Optimale Lage von Steckdosen

küche_für_mieter

Wie sieht den die optimale Lage von Steckdosen hinter der Küche aus.

  1. Genau hinter dem Kühlschrank, der Geschirrspühlmaschine?
  2. Rechts, oben, unten oder links von dem Gerät, so dass der Stecker des Gerät herausgesteckt werden kann, ohne dass das schwere Gerät herausgezogen werden muss?
  3. ...
 

Snow

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Grundsätzlich gilt, die Steckdosen sind so anzubringen, dass diese ohne großen Aufwand zugänglich sind.

Mir persönlich sind z. B. im Sockelbereich angebrachte Steckdosen schon rein aus Bequemlichkeit lieber. Es ist einfacher eine Kabel nach unten zu legen, als es über einen Hochschrank zu pfriemeln. :-)
 

küche_für_mieter

Hm, das würde ja bedeuten, dass man für jede neue Küche an den genau definierten Stellen neue Steckdosen setzen muss.

"Hinter dem Geschirrspüler darf sich bei herkömmlicher Arbeitsplattentiefe von 60cm niemals eine Steckdose befinden"
Weil die Rückseite des Gerätes sonst an der Steckdose anschlägt?

"Hinter dem Backofen darf sich bei herkömmlicher Arbeitsplattentiefe von 60cm nur eine Steckdose in den dafür vorgesehenen Bereichen befinden"
Warum?

"Der Geschirrspüler ... muss separat mit 1 x 16 Ampere abgesichert sein und es dürfen keine zusätzlichen Geräte daran angeschlossen werden."
Das steht sicherlich nicht so in der VDE.

"Autarke Kochfelder werden meist mit 2 Außenleiter-Mittelpunktsleiter, also an 2~N 230/400 Volt, über zwei Sicherungen a 16A betrieben. Herdanschlußkabel 5x2,5mm²"
Zwei einzeln auslösbare Sicherungen dazu zu verwenden ist laut VDE 0100-520 (Abs.528.1.2) nicht erlaubt, solange die Kupferleitungen zusammen in einem Kabel verlegt wurden (5x2,5mm²).
Falls ein Fehler bei (auch nur) einer der drei Phasen auftritt müssen alle 3 Phasen zusammen stromlos geschaltet werden.

"Bei Kochfeldern mit benötigten 3 Außenleiter-Mittelpunktsleiter (3-Phasen-Anschluß) muss für den Backofen eine separat abgesicherte Steckdose gelegt werden."
Weshalb?
 
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martin

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Bei Einbau einer neuen Küche, deren Planung sich von der Vorgängerküche unterscheidet, ist eine zumindest teilweise Neuinstallation meistens erforderlich!

Hinter einem Geschirrspüler darf bei normaltiefer APL keine Steckdose sein, weil der GSp die gesamte Nischentiefe benötigt.

Das Gleiche gilt für den Backofen außer für den Bereich des Gerätes, in dem der Anschluss konstruktiv vorgesehen ist.

Die VDE verlangt, dass Geräte ab einem bestimmten Ansschlusswert separat abgesichert werden müssen.

Im Zeitalter des zwingend vorgeschriebenen FI ist Vorschrift, dass die Kochfeld-Sicherungen gemeinsam ausgelöst werden müssen, überholt. Das Stromlosschalten übernimmt der FI.

Die VDE ist übrigens nur eines der "Gebetbücher" der Elektroinstallation. Hinzu kommen noch Installationsvorgaben der Netzbetreiber.

Da Du allerdings anscheinend so gut über Insatllationsvorschriften Bescheid weißt, befremdet mich insgesamt dieser Thread.
 

küche_für_mieter

Die VDE verlangt, dass Geräte ab einem bestimmten Ansschlusswert separat abgesichert werden müssen.
Ah, müssen also erst ab einem bestimmten Anschlusswert, der bei Geschirrspülern nicht zwingend erreicht wird, separat abgesichert werden.

Im Zeitalter des zwingend vorgeschriebenen FI ist Vorschrift, dass die Kochfeld-Sicherungen gemeinsam ausgelöst werden müssen, überholt. Das Stromlosschalten übernimmt der FI.
Das ist ja völliger Quatsch. FIs für eine Phase ist genauso wenig erlaubt bei zusammen verlegten Kupferleitungen wie Sicherungen für eine einzelne Phase.

Hinzu kommen noch Installationsvorgaben der Netzbetreiber.
Die die Themen, die wir gerade besprechen nicht berühren.

Da Du allerdings anscheinend so gut über Insatllationsvorschriften Bescheid weißt, befremdet mich insgesamt dieser Thread.
Kann ich dir nur zustimmen. Hat mich auch erschüttert, dass ich als interessierter Laie beim einmaligen D'rüberlesen einen handfesten Fehler und ziemliche Ungenauigkeiten gefunden habe.
 
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martin

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Das ist ja völliger Quatsch. FIs für eine Phase ist genauso wenig erlaubt bei zusammen verlegten Kupferleitungen wie Sicherungen für eine einzelne Phase.
Wo, bitteschön, habe ich etwas von einphasigem FI geschrieben? Und nur so zur Auffrischung der Kenntnisse: Bei Eingriffen und Änderungen der Elektro-Installation ist der entsprechende Raum mit einem geeigneten Fehlerschutzschalter abzusichern.

Und ja, es gibt GSp (wie auch WaMa) die keine separate Absicherung zwingend erfordern. Ob es die in einigen Jahren noch für den Ersatzbedarf gibt, konnte mir meine Kristallkugel nicht sagen.
 

küche_für_mieter

Wo, bitteschön, habe ich etwas von einphasigem FI geschrieben?
Achso. Dann sind wir ja wieder beim Ausgangspunkt angelangt. Denn dann mußt du gar keinen FI ins Spiel bringen, sondern kannst gleich schreiben, dass die Sicherung dreiphasig sein muss. Und sie muss dreiphasig sei. Auch bei dreiphasigem FI. Sicherung und FI lösen aus unterschiedlichen Gründen aus.
Und da das mit dem (von dir) drübergestülpten Schutz des von dir ins Spiel gebrachten FI (der es dann halt richten soll) nicht funktioniert, bringst du als nächstes wohl Gott ins Spiel, der es dann richten wird.

Und nur so zur Auffrischung der Kenntnisse: Bei Eingriffen und Änderungen der Elektro-Installation ist der entsprechende Raum mit einem geeigneten Fehlerschutzschalter abzusichern.
Auch dass ist Quatsch. Wenn eine Kücheninstallation ab den Abzweigdosen in der Küche erneuert wird, muss kein neuer FI eingebaut werden, der die VDE 0100-520 (Abs.528.1.2) sowieso nicht außer Kraft setzt.

Und ja, es gibt GSp (wie auch WaMa) die keine separate Absicherung zwingend erfordern. Ob es die in einigen Jahren noch für den Ersatzbedarf gibt, konnte mir meine Kristallkugel nicht sagen.
Und nur weil deine Kristallkugel nicht leistungsfähig genug ist, wird in voreilendem Gehorsam mal locker dahinbehauptet man benötige die Extrasicherung auf jeden Fall?
 
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KerstinB

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... Architekten und ähnliches planen gerade für GSP schon seit Jahren eigens abgesicherte Steckdosen .. liegt vermutlich am Anschlußwert von rund 2400 W für eine GSP. Und macht halt die Küche sicherer.

Da ja deine Küche für Mieter sehr exklusiv werden soll, erübrigt sich eigentlich die Diskussion darüber, ob eine Steckdose mehr oder weniger abgesichert wird. In dem Bereich eher eine mehr .. so z. B. würde ich 3 Heißgeräte vorsehen (BO, DGC und Einbau-KVA), dann die GSP .. macht also 4 abgesicherte Steckdosen, dann die üblichen Kleinkram-Steckdosen und die Kochfeldanschlußdose.
 

menorca

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Hast du denn vor, die Elektroinstallation selber zu machen?
Ansonsten beauftrage den Elektromeister deines Vertrauens damit, der wissen sollte, wo was wie abgesichert sein muss. Der muss nur wissen, wo welches Gerät hinkommt. Ein ausgearbeiteter Installationsplan des Küchenstudios holft dabei auch ungemein.

Dafür müsstest du dich aber für eine Planung entscheiden. Eine Elektroverteilung, die für alle möglichen Planungsgegebenheiten passt, gibt es nicht.
 
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In den Installationsplänen habe ich mich bemüht die Angaben so zu machen, wie sie durchgeführt werden sollten. Natürlich könnte ich neben dem GSA auch noch ein Kühlgerät an der gleichen Sicherung betreiben und wohl auch noch mein IPad laden.
Ein Wasserkocher dagegen wird schon kritisch und wenn man den GSA zusammen mit den Arbeitssteckdosen absichert kann es dazu kommen.
Wer die Installation sowieso neu erstellt sollte sich daran halten, und wer eine vorhandene Installation nutzen muss kann erkennen, wo evtl. Schwachstellen liegen.

Ausschlaggebend ist nun einmal der Anschlußwert der Geräte und die Zusammenstellung ist individuell und kann nicht erfasst werden.
 

küche_für_mieter

Für meine Küche schon. Die bekommt sogar einen Schutzschalter, der erst im Herbst auf den Markt kommt und im Moment noch keine Pflicht ist. Meine Glaskugel ist nämlich ein Spitzenprodukt und verlässlich.

Es ging hier um die allgemeine Anleitung, die durchaus nicht nur von IchKannAllesNeuMachen-Menschen gelesen hat.
 

KerstinB

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Ich verstehe nicht, was an der allgemeinen Anleitung falsch ist. Bisher sind da sehr viele User mit klar gekommen. Deine Kritik ist ja leider überhaupt nich sachorientiert, sondern eher motzig. Der Ton macht halt die Musik.
 

küche_für_mieter

Eine Elektroverteilung, die für alle möglichen Planungsgegebenheiten passt, gibt es nicht.
Na ja. Die Stechdose werden nicht auf den Dezimeter oder gar Zentimeter genau sitzen. Aber wenn ich mal von einer tieferen Arbeitsplatte ausgehe, wegen den Wasseranschlüssen sowieso nötig, und reichlich Stechdosen setzen lasse müsste das doch klappen.
 

küche_für_mieter

Ich verstehe nicht, was an der allgemeinen Anleitung falsch ist. Bisher sind da sehr viele User mit klar gekommen. Deine Kritik ist ja leider überhaupt nich sachorientiert, sondern eher motzig. Der Ton macht halt die Musik.
Gut, wenn der Hinweis auf VDE 0100-520 (Abs.528.1.2) nicht sachorientiert ist, dann bin ich ab sofort zu dem Thema VDE-Vorschriften sowas von ruhig. Bei mir macht das sowieso der mehrfach geprüfte Elektriker. Dieser möchte von mir nur wissen ,an welchen Orten er die Löcher für die Dosen bohren soll.
 
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Ganz ehrlich, das ist für mich simpelste Erbsenzählerei.
Halt dich an die Anweisungen und du machst nichts falsch, oder lass es bleiben und setz deine Vorstellungen um. Kein Mensch muss sich mit der von dir viel zitierten VDE auseinandersetzen wenn er nach den Angaben einen Plan erstellt und ihn seinem Elektriker für die Dirchführung überreicht. Der weiss schon wie er eine Herdanschlussdose anlegen muss und ist auf weitere kluge Ratschläge von uns nicht angewiesen.

Dieen möchte von mir nur wissen an welchen Orten er die Löcher für die Dosen bohren soll.
Genau das steht da drin. :cool:
 

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