Umfrage zu Ihrem Angebotsverhalten

Wie viele Angebote haben Sie benötigt, bis sie sich zum Kauf entschlossen haben?

  • Ich habe bereits gekauft und nur 1 Angebot eingeholt

    Stimmen: 75 8,4%
  • Ich habe bereits gekauft und 2 Angebote eingeholt

    Stimmen: 78 8,7%
  • Ich habe bereits gekauft und 3 Angebote eingeholt

    Stimmen: 127 14,2%
  • Ich habe bereits gekauft und mehr als 3 Angebote eingeholt

    Stimmen: 105 11,8%
  • Ich habe noch nicht gekauft und werde nur 1 Angebot einholen

    Stimmen: 13 1,5%
  • Ich habe noch nicht gekauft und werde 2 Angebote einholen

    Stimmen: 72 8,1%
  • Ich habe noch nicht gekauft und werde 3 Angebote einholen

    Stimmen: 157 17,6%
  • Ich habe noch nicht gekauft und werde mehr als 3 Angebote einholen

    Stimmen: 247 27,7%
  • Der Preis war/ist ausschlaggebend

    Stimmen: 231 25,9%
  • Die Beratung war/ist ausschlaggebend

    Stimmen: 312 35,0%

  • Gesamtzahl der Wähler
    892
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Liebe Mitglieder des KF,

nach längerer Abstinenz haben wir uns dazu entschlossen, wieder eine langfristige große Umfrage durchzuführen.

Der Hintergrund dafür ist die interessenspezifische Argumentation der beiden Parteien -Fachhändler und Kunde. Der Händler bemängelt die doppelte und mehrfache Arbeit, die dadurch verursacht wird. Der Kunde folgerichtig die schlechte Vergleichbarkeit der Angebote und die oftmals intransparente Angebotsstruktur.

Leider sind beide Argumentationen nur auf subjektiver Basis nachvollziehbar. Man glaubt das alles nur und die eingebrachten Zahlen sind immer nur die "Gefühlten" der jeweiligen Partei.

Diese Umfrage soll z.B. Aufschluß darüber geben, ob eine Diskussion darüber überhaupt erforderlich ist. Evtl. gestalten sich die tatsächlichen Zahlen ganz anders und sind für alle mit gutem Gewissen zu vertreten.

Die Umfrage ist selbstverständlich anonym und wir hoffen durch die Antworten zu einem repräsentativem Ergebnis zu kommen. Jeder hat natürlich die Möglichkeit bei Bedarf seine Antwort im Thema zu begründen, was aber nicht zwingend erforderlich ist.

Es sind zwei Antworten möglich die sich aufteilen in:
  • Ich habe bereits gekauft
  • Ich werde demnächst kaufen
Innerhalb dieser beiden Punkte, welche aus 8 Fragen bestehen, geben sie bitte eine für Sie relevante Antwort ab.

Die letzten beiden Fragen sollen Aufschluß über den Grund Ihrer Kaufentscheidung geben. Das können Sie natürlich nur dann, wenn bereits gekauft wurde oder Sie schon jetzt wissen, wie Ihre Vorgehensweise prinzipiell ist.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und viel Input in diesem Thema, das hoffentlich für beide Seiten zukünftig sehr hilfreich sein wird.
 
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Liebe Jenny,

wir befinden uns gerade in einer orthographischen und grammatikalischen Umbruchphase. Das entsprechende Thema dazu findest du im OT-Bereich.

"Ich noch nicht gekauft"
Das ist Neudeutsch und bedeutet, daß der Betreffende noch nicht gekauft.
Er bereits gekauft, hieße es: "Ich bereits gekauft..."

Das ich allerdings in 1-4 falsch gemacht. *w00t* ;-)

Danke für das "habe". Ich werde es jetzt einfügen und wundere mich, wieso das seit einer Woche kein anderer gemerkt. :cool:

Wenn du bei Gelegenheit noch ein "hat" und ein "hätte" übrig hast, könnten wir den Rest auch noch aufdröseln. :nageln:
 
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Ich frage mich, ob jeder wahrheitsgemäß die beiden unteren Punkte beantwortet, oder sollte man den Punkt "Ich habe das preislich niedrigste Angebot gekauft" ergänzen sollte...

zudem wäre weiterhin interessant die Staffel:

die Küche war zum Schluss preiswerter, als das was wir ursprünglich ausgeben wollten
die Küche war zum Schluss genauso teuer, als das was wir ursprünglich ausgeben wollten.
die Küche war zum Schluß um mehr als 10% teurer, als das was wir ursprünglich ausgeben wollten.
die Küche war zum Schluß mehr als 25% teurer, als das was wir ursprünglich ausgeben wollten.
die Küche war zum Schluß mehr als 50% teurer, als das was wir ursprünglich ausgeben wollten.

mfg

Racer
 
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Vielleicht hilft das schon weiter:

1996 habe ich für 8000,- DM eine Küche gekauft, also dacht ich für 10.000,-€ gibt es bestimmt etwas. Dann mussten wir korrigieren auf 15.000€ - 20.000€ und jetzt sind es fast 24.000,-€ geworden. Trotz guter Verhandlungen, denn das erste Angebot lag über 30.000,-€.

So und nun macht eine Tabelle daraus.*kfb*

Gruß Steve
 
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Hallo Racer,

warum sollte hier gelogen werden? Die Umfrage wird unter den Mitgliedern des KF durchgeführt. Es wird letztlich nicht repräsentativ für die gesamte Branche sein aber es ist doch irgendwie logisch, daß unsere User Wert auf eine gute Beratung legen. Wären sie sonst hier? ;-)

Die von dir zusätzlich vorgeschlagenen Punkte sind aber eine komplett andere Umfrage. Das können wir zwar machen, hat aber mit dieser nichts zu tun.
 

ulla

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Hmmm... bei mir liegt der Fall ähnlich wie beim Teilnehmer Strspree.

Lag daran, dass ich vorher keine Ahnung von Küchen und von gestalterischen Möglichkeiten hatte. Die Lust und Freude kommt mit Sichtung der Möglichkeiten... *kiss*

Ich bin nachträglich trotzdem super zufrieden. Wenn die Küche 20 Jahre halten soll und ich sie jeden Tag sehe, lege ich das Geld lieber dort an als in Reisen oder Ähnlichem.
 

menorca

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wir befinden uns gerade in einer orthographischen und grammatikalischen Umbruchphase.
Nicht nur im KF! Vielfach erlebt:
am Telefon: kann ich mal die Martina?
bei Tisch: kann ich mal die Butter?

zurück zum topic: es gibt, denke ich zwei Typen von Küchenkäufer. Gemeinsam ist, dass man vorher keine Ahnung hat, was Küchen überhaupt kosten. Gruppe eins hat tatsächlich nur einen bestimmten (oft relativ niedrigen) Betrag übrig ohne Möglichkeit aufzustocken. Die Küche muss dem Budget angepasst werden. Gruppe zwei ist wie strspree: verblüfft über Küchenpreise und kann und wird das ursprüngliche Budget in bestimmten Grenzen der Küche anpassen. Hat aber nix mit der Umfrage zu tun.
 
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Wir haben das Glück und Geschick, dass wir uns vor der eigentlichen Finanzierung informiert haben und es durch den Verkauf 2er Immobilien nicht so angespannt im Portemonaie aussieht. Ein Buget hatten wir schon, aber da es unsere letzte Küche wird......... Und dann haben wir viel im Forum gelesen........ das wäre noch ganz schön und das und das..........
Racer wird es freuen.

Viele Grüße Steve
 
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Wir haben letztlich mehr Geld ausgegeben, als es geplant war, aber ich hätte nicht jeden Preis gezahlt. Wenn eine halbwegs anständige Küche nicht zu einem vernünftigen Preis möglich gewesen wäre, dann hätte ich unsere neue Küche in der neuen Wohnung aufgebaut, auch wenn es dann irgendwie zusammengebastelt ausgesehen hätte. Die neue Küche war nach 7 Jahren kein bisschen schlecht, sie passt eben nur nicht vernünftig.

Mich würde allerdings interessieren, bei wem sich ein Händler beschwert :-)
Dass die meisten Kunden aufs Geld gucken (müssen), liegt in der Natur der Sache. Daran wird sich nichts ändern.
Das sollte aber doch auch jedem Händler klar sein, und jeder Händler sollte auch wissen, wie die Preise gemacht werden, und dass ein Kunde schon fast gezwungen ist, sich mehrere Angebote einzuholen.
 

Smart

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mich würde bei der umfrage interessieren, wie weit (km) ein kunde für eine neue küche fährt, oder ob er lieber bei einem händler vor ort die küche kauft.
 

gabi

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@ Smart

Also ich hab mir meine neue Küche bei einem Küchenstudio gekauft, das ca. 20km von mir weg ist. Wenn ich daran denke, wieoft ich meinen *kfb* besucht habe, weil ich wieder was geändert haben wollte, oder mir was in "natura" ansehen wollte....
Da haben mir die 20km schon gereicht.
Ich war heuer auch in der Handwerksmesse in München - die wollten mir auch seehr gerne eine Küche verkaufen und meinten 1 Besuch würde reichen und dann könnte man ja alles per email erledigen. Für mich persönlich wäre das absolut keine Lösung, weil ich muss immer alles "sehen" , damit ich es mir wirklich vorstellen kann.
lg
Gabi
 

ulla

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Ich habe mir sogar Angebote aus einem Küchenstudio in Stuttgart und einem in Frankfurt eingeholt.

Nachträglich gesehen: Wäre nicht notwendig gewesen, aber ich dachte, ich brauche das.

Man irrt am Anfang einer Küchen-Suche leider ziemlich orientierungslos herum....
 
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AW: Umfrage zu Ihrem Angebotsverhalten

Wir haben uns unter anderem sogar Angebote einer Küche aus 2 Filialen einer Kette geholt.
Die Preise sind mehrmals runtergegangen, obwohl uns der erste KFB relativ früh gesagt hat, dass deren Preise unverhandelbar wären und wir niemanden finden würden, der deren Preise halten könne.

Man könnte meinen, dass das gemein ist, aber da man als Kunde wegen der Mondpreise und Sonderangebote nicht abschätzen kann, welche Preise gerechtfertigt sind, sind die Händler selbst schuld daran.
 
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@Türdämpfer

hier gilt natürlich, dass man nciht alle in eine Topf werfen sollte. Die, die mit Mondpreisen agieren sind selbst schuld daran, da hast Du Recht...

Wenn Du bei einem großen in zwei verschiedenen Filialen warst und dort zwei Angebote bekommen hast, waren die Angebote identisch und die Preise dennoch unterschiedlich ?

mfg

Racer
 
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AW: Umfrage zu Ihrem Angebotsverhalten

Ja, die angefragten Küchen waren identisch

Alle will ich nicht über einen Kamm scheren, aber ich bin die Sache mit einem schlechten Gefühl angegangen und bin bestätigt worden.
Die Großen haben allesamt diese Mondpreisstrategie gefahren. Einer wollte gar nicht runtergehen :-) Da sollte eine vergleichbare Nobilia -Küche doppelt soviel kosten, wie eine Bauformat und auch wesentlich teurer, als eine Alno in einem anderen Laden.
Besonders übel ist mir aufgestoßen, dass ein KFB eines Ladens, der kein Nobilia macht, über Nobilia hergezogen hat, und meinte, dass das Nachkaufen von Einzelteilen dort extrem teuer wäre, und dass das bei Bauformat viel preiswerter ginge, weil die keine Blockverrechnung machen würden, oder so in der Art. Tatsächlich sollte ein Unterbauschrank bei Nobilia in inem anderen Laden unverhandelt 550 Euro gekostet und eine Frontplatte für eine Spüma von Bauformat über 200 Euro. Da sehe ich nicht, wo Bauformat besser als Nobilia ist.

Aber gut, ich habe bei der Küchensuche viel erlebt, was mich nicht erfreut hat. Das kann und will ich hier nicht alles aufzählen.

Mit kleineren Händlern wollte ich es auch probieren. Der Eine war aber gerade in den Urlaub gedüst und hat sich danach trotz Abmachung nicht mehr gemeldet und der Andere hatte weder email, noch Musterstücke da. Das Angebot von dem war dann selbst ohne Montage 20 oder 30 % teurer, als in der großen Kette. Die Montage hätte der auch nicht zu einem Festpreis gemacht, wie ich es bisher ausschließlich in großen Läden genannt bekommen habe.
Mir haben dann noch ein paar Kleinigkeiten an dem nicht gefallen und ich hatte nach 3 Wochen Sucherei so die Pappe auf, dass ich dann in der großen Filiale zugeschlagen habe.
Letztlich habe ich bei dem gekauft, der sich die meiste Mühe gemacht hat. Der hatte das interessanteste Angebot und den habe ich am meisten gelöchert.
 
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Ziemlich eindeutig hat der allgemeine deutsche Küchenverkäufer den versauten Ruf des amerikanischen Autohändlers mittlerweile weit übertroffen.
Das ist auch konsequent, da die preisliche Intransparenz, ohne wirkliche Vergleichsmöglichkeit, die labilen Geister der Branche zu Halbgöttern aufsteigen lässt, die es sich zur Aufgabe gemacht haben täglich das Blaue vom Himmel herunterzulügen.

Zum Glück gibt es im Netz zahlreiche Informationsquellen (mehr oder weniger Gute ;-)), die diese Unwahrheiten aufdecken, und jeder der hier als Frischling zwei Stunden quergelesen hat, sollte auch dazu in der Lage sein.

@Türdämpfer,
mit dem einen kleinen Händler hast du wohl auch Pech gehabt. Tendenziell ist es eher so, daß die kleinen inhabergeführten Studios günstiger, oder zumindest nicht teurer, sind als die Möbelpaläste. Aber auch hier muss man den Richtigen erstmal finden.
 
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AW: Umfrage zu Ihrem Angebotsverhalten

Hallo,

einige Dinge kann ich voll bestätigen.
Die Info aus diesem Forum ist unbezahlbar gut. Aus den 2 Stunden sind aber Tage und Wochen geworden.
Die kleineren Küchenstudios haben durchaus ihre Berechtigung, aber auch dort gibt es Honks ohne Ende und ohne ein oder zwei Besuche ist es leider nicht festzustellen, ob schwarzer oder weißer Hut.
Einige haben sich trotz schriftlicher Versicherung und Versprechen, Fragen über den Aufbau von Küchenfronten aufzuklären (Folie oder nicht), nie wieder gemeldet.
Eine Küchentante von Alno hat uns immer wieder ihre Ausstellungsküche angeboten. Selbst in dem Angebot, was ich bezahlt habe, waren diese Komponenten immer noch enthalten.
In dem Küchenstudio, welches den Zuschlag erhalten hat, konnte ich Dank meines Wissens punkten. Ich wußte welche PG welche Front hat und wie diese aufgebaut sind. Trotzdem waren etliche Dinge nicht unbedingt transparent (unterschiedliche Schränke in den Angeboten) und nur durch das erworbene Wissen war ich in der Lage, diese Dinge zu hinterfragen. Ohne diese Möglichkeit des Hinterfragens, hätte das Küchenstudio den Auftrag nicht bekommen! Bei unserem 4. Besuch, in diesem Studio, haben wir den Spieß umgedreht und ganz klar zu verstehen gegeben, dass dies unser letzter Besuch hier ist. Entweder wir einigen uns heute oder der Drops ist gelutscht.
Ob wir nun preiswert gekauft haben oder nicht, kann nur der Spezialist beantworten, da wir keine 2 gleichen Küchenhersteller angeboten bekommen haben. Wir wissen nur, dass wir mit Eggersmann sicherlich keinen schlechten Hersteller erwischt haben.
Für die Küchengeräte haben wir Preise ausgehandelt, die zwischen Elektro-Großhandel/Internet und Listenpreis (Küchenhandel) liegen. Auch hier ist es vielfach schwer Vergleiche zu ziehen, da der Elektro-Großhandel andere Geräte vertreibt, als der Küchenhandel.
Für den Aufbau der Küche wurde ein Festpreis vereinbart, der für 2 Monteure für 2 Tage berechnet wurde. Die Anderen Küchenstudios haben meist nur die Häfte von diesem Preis berechnet. Allerdings glauben wir, dass sich der Rest der Summe in den Möbelpreisen wieder findet.

Viele Grüße Steve
 

ulla

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Zu den kleinen Studios kann ich noch ein paar Schoten beitragen.

In der Nähe unserer Wohnanlage befinden sich 2 inhabergeführte Küchenstudios - nur 5 Minuten zu Fuß entfernt.

In beiden hinterließ ich Grundriss, Mail-Adresse und das Angebot, persönlich bei uns vorbeizukommen.

Welch eine Möglichkeit für einen Küchenverkäufer, dachte ich! Nicht nur Raum, Lichtverhältnisse etc. vor Ort kennenzulernen, sondern auch der persönliche Kontakt mit dem Kunden. Und so problemlos, gleich in der Nachbarschaft!

Ergebnis:

Studio 1 verschlampte angeblich die Mail-Adresse. Nachdem ich nach 4 Wochen nichts gehört hatte, fragte ich nach. Erhielt dann ein Angebot und nach der Bitte um Umgestaltung und Neukalkulation rührte man sich dort nicht mehr.

Studio 2 gab ein unverschämt teures Angebot ab, das vollkommen an unseren Bedürfnissen vorbeiging.

Persönlich vorbeigekommen ist KEINER.

Mir ging es wie Türdämpfer "Letztlich habe ich bei dem gekauft, der sich die meiste Mühe gemacht hat." Der saß bei einem mittelgroßen Fachhändler und war wenigstens interessiert, dabei am wenigsten aufdringlich von allen. Die Montage war inklusive als Festpreis und super.
 
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Liebes Forum,

ich befinde mich noch mitten im Küchenkaufprozess und bin ziemlich frustriert. Die Prospekte der großen Möbelhäuser, die den Tageszeitungen beiliegen, versprechen zum Teil tolle Angebote (Einbauküchen incl. Elektrogeräte) für rund 3.000 EUR. Vor Ort findet man diese Küchen so gut wie nie. Kaum eine Küche ist namentlich gekennzeichnet, so dass man Mühe hat, Hersteller und Modell herauszufinden. Preise sucht man meist vergeblich (außer in einem großen schwedischen Möbelhaus).

Die Berater sind zwar nett und auch bemüht, aber auch oft irritiert, wenn man z.B. mal den Herd in natura oder zumindest auf einem Foto sehen möchte, den sie einem in die Planung gesetzt haben. Die Preispolitik bei Angebotsküchen ist völlig intransparent, zum Teil gibt es widersprüchliche Preisangaben für einzelne Teile, wenn man ein paar Tage später nochmal beim selben Berater aufschlägt.

Der Übergang zwischen Angebotsküche und frei geplanter Küche ist offenbar fließend und für den Kunden kaum nachvollziehbar.

Immerhin hat mir ein großes Möbelhaus ungefragt die Planung ausgedruckt und mitgegeben, der Berater des anderen Möbelhauses gestattete mir "ausnahmsweise", per Handy einen Screenshot anzufertigen.

Wenn das so weiter geht, lande ich wahrscheinlich doch beim Schweden, wo ich mir das Zeug selbst aussuchen kann und bei jeder Schraube weiss, was sie wirklich kostet.

Fazit: Es gibt schöne Küchen, und ich würde ja gerne eine kaufen, aber das müsste alles sehr viel einfacher gehen - gerade bei den großen Möbelhäusern erwarte ich, dass das System kundenfreundlicher gestaltet wird.

So, das musste mal raus. :rolleyes:

Viele Grüße
Küchenluder
 

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