Wie viel Pfusch ist erlaubt bei Granit?

Dieses Thema im Forum "Mängel und Lösungen" wurde erstellt von Timonsmama, 13. Sep. 2009.

  1. Timonsmama

    Timonsmama Mitglied

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    Hallo,

    am Freitag hat der Steinmetz meine Arbeitsplatte eingebaut.
    [​IMG]
    Leider war ich nicht dabei, da ich gerade einen neuen Job angefangen habe und da nicht gleich einen Tag frei haben konnte.

    Als ich Freitag abend nach Hause gekommen bin, hat mich der Schlag getroffen.
    Das die Platte nicht ordentlich eingebaut sein könnte, konnte ich mir gar nicht vorstellen, ist schließlich die erste Firma am Platze, so sagt man.
    Aber ich finde wirklich nicht, das die Platte eine ordenliche Arbeit ist.
    Jetzt möchte ich gerne von Euch wissen, was ihr dazu sagt: Bin ich zu pingelig oder...?

    Mein Mann macht sich Vorwürfe, dass er die Macken nicht gesehen hat, aber die Fugen waren ja noch nass (stand Wasser drauf) bei der Abnahme, das konnte er nicht wirklich kontrollieren. Er hat das Abnahmeprotokoll unterschrieben.

    Also: Die beiden Platten, die sich im rechten Winkel begegnen, sind nicht ausgerichtet, die hintere steht links fast einen mm über. Rechts dann nicht mehr, dafür ist die Ecke lodderig gemacht.
    [​IMG] [​IMG]
    Die Phase der Kante ist nicht überall gleich breit, schwankt um fast einen mm. Die Kanten sind an etlichen Stellen wie abgesplittert. (mindestens 5 Kerben von je bis zu einem mm)
    Die Ausschnitte von Spüle und Induktionsfeld sehen aus, als wären sie freihändig ausgesägt (mit kleinen Bögen, Versätzen) und noch dazu mit einem "stumpfen Gerät", die Kanten sind wie ausgefranst. Sieht man nicht aus der Ferne, aber beim genauen Hinsehen erschrickt man.
    Die Spüle und das Induktionsfeld sind nicht wirklich flächenbündig: Die Spüle ist einen mm tiefer (nicht an allen Stellen) als die Platte[​IMG] [​IMG]
    Bein Induktionsfeld ist es andersrum: Das steht ein bisschen über an einer Ecke.[​IMG]
    Die Fugen sind 5 mm stark, was möglicherweise noch akzeptabel wäre, wenn sie sauber ausgeführt wären. Es sind Hohlfugen mit Buckelchen drin, so mache ich in der Regel die Silikonfugen, sollte ein Fachmann aber besser können. In einer Fuge ist ein Kratzer, es gibt auch weiße Pünktchen, die sehen aus wie Luftblasen.
    An einer Kurve ist der Glanz ab, Schleifspuren auf der Oberfläche. Nur ein bisschen, aber dadurch sieht diese Kurve weiss aus.

    Ich bin enttäuscht und sauer und ich kann mir nicht vorstellen, wie ich jetzt zu einer Arbeitsplatte in meiner Qualitätsvorstellung kommen soll. Muss ich diese Macken hinnehmen? Muss die ganze Platte wieder raus? Muss ich einen Preisnachlass akzeptieren und dann damit leben (das will ich eigentlich nicht)

    Besonders dieser Absatz zwischen den Platten ärgert mich, wenn man da eine Wasserwaage rauf legt, dann kann man die kippeln, liegt sie rechts auf, dann ist links ca. 4 mm Luft.

    Die Platte ist Star Galaxy, in der Ecke haben sie eine Bohle angeschraubt, da es ja eine tote Ecke ist.

    Ach, ja, die Platten sind auch unterschiedlich dick: 0,5 mm- 1 mm Unterschied.

    Was mache ich da? Bin ich zu pingelig? Ist es ein Naturprodukt und deshalb so ok?

    Die olle Platte ist das teuerste Teil an unserem Haus, ich hätte sie gerne 100%ig. So bin ich nun mal.

    Ich habe noch 1400 Euro zu bezahlen an den Küchenmann, die Zahlung der Platte geht über ihn. Soll das jetzt mein Druckmittel sein?

    Was soll ich tun?

    Danke, Ines
     
  2. ulla

    ulla Premium

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    AW: Wie viel Pfusch ist erlaubt bei Granit?

    Ohje, Ines, ich kann Deine Enttäuschung gut verstehen, weil wir selber Ärger mit unserer Platte hatten. (Da hat bei unser Küchenhaus aber nichts damit zu tun, da wir einen separaten Vertrag mit dem Steinmetz hatten). Da "gönnt" man sich nach Jahren Resopal-Platte endlich eine Steinplatte und dann...

    Ich bin gespannt auf die Meinungen der Spezialisten hier und hoffe, daß es eine glimplliche Lösung für Euch gibt.

    VG Ulla
     
  3. martin

    martin Moderator

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    AW: Wie viel Pfusch ist erlaubt bei Granit?

    Zunächst mal: Natursteinplatten sind in den allermeisten Fällen nicht 100%ig plan. Je dünner sie sind, desto mehr neigen sie zum Deckeln oder Schüsseln. Die Eckverbindung bei Dir ist aber schon zumindest sehr grenzwertig, die Siliconverarbeitung dort ist so nicht hinnehmbar. Die Kantenverarbeitung in der Ecke ist ungenau gefertigt und auch nicht hinnehmbar.

    Die angefasten Kanten können schon ein wenig unterschiedlich sein. Die Steinhärte schwankt und es ist üblicherweise Handarbeit. Wenn die Unterschiede nicht zu sehr ins Auge fallen, sollte man sie tolerieren. Ausgebrochene Kanten muss der Steinmetz mit Kunstharz auffüllen. "Knabberkanten" geht gar nicht. Allerdings darf man auch hier nicht zu pingelig sein. Kleinste Fehlstellen liegen in der Natur des Materials.

    Die Spüle erscheint mir im Rahmen der Toleranz. Denn nicht nur die Platten sind nicht 100%ig gerade, auch bei den Becken ist es großes Glück, wenn Du ein 100%ig planes Exemplar erwischst. Und im ungünstigsten Fall addieren sich halt die Fehler, ein Grund weswegen ich immer Unterbau-Becken empfehle.

    Das Kochfeld erscheint mir ebenfalls grenzwertig, wobei die Siliconfugen hier immer etwas konkav ausgeführt sind.
     
  4. Schreinersam

    Schreinersam Team

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    AW: Wie viel Pfusch ist erlaubt bei Granit?

    Hallöle,
    ich habe schon die Bilder komentiert.
    Also... Kochfelder müssen etwas überstehen, dass sich bei verrutschten Töpfen/Pfannen ein isolierendes Luftpolster zwisc hen APL und heissem Topfboden bildet.

    Spülen exakt bündig einzubeuen ist auch kaum machbar... die Spülen sind meist nicht 100% plan, oft ist der Spülenrand leicht wellig, so dass man lieber etwas tiefer fräst, nicht dass nachher irgendwo Blech übersteht. Allerdings sollte das schöner gearbeitet sein.
    Ich würde die Spüle immer um 5 mm absenken, den Ausschnitt mit Rundung versehen lassen und sauber bearbeiten.

    Der Plattenüberstand am Stoss geht schon Richtung Murks, das Bild mit dem Fugenknubbel und der Fehlfräsung IST m.M. Murks, ich finde die beiden letzten Punkte machen die Platte inakzeptabel.
    Rede mit dem Studio, versuche sachlich zu sein, kämpfe lieber mit den Tränen wenn Du sagst, "da gönnt man sich nach langen Resopaljahren endlich.... "
    und drohe erst nach vergeblichem Gespräch mit Anwalt und Co.

    Ich finde, man muss diese Platte nicht akzeptieren, die Mängel sind m.M. erheblich genug um Nachbesserung zu verlangen.

    Kochfeld und Spüle gehören m.M. nicht zu den Mängeln, versaute Fugen können nochmal gemacht werden.

    Wenn mit unterschriebener Abnahme argumentiert wird, sag einfach dass Du die Beurteilung dann einem Gutachter überlässt;-).

    *winke* und viel Glück, aber ich denke mal der Händler wird da nicht viele Faxen machen

    Samy
     
  5. Timonsmama

    Timonsmama Mitglied

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    AW: Wie viel Pfusch ist erlaubt bei Granit?

    Danke!

    Mit einem Anwalt will ich aber eigentlich gar nichts klären, mir wäre es lieber, die richtigen und treffenden Argumente geliefert zu bekommen, und dann weiterzugeben, denn ich hasse Anwaltsschlachten, muss ich nicht haben und ich denke, dass man sich immer so einigen sollte, wenn man Pfusch gemacht hat, muss man es richten. (Handwerkerstolz, Vermeidung von Negativ- Empfehlungen etc...) so ist das. Nur dafür muss ich wissen, ob es Pfusch ist.
    Also herzlichst Danke für Eure Beiträge!!
    Ines
     
  6. Michael

    Michael Admin

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    AW: Wie viel Pfusch ist erlaubt bei Granit?

    Hallo Ines,

    das Abnahmeprotokoll ist übrigens wertlos. Mangel bleibt Mangel, egal was du unterschreibst.

    Ich lasse auch das Kochfeld grundsätzlich nicht nach oben überstehen, sondern lieber einen mm tiefer liegen. Die Gefahr der Beschädigung beim Schieben mit einem Topf ist zu gross.
     
  7. Schreinersam

    Schreinersam Team

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    AW: Wie viel Pfusch ist erlaubt bei Granit?

    @ Michael wg Kochfeld hoch tief...
    da sieht man mal wieder, dass es für jede Variante sachliche Gründe gibt und Handwerk nicht wirklich als mathematische Wissenschaft gelten kann, allerdings sollte ,egal bei welcher variante , sauber gearbeitet werden.
    *winke*
    Samy
    *derweisswarumerflächenbündignichtmag*
     
  8. Michael

    Michael Admin

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    AW: Wie viel Pfusch ist erlaubt bei Granit?

    Sehe ich ja genauso. Auf einer Seite tief und auf der anderen hoch geht jedenfalls garnicht.
     
  9. shopfitter

    shopfitter Team

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    AW: Wie viel Pfusch ist erlaubt bei Granit?

    Hi Ines,

    Kochfeld und Spülenposition gehen o.k., die Qualität der Silikonfugen ist anhand Deiner Bilder nicht wirklich zu beurteilen.

    Die Eckverbindung sieht allerdings wirklich übel aus. Planeben kriegt man die nie hin; der von Dir angesprochene Knick ist allerdings zu vermeiden.

    Leider geht auch mich Naturstein montageseits nix an, nur der Geräte bzw. Spüleneinbau. Selbstverständlich biete ich immer an dabei zu sein, aber ohne Bezahlung sehe ich es langsam auch nicht mehr ein.
    Erst kürzlich hat der Steinmetz den Überlauf am Becken vergessen...*stocksauer*. Folge: Flexen in der fertigen Küche und anderes Becken.... business as usual....
     
  10. martin

    martin Moderator

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    Barsinghausen
    AW: Wie viel Pfusch ist erlaubt bei Granit?

    Und genau deswegen bin ich dabei, wenn der Steinmetz Aufmaß macht und schaue mir die Platten vor Auflegen in der Werkstatt an. Nicht meine Zeit ist wichtig, die Zufriedenheit des Kunden ist es.
     
  11. racer

    racer Team

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    AW: Wie viel Pfusch ist erlaubt bei Granit?

    Hallo,

    der Einbau der Spüle ist so zu akzeptieren (tiefer liegend) da die Kante ein wenig gebrochen werden muss und die meißten flächenbündigen Spülen halt nicht flächenbündig sind. Das Kochfeld kann man auch exakter einsetzen, hochstehen sollte und muss es jedenfalls bei Naturstein nicht..

    Eine verschiedene Plattendicke ist aufgrund der Gatterung zu akzeptieren, dennoch ist ein ebener Plattenübergang hinzubekommen. (die vordere Kante sollte bereits in der Werkstatt mit der anderen Platte kalibriert, also auf gleiche Stärke gebracht werden) dann wird vor Ort nur noch passend unterfüttert bis die obere Kante plan ist...

    die Silikonfuge im Bereich der Verbindung geht gar nicht..

    Ich kann leider nicht genau erkennen, welches Material verbaut wurde, je nach Material sind Strukturrisse (zu sehen aber nicht zu fühlen) sowie Stecknadel große Einschüsse zu akzeptieren. Alles was über 2-3 mm geht jedoch sowie Macken an den Kanten der Platten gehören dort nicht hin, ausbessern mit Kunstharz wäre angesagt... (was wiederum zu akzeptieren ist, da Natur auch schon mal Löcher produziert)

    mfg

    Racer
     
  12. Timonsmama

    Timonsmama Mitglied

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    AW: Wie viel Pfusch ist erlaubt bei Granit?

    N'abend,

    das Material ist Star Galaxy. Vom Preis her sollte man meinen, das das was Gutes ist, die Platte an sich ist auch wunderschön, nur die Verarbeitung eben nicht...:(

    Gruß, Ines
     
  13. racer

    racer Team

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    AW: Wie viel Pfusch ist erlaubt bei Granit?

    Star Galaxy ???

    ich hätte wetten können, dass ich auf dem Bild mit der Eckverbindung einen Labrador (wahrscheinlich dunkel) erkenne...

    Beim Star Galaxy sind die Stecknadel großen Einschüsse als Naturmerkmale zu akzeptieren...

    Beim Labrador wären es eher die feinen Risse und Adern gewesen.

    mfg

    Racer
     

    Anhänge:

  14. Timonsmama

    Timonsmama Mitglied

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    Anhalt- Zerbst
    AW: Wie viel Pfusch ist erlaubt bei Granit?

    Hallöchen,
    gestern waren die Steinmetze wieder da und haben ziemlich frech reagiert- was wir denn wollten, das sieht man doch alles nicht. Sie haben vorgeschlagen, die Fugen neu zu machen und die Platten an der Eckverbindung neu auszurichten. Die ausgebrochenen Stellen an der Vorderkante: sie haben es nicht direkt gesagt, aber es kam so rüber, als wären WIR das gewesen!!
    Der Chef selbst wollte übrigens nicht kommen um sich das anzusehen: "Ich glaube das zwar gar nicht, aber die Monteure kommen nochmal zu ihnen." Das finde ich dreist und kundenunfreundlich hoch drei! >:D
    Ach ja, dann hatten wir noch die Phase an den Kanten reklamiert, das hatte ich vergessen zu schreiben beim ersten Posting. Ich hatte beim Vermessen gesagt, ich möchte keine Rundkante sondern nur die obere Kante gerundet, vorne glatt. Nun waren Phasen statt Rundung dran, aber da war gar kein Weg: Sie haben gesagt, entweder wir akzeptieren die Nacharbeiten wie oben beschrieben oder sie würden die Platte mitnehmen und dann vor Gericht (!!!) klären, was Sache ist. Mein Mann hat dann um des lieben Frieden willen den Ausbesserungen zugestimmt, da wir kein Interesse an Rechtsstreitereien haben und auch ENDLICH kochen wollen. Denn hätten sie die Platte ausgebaut, hätte es sicher ewig gedauert, so oder so. (Ihr Plan ist also wahrscheinlich aufgegangen)
    Na und als ich abends nach Hause kam... Die Platten sind an der Eckverbindung jetzt ausgerichteteter als vorher, aber jetzt passt es links und rechts bei dieser Fuge, aber in der Mitte buckelt die längere Platte und steht somit in der Mitte der Fuge drunter. Nicht viel, ich muss zugeben, dass man es bei Tageslicht kaum sieht, aber wenn Licht drauf ist, dann sieht man es umso bessser.
    Und die Fuge beim Kochfeld ist wieder eine Katastrophe. Solche Fugen machen Lehrlinge im ersten Lehrjahr wahrscheinlich besser. Lauter Buckel und tiefere Stellen und Wischspuren auf der Fuge. Ist es wirklich so schwer, so eine Fuge hinzubekommen?
    Wenigstens sind jetzt Kochfeld und Spülen bündig (die kleine Spüle schaute nämlich sogar oben drüber!). Aber die Spülenausschitt-Fräsung ist immer natürlich immer noch die reinste Knabberkante. (Aber das sieht man ja nicht- O-Ton Monteur)
    Sie wollen nochmal kommen, um die Ausbrüche an der Kante zu verfüllen.
    Ich bin nicht zufrieden, aber ich fürchte, wir werden uns damit begnügen müssen, ODER??? :-[

    Wie sollten wir uns verhalten?
    Eine Rechnung über ca. 150 Euro kam noch direkt nach der Montage, ein Loch mehr gebohrt für den Excenterbediener und zwei kleinere statt einer großen Spülenfräsung.
    Die will ich eigentlich gar nicht bezahlen, weil wir eben insgesamt nicht mit der Qualität der Arbeit zufrieden sind.

    Also: was immer noch nicht gut ist:
    Die Kanten sind gefast statt rund.
    Die Ausschnitte sind unordentlich.
    Die Platten schließen immer noch nicht bündig ab. (das bekommen die aber auch nicht besser hin ohne die Platten auszubauen)
    Die Fugen sind schlecht gemacht.

    Was soll ich tun?

    Danke für Eure Meinungen!

    LG Ines
     
  15. Michael

    Michael Admin

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    AW: Wie viel Pfusch ist erlaubt bei Granit?

    Hallo Ines,

    um welchen Händler handelt es sich? Name und Ort reicht.

    Für mich wäre die Vorgehensweise relativ klar und auch ihr solltet die gerichtliche Auseinandersetzung nicht scheuen.
    Das ist alles klarer Murks und die Platte werden sie euch auch nicht ausbauen. Ist ja wohl bezahlt, oder?
    Habt ihr nur noch die 150,- Einbehalt?

    Die Erstellung von angemessenen Silikonfugen ist nicht leicht, erfordert viel Übung und wer es nicht kann, sollte es lassen. Zumindest beim Kunden. Das gilt übrigens für alle anderen handwerklichen Tätigkeiten ebenfalls.
     
  16. taram

    taram Mitglied

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    24
    AW: Wie viel Pfusch ist erlaubt bei Granit?

    schade für euch - taram
     
  17. Timonsmama

    Timonsmama Mitglied

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    Anhalt- Zerbst
    AW: Wie viel Pfusch ist erlaubt bei Granit?

    @ Michael

    Wir haben noch 1040 Euro beim Küchenmann offen und die Rechnung über ca. 150 Euro beim Steinmetz.
    Die haben gesagt, wenn wir den Ausbesserungen nicht zustimmen, nehmen sie die Platte wieder mit und dann wird das an anderer Stelle geklärt, aber das wollten wir nicht, denn der Ausgang ist nicht sicher, sicher ist nur, das es ewig dauern würde.
    Und der Kommentar: "was wollt ihr denn, das sieht man doch alles gar nicht" verunsichert dann schon. Aber Ihr habt ja die Bilder gesehen. Und die runde Kante, die ich eigentlich wollte: da habe ich mich ganz sicher falsch ausgedrückt, ist doch klar.

    @ taram: ??? Wo ist dein erster Post geblieben?

    Danke, Ines
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Sep. 2009
  18. Michael

    Michael Admin

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    Lindhorst
    AW: Wie viel Pfusch ist erlaubt bei Granit?

    Die Platte ist bezahlt und euer Eigentum. Lasst euch doch nicht verunsichern wegen der unsinnigen Ausbauandrohung.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Ansicht eines Gutachters so stark von der unserer Fachleute hier abweichen wird.

    Betrachte es mal so: Ihr tut dem Steinmetz sogar einen Gefallen. Je öfter er nachbessern muss, desto schneller lernt er sein Handwerk. Übung macht den Meister. :cool:
     
  19. Timonsmama

    Timonsmama Mitglied

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    Anhalt- Zerbst
    AW: Wie viel Pfusch ist erlaubt bei Granit?

    Michael,
    Du hast gefragt, wie viel Geld wir noch einbehalten haben, ist das ein Druckmittel oder wieviel sollten wir nicht zahlen, wenn das so bleibt?

    Ich scheue wirklich die Auseinandersetzung, weil die so frech und dreist sind! Der Chef-Steinmetz will sich das ja nicht mal ansehen.
    Ich mag die eigentlich nicht einmal mehr kontaktieren, weil ich das so unangenehm finde. Ist der Küchenmann jetzt mein Ansprechpartner? Denn der bekommt ja noch das Geld von uns, mit dem Steinmann haben wir ja finanziell nichts zu tun bis auf die kleine Rechnung.

    Danke! Ines
     
  20. Michael

    Michael Admin

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    Ort:
    Lindhorst
    AW: Wie viel Pfusch ist erlaubt bei Granit?

    Wenn ihr die Steinplatte auch an den Küchenhändler bezahlt habt, ist der euer Ansprechpartner.
    Dann sollte dieser auch den Konflikt mit dem Steinmetz führen und dafür sorgen, vernünftige Arbeit abgeliefert zu bekommen,

    Der Händler hat auch bessere Druckmittel dem Steinmetz gegenüber, möchte der doch weiterhin Aufträge vom Händler erhalten.

    Wie stellt sich der Händler zu der Angelegenheit? Schliesslich ist der euer Vertragspartner und möchte mutmasslich von euch weiterempfohlen werden.
     
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