Schichtstoffarbeitsplatten keine Alternative?

Fertö

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Hallo,

wenn es um Arbeitsplatten geht, wird in den Diskussionen fast nie von Schichtstoffarbeitsplatten gesprochen. Ich weiß inzwischen dank der diversen Foren eine Menge über Granit, Corian , Kunststeine usw., aber die "gute neue" Schichtstoffarbeitsplatte wird so gut wie nie in Betracht gezogen. Das hat sicherlich seine Gründe, oder? Oder etwa nicht?

Wenn ich mir meine über 20 Jahre alte Schichtstoffarbeitsplatte ansehe, hat sie zwar ein oder zwei Stellen, wo ich weiß, welcher Topf zu lange und zu heiß dort gestanden hat, aber alles in allem sieht sie (zustandsmäßig) noch recht gut aus.

Was spricht also – gute Qualität, fachmännischer Einbau und Verzicht auf Granit- oder Holznachbildungen vorausgesetzt – dagegen, außer natürlich die Tatsache, dass einiges von den Alternativmaterialien sichtbar teurer ist?

Gibt es Kommentare und/oder Alternativen zur Lechner C+S (z.B. "Silbergrau")?

Danke
Andras
 

KerstinB

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AW: Schichtstoffarbeitsplatten keine Alternative?

Hallo Andras,
ich bin z. B. zufriedene Nutzerin einer Schichtstoffarbeitsplatte .. "patina silbergrau". Zufrieden, was die Qualität betrifft. Man muss sie allerdings immer wirklich gut wischen, insbesondere, wenn man einen Blickwinkel gegen das Licht hat.

Bei dunklen Schichtstoffplatten (Nussbaum tobacco etc.) wird schon mal die Kratzempfindlichkeit bemängelt.

VG
Kerstin
 

CR17

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AW: Schichtstoffarbeitsplatten keine Alternative?

Bei dunklen Schichtstoffplatten (Nussbaum tobacco etc.) wird schon mal die Kratzempfindlichkeit bemängelt.

VG
Kerstin

Ich habe mir für meine Küche in etwa solch einen Farbton ausgewählt. Kann das hier noch wer mit der Kratzempfindlichkeit bestätigen ?

Mfg
Claas
 

mozart

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AW: Schichtstoffarbeitsplatten keine Alternative?

Hallo,
es spricht nichts gegen gute Schichtstoff -APs.
Ich persönlich würde keine Holzrepros empfehlen. Zum einen, weil es mir bei Nußbaum-Nachbildungen die Schuhe auszieht, zum anderen weil gerade Holzrepros nur mit glatt-matter Oberfläche einigermaßen realistisch aussehen. Und genau die ist deutlich empfindlicher, als klassische, geperlte Schichtstoff-Oberflächen.
Ich würde immer ein Muster ansehen, um die Dicke des Schichtstoffs einschätzen zu können. Gute hpl-Oberflächen sind 0,8-1mm stark. Bei dünneren ist die Druckfestigkeit geringer.
Die Feuchte-Empfindlichkeit hängt m.E. weitgehend von der Montage-Qualität ab.
Grüße,
Jens
 

Fertö

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AW: Schichtstoffarbeitsplatten keine Alternative?

Hallo,

nee, Holzreproduktionen kommen wirklich nicht in Frage, zumal die, die es momentan gibt, wirklich schlecht gemacht sind. Ich behaupte, es hat früher schönere gegeben, aber vielleicht war auch mein Anspruchsniveau "damals" noch niedriger als heute... ;-)

@ Mozart-Jens: Was ist das eigentlich für eine schöne Holzplatte in deinem Profilbild? Das sieht ja wirklich hinreißend aus...

@ Kerstin: Irgend so was Graues schwebt uns auch vor. Von wem stammt deine AP?

Neugierige Grüße
Andras
 

mozart

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AW: Schichtstoffarbeitsplatten keine Alternative?

Hi,
das ist eine Tischplatte aus gesägtem Zwetschgen-Furnier.
Traumhaft schön - ein Alptraum beim Verarbeiten...
Schönen Gruß,
Jens
 

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