Warten Offene Familienküche in kernsaniertem Haus

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Puhhh, also ich finde den DGC viel zu hoch. Das kommt drauf an wie groß ihr seid. Wenn ihr alle über 180 seid kommt es vielleicht in Frage. Auch die Backofenhöhe müsst ihr für euch mal probieren. Die oberste Einschubleiste sollte nicht höher als Schulterhöhe sein. Dann lieber die Unterkanten der Geräte auf gleiche Höhe und die Spülmaschine nicht erhöht. Was hälst du davon die Heißgeräte übereinander zu bauen? Dann wäre der Backofen natürlich nur noch um 2 oder 3 Raster erhöht aber ich stelle mir das gut vor im zweiten Hochschrank von links. Dann könntest du rechts die Spülmaschine erhöht lassen.

In jedem Fall ist das mit der Nische viel praktischer und für meine Augen auch gefälliger.

Ich habe nicht den ganzen Thread verfolgt aber ich würde versuchen zwischen Spüle und Kochfeld mehr Arbeitsfläche zu schaffen.
 

DieRatlose

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Zur Höhe des DGC und BO - ich bin 1,69m und bei uns ist der 45er DGC über dem 60er BO. Der BO beginnt auf 66cm und der DGC endet auf 172cm und das ist echt grenzwertig hoch. Schwere Bleche oder volle Gefäße bekomme ich unfallfrei nicht aus dem DGC, weil der Winkel nicht stimmt. Beim Auswischen des DGC komme ich (trotz Schuhen mit dickeren Sohlen) gerade so in die hintere Ecke. Ist die Glastür des DGC noch heiß, muss ich aufpassen, das ich mir den Arm (liegt fast auf der Tür) nicht verbrenne.

DGC 2cm niedriger wäre besser gewesen. Jetzt muss mein sehr großer Mann halt helfen oder ich eine Leiter holen ;-)
 

menorca

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Wahrscheinlich wären sogar mehr als zwei Zentimeter gut gewesen @DieRatlose. Faustregel: oberste Einschubhöhe = Schulterhöhe.
 

maria_kocht

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Ja, auch finde den DGC zu hoch, das ist irgendwann echt gefährlich. Die Geräte sind unterschiedlich hoch, da ist Symmetrie links/rechts sowieso nicht 100%ig zu schaffen. (Und überbewertet ;-))
Ich habe nicht den ganzen Thread verfolgt aber ich würde versuchen zwischen Spüle und Kochfeld mehr Arbeitsfläche zu schaffen.
Die Abhängung für die DAH ist laut TE schon gebaut = KF leider nicht mehr beliebig platzierbar. Das Argument wurde schon genannt..
Als Option bleibt dann mE nur, den Schrank links der Spüle einsparen und den Spülenschrank (dann breiter) von der Ecke starten zu lassen. MUPL danach (der muss zur arbeitsfläche).
 
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Was spricht dagegen die Heißgeräte im Turm zu platzieren? Die Optik kann es nicht sein, Asymmetrie finde ich gar nicht mal so schlecht, siehe Foto. So sieht es bei uns aus. Hochgebauter GS rechts der Nische. Ich finde es sehr praktisch, wenn die Heißgeräte übereinander sind, weil ich schon mal das Bratgut von einem Backofen in den anderen zum Nachziehen rein tue. Die Höhe beider Geräte ist für mich (ich bin 170 cm) so optimal.
 

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KerstinB

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Wenn man den DGC über der erhöhten GSP einplant, die unten mit einer 2-rasterigen Front abgedeckt ist, und der Sockel etwa 10 cm hoch ist, beginnt der DGC bei ca 116 cm und endet bei ca. 161 cm ... das muss man ausprobieren.

Wenn das zu hoch ist, würde ich wohl die GSP ganz rechts außen setzen und links und rechts von der Nische Backofen bzw. DGC in Idealbedienhöhe. Obere Kante eine gemeinsame Linie.

MUPL an der Hauptarbeitsfläche.
 

Mimi86

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OK, bin auch knapp 170 cm und mein Mann ist nicht so viel größer, von daher scheint der DGC dann wohl wirklich zu hoch zu sein.
Grundsätzlich spricht nichts dagegen, die zwei Geräte übereinander zu platzieren. Auf welcher Höhe beginnen sie bei dir @Traumküchegesucht ?
Aktuell ist bei uns der 60 cm hohe DGC 7865 von Miele geplant, da ist das dann wohl noch kritischer mit der Höhe, wobei ich mich frage, ob diese Größe tatsächlich nötig ist. Wichtig ist uns vor allem der Wasseranschluss und die Möglichkeit, Heißluft zuschalten zu können.
Die Abhängung für die DAH ist laut TE schon gebaut = KF leider nicht mehr beliebig platzierbar. Das Argument wurde schon genannt..
Als Option bleibt dann mE nur, den Schrank links der Spüle einsparen und den Spülenschrank (dann breiter) von der Ecke starten zu lassen. MUPL danach (der muss zur arbeitsfläche).
Ist die Spüle dann nicht zu sehr in die Ecke gequetscht? Habe da auch schon drüber nachgedacht, vielleicht einen 40er ganz nach links zu setzen, dann würde man noch 20 cm zwischen Spüle und Kochfeld gewinnen. Aber ob es das so bringt? Aktuell ist übrigens eine 60 cm breite Spüle auf dem 80er Schrank geplant, d.h. man hat doch rechts und links noch je 10 cm, also ca. 70 - 75 cm Arbeitsfläche zwischen Spüle und Kochfeld. Aber wirklich komfortabel ist das natürlich nicht.
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Wir haben jetzt mal noch ein bisschen rumgesponnen und festgestellt, dass es - rein theoretisch, mit einigem Aufwand verbunden - möglich wäre, noch einen größeren Abfluss und warmes Wasser auf die Wandseite zu bekommen. Der Schwiegervater (der ausführende Installateur) bekäme zwar eine kleine Krise wegen uns, aber wäre das dann auch wirklich so eine riesen Verbesserung zum aktuellen Plan, dass wir das auch vor ihm und uns selbst rechtfertigen können ;-)?
 

Mimi86

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Sorry, eigentlich wollte ich mich noch für eure Erfahrungswerte bedanken. Irgendwie wurde der erste Satz bei meinem vorherigen Post abgeschnitten. :-[
 
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maria_kocht

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Ist die Spüle dann nicht zu sehr in die Ecke gequetscht?
Ja, ist sie dann tatsächlich ;-)
Ich würde auch, wie von Kerstin vorgeschlagen, das Kochfeld an die Wand bringen. (Deutlich bessere Abzugsleistung, weil „eingebaut und an der Wand“.
Dafür war euch (bislang) der Aufwand zu hoch, weil die DAH schon hängt. Ist dann vielleicht die Abwägung, welche Kröte ihr schlucken wollt: Abwasser in die HS-Zeile legen oder DAH umbauen. Aber 70cm Hauptarbeitsfläche sind schon eher knapp.
 

KerstinB

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Ist aber nicht nötig. Problem ist halt, dass nach planunten, also rechts vom Kochfeld, wenn man davor steht, 90 cm der rund 350 cm Insel vertan werden.
 

Mimi86

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Ja, ist sie dann tatsächlich ;-)
Ich würde auch, wie von Kerstin vorgeschlagen, das Kochfeld an die Wand bringen. (Deutlich bessere Abzugsleistung, weil „eingebaut und an der Wand“.
Dafür war euch (bislang) der Aufwand zu hoch, weil die DAH schon hängt. Ist dann vielleicht die Abwägung, welche Kröte ihr schlucken wollt: Abwasser in die HS-Zeile legen oder DAH umbauen. Aber 70cm Hauptarbeitsfläche sind schon eher knapp.
Hm ... Ja, das ist tatsächlich eine zu große Kröte.

Die Deckenhaube zu ändern ist wirklich das einzige was wir gar nicht mehr anpassen wollen, sorry. Das Problem ist, dass die Haube bereits in die abgehängte Decke eingebaut ist. Eine Verlegung auf die andere Seite hätte zur Folge, dass wir alles wieder abreißen müssten (Demontage Abluftkanal und Außenwandmotor, neue Kernbohrung nach außen, Änderungen in der Speisekammer, da dort der Abluftkanal durchführt, Malerarbeiten ...).

Ich glaube aktuell ist die Variante mit Hochschränke nach außen ziehen, sodass eine Nische entsteht, Heißgeräte links übereinander, Spülmaschine hochgebaut in den zweiten HS von rechts und auf der Halbinselseite eine durchgängige Arbeitsfläche mit den (nicht idealen) Abständen zwischen Kochfeld und Spüle die für uns beste. Vielleicht kann man dort ja noch mit der Anordnung der Schränke spielen, um es ein bisschen besser aufzuteilen, also z.B. ganz links mit einem 30/40er statt einem 60er Schrank beginnen.

Zusammenfassend müssten dann eigentlich nur die Steckdosen, die aktuell im "Bermudadreieck" ganz außen angeordnet sind in die Mitte verlegt werden. Ich weiß, damit wird es nicht perfekt, aber ich glaube wir können damit gut leben. Wir hätten dann als große Vorteile gegenüber der ursprünglichen Planung:
- Einen großen zusammenhängenden Arbeitsbereich an der Wandseite mit 2,60 m
- Die Spülmaschine blockiert (wenn geöffnet) nicht mehr die Balkontür
- Die Heißgeräte sind übereinander und es kann gut von einem in den anderen Ofen umgeladen werden (wie von Traumküchegesucht erwähnt), außerdem kann aus beiden leicht was rausgeholt und auf die sich direkt daneben befindende Arbeitsfläche gestellt werden.
- Zu spülende Sachen können links von der Spüle hingestellt werden (sind damit auch nicht sichtbar vom Wohnbereich her) und dann nach dem Spülen rechts davon zum Trocknen abgestellt werden.

Das wäre doch ein guter Kompromiss? :-)
 
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Du hast mich nach der Höhe unserer Heißgeräte gefragt. Die Unterkante des Backofens ist bei ca. 53,5 cm vom Boden aus gemessen und die Oberkante des Dampfbackofens mit Festwasseranschluss liegt bei 160 cm. Das oberste Blech im Dampfbackofen ist bei mir auf Schulterhöhe also wirklich perfekt.
 

maria_kocht

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Das wäre doch ein guter Kompromiss? :-)
Wenn ihr nach reiflicher Überlegung, die ihr hier investiert habt (und das habt ihr, inklusive der dazu nötigen Offenheit im Kopf) zu diesem gut dargelegten Ergebnis kommt: wunderbar! So soll es sein, alles ordentlich durchdacht, abgewogen und für euch entschieden :2daumenhoch:

Wie ist denn der weitere (zeitliche) Fahrplan? Hab es von eingangs nicht mehr parat..
 

Mimi86

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Du hast mich nach der Höhe unserer Heißgeräte gefragt. Die Unterkante des Backofens ist bei ca. 53,5 cm vom Boden aus gemessen und die Oberkante des Dampfbackofens mit Festwasseranschluss liegt bei 160 cm. Das oberste Blech im Dampfbackofen ist bei mir auf Schulterhöhe also wirklich perfekt.
Danke! Das würde für uns wohl auch gut passen von der Höhe her.
Wenn ihr nach reiflicher Überlegung, die ihr hier investiert habt (und das habt ihr, inklusive der dazu nötigen Offenheit im Kopf) zu diesem gut dargelegten Ergebnis kommt: wunderbar! So soll es sein, alles ordentlich durchdacht, abgewogen und für euch entschieden :2daumenhoch:

Wie ist denn der weitere (zeitliche) Fahrplan? Hab es von eingangs nicht mehr parat..
:rose: Eigentlich hätten wir letzte Woche Termin bei der KFB gehabt, den haben wir aber noch mal verschoben wegen der ganzen offenen Fragen. Nachholtermin ist jetzt am Freitag. Plan dafür wäre, sie von unseren Änderungswünschen zu überzeugen und auf Basis davon zum Abschluss zu kommen (das dann aber wahrscheinlich bei einem späteren Termin).

Dazu hätte ich noch ein paar offene Fragen:
Die aktuellen Geräte sind
Dampfgarbackofen Miele DGC 7865
Backofen Miele H 7860 BP
Kochfeld Bosch PXY821DX6E
Gespirrspüler Bosch SBH4HB800E mit Besteckschublade
Novy Deckenhaube und SBS bereits vorhanden
Spülbecken Blanco Pleon 6 Split 53696

Beim Dampfgarbackofen tendiere ich ein bisschen zu dem kleineren Modell DGC 7645, ich denke wenn man noch einen vollwertigen Backofen hat braucht man nicht unbedingt den großen DGC, oder?
Gibt es sonst noch was auf das wir achten sollten?

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Die Aufteilung der Schränke auf Halbinsel ist ja teils fest (90er Kochfeldschrank, dann 90 er Auszüge rechts davon), aber teils auch noch flexibel (alles links vom Kochfeld). Was ich mich jetzt noch frage, ist ob man die Spüle (die aktuell auf einem 80er Schrank geplant ist), nicht genauso gut auf einen 60er setzen könnte. Laut Datenblatt hat das Becken 54,5 cm, müsste das nicht passen? Dann hätten wir noch mal 20 cm frei für den Bereich in Richtung Kochfeld. Falls das gehen würde, könnte man es so machen:
60er - 60er mit Spüle - 80er - 90er mit Kochfeld - 90er Schrank

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Die Arbeitsplatte ... Wir können uns vorstellen, die Arbeitsplatte in der Nische und den aufgesetzten Block für den Sitzplatz aus dem gleichen Material (z.B. in einem Holzton) zu gestalten und den Rest der Arbeitsplatte auf der Halbinsel aus einem anderen Material. Das erste wäre dann vermutlich ein etwas günstigerer Schichtstoff , das andere soll dann entweder Keramik werden (aber da habt ihr uns ja schon auf diverse Nachteile aufmerksam gemacht, wir erkundigen uns mal nach dem Unterbau) oder Silestone . Letzteres hatten wir in der vorherigen Küche und waren eigentlich ziemlich zufrieden. Allerdings haben wir es tatsächlich geschafft, dort ein paar Macken reinzubekommen, womit wir nicht gerechnet hatten. Bei Granit schreckt uns der Pflegeaufwand ab.
Ich habe jetzt hier im Forum noch von Compact Arbeitsplatten gelesen. Hört sich ja nach einer interessanten Alternative an, allerdings müssen wir erst herausfinden, ob das von unserem Küchenstudio angeboten werden kann. Dieser schwebende Einbau wie z.b. hier scheint auch nur mit diesen Arbeitsplatten möglich zu sein, richtig?

Liebe Grüße
Mimi
 
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Der schwebende Einbau geht auch mit Granit. Das Schwebende setzt sich zusammen aus dem Greifraumprofil und einer dünnen Arbeitsplatte ca. 12 mm. Bei Granit verwendet meines Wissens nur die Firma Schwanekamp solche dünnen Platten. Sonst würde Keramik auch gehen. Nexa hat es in ihrer Küche genauso schwebend mit Keramik umgesetzt (Zum Unterbau wurde ja schon alles gesagt). Ich könnte mir vorstellen, dass man diese schwebende Optik auch mit Fiandre oder Dekton hin bekommen würde. Bei Granit wie unserem kann ich den höheren Pflegeaufwand nicht bestätigen. Ganz im Gegenteil. Bei Granit hängt sehr viel von der Verarbeitung, der Oberflächenbeschaffenheit und der Imprägnierung ab. Da gibt es wie bei allem einige Unterschiede auf dem Markt. Man kann es so pauschal nicht sagen. Unser Granit ist sehr pflegeleicht.

Bei einem in diesem Forum verlinkten Beitrag zu Sallys Welt hat die Bloggerin eine Steinplatte von Strasser vorgestellt. Vielleicht wäre das auch eine Bezugsidee, sofern dieser Ansatz weiter verfolgt werden soll.
 

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isabella

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Warum meinst Du, Granit wäre aufwändig zu pflegen? Ich habe Granit seit über 6 Jahren, ein paar mal nachimprägniert und sonst nichts. Die Optik ist Geschmacksache, die Pflege kein Problem und für die Küchenarbeit eine tolle Oberfläche (poliert).
 

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