Ikea Metod Aufbau

Ebenezer

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Hallo zusammen,

Wir überlegen gerade anstatt der beim Küchenstudio geplanten Schüller -Küche eine IKEA Metod zu nehmen. Nun stellt sich die Frage nach dem Aufbau. Ist der Aufbau der Möbel selbst möglich wenn man im Aufbau von IKEA-Möbeln einigermaßen geschickt ist? Die Geräte und die Arbeitsplatte würden wir ggf vom jeweiligen Händler dann einbauen lassen.
Oder wie würdet ihr beim Kauf einer IKEA-Küche vorgehen, wenn das Budget nicht unbegrenzt ist?

Vielen Dank für eure Antworten!
 
Bei einer Küche kommt es nicht nur darauf an, die Schränke selber zusammenschrauben zu können, sondern auch, um das Zusammenspiel von Ausrichtung, Wandebenheiten usw.

Vielleicht liest du mal in Sabs Thread ab Beitrag 313 ... wie sich das so mit der Montage hinziehen kann und welche Probleme auftreten.

Wie kommt es denn jetzt zu diesen Gedanken? Euer Planungsthread ist ja etwas wenig beachtet worden.
 
Wir sparen mit IKEA bestimmt 5000€ im Vergleich zu Schüller oder Nobilia und die Qualität der Metod scheint mir dabei nicht mal viel schlechter vom Gefühl her. Da sehe ich kaum einen Grund nicht IKEA zu nehmen, zumal die Fronten uns optisch auch noch mit am besten gefallen. Montage würden wir aber wohl besser machen lassen, ggf. nach Zusammenbau der einzelnen Schränke in Eigenregie.
 
Naja, ich weiß nicht welche Front, aber du solltest die Planung Ikea dann in deinem Thread mal genau vorstellen.

Alle Einzelteile bedenken, und auch die Beschränkungen der Planung durch die nur in 20er Breiten-Schritten vorhandenen Unterschränke.

Wenn dann noch Lieferung und Montage dazugerechnet wird, ist man oft gar nicht so viel günstiger.

Und, Vergleichbarkeit heißt auch die Geräte und die Aufmaßarbeiten zu integrieren.

Welche Ikea-Front gefällt euch denn? Und welche hattet ihr alternativ bei Schüller oder Nobilia im Auge?
 
Wenn ich bei Ikea gucke und landhausige Fronten ansehe, könnte ich mir
FORSBACKA Tür, Eiche, 60x80 cm - IKEA Deutschland (96 Eur)
LERHYTTAN Tür, hellgrau, 60x80 cm - IKEA Deutschland (90 Eur)
BODBYN Tür, elfenbeinweiß, 60x80 cm - IKEA Deutschland (82 Eur)
STENSUND Tür, hellgrün, 60x80 cm - IKEA Deutschland (76 Eur)
vorstellen, da aus Holz und klarlacklackiert oder aus Hartfaserplatte lackiert.

Nicht vorstellen könnte ich mir
AXSTAD Tür, matt weiß, 60x80 cm - IKEA Deutschland (90 Eur)
ENKÖPING Tür, weiß Holzeffekt, 60x80 cm - IKEA Deutschland (48 Eur)
da mit Kunststoff-Folien.

So dass der typische 60 cm breite Auszugsunterschrank zwischen
METOD / MAXIMERA Unterschr., 4 Fronten/4 Schubladen, weiß/Stensund hellgrün, 60x60 cm - IKEA Deutschland (421 und 497 Euro) kosten würde. Da kommen dann aber noch Griffe, Füße, Sockelleisten dazu und die Arbeitsplatte .

Dann kommt Aufmaß, Montage (250 Euro/m) usw. dazu.

Ist halt wichtig, alle Positionen zu berücksichtigen.
 
Sorry, aber Aufbau Ikea Möbel mit Aufbau Ikea Küchen zu vergleichen ist wie Äpfel mit Birnen... das eine hat mit dem anderen recht wenig zu tun. Bei Möbel liegt eine ausführliche Step'by'Step Anleitung bei, bei Küche nicht, da sie individuell und nach Maß geplant wird. Außerdem wird bei Küchen meist auch spezielles Werkzeug benötigt, was bei Ikea Möbel nicht der Fall ist.

Wie ihr auf 5000€ Ersparnis gegenüber Nobilia kommt, weiß ich auch nicht. Ikea ist mittlerweile auch nicht ganz billig, und bei geschickter Verhandlung kann man sicherlich auch eine Nobilia auf das Niveau einer Ikea runterhandeln. Vorteil bei Ikea ist aber die Preistransparenz. Man sieht, was jede einzelne Position kostet. Das ist beim Küchenstudio nie der Fall.

Wenn ihr euch dennoch für eine Ikea Küche entscheidet, sehe ich Einsparpotenzial eher bei Auswahl der Fronten/Schränke/Geräte.
 
Die Preistransparenz bei Ikea ist allenfalls ein gefühlter Vorteil. Nur weil ein Preis dran steht, weiss auch niemand, ob der fair ist und wie er zu Stande kommt. Bei Nobilia kommst du je nach Ausführung auf mehr als 20 Preise für den gleichen Schrank. Das ist arg unübersichtlich.

Die größten Nachteile von Ikea sind:

-die eingeschränkten Schrankbreiten von 20,40,60 bis max 80 cm, keine 45er usw.
-das Gefummel mit Einzelteilen
-zusammengesteckte, getackerte und geschraubte Bestandteile
-Belastbarkeit der Auszüge mit nur 25 kg
-keine Sonderanfertigungen
-10 cm Schubkastenhöhe

Nobilia Schränke kommen als fertig verleimter stabiler Schrank nach Hause. Die Schrankbreiten bis 1,20 m und locker bis 50 kg belastbar.

Die Montage ist nach 1 bis 2 Tagen erledigt. Mein Schwager hat für seine kleine Ikea Küche allein 3 Tage zum zusammenschrauben der Möbel gebraucht. Nach 1 Woche war die Küche dann fertig.
 
Vielen Dank schonmal für den wertvollen Input, vielleicht schaffe ich es mit den neuen Fragestellungen dann doch noch meinen Planungsthread zum Leben zu erwecken! Ich werde dort mal die aktuellen Überlegungen einfügen, vielleicht könnt ihr uns ja weiterhelfen, weil wir aktuell wirklich äußerst unschlüssig sind.
 
Ich weiß ja nicht, ob IKEA überhaupt noch für Euch in Frage kommt, aber der Aufbau der Korpusse ist wirklich kinderleicht (habe heute mal auf die Uhr geguckt: 20 Minuten brauche ich pro Unterschrank ).

Kompliziert ist im Gegensatz dazu das Drumherum: von der Planung über die Lieferung, Reklamation, Kundenservice etc. wenn etwas schief geht (unsere Arbeitsplatten waren jeweils 2,5cm zu lang, weil die tote Ecke falsch berechnet wurde, der Kundenservice ghostet uns). DAS ist wirklich nervenaufreibend. Wenn man das in Kauf zu nehmen bereit ist, kein Problem damit hat, zig Mal hinzufahren, weil Sachen unvollständig/zu viel oder zermackt geliefert wurden, man gut tüfteln kann usw. dann ist es vielleicht ok.

Ich will davon auch nicht grundsätzlich abraten und finde die Qualität (bisher) jetzt auch nicht total schlecht. Ein Metod-Schrank ist schon bedeutend stabiler als ein Billy. Aber besser geht es bestimmt. Kommt natürlich auf den Küchenhersteller an. Ehrlicherweise haben uns die letzten Wochen schon sehr an unsere Grenzen gebracht und ich würde schon allein deshalb keine IKEA-Küche mehr kaufen, bzw. selbst aufbauen.

Man sollte auch bedenken, dass vieles an Zubehör - das fängt beim Besteckkasten an und hört beim Müllsystem auf - nicht in die IKEA-Maße passt. Da sucht man sich einem Wolf, bis man was Passendes findet, weil Standard-Schränke aus 16mm oder 19mm starken Korpussen bestehen und weniger tief sind. Oder man ist halt auf das IKEA-Zubehör festgelegt.

Das Gleiche gilt ganz besonders für die Elektrogeräte. Da muss man schon genau vorher hinschauen, ob es passt. Die Auswahl ist geringer.

Der Aufbau ist da wirklich das allerkleinste Problem.

Viel Spaß bei der weiteren Küchenplanung !
 

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