Zahlen, Zahlen, Zahlen....

Wolfgang 01

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die Uhren laufen.
Wer blickt da durch. Ich nicht;D

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ob die Zahlen so ganz stimmen bezweifel ich mal... Nach denen würde Dtl. schon Schulden zurück zahlen, und zwar nicht schlecht.

@tantchen es geht u.a. bei Griechenland nicht um die absoluten Schulden, sondern eher um die relativen. UND: der Markt unterscheidet wohl ob es um die größte Volkswirtschaft der Welt geht oder um einen Mittelmehranreiner...
 
tantchen

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Kann man das bei Griechenland überhaupt noch Schulden nennen? Die zahlen es eh nie zurück. Also sind das wohl eher Geschenke der EU...
 
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auch hier die die relative Verschuldung (also das Verhältnis BIP/Staatsverschuldung) die maßgebliche Größe (siehe Verschuldung von Japan). Und wenn Griechenland (wie letztes Jahr angeblich geschehen) einen Primärüberschuss erwirtschaften würde, wäre eine Rückzahlung durchaus möglich.

Das alles aber nur, wenn man sich endlich entschließen würde, Reformen anzupacken und nicht immer nur irgendwelche Steuern zu erhöhen, die evtl. gar nicht eingetrieben werden.
 
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Was soll man in einem bankrotten Land noch reformieren? Die haben doch nix mehr. Nur Schulden. Und bischen Gold für fast 4 Milliarden....
 
Wolfgang 01

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Griechenland ist fertig und war es schon vor 4 Jahren.
Schulden mit Schulden zu bezahlen geht einfach nicht. Das weiß wohl jeder halbwegs normal denkende Mensch.
Die sollen Griechenland endlich die Schulden erlassen. WIR zahlen eh die Zeche. Besser jetzt mit 100 Milliarden (es sind eh mehr, ca. 300 Mill) aussteigen als in ein paar Jahren mit tausend die allein Deutschland zu stemmen hat.

Die EU war von Anfang an ein totgeborenes Kind. Zeit das sie sich auflöst. Je früher umso besser. Mit Griechenland fängt es an.... Glücklicherweise.
 
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:cool: ich bin dafür, dir für den Beitrag den 'Orden wider den tierischen Ernst' zu verleihen

Spaß beiseite:
- EU ist nicht gleich Euroraum
- andere Länder haben den (zugegebenermaßen sehr harten) Weg des Sanierungsprozess bereits begonnen und sind schon ein gutes Stück des Weges gegangen
- 'Schulden' bezahlen die meisten mit Schulden. Ein Hauskredit wird oft nicht in der ersten Kreditlaufzeit getilgt, sondern mit einem neuen Darlehen abgelöst. Insofern stimmt das nicht ganz...
 
Wolfgang 01

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Sorry, aber das ist Quatsch. Niemals kann geliehenes Geld zurück gezahlt werden wenn dafür neues Geld geliehen werden muß. Wie bitte sollte das gehen? Die Zinsen sind unbezahlbar.

MIR geht es nach der Euroeinführung auf jeden Fall nicht besser. Eher schlechter. Und ich bin nicht der einzige.
Warten wir die nächsten Wochen ab. Ich besorg mir schon mal einen Stahlhelm;D.

Zudem kenne ich kein Land welches es nach Reformen besser geht. Welches Land soll das sein? Spanien, Portugal, Frankreich etwa?

Allein das Merkel abgetaucht ist, wie eigentlich immer wenn es brenzlig wird, sagt doch alles aus.
Wahrscheinlich sucht sie eine Erklärung wie sie uns mindestens einen Verlust von 100 Milliarden verkaufen kann.
 
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Portugal und Spanien haben große Fortschritte gemacht und sind auf einem guten Weg.

Frag mal die Haus-/Wohnungsbesitzer, wie sie die Immobilie abbezahlt haben. Wahrscheinlich die wenigsten mit dem ersten Kredit...
 
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Ja, wenn die Hauseigentümer ihre Immobilie abbezahlt haben, dann sicher nicht in einer kurzen Zeit. Meist Jahrzehnte. Und, dazu haben sie sich aber selber entschieden.

Und wo bitte hat zum Beispiel Spanien Fortschritte gemacht? Und dazu noch große? Die Jugend ist komplett Arbeitslos, fast zu 90 %, viele Menschen mußten ihre Häuser aufgeben.
 
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na siehst du. Und das ist nicht mit einem Kredit passiert sondern der erste wurde durch den nächsten abgelöst. Und schon hat man - wovon du behauptet hast, dass es unmöglich ist - "Schulden mit Schulden bezahlt".

Ich sagte nicht, dass in Spanien die Lage gut ist oder gar perfekt. Ich habe nur von Fortschritten gesprochen.... Und die Arbeitslosigkeit gehört sicher zu den größten Problemen.
 
tantchen

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Im Gegensatz zu den Griechen hast bei Spanien, Frankreich etc. nichtmal annähernd soviele Lügenmärchen und unverschämte Forderungen seitens der Regierung gehört.

Raus damit aus der EU, und am besten Deutschland auch raus aus der EU. Uns ging es früher mit EWR und den Vorgängerformen auch gut, eher besser. Grenzen wieder dichtmachen, den blöden Euro kann man von mir aus behalten, aber nicht um jeden Preis.
Kein Land braucht diesen bescheuerten Zwangsapparat, der jeder Nation ihre Souveränität kaputt macht. Und hört mir auf mit Globalisierung, Export, Handel blabla. Das ging früher und es würde auch künftig wieder gehen.

Und ich finde es ein Unding, dass Milliardenweise das Geld von uns Steuerzahlern rausgeschmissen wird, ohne dass wir auch nur ein einziges Wörtchen mitreden können.
 
Wolfgang 01

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Naja, du hast Schulden (Kredit) mit Schulden (Kredit) bezahlt.
Gut, über die Kosten kann man reden, und, ob es Sinn macht, außer der Zinnssatz ändert sich, steht auf einem anderen Blatt.

Wenn einer ein Monopol hat Geld zu drucken und leiht dir zB. hundert Euro und derjenige verlangt dafür Zinsen in Höhe von 5%, wie willst du dann 105 Euro zurückzahlen wenn es nur die hundert Euro gibt?
Klar, da kannst du dir wieder 105 Euro leihen um es zurück zu zahlen.... aber wie geht es weiter?
 
martin

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Ihr würdet euch erschrecken, was mit unserer Export orientierten Wirtschaft ohne den Euro passieren würde. Die Schweiz macht es gerade vor. Ich möchte das hier nicht erleben.
 
Wolfgang 01

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Der Euro hat nix mit Export zu tun, außer er wird künstlich abgewertet. Einzig die Stückkosten. Und da sind wir als Deutsch Supergünstig. Deshalb "der" Exportweltmeister.

Die Schweiz hat das Unheil kommen gesehen und vorher gehandelt... Jetzt wollen alle den Schweizer Franken haben weil der Euro in die Versenkung zu landen droht.

Och, da kommt ja was auf uns zu.
Wenn Griechenland faktisch Pleite ist, was passiert dann eigentlich mit den Flüchtlingen die bisher in Griechenland stranden und von den Griechen nicht mehr versorgt werden (können):rolleyes:.
Ich denke da kommt noch ein gutes Stück Arbeit auf uns zu.
 

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