Gelöst Wasserdampf/Nässe im Nebenschrank durch Bauknecht Spülmaschine

  • Dieses Thema wurde erstellt von Themenstarter Mitglied 43205
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Mitglied 43205

Hallo,

wir haben uns nach einigen Jahren eine neue Küche von einem renommierten Küchenvertrieb gegönnt.

Nun haben wir aber folgendes Problem und so langsam weiß ich auch nicht mehr weiter..

Der Nebenschrank (Schrank unter der Spüle!) ist nachdem wir die Spülmaschine angestellt haben und diese fertig durchgelaufen ist immer vom Wasserdampf komplett feucht bzw. nass.. Es geht hierbei aber nur um den Schrank unter der Spüle und nicht um die Aussparung für die Handtücher.

Der Küchenvertrieb hat auch schon Monteure rausgeschickt zur Prüfung, die diesen Sachverhalt bestätigt haben. Dann waren hier zwei mal weitere Monteure von dem Spülmaschinenhersteller und schließlich bekamen wir vor ein paar Tagen eine neue Spülmaschine eingebaut.

Nach erster Inbetriebnahme des Geräts mussten wir leider jedoch nach wie vor das selbe Problem feststellen..

Damit man sich die ganze Sache besser vorstellen kann, habe ich mal zwei Bilder angehängt.

Nun hoffe ich, dass Ihr eventuell noch eine Idee oder einen Lösungsvorschlag für uns habt.

Vielen Dank.

Wasserdampf/Nässe im Nebenschrank durch Bauknecht Spülmaschine - 444811 - 3. Okt 2017 - 19:16
Wasserdampf/Nässe im Nebenschrank durch Bauknecht Spülmaschine - 444811 - 3. Okt 2017 - 19:16
 

Mitglied 43205

Hallo
Das haben bei uns die Monteure geprüft.
Alles dicht.
Der Wasserdampf kommt von der Spühlmaschiene unter dem Ausschnitt der Spüle in den Schrank.
Habe den Ausschnitt einmal mit Lappen zugestopft und der Schrank war danach trocken.
 

martin

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Hat Dein GSp eine Auto-Open Funktion? Wenn ja, schalte dlese aus. Und lass den Spüler nach Ende des Programms noch ca. 2 Stunden geschlossen. Dann kann die Restfeuchte sich im Gerät nieder schlagen.
 

Mitglied 43205

Die Maschine hat keine Auto-Open Funktion und das ausgetauschte Model ist genau das gleiche.
 

Mitglied 43205

Der Spüler wird nie sofort geöffnet, meistens Stunden später und wir haben immer das gleiche Problem.
Das komische ist, dass die alte Küche nie Probleme damit hatte obwohl diese an der selben Stelle eingebaut war allerdings andersrum. Also keinen Ausschnitt über dem eingebauten Spüler.
 
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Das sollte eigentlich kein Problem sein und ist sicher kein Planungsfehler.

Wenn der Ausschnitt mit dem fetzen verstopft war, muss ja die Feuchtigkeit trotzdem entstanden sein.

Passiert das auch, wenn man den Spüler nach Ende sofort öffnet und alle Körbe herauszieht?
 

Mitglied 43205

Ja leider.
Sobald die Maschine auf Temperatur geht entsteht im Unterschrank Wasserdampf.
Also noch vor dem Öffnen. Eigentlich immer. Auch wenn mann den Schrank offen lässt.
Wäre in der Arbeitsplatte kein Ausschnitt über der Spülmaschine (Spülbecken) hätten wir wo möglich nie einen Fehler bemerkt.
Selbst die zugestopften Lappen waren mach Programmende relativ trocken. Diese fühlten sich noch nicht einmal klamm an.
Als wenn der Dampf der nach Ende des Programms den Weg des geringsten Wiederstand gehen will.
Sind halt über 2 cm und keine wenige mm über der Maschinen Tür.
Unsere Bauknecht ist von außen rum mit Blech verkleidet. Von oben her ist sie offen ist das normal?
 
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Ich denke schon, dass es am Gerät liegt wenn während des Betriebes Wasserdampf nach oben entweichen kann und durch den Ausschnitt in den Spülenschrank gelangt. Da es sich bereits um das zweite, identische Gerät handelt liegt sogar ein Konstruktionsfehler des Gerätes nahe.

Wenn du das nachweisen kannst würde ich mir ein anderes Gerät von einem anderen Hersteller einbauen lassen. Auf Dauer wird sonst mit Sicherheit noch mehr in Mitleidenschaft gezogen. Die Arbeitsplatte z.B.
 
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Klingt für mich auch wie ein defekter GSP. Vielleicht müsste man den mal komplett durchchecken um wirklich eine Lösung zu finden.
 

mozart

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Hi,
die erhöhte Feuchtigkeitsabgabe günstiger, neuerer Geräte wird leider zu wenig thematisiert und beachtet.
Die Kombination aus windiger Gehäusebauweise (bei manchen Geräten kann man eigentlich nicht mehr von Gehäuse sprechen)
und leichter Öffnung führt immer häufiger zu undichten Geräten.
Bei den beschriebenen Mengen liegt sicher auch ein Fehler vor-aber die Geräte werden insgesamt immer undichter.
VG,
Jens
 

Boschibär

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Besteht für Euch denn die Möglichkeit, den Geschirrspüler auszubauen und dann laufen zu lassen, um zu gucken, wie und wo die Feuchtigkeit rauskommt?
 
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Mess doch mal den Abstand Oberkante Spülmaschinenfront und Unterkante Arbeitsplatte im geschlossenen Zustand.
Bauknecht hätte dort mind. 3 mm.
Möglicherweise ein Montagefehler.
 

Mitglied 43205

Danke Euch für eure Mühen.
Aber ich glaube langsam das dieses Thema kein gutes Ende nimmt.
Die Abstände sind in Ordnung. Wie soll ich als Laie beweisen können das da ein Fehler vorliegt?
Nächste Woche geht es zum Küchen Zentrum. Mal abwarten was die uns erzählen.
Solange eine Garantie besteht werde ich nichts ausbauen.

Wir werden uns zurück Melden. LG
 

Boschibär

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Unwahrscheinlich, aber:
Kann es denn sein, dass die Seitenwand des Geschirrspülers bei der Kondenstrocknung so kalt wird, dass diese das offene Regal daneben abkühlt und dann an der Wand Kondensat entsteht?

Wann genau während des Spülgangs tritt die Feuchtigkeit auf? Wo genau in dem Schrank tritt die Feuchtigkeit auf? An der rechten Seite? eher mittig?
 
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Ich klinke mich hier mal ein, da wir quasi das gleiche Problem haben. Also nicht, dass der Nachbarschrank feucht wird, aber es bildet sich während dem Betrieb Kondenswasser rund um den GSP, insbesondere im oberen Bereich. Also wird die APL von unten feucht sowie die direkt angrenzenden Korpuswände und Fronten. Und zwar auch so stark, dass sich kleine Tröpfchen bilden. Interessanterweise haben wir ebenfalls einen neuen Bauknecht GSP (IBBO 3C34 X). Meiner Meinung nach ist das Türgummi einfach nicht dicht. An einen Montagefehler glaube ich eher nicht, die Tür stößt nirgends an, auch nicht an den Schrauben der APL-Verschraubung (das ist bei dem Modell übrigens sehr problematisch, da schon ein zu dicker Schraubenkopf reicht, damit die Tür nicht mehr schließt).

Tatsächlich vermute ich einen Konstruktionsfehler bei der Dichtung. Ich hab nämlich Mal die Dichtung von innen gefilmt während ich die Tür auf und zu mache. Dabei sind mir 2 Dinge aufgefallen. Allgemein scheint der Anpressdruck sehr niedrig, das eigentlich Recht flexible Gummi wird nur minimal eingedrückt. Schlimmer ist allerdings vermutlich die Dichtung im Scharnierbereich. Dort ist meiner Meinung nach eine Lücke in der Dichtung! Hiervon hab ich ein Foto angehängt. Fotografiert vom unteren Korb in Richtung linkes Scharnier (links wenn man vor dem GSP steht, also rechtes Scharnier wenn man wie die Kamera von innen Richtung Tür guckt). Dort sieht man von oben kommend das umlaufende Türgummi. Die Halterung von diesem endet allerdings so früh, dass im unteren Bereich gar kein Anpressdruck nach vorne gegen die Tür aufgebaut werden kann. Außerdem sieht man dann am unteren Ende dieses Gummis eine Lücke, bevor dann das unten an der Tür befestigte Gummi kommt (ca. 1cm links vom Ende des umlaufenden Gummis). Durch diese Lücke kann dann Wasserdampf ungehindert durchziehen und im Rahmen des GSP hochziehen und im oberen Bereich kondensieren. Wer so ein Bauknecht Modell bei sich hat kann das sicher besser nachvollziehen.

Vll. kann ja Jochen mal schauen ob das bei seinem Modell auch so ist. Und die hier anwesenden Experten können ja auch Mal schauen ob die Erklärung Sinn macht...

Wenn ich richtig liege, kann man sich Austauschgeräte allerdings sparen...
 

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