Daumen hoch! Die Mitarbeiter im deutschen Stammwerk in Türkismühle hatten das Glück, das millionste Möbel für die SCHMIDT GROUPE in diesem Jahr zu produzieren. Damit ging die neue Bestmarke ins Saarland.

Rekord bei SCHMIDT Küchen in Türkismühle

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Das Stammhaus in Türkismühle. Zusammen mit den französischen Produktionsstätten Lièpvre, Sélestat und Bergheim beträgt die Fertigungsfläche der SCHMIDT GROUPE über 175.000 Quadratmeter.
Bei dem technologischen Megatrend hin zur Individualisierung in der Produktion gilt SCHMIDT als Vorreiter in der Branche. In den High-Tech-Fabriken wird die „Losgröße eins“ in der Fertigung realisiert.
Schmidt Küchen Möbelfertigung

Bestmarke geknackt: Das saarländische Werk produziert das millionste Möbel im Jahr

Dieses Küchen-Möbel bekam zur Feier des Tages ein rotes Schleifchen umgehängt – denn es war ein ganz besonderes. Am 13. Dezember 2017 war es das deutsche Stammwerk in Türkismühle, welches das millionste Möbel für die SCHMIDT GROUPE in diesem Jahr produzierte.

Und das war gleichzeitig ein neuer Rekord: „Noch nie in der seit 1934 währenden Unternehmensgeschichte wurde diese magische Schallmauer innerhalb eines Jahres durchbrochen. Dabei freut es mich sehr, dass es die saarländischen Kollegen waren, die diese Premiere schafften“, sagt Jean-Claude Meyer, der Produktionsdirektor der SCHMIDT GROUPE. Am 12. Dezember war man im Verbund mit den anderen Fertigungsstätten in der Summe bei 998.341 Möbeln angelangt – einen Tag später waren es dann 1.002.638. Und die Eins mit den sechs Nullen lief an der Saar über das Band.

Hinter allem steht der Mensch

Dass diese Bestmarke ausgerechnet dort aufgestellt wurde, wo der Saarländer Hubert Schmidt das Unternehmen vor 83 Jahre gründete, ist schon ein großer Zufall. Die Chancen standen eins zu neun: Am Gesamtvolumen der Fertigung macht der saarländische Anteil nämlich rund zehn Prozent aus. Neben dem Stammhaus in Türkismühle produziert die SCHMIDT GROUPE ansonsten nur im Elsass – ein Werk befindet sich in Lièpvre, drei in Sélestat. Hinzu kommt ein Verpackungsdepot in Bergheim. Insgesamt fertigt SCHMIDT auf einer Fläche von rund 175.000 Quadratmetern. In den hochmodernen Möbelfabriken stellen
1.534 Mitarbeitern werktäglich 700 Küchen her. In Deutschland sind 156 Mitarbeiter beschäftigt, die pro Tag aus rund 5.000 Einzelteilen 60 bis 70 Küchen bauen.

„Maßgeblichen Anteil am Erfolg unserer Produkte hat natürlich unsere motivierte und gut ausgebildete Mannschaft. Und die hat mit diesem Rekord eine Million Gründe mehr, stolz auf ihre Leistung zu sein. Denn wirtschaftlicher Fortschritt entsteht nicht an Computern oder an Produktionsbändern, sondern in den Köpfen und Herzen von Menschen – durch unsere Mitarbeiter, unsere Strategie und unser tägliches Handeln“, berichtet Christian Kockler, der für das Deutschlandgeschäft und die Produktion in Türkismühle verantwortliche Geschäftsführer der SCHMIDT Küchen GmbH & Co. KG.

Türkismühle: wichtiger und starker Standort an der Saar

Alle Werke des fünftgrößten Küchenherstellers Europas sind voneinander abhängig. Täglich fahren mehrere LKWs zwischen Deutschland und Frankreich hin und her. Im Produktionsverbund mit den anderen Fertigungsstätten produziert das Werk in Türkismühle Einzelkomponenten für die Schwesterwerke und bezieht umgekehrt einzelne Küchenkomponenten von diesen. „Zudem beliefern wir aus dem Saarland neben dem deutschen Markt die angrenzenden Regionen wie Belgien, Luxemburg, Teile von Nordfrankreich oder auch Skandinavien mit Küchen“, erklärt Kockler. Von Sydney bis Kopavogur in Island, von Moskau bis Beau Bassin-Rose Hill auf Mauritius, von Wien bis Casablanca – rund 720 exklusive Partnerhäuser in 27 Ländern vertreiben erfolgreich die
SCHMIDT Produkte.

Auf der ganzen Welt ist das Unternehmen ein Begriff für Leadership durch Innovation. Bei dem technologischen Megatrend hin zur Individualisierung in der Produktion gilt SCHMIDT als Vorreiter in der Branche. In den High-Tech-Fabriken wird die „Losgröße eins“ in der Fertigung realisiert. Die SCHMIDT GROUPE erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Produktionsumsatz von 500 Millionen Euro. Der gesamte Fachhandelsumsatz belief sich 2016 auf einen neuen Rekordwert von 1,527 Milliarden Euro. Neben dem Küchensektor entwickelt sich bei SCHMIDT ein derzeit noch kleines, dafür aber sehr stark wachsendes Geschäftsfeld: die Wohnwelten und Bäder.

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