Begrifflichkeiten im Küchenfachhandel / Holzlexikon

Uwe Pfister

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10
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Angelbachtal
Immer wieder stelle ich fest wie verunsichert Kunden sind wenn es um die Unterscheidung von Massivholz, Vollholz, Echtholz, teilmassiv,...... geht.
Ein Fall aktuell, ein schweizer Kunde der mit Holzmuster kam die ihm als Altholz angeboten wurden. Es waren Dreichschicht Platten in Fichte bedruckt mit einem Altholzbild.
Wir klären gerne auf und haben deshalb ein Holzlexikon erstellt welches die Materialarten die wir verarbeiten und Begriffe erklärt, bei denen wir kompetent sind.
Wir möchten dieses Holzlexikon gerne ausbauen, verständlich formulieren und deshalb freuen wir uns auf alle Fragen zum Thema und alle Anregungen zu unserem Holzlexikon welches wir gerne im Interesse des Kunden ausbauen
 
Schöne Idee!
Spontan würde ich dann nochmal MDF ins Rennen schmeißen.
 
Hier mal meine persönliche Meinung dazu.
Ich halte von dem Lexikon nicht viel, zumindest nicht im Möbel/Küchenverkauf. Der Kunde kann m.E. eh nicht viel damit anfangen.

Ich sehe oft, dass KFB, wenn sie sich nicht explizit damit auseinandersetzen, die Unterschiede nicht erklären können.

Das Internet bietet ja unzählige Möglichkeiten sich zu informieren, warum also ein eigenes Lexikon, anstatt auf eine Seite des Vertrauens zu verweisen, man muss nicht alles neu erfinden.

Was ich spannend fände wäre, wenn z. B. Fronten in einer Ausstellung gezeigt werden, die den Querschnitt zeigen wo dann der Aufbau erklärt wird. Bei Massiv oder Vollholz wird dem Kunden wurscht sein, ob das Brett aus einem Stamm geschnitten ist (Vollholz), oder aus verschiedenen Stämmen eine Platte (Massivholz) zusammen gesetzt ist.

Ich meine, dass der Kunde eher an einem Anschauungsstück stehen bleibt, als seitenweise Lexikon zu lesen. Vielleicht wäre sowas mal interessant.
 
Hier mal meine persönliche Meinung dazu.
Ich halte von dem Lexikon nicht viel, zumindest nicht im Möbel/Küchenverkauf. Der Kunde kann m.E. eh nicht viel damit anfangen.

Ich sehe oft, dass KFB, wenn sie sich nicht explizit damit auseinandersetzen, die Unterschiede nicht erklären können.

Das Internet bietet ja unzählige Möglichkeiten sich zu informieren, warum also ein eigenes Lexikon, anstatt auf eine Seite des Vertrauens zu verweisen, man muss nicht alles neu erfinden.

Was ich spannend fände wäre, wenn z. B. Fronten in einer Ausstellung gezeigt werden, die den Querschnitt zeigen wo dann der Aufbau erklärt wird. Bei Massiv oder Vollholz wird dem Kunden wurscht sein, ob das Brett aus einem Stamm geschnitten ist (Vollholz), oder aus verschiedenen Stämmen eine Platte (Massivholz) zusammen gesetzt ist.

Ich meine, dass der Kunde eher an einem Anschauungsstück stehen bleibt, als seitenweise Lexikon zu lesen. Vielleicht wäre sowas mal interessant.
 
Danke für die ausführliche Antwort, die von dir angesprochenen Frontmuster gibt es bei uns in der Ausstellung wir finden auch dass es wichtig ist das mal zu zeigen. Ob es dem Kunde egal ist ob er Vollholz oder Massivholz bekommt bezweifle ich denn die vom Schreiner zusammengesetzten Möbelteile unterscheiden sich sowohl in der Optik als auch in der Qualität deutlich von industriell angefertigten Platten.
viele Grüße
 
Ich bin nur Laie, Kunde also. Und ich muss sagen, die Möbel, die wir vom Tischler unseres Vertrauens haben, sind qualitativ mit absolut nichts vergleichbar, was ich bisher in Möbelhäusern gesehen habe. Auch wenn man dort in die teure Ecke geht und die wirklich hochwertigen Möbel anschaut, sind im Detail immer noch deutliche Unterschiede zur echten Tischlerarbeit zu erkennen.
 
Wie kommst du darauf?
Der Tischler oder der Schreiner wie man bei uns im Süden sagt wählt das Holz so dass die Maserung ein schönes Bild ergibt er hat Einfluß auf die Art der Maserung ( wild, schlicht, kernig, mit Ästen...) und auf die Position (in der Mitte der Fronten am Rand, durchgehend....)
Er beachtet dabei auch die Holzregel mit Kern und Splint, liegenden und stehenden Jahren was eine verzugsfreie Verleimung gewährleistet.
viele Grüße
 
Ich bin nur Laie, Kunde also. Und ich muss sagen, die Möbel, die wir vom Tischler unseres Vertrauens haben, sind qualitativ mit absolut nichts vergleichbar, was ich bisher in Möbelhäusern gesehen habe. Auch wenn man dort in die teure Ecke geht und die wirklich hochwertigen Möbel anschaut, sind im Detail immer noch deutliche Unterschiede zur echten Tischlerarbeit zu erkennen.
Dem stimme ich zu 100 % zu der Tischler ist da wesentlich flexibler
 
@Uwe Pfister
Da hast du natürlich Recht, wobei sich der Schreiner auch der Platten aus Industrie bedient. Darauf bezogen auch die Frage an dich. Was die Flexibilität betrifft, ist klar der Schreiner überlegen, kostet aber eben auch.

Aber zurück zum Lexikon. Hier mal ein Beispiel dazu, oder auch hier.

Wie geschrieben, fände ich es spannend Fronten, oder einen Korpus oder oder im Querschnitt zu zeigen und anbei vielleicht mit einem QR-Code versehen sind, wo der Kunde dann den Aufbau erklärt bekommt, wenn Interesse besteht.
 
Hi,
ein Lexikon, das nur die Materialien und Verarbeitungsdetails enthält, die Ihr liefert, heißt nicht Lexikon, sondern Werbung.

Gut finde ich, daß Ihr euch genau auf die Dinge konzentriert, die die Industrie nicht kann:
Spezielle Holzarten, besondere Formgebungen, z.B. Formverleimung bildfurniert, möbelartige Gestaltung, besondere Lösungen und handwerkliche Details.

Alles etwas speziell, aber genau dafür gibt es eine vermutlich recht konstante und ausreichend zahlungskräftige Kundschaft.
Die braucht kein Lexikon, sondern Referenzen und gutes Bildmaterial-das habt Ihr.
 
@Uwe Pfister
Da hast du natürlich Recht, wobei sich der Schreiner auch der Platten aus Industrie bedient. Darauf bezogen auch die Frage an dich. Was die Flexibilität betrifft, ist klar der Schreiner überlegen, kostet aber eben auch.

Aber zurück zum Lexikon. Hier mal ein Beispiel dazu, oder auch hier.

Wie geschrieben, fände ich es spannend Fronten, oder einen Korpus oder oder im Querschnitt zu zeigen und anbei vielleicht mit einem QR-Code versehen sind, wo der Kunde dann den Aufbau erklärt bekommt, wenn Interesse besteht.
Schöner Hinweis, danke schön
 
Hi,
ein Lexikon, das nur die Materialien und Verarbeitungsdetails enthält, die Ihr liefert, heißt nicht Lexikon, sondern Werbung.

Gut finde ich, daß Ihr euch genau auf die Dinge konzentriert, die die Industrie nicht kann:
Spezielle Holzarten, besondere Formgebungen, z.B. Formverleimung bildfurniert, möbelartige Gestaltung, besondere Lösungen und handwerkliche Details.

Alles etwas speziell, aber genau dafür gibt es eine vermutlich recht konstante und ausreichend zahlungskräftige Kundschaft.
Die braucht kein Lexikon, sondern Referenzen und gutes Bildmaterial-das habt Ihr.
wir leben was wir machen und das kommunizieren wir nenn es Werbung oder einfach Lust zu erzählen. Danke für die Einschätzung über unsere Bilder
 
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