Neue Preise ab Ende April?

Naja, vielleicht sind jetzt alle gefordert, den Gürtel enger zu schnallen....
 
Und auch wir müssen unsere gestiegenen Kosten weitergeben.
Das Montagefahrzeug fährt ja nicht mit Wasser .
 
Natürlich, keine Frage. Dann werden die Kunden wohl mehr verzichten müßen... ach, das wird schon noch eine spannende Zeit.
 
Mir kommt vor der Billigsektor, der trotzdem noch Qualität bietet, ist eingebrochen.
Meine Küche hat vor ca 20 Jahren mit Geräten (BSH ) und Einbau umgerechnet 4000 Euro gekostet. War aber eine DAN Küche (gute Qualität) mit Laminatarbeitsplatte und furnierten Fronten. Nach 20 Jahren war die echt noch okay.
Inflationsbereinigt wären das heute 6600 Euro. Ob ich mit dem Geld heute noch eine „vernünftige“ Küche bekäme?
 
Furnierte Fronten bedeutet mit Echtholzfurnier? Viele Schubladen/Auszügen oder eher Drehtüren? Vergleiche sind wie immer schwierig, in den letzen 20 Jahren sind Ansprüche und Ausstattung auch mitgewachsen…
 
Kein Echtholzfurnier, Drehkarussell, Auszüge und Drehtür.
Alles sehr basic, aber eine gute Qualität, nicht vergleichbar mit den Fertigzeilen der Möbelhäuser.
Die Ansprüche sind gestiegen, Berbel oder Miele Geräte. steinige Arbeitsfläche, usw.
Aber ab und zu gibt es auch Anfragen hier, wo möglichst wenig ausgegeben werden möchte. Ob man heute mit 6500 Euro noch eine geplante Markenküche mit Geräten und Montage bekäme, auch wenn alles Basic und klein ist?
 
Nur noch diejenigen, die (noch) etwas mehr an Einkommen haben... die unteren und mittleren Einkommen werden wohl erst einmal sehr viel kürzer treten müßen...

Wir können aktuell bei einem Kunden die Küche nicht mehr montieren, weil mehr an Kapital nötig war, wegen der gestiegenen Preise, und kein Geld mehr von der Bank kommt. Die "Hütte" steht quasi unvollendet und allein gelassen da.

Nun, mal gucken was der Herbst und Winter so mit sich bringt....
 
@Wolfgang 01, und was macht ihr mit so einer Küche? einlagern? ist doch bestimmte nicht die einzige, die keine Abnehmer mehr findet.

Man sieht es ja auch im Planungsboard , es gibt nur noch ganz wenige Anfragen aus DE, eigentlich fast nur noch aus Österreich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Normalerweise werden Geräte und Zubehör retourniert, Holzteile sind Müll. Mit der Anzahlung hat der Kunde in der Regel die Holzteile schon voll bezahlt und die Anzahlung ist dann natürlich futsch.
Sowas ist bei mir bislang aber noch nicht vorgekommen. Man könnte dem Kunden die Möbel auch einfach ohne Montage in die Hütte stellen. Hat er ja schließlich bezahlt.
 
Mein Eindruck ist genauso-die günstigeren Küchen brechen am stärksten ein. Das liegt zum einen an gestiegenen Lebenshaltungs- und Energiekosten, zum anderen daran, daß genau diese Küchen während der Corona-Zeit am stärksten angestiegen sind. Vor allem Küchen im Bestand sind in den letzten beiden Jahren verstärkt ausgetauscht worden. Hier wäre die Nachfrage auch ohne die derzeitigen Veränderungen rückläufig, es sind einfach sehr viele Küchen getauscht worden.
Meine Sorge ist, daß im Neubaubereich zukünftig die Küche erstmal zurückgestellt und das Thema günstig (zwischen-)gelöst wird. Eine schöne Küche kann man sich auch nach 10 Jahren kaufen. Die Heizung, die Fenster, das Dach braucht man zum Einzug.
 
Evelin, wir lassen uns mittlerweile die Holzteile voll bezahlen, anders geht es halt nicht. Es sind kaum noch Händler in der Lage alle Kosten und Verbindlichkeiten vorzufinanzieren. Man muß halt acht geben. Das gilt für Käufer und Verkäufer.

Es wird sowieso noch ein erwachen für manchen Händler geben.... wenn nur halbe Küchen stehen, weil die Geräte fehlen, gibt es in der Regel auch nicht das volle Geld. Die Kosten laufen trotzdem weiter.... und, wer montiert das später alles mal, wenn alles wieder verfügbar ist?
Wir haben schon Anfang der "Coronakrise" uns Gedanken gemacht, wie man gewissen Entwicklungen entgegen wirken kann. Wir sind bis jetzt gut damit gefahren.

Ich kenne einige Händler, den steht das Wasser bis zum Hals...
Mal sehen was und wer letztendlich übrig bleibt.
 
Solide Unternehmen machen das in der Regel schon immer so. Bei den Unternehmen, bei denen ich in den letzten 13 Jahren tätig war, war die Anzahlung vor der Bestellung der Möbel 40 oder 50%, Rest bei Lieferung. Bankbürgschaft auf Wunsch und ohne zusätzliche Kosten. Hat immer gut geklappt bislang und Liquidität ist dadurch auch sichergestellt.
 
wenn das Holz bezahlt ist, könnte man ja theoretisch dem Kunden den Kram "vor die Tür stellen"? sprich, er muss es selbst lagern. Wenn die Kosten damit für die Montage auch abgedeckt sind, ist es doch gut oder?

Ich kann mir vorstellen, dass in den 10 Jahren vor Corona und co, es selten passierte, dass die Küchen nicht eingebaut werden konnten. Aber wenn man die Preiskurve von Neubauten sich anschaut, frag ich mich immer, wer will denn noch soviel Geld für ein RHM überhaupt noch ausgeben. Aber man will ja nicht wie ein Depp dastehen, wenn alle um einem bauen, macht man mit.
 
Vor die Tür stellen macht keinen Sinn. Weder für uns noch für den Kunden.
Man muß eben gemeinsam eine Lösung finden.
Es gibt ja Lösungen... manchmal auch ganz einfache.
 
Die wüsste ich gern.
Naja, es gibt ja keine Generallösung.
In diesem Fall, weil ja unser Kunde, lagern wir die Küche kostenlos ein, und versuchen die zu verkaufen.
Interessenten sind, dank Ebay Kleinanzeigen, schon vorhanden.
Die Kosten, sofern man die so nennen kann, sind natürlich Betriebswirtschaftlich gesehen vorhanden.
Wir rechnen aber den menschlichen Faktor dagegen, die Differenz ist halt dann noch offen, sofern es eine gibt.
 
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