Spülenproblematik

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Hallo zusammen,
könntet ihr mir bitte mit eurer 'Spülenerfahrung' helfen?
Bisher hatte ich eine 1m breite Edelstahlspüle mit großem und kleinem Becken in einem 80 cm breiten Unterschrank sowie einer Abtropffläche, die in die 'tote' Ecke ragte..
In meiner neuen Küche wird die Spüle in einen 60cm breiten Spülenschrank eingebaut, daran schließt wieder eine 'tote' Ecke an. Nun bin ich noch unentschlossen, ob ich eine Spüle mit Restebecken und Abtropffläche nehme oder einfach zwei getrennte Becken in die Granitplatte einbauen lasse. Um Erfahrungsberichte wäre ich sehr dankbar.

MacKitchen
 

menorca

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Hallo MacKitchen,

die erste Frage, die du entscheiden müsstest, wäre: Edelstahl oder Feinsteinzeug/Keramik? Verbundmaterial wie Silgranit/Fragranit ist besser als früher, aber trotzdem nicht so empfehlenswert wir die anderen beiden Materialien (Fleckenprobleme).

Falls Edelstahl, würde ich zwei Unterbaubecken nehmen, zB von Blanco. Als Abtropffläche reicht normalerweise ein Handtuch in Zeiten von "Fast-alles-kommt-in-den-Geschirrspüler".

Falls Keramik, dann flächenbündig einbauen. Bei
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(hab dir schon die 60cm Unterschrnk-Spülen verlinkt) kannst du dir die Spülen nach Unterschrankgröße sortieren lassen, ein F hinter dem Namen bedeutet flächenbündiger Einbau möglich. Alternativer Hersteller: Villeroy&Boch.

Ich selber habe nur eine Schichtstoffarbeitsplatte und liebe meine Systemceram Spüle: ein großes Becken, ein kleines rundes Ausgussbecken, Abtropffläche in die tote Ecke.

Spülenproblematik - 161567 - 29. Okt 2011 - 18:32
 
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Hallo MacKitchen,

ich denke, die Wahl der richtigen Spüle hängt stark von den eigenen Gewohnheiten ab. Wir hatten z.B. die letzten 8 Jahre eine Edelstahlspüle mit großem Becken + Restebecken und Abtropfe. Wie sich herausgestellt hat, haben wir das Restbecken nie irgendwie in die Arbeit eingebunden. War einfach nur ein weiteres Teil, das geputzt werden musste. Deshalb gibt’s jetzt für die neue Küche eine Keramikspüle mit einem großen Becken und Abtropfe. Die brauche wir tatsächlich, weil wir täglich die Näpfe unserer Tiere von Hand spülen und dort dann abstellen. Viele brauchen aber gar keine Abtropfe und gönnen sich lieber etwas mehr Arbeitsfläche. Also am besten beobachtest du dich mal eine Weile selbst. Wie oft nutzt du die Abtropfe, wie oft das Restebecken? Kannst du darauf verzichten oder brauchst du es vielleicht doch? Das können wir hier schlecht beurteilen.

Die Wahl des Materials ist in erster Linie eine Geschmacksfrage. Ich träume schon lange von einer weißen Keramikspüle in Kombination mit einer Eiche Massivholz APL und das gönnen wir uns jetzt auch (SystemCeran Mera 90)*kiss*

LG ally
 

Nice-nofret

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;D ich benötige das Restebecken primär als Spülbürstengrab ... deshalb hab' ich es auch hinter und nicht neben der Spüle..
 
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Bei Granit würde ich einfach zwei Unterbauspülbecken nehmen, eines als Spüle und eins als Ablage, Abtropf oder wenn Spülbeckenbesetzt als Ersatzspüle ;-) Als Abtropfe dann einfach den Granit links und rehts der Spüle (Spülen) etwas schräg einschleifen lassen so das man es kaum erkennt, als normale Arbeitsfläche verwenden kann, aber das Wasser in die Spüle läuft ;-) geht aber nur bei bei Unterbauspüle ;-)
 

Nice-nofret

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Frankenbu - die Adhäsionskräfte verhindern dass das Wasser in die Spüle rinnt; dazu müsste die Schräge so schräg sein, dass dann die Gläser und Teller gleich mit rutschen würden ;-) - Deshalb raten wir ja bei Granit von Abtropffläche ab - weil entweder funktioniert es nicht oder zu gut .. ein Handtuch muss man in jedem Fall unterlegen (und sei es um die Gläser zu schonen, bzw. um das Geklapper zu verhindern) dann kann man sich die €300 auch sparen.
 
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Das funktioniert zumindest soweit das das Wasser nicht dahin läuft wo es nicht hingehört und sauber ins becken geschoben werden kann ;-) man kann auch das wenige Wasser welches durch die Haft reibung gehalten wird mit viel Waseer ins becken schwanken, das funktioniert ;-)
 

martin

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Nö Frankenbu,

Naturstein verhält sich auf Grund der porigen Materialstruktur gepaart mit der Imprägnierung erheblich anders. Die Adhäsionskräfte sind deutlichst höher als bei den meisten anderen Materialien.
 
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Endlich geht's weiter

Hallo,
nach langer, unfreiwilliger Unterbrechung können wir unser Küchenprojekt fortführen.
Habe mich zwischenzeitlich immer wieder mit der Planung beschäftigt, aber irgendwie komme ich nicht wirklich weiter, bleibe immer wieder am G hängen. Deshalb stelle ich mal Fotos unserer jetzigen Küche ein, vielleicht hat ja jemand einen ganz anderen Planungsvorschlag.
Falls nicht, werde ich meine kleinen "Korrekturen" am Ursprungskonzept sowie Fragen/Bedenken dazu morgen hier einstellen.
Freue mich wirklich, wieder aktiv dabei zu sein.

Liebe Grüße

Mac Kitchen
 

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