Zahlungsmodalitäten

Dieses Thema im Forum "Teilaspekte zur Küchenplanung" wurde erstellt von bart-77, 23. Juni 2009.

  1. bart-77

    bart-77 Mitglied

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    22. März 2009
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    81

    Hallöchen,

    was für Zahlungsmodalitäten sind denn so üblich ?

    Verlange ich zuviel, wenn ich sage ich will auf "Rechnung" zahlen, nach Einbau und Abnahme ? ;D

    Nein im Ernst - habe keine richtige Vorstellung. Will aber keine Anzahlung leisten, da doch hier und da ein Studio pleite geht und dann ist mein Geld pfutsch ....

    Kann man 1 Woche vor Auslieferung mit Nachweis Hersteller z.B. Nolte, dass die Küche gefertigt wurde und zur Auslieferung bereit steht .. 50 % anzahlen ?
     
  2. GilmoreGirl

    GilmoreGirl Mitglied

    Seit:
    5. Juni 2009
    Beiträge:
    21
    AW: Zahlungsmodalitäten

    Hallo,
    ja die Frage interessiert uns auch...Wir planen momentan ebenfalls unsere Küche und haben uns auch schon einige Angebote eingeholt. Alle Studios wollten eine Anzahlung von 30-50% vom Auftragswert innerhalb von 4 Wochen nach Vertragsabschluß, den Rest nach dem Einbau der Küche. Allerdings wurde uns eine Bankbürgschaft über die geleistete Anzahlung angeboten.
    Ist dieses Vorgehen so üblich?
    Grüße vom
    GilmoreGirl
     
  3. KerstinB

    KerstinB Administratorin Admin

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    14. Feb. 2008
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    44.656
    AW: Zahlungsmodalitäten

    Hallo Gilmoregirl und bart,
    die Anzahlung gegen Bankbürgschaft ist ok. Sollte aber nach meinem Empfinden auch nicht mehr als 30% sein.

    Und ich finde es dann angemessen, den Rest innerhalb von 3 Tagen nach Montage abzügl. eines evtl. Sicherheitseinbehaltes bei mangelhafter Lieferung/Montage zu überweisen.

    Man sollte vielleicht wg. der steuerlichen Absetzbarkeit von Handwerksleistungen auch darauf bestehen, dass die Montage gesondert ausgewiesen wird. Dann kann man den Teil wohl von der Steuer absetzen. Dazu ist es aber unabdingbar, dass der Betrag überwiesen wird. Also keinen Barzahlung bei Lieferung oder so.

    VG
    Kerstin
     
  4. Schreinersam

    Schreinersam Team

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    Schorndorf
    AW: Zahlungsmodalitäten

    Tja...
    eine "Sam" gibts nur bei Anzahlung, die Material und Fremdleistungen abdeckt.
    Ich denke, 20% der möglichen Aufträge erhalte ich nicht, dafür ist mein Forderungsausfall bei NULL.

    Ich könnts mir auch schlicht nicht leisten durchgehend 25-35.000 Euro vorzufinanzieren. (für 2-3 Küchen die zusammen produziert werden)

    Mein Fleischer hier nimmt bei der Bestellung meines geliebten Rehrückens zu Weihnachten komplette Vorauszahlung.
    *winke*
    Samy
     
  5. Oxbow

    Oxbow Spezialist

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    Ort:
    Bad Zwischenahn
    AW: Zahlungsmodalitäten

    Also wir nehmen auch 20% Anzahlung. Und das finde ich auch OK.
    Eigentlich sollte man doch da kaufen wo man vertrauen hat.
    Leider ist das auf Rechnung bezahlen kompl. weggefallen.
    Wenn die Küche steht kassieren wir den Rest in Bar.
    Sollte etwas unstimmig sein und nicht vor Ort beseitigt werden, behält der Kunde eine Restsumme die dann bei Restmontage bezahlt wird.
    Bei OBI bekommt man auch nur Ware gegen cash.
    Immer dieses misstrauen;D
    LG
    Oxbow
     
  6. bart-77

    bart-77 Mitglied

    Seit:
    22. März 2009
    Beiträge:
    81
    AW: Zahlungsmodalitäten

    Da habe ich die Sache aber auch schon im Einkaufswagen und quasi in meinem Besitz ! *sleep*
     
  7. Gatto1

    Gatto1 Spezialist

    Seit:
    3. März 2009
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    Naumburg
    AW: Zahlungsmodalitäten

    Frage:
    Warum sollte das Küchenstudio/Möbelhaus irgend jemandem eine Küche für 5/10/15 oder 20.000,-€ anvertrauen und auf die Bezahlung hoffen, wenn der Gegenüber nicht mal so viel Vertrauen hat, eine Anzahlung zu leisten ?? Also entweder Vertrauen gegen Vertrauen oder Finger davon lassen.

    Wenn Du aber ganz auf Nummer sicher gehen willst, geh zu Deiner Bank, laß Dir eine Bürgschaft über 90% des Kaufpreises ausfertigen und gib diese Sicherheit an das Küchenstudio Deines Misstrauens. Die Bürgschaft kostet Dich zwar ein paar Euro, aber dafür gibt die Bank das Geld erst frei, wenn die Ware geliefert ist. Andererseits hat das Küchenstudio die Gewissheit, das das Geld für die Ware auch tatsächlich da ist und Du nicht einer von den Menschen bist, die sich eine Küche einbauen lassen und dann feststellen, das ja gar kein Geld mehr auf dem Konto ist.
    Es ist halt nicht nur der Käufer, der ein Risiko trägt, sondern im Moment bleiben Möbelhäuser und Küchenstudios viel häufiger auf offenen Rechnungen sitzen, als es Kunden gibt, die Ihre Anzahlungen wg. Insolvenz verlieren. Das geht nur häufiger durch die Presse.

    Wenn Dein Küchenstudio allerdings auf eine Baranzahlung besteht umd die Ware vorfinanzieren zu können, dann solltest Du sehr hellhörig werden. Normalerweise werden serienmäßig gelieferte Möbel (und das sind die Produkte von Impuls bis Bulthaup letztlich) mit einer Zahlungsfrist von 20-30 Tagen von der Industrie an den Handel geliefert. Das gilt natürlich nicht für einzeln hergestellte Küchen wie beim Samy.
    Wer also vorfinanzieren muss, hat schon ein ernstes Liquiditätsproblem.

    Gatto1
     
  8. preusse01

    preusse01 Spezialist

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    AW: Zahlungsmodalitäten

    Kurze Einmischung meinerseits. Kurz und knapp:

    20 - 30 % Anzahlung sind O.K.
    Schließlich lässt man sich etwas anfertigen was im Grunde nirgend wo anders rein passt.
    Wenn der Kunde später nicht zahlen kann oder will, sitzt der Händler auf der Küche.
    Ein Abverkauf stellt sich in der Regel als sehr problematisch dar.

    Rest bei Montage !!!
    Es ist halt wichtig, weil nachträgliche Forderungen mit massiven Problemen behaften sind.
    Klar kann man sich bei einer Rekla etwas einbehalten.

    Seit doch fair zueinander !!!
    Ihr seit ja schließlich "Vertragspartner" und nicht "Vertragsgegner" !!!


    Gruss aus dem sonnigen Berlin,

    Preusse01.

    P.S.
    Wenn Ihr Euch nicht sicher seit, wie in der Regel die Zahlungsmodalitäten ablaufen, dann fragt einfach Euren Händler !*2daumenhoch*
     
  9. bart-77

    bart-77 Mitglied

    Seit:
    22. März 2009
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    81
    AW: Zahlungsmodalitäten

    Das machen wir mal. Mal schaun was er anbietet. Will ja aber bisl vorbereitet sein.

    Vetrauen ist gut - Kontrolle ist besser. Nach so einigen Pleiten in unserem Raum ,auch von großen Möbelhäusern ist man etwas vorsichtiger geworden.

    Vertrauen zu dem Verkäufer haben wir ja auch. Wenn aber seine Zentrale sagt, wir müssen jetzt mal Insolvenz anmelden, dann kann weder der nette Verkäufer was tun, noch werden die ihm das vorher sagen. Er ist dann wahrscheinlich das kleinste Licht in der Kette. Und ich gugg in die Röhre.

    Aber ich versteh schon beide Seiten, nicht das hier ein falscher Eindruck entsteht.
     
  10. preusse01

    preusse01 Spezialist

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    14. März 2008
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    74
    AW: Zahlungsmodalitäten

    Diese Einstellung lobe ich mir!

    Übrigens kannst Du Dir auch vom Anbieter eine Bankbirgschaft geben lassen.
    Sprich ihn ruhig mal an.

    Nochmal ein letztes Wort zu einigen Pleiten der Häuser.

    So eine Pleite kann viele Gründe haben.
    Unteranderem die miese Zahlungsmoral in Deutschland.

    -Anzahlungen gehen nicht ein
    -Restzahlungen werden nicht geleistet...usw...

    Wenn ein kleiner Händler seinem Geld bei schon zwei Kommissionen nachrennen muss, kann er evtl. seinen Laden schließen.

    Die schlechte Zahlungsmoral in Deutschland ist der Grund dafür, dass viele viele Betriebe in die Insolvens gehen.

    Das hat jetzt jedoch nichts mit Dir zu tun, bart.
    Ich meinte es so mehr allgemein.............

    Gruss aus dem sonnigen Berlin,

    Preusse01.
     
  11. Costinero

    Costinero Spezialist

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    AW: Zahlungsmodalitäten

    unsere Praxis ist folgende:

    Anzahlung (10-30%) wird nicht grundsätzlich verlangt aber angesprochen und wenn, dann freiwillig vom Kunden geleistet - und ist in dem Fall ca. 14 Tage nach Vertragsabschluß fällig!
    Bei Privatkunden ist zudem der Zahlungsbetrag mit vollendeter Montage fällig, entweder in bar oder per EC an unsere Hauseigenen Küchen-Monteure! - wobei jedoch bei ggf. offenen Mängeln vom Kunden selbstverständlich ein Teil des Kaufpreises einbehalten werden kann, welcher dann erst mit Mängelbeseitigung v. Kunden überwiesen/bezahlt wird!
    Zu den Montagekosten: auf Wunsch bekommt jeder Kunde nach vollendeter Montage einen gesonderten Nachweis über den Montageanteil für´s Finanzamt, welches bisher auch von diesem ohne Probleme anerkannt wurde!
     
  12. bbernhard

    bbernhard Mitglied

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    Villach/Kärnten/Austria
    AW: Zahlungsmodalitäten

    Servus

    Sagt mal, ich lese da jetzt schon oft "..Rest in BAR bei den Monteuren...".
    Hmm da geht es doch um mehrere Tausender, wer trägt den gerne und freiwillig so viel in bar mit sich rum ?

    Warum denn nicht Überweisung ???

    ggfls. ein Kunde ist nicht zahlungswillig, dann hilft die Forderung nach Bargeld doch auch nicht weiter. Das Teil ist ja eh schon eingebaut.

    gruß bb,
    der normalerweise auch seine Wurstsemmeln mit Karte bezahlt, und mit ca. 50.- Bargeld im Monat auskommt.
     
  13. shopfitter

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    AW: Zahlungsmodalitäten

    Ist doch nur Papier bbernhard,

    Ich mags auch überhaupt nicht, "Rekord" 25k€, was soll sowas??*crazy*

    gruß shopfitter
     
  14. Gatto1

    Gatto1 Spezialist

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    AW: Zahlungsmodalitäten

    Hallo bbernhard,

    würdest Du einem Unbekannten Dein Auto verkaufen, die Schlüssel übergeben und Papiere aushändigen und Zahlung per Überweisung innerhalb 10 Tage nach Abholung vereinbaren ?

    Wenn Du das bejahst - schick mir bitte Deine Adresse - ich kenne ein paar Leute, die interessieren sich brennend für Dein Auto und zahlen erstklassige Preise. ;-)

    Falls Du natürlich Dein Auto nur gegen Cash abgeben würdest, müsstest Du Deinen letzten Post überdenken... ???


    Gatto1 *top*
     
  15. Michael

    Michael Admin

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    AW: Zahlungsmodalitäten

    Hallo Gatto,

    was Bernhard meint ist:

    Die Küche ist montiert und die Jungs werden sie bei Zahlungsunfähig/-unwilligkeit sicher nicht wieder demontieren und aufs Auto packen.
    Insofern, wenn schon sicher und hochgradig misstrauisch, dann doch bitte vor der Montage.
     
  16. Costinero

    Costinero Spezialist

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    AW: Zahlungsmodalitäten

    hmm "...bar oder per EC" - abgesehn davon, dass der Großteil der Kunden eh per EC zahlt, gibt es vllt. doch den ein oder anderen Kunden der in bar zahlen will, und das kann er dann eben auch! ;-)
     
  17. Michael

    Michael Admin

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    1. Jan. 1998
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    AW: Zahlungsmodalitäten

    Sach ma Shopfitter, wo fährst du eigentlich immer so lang? ;D

    Nicht, dass ich zwingend Kleingeld benötigen würde, aber wer dieses Thema mit räuberischen Hintergedanken lesen sollte, der wird sich sicher fragen:
    Warum überfalle ich eigentlich immer die gut gesicherten Fahrzeuge und nicht einfach mal einen Montagetrupp für Küchen? :oops:
     
  18. shopfitter

    shopfitter Team

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    AW: Zahlungsmodalitäten

    Sorry,gatto1,

    ein leicht müßiger Vergleich, trotz Auto;-)

    shopfitter
     
  19. shopfitter

    shopfitter Team

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    AW: Zahlungsmodalitäten

    Keine schlechte Idee Michael,....

    wenn die wüßten:knuppel:; ist zum Glück die absolute Ausnahme*stocksauer*.
    Hm, ein GSP kann nicht nur Geschirr "waschen";D

    shopfitter
     
  20. Costinero

    Costinero Spezialist

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