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Verbraucherfalle Null-Prozent-Finanzierung – das steckt wirklich dahinter
Verbraucherfalle Null-Prozent-Finanzierung – das steckt wirklich dahinter

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Küchenkauf

Verbraucherfalle Null-Prozent-Finanzierung – das steckt wirklich dahinter
Michael   26 Januar 2012  
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Wer kennt sie nicht, die Angebote von Elektromärkten, Möbelhäusern und Co., welche den Kunden mit Null-Prozent-Finanzierungen locken. Leichtgläubig hat sich schon manch einer beim Kauf einer neuen Kücheneinrichtung auf ein solches Angebot eingelassen und später kam dann die Ernüchterung. Denn wo 0 Prozent versprochen werden, sind meist tatsächlich keine 0 Prozent drin. Vielmehr birgt die Null-Prozent-Finanzierung zahlreiche Fallstricke in sich und steht daher zu Recht bei Verbraucherschützern in der Kritik.

Lockangebote wie diese gibt es leider in den unterschiedlichsten Branchen. Dem Kunden wird suggeriert, er hätte ein Schnäppchen gemacht, obwohl er letztendlich viel mehr bezahlt, als es ein Kunde mit einem herkömmlichen Darlehen tun würde. Ein Beispiel dafür ist die Vollfinanzierung einer Immobilie, welche letztlich signifikant höhere Zinsen beinhaltet. Baufi-Info24 informiert über alternative Finanzierungsarten. Doch wo liegen nun eigentlich die Gefahren einer 0%-Finanzierung?

Bonitätsprüfung des Kunden

Was in den Lockangeboten verschwiegen wird, ist, dass die Anbieter eine Bonitätsprüfung des Kunden durchführen, bevor ihm die Finanzierung bewilligt wird. Gab es in der Vergangenheit Auffälligkeiten beim Zahlungsverhalten, wird der zinsfreie Kredit abgelehnt. Alternativ wird dem Kunden dann meist ein Kredit mit einem höheren Zinssatz angeboten. Übrigens wird die angepriesene Null-Prozent-Finanzierung häufig nur bei extrem kurzen Laufzeiten gewährt. Wer einen längeren Zahlungszeitraum vereinbart, muss hingegen meist Zinsen zahlen.

Versteckte Kosten

Leider ist es so, dass mit dem scheinbar günstigen Angebot geworben wird, wobei die Gesamtkosten des Darlehens verschwiegen werden. Nicht selten kommen nämlich häufig Zusatzkosten auf den Kunden zu, welche in der Vereinbarung nicht enthalten waren. Dies können Kontoführungsgebühren sein, welche die Partnerbank des Möbelhauses erhebt oder aber Bearbeitungsgebühren. Jene Kosten können sogar in unterschiedlicher Höhe ausfallen, wobei sie mit der Länge der Laufzeit ansteigen. Um zusätzlich abzukassieren, sind die Anbieter teils überaus erfinderisch und geben Bezeichnungen wie "Vermittlungsgebühren" oder Ähnliches auf der Jahresabrechnung an. Grundsätzlich müssen jene Gebühren in den AGBs des jeweiligen Anbieters auftauchen, weshalb man diese genau studieren sollte. Zusatzkosten lauern auch bei speziellen Zusatzversicherungen, welche bei Verdienstausfall die Raten übernehmen. Jene Versicherungen sind tatsächlich in der Regel nicht vonnöten, sondern sollen Ihnen nur noch ein paar mehr Euro entlocken.

Teures Angebot

Viele Möbelhäuser können ihre Ware nur mit einer solchen Finanzierung anbieten, weil sie die betreffenden Möbel einfach zu einem höheren Preis anbieten. Somit können die Händler doch noch den gewünschten Gewinn erzielen. Auch wenn es bei einem Konkurrenzeinrichtungshaus vielleicht keine solche Finanzierungsart gibt, lassen sich dort oftmals trotzdem weitaus günstigere Angebote erzielen. Zücken Sie also den Taschenrechner und vergleichen Sie Preise!

Benutzerkommentare

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Nicht immer schlecht

Schöner Artikel...aber: die 0% Finanzierung kann sich tatsächlich auch lohnen.
Es geht wirklich nur darum, dass man immer das Kleingedruckte liest.
Oft gibt es versteckte Kosten, die sich auch gerne anhand von Kreditversicherungen oder kostenpflichtigen Kundenkarten äußern, jedenfalls steht das hier: http://www.0-finanzierung.net

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