Flächenbündiges Kochfeld in Echtholzplatte

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Hallo zusammen,
ich versuche, meine alte Küche etwas aufzuhübschen; u.a. mit einer Echtholzarbeitsplatte und einem neuen Kochfeld. Bei letzterem frage ich mich nun, ob es sinnvoll ist, ein randloses Ceranfeld einzusetzen, oder ob irgendwelche Faktoren dagegen sprechen. Vielleicht hat jemand einen Tipp.
 

bibbi

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Technisch ist dies sicherlich möglich.Es besteht jedoch die Gefahr,dass heisse Töpfe die Arbeitsplatte schädigen.Und es komt aus das gewählte Holz und die Ausführung an.Schichtverleimtes Holz ist gut geeignet,da die Gefahr des Verziehen gering ist.Einfache stabverleimte Buche ist eher nicht geeignet.
LG
Bibbi
 

mozart

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Hi,
ich glaube nicht, daß das Holz unmittelbar am Rand der (notwendigen) Silikonfuge lange schön bleibt. Da dringt Wasser ein und man kann die Fugenflanken nicht nachbehandeln.
Hinzu kommen je nach Holzart und Schwankung der Raum-Luftfeuchte auch noch Probleme mit Breitenänderungen.
Kurz durchgerechnet:
Kochfelder sind ca. 50cm tief.
Nimmt man Buche, mittelt radiales und tangentiales Schwindmaß (die Lamellen der Platte sind idR. willkürlich angeordnet) und geht von einem Holzfeuchtebereich von 6% bis 10% aus, ergibt sich eine max. Tiefenänderung des Ausschnitts von 7mm.

Tatsächlich fällt das geringer aus, weil das Holz schon einige Zeit braucht, um die zur Raumfeuchte gehörende Ausgleichsfeuchte zu erreichen. Nach 10 Tagen mit trockener Heizungsluft oder nach 2 Wochen feuchtwarmem Sommerklima ist das aber realistisch, zumindest bei Buche, die recht schnell reagiert.

Ich würde es lassen.

VG,
Jens
 

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