist, dass man es gar nicht anfassen kann.

Die Frage ist aber jetzt doch: wie kann der Schaden möglichst einfach und kostengünstig behoben werden?
Vorschlag: Granitfeld mit Edelstahlrahmen, das in die APL anstelle des Schadens eingesetzt wird. Gibt es in verschiedenen Größen. Hier zum Beispiel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Mieter hat ja hoffentlich auch eine HP-Versicherung, die den Schaden ja regulieren müsste.
 
Egger gibt für ihre HPL >=4min Beständigkeit gegenüber trockener Hitze (160 °C) an.
 
In meiner alten Küche hatte ich eine Schichtstoffarbeitsplatte aus dem Baumarkt, etwa 40 Jahre alt. Die wurde regelmäßig als "Untersetzer" für heiße Töpfe mißbraucht. Nichts mit irgendwelche Verfärbungen. Der einzige "Schaden" war die abgenutzte Oberfläche, weil man oft ohne Schneidbrett direkt auf der Platte geschnitten hat.
 
Nass mit einer alkalischen Lösung dran, sind das andere Voraussetzungen. aber da müsste man wissen, wie konzentriert die Lauge und wie beständig HPL gegenüber Laugen ist.
Ich kann mir trotzdem nicht vorstellen, dass es so passiert ist, wie der Mieter es sagt.
 
@bibbi:
Gott sei Dank ist Formaldehyd kein großes Thema mehr. Allerdings sind die Platten heutzutage auch nicht formaldehydfrei.
 
Wir nehmen die ausgelaufenen Plattenmuster aus der Austellung auch als Untersetzer für das Mittagessen. Die Töpfe und Pfannen dürften da in der Regel 100 Grad oder etwas mehr haben. Da ist nichts dergleichen zu sehen.
 
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