Neueinsteiger benötigt Hilfe bei der Auswahl eines Gaskochfelds

Dieses Thema im Forum "Einbaugeräte" wurde erstellt von Zitzl, 16. Aug. 2016.

  1. Zitzl

    Zitzl Mitglied

    Seit:
    16. Aug. 2016
    Beiträge:
    3

    Hallo Zusammen,

    ich bin gerade dabei eine Ikea Küche für unser demnächst zu beziehendes (gerade in der Renovierung befindliches) Haus zu planen. Es gibt dort einen Gasanschluss, d.h. ich könnte hier auch ein Gaskochfeld einplanen. Da ich aber noch nicht (außer einmal vor Jahren in einer Ferienwohnung) auf Gas gekocht habe und auch niemanden kenne, der eine Gaskochfeld besitzt, wäre ich dankbar ein paar Hinweise zu bekommen, auf was ich bei der Auswahl eines Gaskochfeldes achten muss. Leider habe ich keine konkreten Hinweise hierzu im Internet finden können (in den Foren geht es meist um spezielle Fragen zu Simmerplatten (?!) oder um Herde auf denen viel mit dem Wok gekocht wird.

    • Wir sind ein 3-, in näherer Zukunft 4-Personenhaushalt.
    • Bisher hatte ich ein 60cm Cerankochfeld, das kochstellenmäßig ausreichend für uns war.
    • Ich koche am Wochenende täglich, unter der Woche ca. jeden zweiten Tag warm.
    • Im Durchschnitt koche ich einmal alle 2-3 Monate für eine größere Gruppe Personen - im neuen Haus hoffentlich öfter, denn da haben wir dann endlich Platz für Gäste im Esszimmer... ;o)
    • Aber auch spätestens wenn die Kinder größer werden, werden ich größere Mengen kochen.
    • Bei unserem Ceranfeld habe ich eine Zuschaltplatte, die ich nutzen kann, wenn ich mit dem Bräter koche. Beim Gasfeld gibt es meines Wissens nach hier keine Möglichkeit - man muss wahrscheinlich einfach über zwei Brenner stellen und dann mehr rühren?! Oder bei den breiten Kochfeldern den Bräter auf den zentrierten, stärkeren Brenner stellen?
    • Mit Wok koche ich auch hin und wieder, aber jetzt auch nicht sonderlich oft.



    Folgende Modelle habe ich aktuell in der näheren Auswahl:

    Ikea Livsläga
    1 x 1000 W Brenner - vorne rechts
    1 x 3500 W Brenner - vorne links
    2 x 2000 W Brenner - hinten rechts und links
    3 Hochleistungsbrenner
    inkl. Wokaufsatz aus Gusseisen
    58 cm breit

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    Ikea Eldslaga
    1 x 1000 W Brenner - Mitte unten
    1 x 3000 W Brenner - oben rechts
    2 x 2000 W Brenner - Mitte oben und vorne rechts
    1 x 4000 W Brenner - zentriert links
    4 Hochleistungsbrenner und ein Wokbrenner
    inkl. Wokaufsatz aus Gusseisen
    73 cm breit

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    Siemens iQ500 EC645PB90D
    1 x 330 - 1000 W Brenner (Sparbrenner) - vorne rechts
    2 x 350 - 1700 W Brenner (Normalbrenner) - vorne und hinten links
    1 x 500 - 3000 W Brenner (Starkbrenner) - vorne rechts
    Bei Bauart steht: Art der Installation: integrierbar > was ist damit gemeint?

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    Siemens iQ500 EC745RB90D
    1 x 330 - 1000 W Brenner (Sparbrenner) - vorne links
    2 x 350 - 1700 W Brenner (Normalbrenner) - vorne rechts und hinten links
    1 x 500 - 3000 W Brenner (Starkbrenner) - hinten rechts
    1 x 300 - 5000 W Brenner (Wok-Brenner) - zentral

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    Miele KM 2010
    1 x 1000 W Brenner (Sparbrenner) - hinten links
    2 x 1750 W Brenner (Normalbrenner) - hinten und vorne rechts
    1 x 2600 W Brenner (Starkbrenner) - vorne links

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    Miele KM 2034
    wie 2010 nur 75cm breit und einen Brenner mehr, bei den Normalbrennern 50 W weniger
    1 x 1000 W Brenner (Sparbrenner) - hinten links
    2 x 1700 W Brenner (Normalbrenner) - hinten und vorne rechts
    1 x 2600 W Brenner (Starkbrenner) - vorne links
    1 x 4200 W Brenner (Dual-Wok) - zentriert

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    Warum ich die Hersteller gewählt habe:
    • Ikea, weil wir dort die Küche kaufen
    • Siemens, weil wir bisher alle Geräte von dieser Marke hatten und damit zufrieden sind.
    • Miele, weil mein Vater einen Handwerksbetrieb hat und wir die Geräte zum Einkaufspreis bekommen könnten - was aber immer noch recht viel Geld ist...
    Falls es im Preissegment der Siemens-Geräte eine Empfehlung für einen anderen Hersteller gibt bin ich offen für alles!

    Ansonsten habe ich schon auf durchgängige Topfträger geachtet und kein Glaskeramik gewählt, da ich denke, dass Edelstahl robuster ist. Andererseits ist mein Ceranfeld bisher auch noch nicht zu Bruch gegangen...

    Da ich sehr klein bin, wäre ein nicht so hohes Gasfeld natürlich auch von Vorteil - besonders da die Arbeitsplattenhöhe bei Ikea nach unten leider nicht veränderbar ist... Hier habe ich mich gefragt, ob die Info "integrierbar" bei Siemens heißt, dass das Feld in die Arbeitsplatte "eingelassen" werden kann?!

    Über ein paar Basic-Informationen für einen Gasneueinsteiger würde ich mich sehr freuen:
    • Worauf muss ich achten?
    • Wieviel Watt sollten die Kochzonen haben?
    • Was - außer der Wattzahl - macht den Unterschied bei Spar-/Normal-/ oder Hochleistungsbrennern aus? Bzw. was bedeutet das für mich? Wie wichtig ist hier die Anordnung?
    • Wofür benötigt man eine Simmerplatte?
    • Die breiteren Gasfelder von Miele und Siemens haben einen Dual-Brenner > zweikreisig > ist das zu empfehlen?
    • Braucht man zum Wokken einen extra Wokaufsatz (bei Ikea dabei) oder nicht (bei Siemens und Miele mit Dual-Wok-Brenner gibt es keinen Aufsatz)
    • Kann man einen Bräter bei den breiten Kochfeldern auf dem zentrierten Feld (besser) nutzen?
    • usw.

    Vielen Dank vorab,
    Britta
     
  2. isabella

    isabella Mitglied

    Seit:
    10. Nov. 2013
    Beiträge:
    3.899
    Nur wegen einem vorhandenen Gasanschluss, würde ich kein Gaskochfeld nehmen. Auf Gas zu kochen ist schwieriger als auf Ceran, das Kochfeld ist viel schwieriger zu putzen, die offene Flamme kann eine zusätzliche Gefahr für die Kinder sein, die Töpfe müssen einen guten Boden haben, die Zuleitungen müssen aus Sicherhetisgründen regelmäßig gewartet werden und in Italien, z.B., ist eine Zuluft vorgeschrieben. Wenn Du keine Erfahrung damit hast, lass es bleiben.
     
  3. moebelprofis

    moebelprofis Spezialist

    Seit:
    5. Juni 2013
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    Ort:
    Neumarkt i.d.OPf.
    ....und Induktion hat alle Vorteile eines Gaskochfeldes, ohne dessen Nachteile.
     
  4. tantchen

    tantchen Premium

    Seit:
    29. Jan. 2009
    Beiträge:
    6.236
    Ort:
    Bodensee
    Ich hab ein Bosch mit Zweikreis-Wokbrenner in der Mitte. Bin mit dem Feld an sich zufrieden. Leider sind die Gusseisen-Roste uneben, so dass die Töpfe wackeln. Gewöhnt man sich dran. :-)

    Das mit der Größe ist allerdings wirklich ein Problem. Bei mir stehen die Töpfe halt einfach mal ca. 5cm höher. Wenn Du mit den 92cm von Ikea schon ggf. Schwierigkeisten hast... vergiss Gas!

    Und nur wegen dem Gasanschluss sich sowas zulegen ist sicher nicht die richtige Idee, stimme Isabella zu. Das muss man schon mögen und auch noch im Sommer bei 30° draußen benutzen wollen ;-)
    Oder man verwendet halt wirklich sehr oft nen Wok, wo man richtig Bums braucht....

    Ansonsten nehmt Induktion.
     
  5. russini

    russini Mitglied

    Seit:
    31. März 2015
    Beiträge:
    1.174
    Wenn ihr viel Platz in der Küche habt, dann würde ich ein kleines 1 er Gaskochfeld zum Induktionskochfeld dazu nehmen wenn man öfters Wockgerichte kochen will. Gerade bei Kindern ist Induktion sicherer.
     
  6. tantchen

    tantchen Premium

    Seit:
    29. Jan. 2009
    Beiträge:
    6.236
    Ort:
    Bodensee
    Naja, Kinder sind einfach Erziehungssache. Ich bin von klein an mit Gas aufgewachsen und damals musste man das noch "von Hand" anzünden. Ist nie was passiert, wir wurden gleich richtig eingenordet ;-) An heißen Ceranfeldern verbrennen sich Kinder genauso die Flossen, da sieht man nicht, dass es heiß sein könnte.
     
  7. Zitzl

    Zitzl Mitglied

    Seit:
    16. Aug. 2016
    Beiträge:
    3
    Ich danke euch für eure Einschätzungen!
    Besonders der Punkt mit der Körpergröße war jetzt für mich ausschlaggebend, auf Induktion zu gehen.

    Gestern waren wir daher zur Beratung im hiesigen Elektronikfachmarkt.
    Da bei uns von der Anordnung her nur Kochfeld über Backofen passt, bietet es sich an hier ein Herdset zu verwenden.
    Dann wären die Regler für die Induktionskochfelder bei den meisten Geräten als Bedienknebel frontal am Backofen mit angebracht. Nur "Sondereinstellungen" wie bspw. Zusammenschalten von zwei Platten wäre dann oben auf dem Feld selbst via Touch-Bedienfeld einzustellen.

    Bisher kannte ich nur die Bedienung von Induktionsfeldern über einen "Touch-Regler" oben auf dem Feld selbst (also autarke Felder). Hiervon hat der Verkäufer aber abgeraten > kocht was über, spielen die Regler direkt verrückt. Auch das Einstellen wäre an den Knebeln doch viel schneller, so seine Meinung.

    Alternativ kann man natürlich auch einen autarken Backofen und ein autarkes Feld übereinander bauen. Dann wäre die Bedienung des Induktionsfeldes via Touch-Bedienfeld obendrauf.

    Habt ihr schonmal auf einem Induktionsfeld mit Bedienknebeln gekocht bzw. habt ihr eine Meinung dazu?
    Ist die Touch-Feld-Bedienung wirklich nur optischer Schnick-Schnack oder vielleicht nicht doch ein bisschen komfortabler als Bedienknebel?

    >> Sollte ich hierfür besser einen neues Thema mit entsprechendem Titel anlegen? (war mir als Neuling hier im Forum jetzt nicht sicher, ob das nicht eher gewünscht wäre?!)

    Viele Grüße,
    Britta
     
  8. bibbi

    bibbi Spezialist

    Seit:
    28. Feb. 2010
    Beiträge:
    2.623
    Ich würde ein herdgebundenes Kochfeld nehmen.
    Du brauchst nur einen klassischen Herdanschluss und hast die Finger nicht in der Nähe
    der heißen Töpfe( bei einem 60er Kochfeld)
    Bei Platz für ein 80er würde ich autark bevorzugen.
    LG Bibbi
     
  9. Zitzl

    Zitzl Mitglied

    Seit:
    16. Aug. 2016
    Beiträge:
    3
    Platz hätten wir sogar auch für ein 80er Feld. Bin mir aber nicht sicher, ob wir das brauchen - bisher hat mir mein 60er Ceran immer vom Platz her gereicht... Andererseits, wenn man dann mal ein 80er hat, findet man es wahrscheinlich auch ganz toll...
     
  10. KüchenOlli

    KüchenOlli Mitglied

    Seit:
    1. Apr. 2016
    Beiträge:
    342
    Bei Kochfeldern mit normalen Kochstellen, egal ob Induktion oder nicht, sind Drehknebel einfach unschlagbar. Das ganze getouche ist ok, wenns bei einem unabhängigem Kochfeld nicht anders geht, und natürlich bei Flächeninduktion o.ä. wo Drehregler nicht mehr sinnvoll zuzuordnen sind.

    Oliver
     
  11. menorca

    menorca Moderatorin Moderator

    Seit:
    4. Dez. 2008
    Beiträge:
    13.981
    Ort:
    München
    Ein autarkes 60cm Feld MIT der Bedienung oben drauf hat weniger Platz für die Töpfe als eines herdgebundenes ohne Bedienfeld, logisch. Und wenn das Feld dann noch eine umlaufende Edelstahlkante hat, kann man die Töpfe und Pfannen auch nicht etwas über den Rand rausschieben.

    Daher stimme ich Bibbi zu.

    Und ob der Backofen wirklich unter dem Kochfeld sein muss (braucht nur Normalstrom), ergäbe eine Planungsanfrage. Wir sind da sehr kreativ :cool:.
     
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