Schnuffelpuff
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Hallo zusammen,
ich möchte mit Euch unsere Story teilen und bitte um Ratschläge zur weiteren Verfahrensweise soweit möglich, Ihr seid da mit Sicherheit erfahrener.
Wir haben bei einem örtlichen Küchenstudio eine Küche inklusive der erforderlichen Vorarbeiten (Ausbau und entsorgen der alten Küche, Dosen versetzen u.ä.) beauftragt. Laut unserem Verständnis dürfte das damit ein Werkvertrag sein.
Dann ging es endlich los und direkt mal total toll. Die angerückten Subunternehmer haben beim Löcher für Dosen bohren direkt 2 Mal die Wände durchbrochen (1 Mal im Eingangsbereich, 1 Mal im Wohnbereich. Zwecks "Beschau" des Schadens im Wohnzimmer wurde ein Schrank auf dem Parkett verschoben und dieses dabei auch noch beschädigt. Kann passieren, wir unterstellen niemandem Absicht.
Nun ging das Drama aber los...
- das Loch im Eingangsbereich wurde mit ordentlich Gips verschlossen und später mit einem rechteckigen Stück Raufaser tapeziert, die Kanten großzügig mit Acryl verschmiert und überstrichen. (Sieht nicht wirklich akzeptabel aus)
- das Loch im Wohnbereich ebenfalls mit Gips verschlossen und sollte auch tapeziert werden. Dafür haben wir von der letzten uns verbliebenen Rolle Tapete die Hälfte verkauft damit der "Maler" das richten kann. Als wir bemerkt haben, was er treibt war es leider schon zu spät. Nun haben wir schön 3-5mm eben keine Tapete in der Ecke, das wollte er auch "schön" mit Acryl verschließen (Struktur Vliesstapete mit Glanz, nicht mehr erhältlich nach mittlerweile 11 Jahren). Das wollten wir freilich nicht, da, wie sonst überall auch, überlappend tapeziert hätte werden müssen (Gut, das niemand mal bei uns nachgefragt oder sich im Raum umgesehen hat). Nun ist nur noch eine halbe Rolle Tapete übrig, die wir für selbst verursachte Schäden behalten werden.
- ein Schlitz in der (verputzten) Küchendecke wurde gefräst, um die Lampe zu versetzen. Dann wurde zugegipst und versucht, das Ganze mit "Raufaser Reparatur Spachtel" und Farbe hinzubekommen. Hat natürlich nicht funktioniert und sieht übel aus.
- Mauerkasten außen nicht montiert
- das Parkett (Buche, Echtholz) im Wohnbereich ist laut Auskunft eines hinzugezogenen Parkettlegers nicht reparabel (fraglich, ob Wachs hält; lange und viele Kratzer; alle Schäden quer zur Verlegerichtung...).
Partielles Abschleifen und neu versiegeln ist mit einer üblen Farbabweichung verbunden (geht gar nicht im Übergang vom Eingangs- zum Wohnbereich). Demnach bliebe nur komplett abschleifen und behandeln/versiegeln). Dazu kämen noch Kosten für De-/Montage der Sockelleisten, Kosten für Möbel (Abbau, Lagerung, Aufbau) und, da wir ohne den Wohnbereich zu betreten in kein anderen Zimmer kommen, Hotelkosten (o.ä.)
Da sich das Studio nicht gerührt hat (Frist zur Behebung der Mängel 1-3 ist bereits verstrichen) werden wir zur Behebung der Mängel 1 - 4 nun Wohl oder Übel selbst eine Firma beauftragen.
Können wir die Rechnung an das Studio senden lassen (mit Kopie an uns)? Ich wurde Heute aus dem Studio geworfen, da sich der Berater "von mir nicht drangsalieren" lässt...
Was machen wir mit dem Parkett? Das ist eine unschöne Situation. Wir wollen das Thema eigentlich nur hinter uns bringen aber das muss halt gemacht werden. Können wir dem Studio einen Kostenvoranschlag schicken und die Rechnung entsprechend mindern oder Geld zurückfordern? Vor Weihnachten wird das nämlich eher nicht erledigt werden können.
Ich glaub das war erstmal alles.
Ach ja, der (beim Studio angestellte) Schreiner hat, soweit wir das beurteilen können, einen guten Job gemacht. Nur fehlen noch immer Dunstabzugshaube und Geschirrspüler . Fertig ist er also noch nicht.
Aber er will verständlicherweise, wenn er fertig ist, eine Abnahme. Da ich nicht davon ausgehe, das die Vorarbeiten (durch die Subs) abgenommen werden sollen habe ich Schwierigkeiten damit... Tips an der Stelle?
vielen Dank für lesen und ggf. Rat.
ich möchte mit Euch unsere Story teilen und bitte um Ratschläge zur weiteren Verfahrensweise soweit möglich, Ihr seid da mit Sicherheit erfahrener.
Wir haben bei einem örtlichen Küchenstudio eine Küche inklusive der erforderlichen Vorarbeiten (Ausbau und entsorgen der alten Küche, Dosen versetzen u.ä.) beauftragt. Laut unserem Verständnis dürfte das damit ein Werkvertrag sein.
Dann ging es endlich los und direkt mal total toll. Die angerückten Subunternehmer haben beim Löcher für Dosen bohren direkt 2 Mal die Wände durchbrochen (1 Mal im Eingangsbereich, 1 Mal im Wohnbereich. Zwecks "Beschau" des Schadens im Wohnzimmer wurde ein Schrank auf dem Parkett verschoben und dieses dabei auch noch beschädigt. Kann passieren, wir unterstellen niemandem Absicht.
Nun ging das Drama aber los...
- das Loch im Eingangsbereich wurde mit ordentlich Gips verschlossen und später mit einem rechteckigen Stück Raufaser tapeziert, die Kanten großzügig mit Acryl verschmiert und überstrichen. (Sieht nicht wirklich akzeptabel aus)
- das Loch im Wohnbereich ebenfalls mit Gips verschlossen und sollte auch tapeziert werden. Dafür haben wir von der letzten uns verbliebenen Rolle Tapete die Hälfte verkauft damit der "Maler" das richten kann. Als wir bemerkt haben, was er treibt war es leider schon zu spät. Nun haben wir schön 3-5mm eben keine Tapete in der Ecke, das wollte er auch "schön" mit Acryl verschließen (Struktur Vliesstapete mit Glanz, nicht mehr erhältlich nach mittlerweile 11 Jahren). Das wollten wir freilich nicht, da, wie sonst überall auch, überlappend tapeziert hätte werden müssen (Gut, das niemand mal bei uns nachgefragt oder sich im Raum umgesehen hat). Nun ist nur noch eine halbe Rolle Tapete übrig, die wir für selbst verursachte Schäden behalten werden.
- ein Schlitz in der (verputzten) Küchendecke wurde gefräst, um die Lampe zu versetzen. Dann wurde zugegipst und versucht, das Ganze mit "Raufaser Reparatur Spachtel" und Farbe hinzubekommen. Hat natürlich nicht funktioniert und sieht übel aus.
- Mauerkasten außen nicht montiert
- das Parkett (Buche, Echtholz) im Wohnbereich ist laut Auskunft eines hinzugezogenen Parkettlegers nicht reparabel (fraglich, ob Wachs hält; lange und viele Kratzer; alle Schäden quer zur Verlegerichtung...).
Partielles Abschleifen und neu versiegeln ist mit einer üblen Farbabweichung verbunden (geht gar nicht im Übergang vom Eingangs- zum Wohnbereich). Demnach bliebe nur komplett abschleifen und behandeln/versiegeln). Dazu kämen noch Kosten für De-/Montage der Sockelleisten, Kosten für Möbel (Abbau, Lagerung, Aufbau) und, da wir ohne den Wohnbereich zu betreten in kein anderen Zimmer kommen, Hotelkosten (o.ä.)
Da sich das Studio nicht gerührt hat (Frist zur Behebung der Mängel 1-3 ist bereits verstrichen) werden wir zur Behebung der Mängel 1 - 4 nun Wohl oder Übel selbst eine Firma beauftragen.
Können wir die Rechnung an das Studio senden lassen (mit Kopie an uns)? Ich wurde Heute aus dem Studio geworfen, da sich der Berater "von mir nicht drangsalieren" lässt...
Was machen wir mit dem Parkett? Das ist eine unschöne Situation. Wir wollen das Thema eigentlich nur hinter uns bringen aber das muss halt gemacht werden. Können wir dem Studio einen Kostenvoranschlag schicken und die Rechnung entsprechend mindern oder Geld zurückfordern? Vor Weihnachten wird das nämlich eher nicht erledigt werden können.
Ich glaub das war erstmal alles.
Ach ja, der (beim Studio angestellte) Schreiner hat, soweit wir das beurteilen können, einen guten Job gemacht. Nur fehlen noch immer Dunstabzugshaube und Geschirrspüler . Fertig ist er also noch nicht.
Aber er will verständlicherweise, wenn er fertig ist, eine Abnahme. Da ich nicht davon ausgehe, das die Vorarbeiten (durch die Subs) abgenommen werden sollen habe ich Schwierigkeiten damit... Tips an der Stelle?
vielen Dank für lesen und ggf. Rat.
