Ofen leckt

Dieses Thema im Forum "Einbaugeräte" wurde erstellt von Türdämpfer, 25. Aug. 2011.

  1. Türdämpfer

    Türdämpfer Mitglied

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    Hallo,

    unser Ofen von Balay ist nicht dicht. Wenn wir viel Flüssigkeit im Ofen hatten (Braten, Schälrippchen, Pizza,...) dann ist meistens Wasser und Fett nach vorne herausgelaufen. Die Schublade unter dem Ofen haben wir in de neuen Küche erst nach 1-2 Jahren entdeckt. Die hatten wir nämlich nicht bestellt und das Ding für eine Blende gehalten. :-) Die Schublade war ziemlich mit braun-schwarzem, fettigem Zeug eingesaut, welches man aber recht einfach wegwischen konnte.

    Nach 7 Jahren haben wir den Ofen wegen Umzug aus- und in eine neue Küche eingebaut. Der Umbauschrank der neuen Küche ist ziemlich eingesaut:

    Thema: Ofen leckt - 152854 -  von Türdämpfer - Ofen leckt.jpg

    Die Frage ist nun, ob es "normal" ist, dass ein Ofen so stark leckt.
    Ich habe mir andere Öfen von Balay in Ausstellungen angesehen.
    Die Gummidichtung ist auch bei den Geräten im unteren Bereich locker.

    Hat jemand einen Tipp, wie wir dem Ofen das Lecken abgewöhnen können?
    So sieht das übrigens aus:
    Thema: Ofen leckt - 152854 -  von Türdämpfer - leckender Ofen.jpg
    Das Foto habe ich aufgehellt, damit man mehr erkennen kann.


    Der Umleimer des Bretts, auf dem der Ofen steht, hatte sich nach ein paar Jahren gelöst. Das würden wir natürlich gerne bei der neuen Küche verhindern, wenn es geht.
     
  2. martin

    martin Moderator

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    AW: Ofen leckt

    Kann es sein, dass der neue Herdumbau nicht waagerecht stand?

    Dichtungen an Backofentüren sind immer lose. Sonst könnten sie die Temperaturunterschiede nicht ausgleichen und wären ruckzuck kaputt.

    Die heutigen Dickkanten an den Küchenmöblen lösen sich erst bei wesentlich höheren Temperaturen als die neuen Laminatkanten.

    Abgesehen davon: Baley ist bei BSHG ziemlich weit unten angesiedelt, auch vom Preis. Da musst Du schon einige Abstriche in der Fertigungsgenauigkeit machen.
     
  3. Türdämpfer

    Türdämpfer Mitglied

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    AW: Ofen leckt

    Die neue Küche ist abgebaut, sodass ich nicht mehr prüfen kann, ob die waagerecht gestanden hat. Die APL und das Kochfeld waren aber in der Waage. Da bin ich mir sicher, weil Wasser auf dem Ceranfeld in alle Richtungen gelaufen ist.
    Auf dem Bild sieht man aber, dass die Brühe aus dem Ofen von vorne nach hinten gelaufen ist.
    Wenn, dann war der Umbauschrank nach hinten geneigt und das dürfte kein Grund sein, dass vorne mehr rausläuft.

    Heißt das, dass Öfen von Bosch/Siemens nicht lecken, Balay-Öfen aber schon?

    Mir leuchtet das Prinzip des Ofens nicht. Die untere Dichtung schlabbert nur so herum und läuft auch noch über zwei Schrauben. Selbst wenn die dicht wäre, würde dort gesammeltes Kondensat beim Öffnen der Klappe nach unten heraus laufen.

    Darunter ist nur eine schmale Blechrinne, die schnell voll ist und überläuft.

    Ein Ofen von Bosch, den ich mir angesehen habe, war genauso konstruiert. Wird bei Bosch vielleicht durch eine andere Ventilation oder durch bessere Isolierung der Klappe verhindert, dass sich zu viel Kondensat sammelt?
     
  4. Türdämpfer

    Türdämpfer Mitglied

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    AW: Ofen leckt

    Wir haben die neue Küche inzwischen im Keller aufgebaut und de Ofenschrank sauber gemacht. Erst dabei habe ich gesehen, dass das unter Brett über große Teile aufgequollen ist.
    In der linken Ecke ist die Beschichtung auf eine paar Millimeter nach unten gedrückt. Dort hört sozusagen die Sammelrinne des Ofens auf.

    Thema: Ofen leckt - 153241 -  von Türdämpfer - Schrank Ofen defekt.jpg

    So ist das nix. Ich will mir nicht auch die neue Küche mit sowas ruinieren, auch wenn dabei nur ein relativ preiswertes Teil, wie der Ofenumbauschrank kaputt gehen würde.


    Wenn niemand eine Idee hat, wie ich meinem Balay das Lecken abgewöhnen kann, könnt ihr mit einen anderen Ofen empfehlen?
    Sind die Öfen und Herde elektrisch kompatibel?
    Kann ich mir nur einen neuen Ofen kaufen und das Kochfeld von Balay daran anschließen?


    Noch etwas:
    Der neue Ofenumbauschrank von Nobilia hat beidseitig Metallschienen. Auf obigem Bild ist der untere, linke Teil zu sehen. Die neue Küche von Bauformat hat das nicht.
    Gehören die Schienen zum Ofen und ist es ratsam, diese Schienen auch an der neuen Küche zu montieren? Die Schienen dürften die heißen Abgase beim Öffnen der Klappe teilweise von den daneben liegenden Fronten fernhalten.
     

    Anhänge:

  5. martin

    martin Moderator

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    AW: Ofen leckt

    Das sind sog. Hitzeschutzleisten und Küchenzubehör. Manche Küchenhersteller liefern die mit, sonst muss der Händler sie im Zubehörgroßhandel bestellen.

    Bei Folienfronten sind diese Leisten "Pflicht". Bei einem Baley- und anderen niederpreisigen Öfen können sie auch bei anderen Frontmaterialien nicht schaden.
     
  6. Türdämpfer

    Türdämpfer Mitglied

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    AW: Ofen leckt

    Wir haben jetzt Schichtstoff von Bauformat. Die Metallprofile brauchen wir an der neuen Küche nicht. Die bauen wir dann lieber an der neuen Küche an.

    Woran erkennt man denn einen passablen Ofen?
    Viel Schnickschnack brauche ich nicht. Timer, Uhr, und andere Sachen habe ich nie vermisst.
    Lediglich Grill, Ober-Unterhitze und Heißluft und mindestens 250°C sollte das Teil haben, damit ich den Pizzastein ordentlich heiß bekomme :-)
     
  7. martin

    martin Moderator

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    AW: Ofen leckt

    An der Marke und am Preis. Bei letzterem gilt mit Ausnahme von Miele und Gaggenau: niemals das niedrigpreisigste Modell.
     
  8. Türdämpfer

    Türdämpfer Mitglied

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    AW: Ofen leckt

    Kann ich mir dann irgendwas von Bosch, Siemens, oder Neff aussuchen, solange es nicht das Gerät mit dem niedrigsten Preis ist?

    Wäre z.B. ein Bosch HEA10B250 brauchbar und könnte ich den problemlos mit dem vorhandenen Balay-Ceranfeld kombinieren?
    Das Ding böte relativ viel Platz, schafft 270°C, liegt beim Verbrauch 20% unter Effizienzklassengrenze A und hat kein Gedöns, wie Uhr, Timer, und sowas dran.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 20. Juli 2012
  9. martin

    martin Moderator

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    AW: Ofen leckt

    Gegen den Herd ist nichts einzuwenden. Ob er allerdings mit Deinem Kochfeld kompatibel ist, bezweifle ich. Ein versierter Elektriker könnte das eventuell hin kriegen.
     
  10. Michael

    Michael Admin

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    AW: Ofen leckt

    Wenn du über die Anschaffung eines neuen Backofens nachdenkst solltest du auch das Kochfeld gleich wechseln. Um das Problem in Zukunft nicht mehr haben zu müssen wäre die Kombination von autarkem Kochfeld und Einbaubackofen sinnvoll.

    Und...
    Das APL Problem wäre auch gelöst. Nimm dann ein Kochfeld mit 50cm tiefem Ausschnitt.
    Evtl. kommt dir der Händler ja preislich entgegen.
     
  11. Michael

    Michael Admin

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    Lindhorst
  12. Türdämpfer

    Türdämpfer Mitglied

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    AW: Ofen leckt

    Bei Bosch habe ich keine Installationsanleitung gefunden, aber für einen Neff.

    In Bild 5. werden 4 Stecker und eine Erdklemme gezeigt. Die gezeichneten Stecker sehen meinen Steckern ähnlich, aber ich habe hier noch einen fünften, zweipoligen Stecker, der etwas abseits der anderen Stecker eingesteckt wird. Dieser ist in der Anleitung nicht zu sehen.
    Der Zweipolige ist vielleicht "nur" für die Restwärmeanzeige. Das bekomme ich noch raus :-)


    EDIT (wg. zeitl. Überschneidung):
    Zwischen den Geräten gibt es vielleicht schon einen Subraumkontakt :-)

    Autarke Kochfelder haben doch vermutlich alle die Bedienelemente im Kochfeld selbst.
    Das habe ich bei meiner Schwester mit so einem Magnetpuck gesehen und bei zwei Bekannten mit einfachen Sensoren zum Antippen im Ceran-Glas.
    Sowas möchte ich nicht haben.
    Ein Kochfeld mit 50cm Ausschnitt wäre dann natürlich schon nett.

    Bevor ich mich für irgendwas entscheide, muss ich mich aber noch genauer informieren. Ich habe mir gerade ein NEFF MR1320 angesehen, welches zunächst vielversprechend aussah.
    Allerdings fehlt mir bei dem Ding auf der vorderseite eine 18er Kochzone mit viel Dampf. Das ist die Kochzone, die ich immer benutze und ich möchte nicht immer eine hintere Kochzone benutzen müssen.

    Aber erstmal abwarten, was der Küchenfuzzi sagt. Unser Ceranfeld, was wir haben, reicht uns. Ich möchte nicht mehrere hundert Euro hinlegen, um ein einwandfrei funktionierendes Teil auszutauschen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 20. Juli 2012
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