Sparpotenzial: von Miele zu ??

QAF

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Hi,

Wir hatten unsere Küche eigentlich schon fertig geplant. Jetzt sind wir bei anderen Themen im Haus und ich überlege rückblickend, ob wir nicht bei den Küchengeräten etwas sparen sollten, um das Geld besser einzusetzen.
Wir hatten gewählt:
Ich denke beim Geschirrspüler ist nicht so viel zu holen.
Beim Kochfeld bin ich auf AEG IKE95474IB und Siemens EX901LXC1E gestossen, die jeweils um ca. 850 € zu haben wären.
Beim Backofen könnte man auch bescheidener sein mit einem Siemens HS736G3B1 für etwa 1100 €.
Ich finde die Preisunterschiede enorm, zumal die Alternativen ja wirklich keine Billiggeräte sind und überlege, ob wir den Unterschied wirklich merken würden...
Ich würde uns nicht als Hobby-Köche bezeichnen, aber wir kochen im Alltag dann eben doch häufig und regelmässig.
 
Ich würde wohl tauschen, wenn ich etwas sparen müsste. Die Geräte halten üblicherweise eh nicht das ganze Küchenleben lang, und dann könnt ihr immer noch upgraden.
 
Wobei der Vergleich insbesondere zwischen dem DGC7465 HC Pro und dem HS736G3B1 schon gewagt ist, da liegen technisch Welten dazwischen, die man in der Nutzung deutlich merkt.
Die Induktionsfelder von Miele finde ich hingegen auch recht teuer.
Siemens Linie zum Strassenpreis hingegen ist preislich schon sehr attraktiv.
 
Mir würde das 90er Feld EX907NVV6E von Siemens besser gefallen, da das eine große, runde Zone in der Mitte hat, anstatt der "verkürzten Flexzone".

Liegt zwar bei knapp 1,8 K Straßenpreis, da studioLine, aber immer noch spürbar unter dem Miele .

Je nachdem was/wie gekocht werden soll, würde ich beim Ofen darüber nachdenken, ob es wirklich ein Dampfbackofen sein muss. Als Einzelgerät finde ich den sowieso suboptimal.
Da würde es dieser Miele auch tun.
Der hat die Dampfunterstützung Klimagaren, eine höhere Maximaltemperatur und Pyrolyse .
Kann zwar nicht "nur Dampfgaren", aber die gängigen Sachen können auch auf dem Kochfeld gedämpft werden und der fehlende Kerntemperaturfühler kann einfach durch einen externen ersetzt werden.
Spart nicht nur 1,5 K ein sondern auch viel Putzerei.

 
Hatte Siemens nicht Schwierigkeiten mit kleinen Töpfen? Falls es eine Rolle spielt und Töpfe unter 10 cm oder Espressokannen verwendet werden, würde ich das Aeg Kochfeld bevorzugen. Ausserdem hat es Einzelslider und man spart sich so die Vorauswahl der Kochzone.
 
So von der Designsprache und der Bedienung wäre es uns wohl schon eher lieber, alles von einem Hersteller bzw. sogar einer Linie zu haben.

Bzgl. DGC, das der in einer ganz anderen Liga spielt, hört man ja immer wieder, aber wie äußert sich das wirklich? Habt ihr da ein Beispiel? Ich kann ja die gleichen Gerichte in beiden Öfen machen oder? Und wenn es nur die Lebensdauer ist, gilt obiges: bezahl ich weniger die Hälfte habe ich 10 Jahre später ein neueres Gerät und immernoch Geld gespart.
FW wollen wir aber auf jeden Fall.

Da wir kein Fleisch essen und tatsächlich viel Gemüse dämpfen und große Mengen Reis kochen, glauben wir in unserem Fall gut mit dem Kombigerät als Einzelgerät leben zu können. Zumal wir kein Brot backen und draußen einen Pizzaofen haben.
Wir hätten trotzdem noch Platz in einem Hochschrank , später einen 45er BO nachzurüsten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Designsprache und der Bedienung
Die Bedienung der Kochfelder ist aber komplett anders als beim BO. Bei der “Designsprache” erkenne ich auch keine Gemeinsamkeiten. Bei 2 Heißgeräten (BO-DG/DGC) und KVA eher. Der Geschirrspüler sieht man bei Vollintegriertem gar nicht und die Bedienung ist auch völlig für sich.
 
So von der Designsprache und der Bedienung wäre es uns wohl schon eher lieber, alles von einem Hersteller bzw. sogar einer Linie zu haben.
Das ist doch albern. Kochfelder und Backöfen sind doch völlig unterschiedliche Bedienkonzepte. Und, der kleine Aufdruck "Miele " oder so, ist doch nun wirklich kein Designkriterium.

Kühlschrank z. B. ... da bevorzuge ich das Orginal, nämlich Liebherr statt Miele. Kochfeld, da ist mir vor allem wichtig, dass die Kochstellen die Größen und Abstände zueinander haben, die für MEIN Kochverhalten und MEINE Topf-/Pfannengrößen wichtig sind.

Dunstabzugshaube, da ist mir vor allem Leistungsfähigkeit und Lautstärke (möglichst gering) wichtig, damit ich das Teil auch nutze, wenn erforderlich und da sind eben Marken wie Berbel oder Novy führend.

Backöfen .. generell Heißgeräte, Da gibt es wohl eindeutig Leistungsvorteil durch Miele allerdings muss ich diese Leistungsvorteile auch mit dem Preis betrachten. Außerdem zitiere ich mich mal selbst, deine Küchenplanung kenne ich allerdings nicht
Gerade bei den Planungen, wo direkt anschließend eh noch eine Speisekammer etc. ist, kann man auch überlegen von 2 Heißgeräten, das Heißgerät, was man weniger nutzen wird, mit in die Speisekammer zu integrieren. Dann kann man problemlos auch in der Erstbeschaffung schon ein Gerät z. B. von Miele wählen und das andere pragmatisch am Geldbeutel ausrichten
 
Die 45 cm Variante CS958GDD1 liegt bei 2,5 K.

Und beide haben keinen Abfluss.
Man muss also nach jedem Dampfvorgang ein vorher unten eingeschobenes Blech vom Kondenswasser (nur Reis) und/oder den "Gemüsesäften", Stärke und Co befreien und das Teil trocknen.

Das entfällt beim Miele mit Abfluss und das Spülen/Reinigen desselben geschieht bei einem FW-Anschluss automatisch.

Um wieviele Portionen/Personen geht es denn?
Bei 8 P. aufwärts lohnt es sich zum Dämpfen von Reis/Gemüse den Garraum eines 60 cm Gerätes zu bedampfen.
Ansonsten langt gewöhnlich ein 45er Gerät.

Der DGC 7445 HC Pro läge bei 3,2 K.

 
Und beide haben keinen Abfluss.
Oh! Danke für die Info, dann fällt das wieder raus.

Da wir nur mit einem Gerät planen, trauen wir uns nicht, nur ein 45er Gerät zu verbauen. Glücklicherweise müssen wir das Geld nicht sparen, wollten uns aber trotzdem überlegen, ob wir es trotzdem sollten.
 
Macht Ihr oft ganze Truthähne o.ä.? Ich kann mich an keinem Gericht in den letzten 10 Jahren erinnern, das nicht in einem 45er Gerät reingepasst hätte. Das Backen von mehreren Backbleche auf einmal mache ich nie, weil es mir nicht gleichmäßig genug ist (und so viele Kekse so oft backe ich nicht, dass es ein nennenswertes Stromspareffekt ergeben würde).
 
Ich benötige die volle Innenraumhöhe auch nicht oder nicht oft.
Aber ich schiebe recht häufig gegen Ende noch ein paar Teller zum Vorwärmen mit hinein, manchmal auch eine Schüssel zum Warmstellen, eine Platte zum Vorwärmen, etc.
Das klappt nur mit 60er-Bauhöhe.
Ich würde mir den DGC7465HC Pro ansehen, das ist das "einfachste" Gerät der DGCs mit Edelstahlinnenraum und Festwasseranschluss.
 
MW-festes Geschirr muss nass gemacht werden damit es sich in der MW erwärmt. Schnell ist etwas anderes.
Ich sehe auch keine MW in der Geräteaufzählung.

Ich komme auch seit vielen Jahren sehr gut mit meinen 45er Geräten klar.
Allerdings habe ich Ofen +DGC.
Als meine WS die Grätsche machte, nutzte ich, wenn es ins Kochkonzept passte, einen von beiden zum Tellerwärmen.

Wenn auch Sous Vide gegart werden soll sind vorgewärmte Teller Pflicht.
 
Dann hat die Glasur feine Risse und es ist Feuchtigkeit im Porzellan die durch die MW erwärmt wird.

Nebenbei verwirkt man die Garantie wenn man keine Lebensmittel/Flüssigkeiten während des Betriebs im Garraum hat, da das von den Herstellern untersagt wird.
 
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