Syenit=Granit?

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Hallo zusammen,

ich habe mich für eine Arbeitsplatte entschieden, die richtig toll ist

Google-Ergebnis für http://www.wolfgranite.com/picdtl/Cafe_Imperial.jpg

Nun, habe ich erfahren, das es kein richtiger Granit ist sondern die Bezeichnung Syenit trägt. Das kenne ich nicht und es verunsichert mich, ob es als Arbeitsplatte in der Küche geeignet ist?

Bitte um Erfahrungsberichte bzw. Aufklärung.

DAnke*rose*

LG

Tanja
 

martin

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AW: Syenit=Granit?

Syenite sind Tiefengesteine mit ähnlichen Eigenschaften wie Granit. Größter Unterschied im praktischen Gebrauch ist: sie neigen etwas stärker zu Ausplatzungen durch Hitzeeinwirkung. Also solltest Du es vermeiden einen Topf direkt vom Kochfeld auf die Platte zu stellen.

Übrigens: die wenigsten Natursteine, die im Handel unter der Bezeichnung "Granit" angeboten werden, sind tatsächlich Granite. In den meisten Fällen handelt es sich um andere Hartgesteine.
 
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AW: Syenit=Granit?

Danke Martin,

wie enttäuschend.:( Jetzt habe ich etwas tolles gefunden (farblich gesehen) und müsste evtl. beim gebrauchen aufpassen.....
 

mozart

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AW: Syenit=Granit?

Hi,
wie wäre es mit Tan Brown?
Der ist allerings auch kein Granit, sondern ein Charnokit. Weiß ich seit eben.
Sieht dem Foto ähnlich, könnte aber dunkler sein. Sehr schön.
Auf natursteinwelt.de > Katalog findet man ihn ganz unten.
Grüße,
Jens
 

martin

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AW: Syenit=Granit?

Gegen den von Dir ausgesuchten Stein spricht aus "küchenpraktischer" Sicht nichts: geringe Wasseraufnahmefähigkeit, geringe Empfindlichkeit beim Schmutzeintrag, gute Politurstabilität.

Heiße Töpfe oder Pfannen sollte man auf keinen Stein stellen.

Ausplatzungen kann es bei jedem Stein geben. Bei den Syeniten ist die Wahrscheinlichkeit halt etwas größer als bei anderen Steinen. Es gibt Steine, da ist die Gefahr der Ausplatzungen noch wesentlich größer, z.B. Labrador.
 

mozart

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AW: Syenit=Granit?

Hi,
Tanja, so Kontinente-mäßig liegst Du mit Cafe Imperial auch genau richtig:

Style: Old World Style

:-)

Jens
 

Snow

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AW: Syenit=Granit?

Hallo beides sind sogenannte Tiefengesteine, Granit hat einen hohen Quarzanteil.
Soweit ich aber weis (man möge mich berichtigen) sind sowohl Syenit als auch Granit hart und politurfähig. Also bestens für Küchenarbeitsplatten geeignet.
Syenite sind wohl im Gegensatz zu Granit in Deutschland seltener und daher vermute ich, dass diese dementsprechend auch teurer als Granit sind.
 

Snow

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AW: Syenit=Granit?

Hei de nei, jetzt wollt ich einmal schnell sein...und kaum versiehste dich ..Antworten auf Antworten..;-) Genial*top*
 

Jordi

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AW: Syenit=Granit?

HAllo,

also auch der Labrador 'Blue Pearl' und 'Emerald Pearl' sind beides Syenite.

Habe eine Arbeitspneute in meiner neuen Küche direkt neben dem Herd, auf die ich seit ca. 10 Jahren heiße Töpfe, Pfannen und Backbleche abstelle ohen jegliche Beeinträchtigung des 'Blue Pearl'.
Ich bezweifle mal, dass das nur dem Glück geschuldet sein soll ;-)

In meiner neuen Küche wird die APL um Spüle und Herd wieder aus diesem Material sein, da es nach meiner Erfahrung damit sehr unempfindlich und pflegeleicht ist.

LG Jordi
 

Jordi

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AW: Syenit=Granit?

P.S.: @ :-))

Schon klar, die 'Antwort' kommt auch um JAHRE :-) zu spät, aber ich denke es gibt auch noch andere die dieses Theme hier aufrufen und somit ist es vielleicht doch nicht ganz aus der Zeit ...

*Doppelgrins* Jordi
 

martin

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AW: Syenit=Granit?

Ja Jordi,

das "Ausgraben" dieses Threads macht mit Deinem Kommentar Sinn.

Ich schrieb ja es kann zu Ausplatzungen durch Hitzeeinwirkung kommen. Zwangsläufig ist das nicht. Wenn halt Gesteinsanteile mit erheblich unterschiedlichem Ausdehnungskoeffizenten dicht nebeneinander liegen, passiert so etwas oder (häufiger), wenn Wasser im Gestein ist. Letzteres findet man bei frisch verarbeiteten oder mangelhaft imprägnierten Platten, ersteres ist "Schicksal".

Grundsätzlich: hitzebedingte Ausplatzungen sind bei Natursteinplatten eher selten, wenn kein Wasser (mehr) drin ist. Bei frisch aufgelegten Platten sollte man daher in den ersten 2-3 Monaten schon etwas vorsichtiger sein wegen des Wassers, das nun mal zwangsläufig bei der Fertigung in nicht unerheblicher Menge benötigt wird.
 

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