Preisvorstellung bei Küchenplanung nennen oder nicht?

Dieses Thema im Forum "Teilaspekte zur Küchenplanung" wurde erstellt von Kaba, 18. Juli 2011.

  1. Kaba

    Kaba Mitglied

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    27

    Hallo zusammen!

    Nachdem ich schon eifrig Zuschriften im Planungsforum erhalten habe, möchte ich auch noch einmal eine generelle Frage stellen:

    Wenn bei uns demnächst die Planungs-Termine anstehen werden, ist bei uns zu Hause die Diskussion entbrannt, ob man dem Küchenverkäufer seine Preisvorstellung zu Beginn der Planung nennen sollte, wenn er fragt oder erst mal nicht darauf eingeht und dann halt nur seine ungefähren Planvorstellungen wie Front, Arbeitsplatte und u.U. Geräte nennt.

    Ich persönlich bin ja der Auffassung, dass die Nennung der Obergrenze dazu führen könnte, dass der Verkäufer eine Küche plant, die ihm dann die bestmögliche Marge bietet und möglicherweise von schlechterer Qualität ist. Obwohl man für das Budget unter Umständen eine qualitativ hochwertigere Variante bekommen hätte.

    Auf der anderen Seite braucht der Verkäufer ja eine Planungsgrundlage!

    Wie seht Ihr das, bzw. seid Ihr bei Eurem Küchenkauf verfahren?

    Vielen Dank für Euer Feedback!

    Kaba
     
  2. Nice-nofret

    Nice-nofret Moderatorin Moderator

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    AW: Preisvorstellung bei Küchenplanung nennen oder nicht?

    Bei den meisten Menschen übersteigen die Wünsche das Budget ;-) ... Wenn ihr dem Verkäufer kein Budget nennt und er plant euch eine Küche für 50' dann rennt ihr bestimmt empört aus dem Laden und traut auch nicht zu sagen, dass ihr eigentlich nur 8' ausgeben wolltet...
     
  3. Gatto1

    Gatto1 Spezialist

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    AW: Preisvorstellung bei Küchenplanung nennen oder nicht?

    Hallo Kaba,

    in Eurem eigenen Interesse solltet Ihr dem Verkäufer eine "Hilfestellung" geben, denn was soll er sonst machen ?
    Entweder er macht mit der billigsten Schrottküche eine so-la-la Planung, damit er wirklich billig ist, oder er bastelt Euch einen Ferrari mit Blattgoldauflage die jenseits eines jeden sinnvollen Preisrahmens liegt.
    Jeder Verkäufer wird und muß versuchen, eine für sich akzeptable Marge herauszuholen - umgekehrt macht ihr das ja genauso - ihr wollt eine möglichst gute Küche für Euer Geld.
    Da aber jeder Verkäufer weiß, das er nicht das einzige Angebot macht, und die verschiedenen Hersteller so vergleichbar sind, das er mit einem überteuerten Angebot ohnehin durchfällt, sehe ich die Gefahr nicht so sehr, das Ihr dann "abgezockt" werdet.
    Vorschlag: Spielt mit offenen Karten. Nennt ihm eine Richtlinie, aber teilt ihm auch mit, das Ihr Euch noch alternative Angebote einholen wollt. So arbeitet es sich besser - für Beide ;-)
     
  4. Kaba

    Kaba Mitglied

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    26. Apr. 2011
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    27
    AW: Preisvorstellung bei Küchenplanung nennen oder nicht?

    @ nice-nofret und gatto1: Danke für Eure Einschätzung!

    Wo ich gerade noch einmal darüber nachdenke, macht es wohl in der Tat den meisten Sinn, wenn man sein Budget nennt, aber klar kommuniziert, dass man sich noch Alternativen einholt. Denn wie Ihr zurecht anmerkt, braucht der Verkäufer ja einen Anhaltspunkt, sonst laufen die Kosten nachher aus dem Ruder.

    Kaba
     
  5. Gatto1

    Gatto1 Spezialist

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    AW: Preisvorstellung bei Küchenplanung nennen oder nicht?

    *top* richtige Einstellung *top*
     
  6. Cooki

    Cooki Team

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    3....
    AW: Preisvorstellung bei Küchenplanung nennen oder nicht?

    So wie gatto es beschrieben hat, ist es goldrichtig und Ihr werdet ein Angebot bekommen, was auf jeden Fall nicht preislich überzogen ist.

    Schwieriger wird es, die Alternativen zu vergleichen, ..... aber dafür sind wir ja auch noch da.
     
  7. ulla

    ulla Premium

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    AW: Preisvorstellung bei Küchenplanung nennen oder nicht?

    Ich kann immer wieder nur Gattos Signatur-Spruch bestätigen. "Gute Geschäfte funktionieren nur auf gleicher Augenhöhe", dazu gehört Ehrlichkeit und Offenheit, auf beiden Seiten. Ich bin immer gut damit gefahren, meine Preisvorstellungen anzusprechen.
     
  8. Koch-Teufel

    Koch-Teufel Premium

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    AW: Preisvorstellung bei Küchenplanung nennen oder nicht?

    Wobei der Verkäufer aber dezent im Vorteil ist, denn er kennt die echten Zahlen und Einzelpreise, der Kunde wohl eher nicht. Somit wird es schwer die beste Küche fürs Geld zu finden, da manche Verkäufer scheinbar lieber einen verärgerten Kunden riskieren, bevor man z.B. zugibt, was die Differenz für die Küche mit Gerät X oder Gerät Y darstellt. Folglich ist es auch schwer zu entscheiden, ob ich mich jetzt für oder gegen ein bestimmtes Einzelteil entscheide (Mal angenommen es ist so eine "brauch ich nicht, aber hätte ich je nach Preis vielleicht gerne"-Sache).
     
  9. Gatto1

    Gatto1 Spezialist

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    AW: Preisvorstellung bei Küchenplanung nennen oder nicht?

    Hallo Kochteufel,

    das ist aber ein eigenartiges Argument.
    Setzen wir einmal voraus, es gäbe kein Internet mehr (wo man in Sekunden die ungefähren Preisunterschiede zwischen Geräten feststellen könnte), würde doch eigentlich schon die Bitte an den Verkäufer, mir die Küche einmal mit dem einen Gerät und einmal mit dem anderen Gerät zu rechnen ausreichen, um die Preisdifferenz herauszufinden.

    Und einmal abgesehen davon - ich würde mich nicht FÜR oder GEGEN ein Auto entscheiden, weil der Vergaser soundsoviel mehr oder weniger kostet als ein anderer Vergaser. Die Frage die sich mir stellen würde ist viel einfacher:
    Kann ich mir das leisten UND ist es mir das Wert UND habe ich ein gutes Gefühl bei dem Verkäufer und dem Geschäft.
     
  10. Koch-Teufel

    Koch-Teufel Premium

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    2. Mai 2011
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    179
    AW: Preisvorstellung bei Küchenplanung nennen oder nicht?

    Sooo eigenartig finde ich das eigentlich gar nicht. Zum einen sind die Preise im Netz sehr weit gefasst und ich kann nur schätzen (mag eine Berufskrankheit sein, aber ich habe gerne eindeutige Zahlen und keine evtl. unrealistischen Erwartungswerte). Deshalb weiss ich aber trotzdem nicht, wekchen Preis der VK ansetzt und gesagt bekomme ich den Preis sicher nicht. Es macht den Eindruck, dass der Kunde nur das absolut Nötigste wirklich wissen soll. Klar ist es die Frage, ob es mir das Wert ist. Aber dazu brauche ich eben die nötige Info. Will ich wirklich Fneutüren am Hängeschrank oder tut es evtl auch eine normal? Hängt vielleicht vom aufgerufenen Preis ab.
    Aber wenn Du schon das Beispiel Auto ansprichst. Ich kann doch nur dann entscheiden, ob ich eine normale Klima-Anlage oder die Komfort-Klima-Anlage bevorzuge, sofern ich den Mehrpreis und die Mehrleistung gegenüberstellen kann.

    Wenn der VK mir aber nicht den Eindruck vermittelt, als läge ihm etwas daran mich mit den nötigen Informationen zu versorgen, dann bin ich evtl. gar nicht daran interessiert das Gespräch überhaupt mehr weiterzuführen.

    Ich kann jetzt wirklich nur für mich sprechen, aber ich bin es gewohnt Entscheidungen aufgrund von klaren Fakten zu treffen, vielleicht tue ich mir ja deshalb so schwer in diesem Segment. Das gillt auch für so Sachen wie Unterlage etc.

    Ich stelle mir gerade vor, wenn ich meinem Controller Rahmendaten gebe und er weigert sich mir dei Ergebnisse auszuhändigen weil er sagt:" ...aber die habe ich berechnet, es sind meine Ergebnisse" Da wäre ich auch der Ansicht, dass diese Person in deiser Stellung nicht tragbar ist und würde dessen Ersatz befürworten.
    Daher kläre ich das im Vorfeld ab und wenn der VK mir sagt, dass er Pläne und berechnungen nicht an Kunden rausgibt, weil es ja "seine Arbeit" ist, dann bekommt er von mir auch nur den nackten Raumplan und dann soll er arbeiten. Meine Planung bleibt dann auch unter Verschluss.

    Und da schließt sich der Kreis zu der Frage des TE, ich persönlich würde mein Budget in so einem Fall wohl erstmal für mich behalten, da ich denke, es soll ohnehin so gut es geht ausgereizt werden. Ich bin da einfach sehr skeptisch.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Juli 2011
  11. Gatto1

    Gatto1 Spezialist

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    AW: Preisvorstellung bei Küchenplanung nennen oder nicht?

    Also Du bist mir ja ein Koch Teufel...
    selbst keinerlei eigene Informationen geben, aber vom Gegenüber die Aufklärung bis in letzte Detail verlangen ?? Mal abgesehen davon, das ich das für ziemlich verschroben halte, erschließt es sich mir nicht, wie Dir diese Haltung dabei helfen soll an die Dir so wichtigen Einzelpreise zu kommen .

    Aber ich bin mir sicher, das Du einem auskunftsbereiten Verkäufer, im Gegenzug natürlich auch einen detaillierten Einblick in deine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Vermögensverhältnisse geben wirst. Denn so, wie Du für Dich ein detailliertes Informationsinteresse an der Ware einforderst, hat der Verkäufer natürlich auch ein intensives Interesse daran zu erfahren, ob und was Du Dir überhaupt leisten kannst und ob es für ihn Sinn macht, sich um Dich zu bemühen. Und Du wirst dem Verkäufer dann ja fairerweise dieselben Rechte zugestehen, die Du für Dich verlangst - schließlich wollt Ihr ja beide nicht die Katze im Sack kaufen, nicht wahr ?

    Oder ist das jetzt wieder etwas ganz anderes ?????
     
  12. Koch-Teufel

    Koch-Teufel Premium

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    AW: Preisvorstellung bei Küchenplanung nennen oder nicht?

    Ich habe nur etwas dagegen, wenn ich es dem VK so einfach wie möglich machen soll und bekomme selbst nichts mit dem ich dann wiederum arbeiten kann.

    Nicht falsch berstehen, ich habe gesagt, nur wenn ich nichts bekomme, gebe ich auch nichts.

    Wenn der VK fair ist, werde ich sicher nicht unfair sein! Es ist selbstverständlich, dass ich meine Fakten genauso auf den Tisch bringe, wie ich Fakten erwarten darf, alles andere wäre sinnlos. Siehe Deine Signatur.
     
  13. Cooki

    Cooki Team

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    3....
    Was ist denn daran unfair, wenn sich der KFB für Dich stundenlang das Bein ausreist, er aber die Planungsunterlagen bei sich behält.

    Er verdient damit sein Geld und gute Kfb's arbeiten ungern für unkreative Mitbewerber, die nur über den Preis abschöpfen.

    Fair wäre es, 300€ auf den Tisch zu legen, dann die Unterlagen mitzunehmen. Bei Kauf wird der Betrag gutgeschrieben.

    Dann geht man des Geldes wegen auch gern in die Nachverhandlung.

    Das ist auf Augenhöhe.

    Zudem, wenn Du keine Infos gibst, kannst Du auch nicht die Planung DEINER Küche erwarten. ;-)
     
  14. Kaba

    Kaba Mitglied

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    27
    AW: Preisvorstellung bei Küchenplanung nennen oder nicht?

    Ich denke dass eine Beteiligung des Kunden an den Planungen wohl zu mehr Transparenz führen könnte, wenn man dafür im Gegenzug die Planungsunterlagen mit den Preisen erhält. Und dann kann man ja für sich selber entscheiden, wie viel Geld man bereit es, für diverse Angebote zu investieren.

    Aber dann würde ich auch eine entsprechende Planungsleistung erwarten und die scheint ja, wie ich in diversen Beiträgen bereits gesehen habe, stark zu schwanken.

    Mal abgesehen vom Budget, wie viel Planungshilfe soll man dem Berater denn anbieten, abgesehen vom nackten Grundriss? Mir wäre vor allem wichtig, dass der Berater gezielt nach den Bedürfnissen fragt. Und wenn ich sage, dass ich vielleicht zwei Mal im Monat den Backofen benutzte, dann nicht unbedingt ein Gerät angeboten bekomme mit 30 Backfunktionen.

    Kaba
     
  15. Koch-Teufel

    Koch-Teufel Premium

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    179
    AW: Preisvorstellung bei Küchenplanung nennen oder nicht?

    Wenn er das denn tut, vielleicht, aber wenn er nur meine Planung umsetzt zieht das Argument nicht.

    Aber das ist das Los von wirtschaftlichem Angebot: Mal verlierst Du und mal gewinnt ein Anderer ;-)


    Aber mal ernsthaft:
    Ich gebe über das Jahr ständig Angebote ab und hole Angebote ein, glaub mir ich kenne das, man hat Kunden mit denen macht die Firma schon seit 20 Jahren Geschäfte und nichtmal auf die kannst Du dich mehr verlassen, kommt einer mit nem niedrigeren Preis - Kunde weg! ...aber das nennt sich Wirtschaft und das wird sich so schnell nicht ändern, denn solange es ein Überangebot gibt, werden Kunden nach Preis und/oder Bauchgefühl entscheiden.

    Nur verwunderlich, dass die Küchenbranche (einzelne hier anwesende Glanzlichter mal ausgenommen) scheinbar nichts tut um den Kunden ein besseres Gefühl zu vermittlen.

    Ich war die letzten Tage in verschiedenen Häusern um mal die Dinge in natura zu sehen, anzufassen etc. und hin und wieder wird man dabei von einem Verkäufer bemerkt und sogar angesprochen. Dabei gab es gute Gespräche (dort werde ich auch konkret Anfragen , aber das war die absolute Ausnahme) und bei manchen Aussagen stellten sich mir die Nackenhaare, was dort für ein Müll erzählt wurde. Zum Glück wusste ich es (auch größtenteils dank des Forums) besser. Ganz im Ernst, was manche da vom Stapel lassen ist echt schon fast als absichtliche Falschinformation auffassbar.
    Da wundert es nicht, dass Kunden wenig vertrauen haben, die Guten haben ja auch keinen Stempel auf der Stirn... (ob man sowas mal dem Verbraucherschutz vorschlagen sollte? >:( )
     
  16. Gatto1

    Gatto1 Spezialist

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    Naumburg
    AW: Preisvorstellung bei Küchenplanung nennen oder nicht?

    Hallo Teufelchen ;-)
    dann war das allerdings etwas misverständlich formuliert.
    .
    ...und mal abgesehen davon, lies mal ein bisschen zum Thema "Blockverrechnung" quer, dann wirst Du besser nachvollziehen können, warum Dir so mancher *kfb* auch wenn er wollte gar keine genauen Einzelpreise zur Verfügung stellen kann.
     
  17. Markus125

    Markus125 Mitglied

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    AW: Preisvorstellung bei Küchenplanung nennen oder nicht?

    Im ersten Studio habe ich dem Verkäufer direkt eine Grenze gesetzt. Danach wurden wir aus dem Laden komplementiert, da er das Budget (<10k) alleine für die Möbel gebraucht hätte. Im 2. Studio haben wir
    den Preis nicht erwähnt, allerdings hat der Verkäufer ziemlich schnell verstanden wo wir ungefähr hin wollen. Sogar mögliches Einsparpotential wurde uns bei der Präsentation der Pläne aufgezeigt. Nach und nach wurde dann eine super Planung daraus und wir sind letztlich deutlich über dem ersten Budget, aber absolut glücklich, ausgestiegen.

    Für mich haben sich in letzter Zeit folgende Dinge bestätigt:

    1. Bleib in Deiner Region
    2. Wenn die Atmosphäre und Beratung stimmt, klappt es auch mit dem Rest

    Und die neue Küche ist wirklich traumhaft geworden ;D
     
  18. Gatto1

    Gatto1 Spezialist

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    Naumburg
    AW: Preisvorstellung bei Küchenplanung nennen oder nicht?

    Hallo Marcus,

    nur interessenhalber:
    - hast Du Dir in beiden Studios dieselben Hersteller anbieten lassen - oder waren die bereits unterschiedlich ?
    Wenn Du z.B. im ersten Studio ein Auge auf eine Poggenpohl - Hochglanz geworfen hast, und im zweiten Studio eine glänzende Nobilia Dein Ding war, dann würde das möglicherweise schon so einiges erklären.
     
  19. Markus125

    Markus125 Mitglied

    Seit:
    25. Apr. 2011
    Beiträge:
    34
    AW: Preisvorstellung bei Küchenplanung nennen oder nicht?

    Im ersten Studio hatte ich mir eine Leicht Küche angeschaut. Die habe
    ich dem Berater gezeigt und gemeint in der Art wäre schön. Möbelpreis
    sollte 9.000 Euro betragen (geplant war noch gar nichts, nicht mal meinen
    Grundriss hatte ich gezeigt). Mit meinem Satz: "Bitte unter 10.000 Euro"
    war bei dem Kollegen einfach Ende. Im zweiten Studio ist es eine Küche von
    Häcker (Systemat) geworden. Qualitativ sicher leicht mit Leicht vergleichbar.
     
  20. racer

    racer Team

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    Münster
    AW: Preisvorstellung bei Küchenplanung nennen oder nicht?

    Wenn er Dich freundlich heraus komplementiert hat, ist da doch nichts gegen einzuwenden... Du hast Ihm nicht die Zeit gestohlen und er hat auf den Umsatz verzichtet..

    wohlmöglich hätte er Dir mit einer guten Beratung ja auch eine Leicht für mehr Geld verkaufen können, oder Du hättest die Leicht Küche an anderer Stelle für Dein Budget bekommen...

    "Verkauf fängt an, wenn der Kunde das erste mal "Nein" gesagt hat" und verkaufen wollte der gute Mensch von Leicht halt nicht, sondern nur verteilen...

    Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass der Endkunde das Budget ruhig nennen sollte. Er vergibt sich damit rein weg garnichts, ihm wird auch kein Geld aus der Tasche gezogen, wenn er zwei Regeln einhält:

    - erstens, er unterschreibt nicht im ersten Gespräch

    - zweitens er sagt dem Verkäufer ebenfalls, dass er noch andere Angebote einholt
    oder ein wenig geflunkert: Das er bereits ein anderes Angbot vorliegen hat, das unter dem Budget liegt.(Für den Fall, dass man eigentlich keinen zweiten Laden mehr betreten möchte, wäre dies eine kleine Behelfslüge)

    Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass der Händler jetzt noch bis an die Grenze des Budget plant ohne schwerwiegende Argumente vorzubringen...

    Ich für meinen Teil hätte versucht ihm innerhalb des Budget möglichst preiswert die "Standardküche" anzubieten und diese dann beim Preisgespräch durch gute Argumente langsam nach oben geschraubt... man merkt dann ja, was für den Kunden einen "Mehrwert" hat...

    mfg

    Racer
     
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